Schlafen? Jemals wieder richtig?????

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Beitrag von rucola79 27.09.08 - 13:22 Uhr

Hallo,

ich bin im Augenblick im letzten Schwangerschaftsdrittel und habe große Probleme mit dem Schlafen und kriege langsam Beklemmungen, wenn ich auch nur an Schlafengehen denke. ich wollte wissen, ob das nach der Geburt so weitergeht???

Vielen dank im Voraus!

Beitrag von ayma 27.09.08 - 13:27 Uhr

Wieso schläfts du denn so schlecht? Ich habe Ende der Schwangerschaft auch nicht mehr gut geschlafen, die Kleine hat mich gestopft, ich hatte Wadenkrämpfe oder musste pausenloso aufs Klo... Ich denke das ist vielleicht eine kleine "Vorbereitung" auf das was auf dich zukommt. Denn wenn das Kleine erst mal da ist, musst du in der Nacht ja auch auf. Anfangs als die Kleine da war konnte ich dann nicht mehr schlafen weil ich immer gehorcht habe ob sie überhaupt noch atmet ;-)
und auch jetzt werde ich in der Nacht oft geweckt, da muss man halt durch, wird bestimmt mal besser...

Herzliche Grüsse

Beitrag von rucola79 27.09.08 - 13:45 Uhr

Danke für die Antwort!

Dann sehe ich es einfach mal positiv hm!;-)

Beitrag von maschm2579 27.09.08 - 14:29 Uhr

Haha die Frage ist ja mal richtig gut.

Du wirst die nächsten Jahre bestimmt nicht richtig schlafen können. Es sei denn Du hast ein super Baby das relativ schnell durchschläft und total lieb ist.

In der Regel heißt es die nächsten Jahre immer schlecht und wenig schlafen.
Darum kann man sich in der SS schon gut daran gewöhnen.

Körperlich gesehen, also von Dir aus ist nach der GEburt alles wieder gut :-) keine Sorge.

lg und alles gute für die Geburt

Beitrag von lalalaiii 27.09.08 - 14:44 Uhr

Hallo,

kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Versuch auf jeden Fall dich in den letzten Schwangerschaftswochen so viel wie möglich auszuruhen. SCHLAF SCHLAF SCHLAF so viel es geht!!!;-)

Denn wenn das Baby erstmal da ist wirst du erstmal ein paar Wochen lang auf Schlafentzug gehen müssen, bzw. nicht länger als 3-4 Std. am Stück schlafen können. Außer natürlich du hast extremes Glück ein so pflegeleichtes Exemplar zu bekommen, das von Geburt an durchschläft ;-)

Am besten du legst dich sofort ins Bett und pennst ne Runde! ;-)

LG
Linda

Beitrag von celia791 27.09.08 - 15:12 Uhr

Hallo!

Ich kann Deine Sorgen verstehen. Die hatte ich auch vor dem ersten Kind. Und als meine Tochter dann auf der Welt war, hat meine Welt erstmal Kopf gestanden. Wenig Schlaf, viel Babygeschrei, nicht wissen, was man machen soll.... etc.
Aber, was man dann am wenigsten brauchen kann, sind Leute, die einem sagen "DU WIRST JETZT DIE NÄCHSTEN JAHRE KAUM SCHLAFEN" oder "WARTE AB, BIS DIE ZÄHNE KOMMEN". Da gibt es ja noch mehr von solchen blöden Sprüchen.
Die haben bei mir damals dazu beigetragen, dass ich das Gefühl bekam, in eine Endlosschleife aus nie wieder Schlafen geraten zu sein. Dadurch habe ich dann richtige Beklemmungen bekommen und die Wochenbettdepression die man ja hat, wollte gar nicht mehr aufhören.

Und jetzt lass Dir gesagt sein: ES HÖRT AUF! Die ersten 10-12 Wochen sind zwar meistens anstrengend (wobei es auch Babys gibt, die sofort viel schlafen), aber danach wird es stetig besser.
Meine Tochter hat superviel geschrien, weil sie sich den Nacken bei der Geburt verrenkt hat und der Kinderarzt das nicht bemerkt hat. Damals wollte ich nie wieder ein Kind. Und jetzt habe ich noch einen Sohn. Auch bei ihm waren die ersten 3 Monate anstrengend, weil er alle 1,5 Stunden an die Brust wollte und dann pro Seite ca. 45min. getrunken hat.
Aber ich bin ruhiger geblieben, als bei meiner Tochter, weil ich wusste, dass das so mit 10-12 Wochen ganz anders sein wird. Und ich habe ihn viel im Glückskäfersack getragen, weil er nicht alleine liegen wollte tagsüber. (Entgegen aller Meinungen, dass ich ihn ja verwöhne und dass er nie wieder vom Arm runter will) Und siehe da, mit 11 Wochen hat er durchgeschlafen, von abends 8 bis morgens 7- und tragen muss ich ihn seitdem kaum noch, er spielt zufrieden auf seiner Decke, weil er Vertrauen hat.

Seit dem 4. Monat bekommt er seine Zähnchen. Das bedeutet aber nur, dass ich 1-2x die Nacht rausmuss zum Stillen. Kurz an die Brust und 10min. später schläft er wieder. Er steht morgens um 8 Uhr auf. Meine Tochter auch.
Dafür, dass es anfangs immer hiess, der Schlaf würde immer weniger, muss ich sagen, kann ich jetzt mehr schlafen, als wenn ich noch arbeiten ginge. Auch wenn der Schlaf unterbrochen wird, man gewöhnt sich echt dran.
Und dass man 1 Stunde mit Baby auf dem Arm durch die Nacht wandert, das kommt eher selten vor.

Lass Dich nicht ins Boxhorn jagen, hab keine Angst vor den ersten Wochen, die übersteht man leicht, wenn man weiss, dass es schnell vorüber ist! Und wichtig ist, ruhig zu bleiben, dann hast Du es noch schneller hinter dir. Babys merken dass Du ruhig bist.

Lg Celia mit Hannah *23.12.2004 und
Nicolas Elias *11.01.2008

Beitrag von kokkariblau 27.09.08 - 15:42 Uhr

...wenn du glück hast, gehts dir wie mir - meiner pennt seit er 2 monate alt ist durch - 8 stunden von ca. 21uhr bis 5 / 6 Uhr, dann ein halbes Fläschchen und weiter wird gepennt bis ca. 8 oder 9 uhr. Dann noch mit mir bis ca. 9.30 Uhr kuscheln...

...man muss es sich nicht so schwer machen und gute vorsätze, die ich auch hatte, schon mal kippen.
So schläft mein kleiner neben meinem bett und das wird auch ne weile so bleiben - ich fühl mich sicher und er wohl auch, ausserdem sind die wege nicht weit.