Totale Probleme im Kiga nach 2 Wochen.. er soll in Frühförderung

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tatty2612 27.09.08 - 13:41 Uhr

Hallo...

ich dachte eigentlich, dass mein erstes Posting in diesem Forum ein schönes wird, leider ist dem nicht so.

Mein Kevin wird im November 3 und geht seit 2 wochen in den Kiga. Genau genommen war der 10.9. sein erster Tag. Es klappte super, er weinte nicht.. war begeistert.

Am 3. Tag fragte ich die Erzieherin wie es so läuft: Es läuft super, er ist sehr motiviert im Stuhlkreis, macht wahnsinnig gern mit ... es gibt kleine Dinge, die kann er noch nicht wissen, die muß er lernen aber er ist ja noch klein.

Am 4. Tag hol ich ihn ab, da heißt es: Sie müssen mit ihm reden, er muß bescheid sagen wenn er aufs Klo muß.. ok hab ich gemacht.

Am 5. Tag: Man versteht ihn ganz schlecht!! Da sag ich ihr, ja das hab ich ihnen am Anfang gesagt. Er hängt definitiv zurück was das Sprechen angeht. AABer er hat in den letzten Monaten einen Sprung gemacht. Glaubt sie mir nicht.

Ein paar Tage später beim Abholen: Sie müssen dringend zum Gespräch kommen. Ihr Kind fällt komplett aus dem Rahmen. Er kann weder sitzen bleiben, noch konzentriert er sich.

Und da war ich gestern also beim Gespräch in dem mir dann folgendes "hingeworfen" wurde:

1. Mein Sohn erkennt seinen Namen nicht. Hört absolut nicht auf ihn.

2. mein Sohn ist sprachlich extrem unterentwickelt.

3. mein Sohn ist nicht in der Lage sich auszuruhen oder ruhige Spiele zu spielen.

4. Er kann sich nicht länger auf ein Spiel konzentrieren sondern hört immer wieder auf und holt sich was neues.

5. Er fuchtelt ständig mit den händen rum udn schlägt sich selber.

Sie rät mir dringend eine Frühförderung
http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChf%C3%B6rderung

Ohne diese sieht sie für mein Kind keine Chance weder im Kiga noch in der Schule.

Im Übrigen wäre er geistig auch unterentwickelt.

Ich hab zu allem ja und amen gesagt und bin raus. Ich hab gestern den ganzen Tag nur geheult. Ich weiß nicht weiter.

Er ist ein "Hans Dampf in allen Gassen", ein Wirbelwind und mag nciht gern sitzen. JA! aber .. er liegt aber er spielt stundenlang mit Autos, schaut Bücher, liegt auf dem Sofa und spielt Heia. Er macht Puzzle für 4 jährige. (20 Teile) und das 4 mal hintereinander.

Ich weiß ned weiter.. ich war beim Arzt... der hat sich mit mir und meinem Sohn eine 3/4 Stunde beschäftigt. Er sagt er sieht ein normales 2 jähriges Kind.. er sagt, er ist einfach noch nicht 3 und noch sehr jung.
Sachen wie, er läßt sich zu schnell ablenken, bleibt nicht lang sitzen oder läßt sich von unruhiger Stimmung anstecken sieht er als völlig normal in diesem Alter an.

was soll ich tun? Die im Kiga zwingen mich zu einem Entwicklungstest beim Sozialpädagogen. Die halten mein kind für gestört.
Der Kia rief mich gestern abend extra noch an. Beruhigte mich und sagte ich soll auf jeden FAll "auf Durchzug schalten" und dem Kind "Zeit" geben.

Die im Kiga meint.. Zeit geben bringt nichts. Andere Kinder führen sich auch nciht auf.

Meine Freundin, deren Sohn auch in der Gruppe ist und die öfter auf ihn aufpaßte meinte plötzlich ja er fuchelt wirklich so rum. Und sie meint die im Kiga werden schon recht haben.

Sie erzählte von einer Situation: Kevin steht inmitten von 5 Kindern in einer Gruppe und schlägt wild um sich. Die Erzieherin ruft und er reagiert nicht.
Ich fragte worum es da ging.. weiß sie nicht. Vielleiccht wurde Kevin irgendwie provoziert? Anders kann ichs mir nicht vorstellen. daheim tut er sowas nie.

Ich habe nur eine Veränderugn an ihm bemerkt: Er ist apathisch wenn ich ihn hole, vollkommen fertig, er hat Angst hinzugehen, er sagt Frau X ist böse und er schreit mich neuerdings an.

Ich weiß niht mehr weiter... bin vollkommen am ende.

Meine Freundin meint. Ja es ist bestimmt schwer einzugestehen das das kind nciht normal ist. Meine Güte er ist laut Kia vollkommen normal.. was mach ich denn jetzt?

Sorry so lang sollte es garnicht werden... ich bin nur so fertig... tut mir leid..

wer kann mirhelfen..??

Lg Tatty

Beitrag von magda6 27.09.08 - 14:00 Uhr

Hallo,

eine schwere Situation!
Ich würde Deinem Kind Zeit geben. Wie sagt mein Doc immer so nett? "Man kann Kinder auch tot fördern!", denn wir hatten ähnliche Probleme.
Dein Kleiner ist noch keine 3 Jahre alt, er sollte sich an die neue Situation gewöhnen dürfen! Und da kann schon Zeit ins Land gehen.
Ansonsten geh nochmal zum Doc, lass einen Entwicklungstest machen, und gebe die Ergebnisse Der Erzieherin! Sage klipp und klar, wie DU es siehst, und unterstütze dies durch die Ergebnisse des Entwicklungstests.
Wir hatten/ haben auch diverse Probleme mit einer Erzieherin, und einer Dame der Frühförderung. Beide sagen immer wieder, unser Sohn sei nicht richtig entwickelt. Die Erzieherin sgt, er hätte Probleme in der Feinmotorik, die von der Frühförderung sagt, er hätte Probleme in der Grobmotorik, welche die Erzieherin überhaupt nicht bemängelte. Beide widersprechen sich total, jeder sagt was anderes. Nun verlasse ich mich auf das, was der Kinderarzt sagt, und auf das, was wir sehen!

LG und alles Gute

magda

Beitrag von tinalein123 27.09.08 - 14:07 Uhr

Hallo,

nun beruhig Dich mal erstmal. So schlimm, wie es sich im ersten Moment anhört ist es nicht.

Für die Frühförderung wird erst mal eine Begutachtung gemacht, durch die Frühförderstelle, dann noch mal vom Gesundheitsamt als zuständige Genehmigungsstelle. Das dauert seine Zeit.

Dein Kind ist noch keine drei Jahre alt und gerade erst gut 2 Wochen im Kiga.

Bitte darum, ihm Eingewöhnungszeit zu lassen und signalisiere dem Kiga, dass Du im Januar gerne bereit bist, die Frühföderung in Angriff zu nehmen, denn Dein Kinderarzt steht ja auch auf Deiner Seite. Ich habe in 9 Jahren Kindergarten mit 1-2 mal Tischdienst schon oft bemerkt, dass Kinder im Kiga oft sprachlich große Sprünge machen. Deine Erzieherin sollte das eigentlich wissen.

Vermutlich hat ist sie selber unsicher und hat Angst, ihr könne ein Kind durch die Maschen rutschen, welches wirkliche Förderung braucht.

Und selbst wenn sie auf der Frühförderung bestehen, aus welchem Grund auch immer, dann sie es nicht als Strafe für Euch sondern als Chance für das Kind.

Beitrag von tatty2612 27.09.08 - 14:15 Uhr

Danke..

also du sprichst da grad was an:

Ich sagte ihr, dass ich an Kevins Sprache schon nach 2 Woche eine starke Veränderung merkte: Da sagte die glatt: DAvon habe ich auch schon gehört, dass es Kinder geben soll, die im Kindergarten sprachlich erst große Fortschritte machen!
Ich dachte ich hör nicht richtig.. sie sollte das nicht gehört haben.. sie sollte das wissen.

Ich bin auch mit Sicherheit die letzte die sich gegen eine wirklich nötige förderung sträubt. Aber die stellen mein Kind als komplett gestört hin.

Er haut sich daheim nicht, er haut auch keine anderen Kinder, er sitz lange da und spielt, er bleibt neuderings sogar beim Essen sitzen.

Was ich bemerkt habe udn zwar heute zum allerersten mal: als er heute einen Trotzanfall hatte weil er was nicht durfte klatschte er sich mit der flachen hand auf die wangen.
Das meint sie wohl mit er schlägt sich. Aber vielleicht sollte sie als ERzieherin mal untersuchen wann und weshalb er es macht? Vielleicht tut er es immer wenn er verzweifelt ist, oder trotzt??ß ist er deshalb gestört?

Wie gesagt, wird bewiesen er benötigt Förderung kriegt er sie .. aber warum soll die Frühhörderung der Erzieherin die arbeit abnehmen??

im übrigen sind in der Gruppe 22 Kinder von 2 bis 6.
Davon sind 4-5 ganz klein also noch nicht 3.

Mir gibt das wirklich zu Denken.

DAs erst untersucht wird ob die Frühförderung wirklich nötig ist hab ich schon gehört. Vielleicht gibt mir das die Zeit, die ich denke die mein kind braucht.

Lg Tatty

Beitrag von safisch 27.09.08 - 14:22 Uhr

Hallo!

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Alter Deines Kindes nicht berücksichtigt worden ist.
Ich finde es eine gewagte These, die da aufgestellt wurde. Vor allem nach einer so kurzen Zeit kann man das noch gar nicht beurteilen.

Wonach wurde beobachtet? Nach zwei Wochen kann und darf ich als Erzieherin soetwas nicht sagen. Da muss ausführlich beobachtet werden und das Erstgespräch zur Entwicklung und Eingewöhnung findet nach 8 Wochen statt.

Ich versuche mal Antworten darauf zu finden, was da an Thesen aufgestellt worden ist.

1. Mein Sohn erkennt seinen Namen nicht. Hört absolut nicht auf ihn. ???????? Wann ist das so? Wie wird er im Kiga gerufen? Nur ganz leise bei hohem Lautstärkepegel in der Gruppe????? Oder bei direkter Ansprache, wenn die Erzieherin hingeht????? Wie klappt es zu Hause? Reagiert er da auf seinen Namen? Wenn ja, dann würde ich im Kiga mal fragen, wei sie das festgestellt haben.

2. mein Sohn ist sprachlich extrem unterentwickelt.

Das er eine Sprachverzögerung hat weisst Du, Du weißt welche Entwicklung er darin gemacht hat, der Kinderarzt weiß es. Eine Logo gibt es erst ab dem Alter mit 4 Jahren, ich denke, dass Du etwas für seine Sprachförderung tust und an dieser Stelle ist auch der Kiga gefragt Sprachförderung zu machen. Wobei durch das tägliche Reden und Hören, Lieder singen, Bilderbücher angucken, die tägliche Kommunikation ja auch Sprachförderung stattfindet.

3. mein Sohn ist nicht in der Lage sich auszuruhen oder ruhige Spiele zu spielen.
4. Er kann sich nicht länger auf ein Spiel konzentrieren sondern hört immer wieder auf und holt sich was neues.

Dein Kind wird erst 3 Jahre alt, es muss sich noch nicht lange Konzentrieren können und die Ausdauer ein Spiel zu spielen bekomt er auch erst noch. Haben die Erzieherinnen das Alter des Kindes berücksichtigt??????

5. Er fuchtelt ständig mit den händen rum udn schlägt sich selber. Wie ist er zu Hause? Welches Verhalten zeigt er dort?

Ich denke, Du kennst Ihr als Eltern kennt Euer Kind am Besten, der Kinderarzt hat seine Entwicklung beobachtet und ich würde mir da keinen großen Stress machen. Mein Eindruck ist, dass der Kiga es sich da einfach machen will und alles abschieben will, so unter dem Motto das Kind passt hier nicht hin. Ich finde es nach zwei Wochen sehr gewagt . Da ich Dein Kind leider nicht selber beobachten kann ist das von mir auch nur so eine Ferndiagnose.
Und wenn Dein Kia gesagt hat Du bracuhst Dir keine Gedanken zu machen, dann ist das doch auch erstmal positiv. Ich würde die Entwicklung des Kleinen jetzt erstmal abwarten, zu Hause das Möglichste tun, um ihn zu fördern, also Bilderbücher anschauen, ihn erzählen lassen, Lieder mit ihm singen, Fingerspiele spielen, mit ihm sonstige Spiele spielen, ihn im Alltäglichen einbeziehen und ihm das alles erzählen, was man da grade macht, auf der Strasse, beim Einkaufen Begrifflichkeiten nennen ihm einen Auftrag geben zu suchen, wo der Zucker ist oder die Milch etc.

In einem halben Jahr sollte ein Gespräch im Kiga sein, wie er sich da entwickelt hat und dann wenn er nächstes Jahr vier wird und immer noch nicht gut spricht, dann sollte er einem Logopäden vorgestellt werden. Ergo würde ich erst mit 4 1/2 Jahren empfehlen, wo es dann um Konzentration, Motorik etc. geht.

Sorry, dass so lang, dass ist eben das, was mir aus der Ferne als Erzieherin dazu einfällt.
Hoffe, dass ich Dir ein wenig damit helfen kann.
Würde mich freuen, wenn Du mir mal schreibst wie es bei Euch weitergeht Gerne auch über die VK.

Liebe Grüße
safisch

Beitrag von tatty2612 27.09.08 - 14:42 Uhr

Danke für diese ausführliche Antwort!

Du sprichst mir in soo vielen PPunkten aus der Seele. Ich selbst habe 1 Jahr lang mit Behinderten gearbeitet und auch schon im Kindergarten. Kenne mich also mit Erziehung auch bissl aus:

zu 1. Er hört daheim auf seinen Namen. Ich ernte dann immer ein freundliches Hä oder Was. Was ich selbst schon bemerkt habe: mag er eine Personnicht, dann ignoriert er sie. Er tut das mit meiner oma. Sie kann machen was sie will.. er reagiert nicht. Habe dies der Erzieherin gesagt. Nein daran könne das nicht liegen. Kinder die ignorieren sieht man. Sie würden mit den Augen blinzeln.. daran sieht man, dass sie ignorieren.
Mein kevin kann das aber sehr gut. Er kann das auch gut mit mir, wenn er was nicht will. als ich ihn heute anziehen wollte um von meiner Freundin heim zu gehen z.b. er reagierte nicht im geringsten. Ich sagte dann, ich weiß das du mich hörst.. da kam ein Grinsen.
Scheinbar rufen die im kiga ihn immer nur in lauten Situationen. Er würde nicht reagieren.. so wie ich denke gehen sie nicht hin zu ihm.

2. Ich weiß, dass er unverständlich redet. Aber ich verstehe ihn, sage ihm alles nochmal ordentlich vor. Wir benennen beim Spielen alle Gegenstände, beim Lesen auch. Wenn ich beim Puzzeln mit ihm rede und sage: das Paßt.. dann sagt er.. oh das passt. er redet alles nach.
Er hat definitiv noch Probleme beim Aneinanderreihen mehrerer Wörter. Da verhaspelt er sich. Aber es wird wesentlich besser. klar verstehe ich manchmal auch was nicht, aber wenn man ihm sagt, er soll bitte zeigen was er meint, dann versteht man was er möchte und kann ihm dann ordentlich vorsagen.

3. Ich glaube die gehen davon aus, dass man in dem Alter schon lange an sachen dran bleibt. Leider sind die anderen Kleinen von der ruhigen Natur. Der Kleine meiner Freundin ist sehr introvertiert und kann sich stundenlang an stupiden steckerle spielchen und holzpuzzeln beeistern.
mein sohn macht seine holzpuzzel daheim im Schlaf. Einmal, dann langweilen sie ihn. Dafür kann er richtige Puzzel oder er kann Alle meine Entchen auf dem Keyboard spielen. Ansonsten begeistert er sich eben einfach für Autos und Baufahrzeuge.

5. ich vermute, das Fuchteln kommt vor, wenn er sich in einer Situation überforder sieht. Wenn er sich aufregt, ärgert oder merkt, dass er nicht verstanden wird.
Ich denke aber, die Erzieherung sollte erkennen in welchen Situationen sowas auftritt.

Herjee das ist schon wiede rso lang. Aber es beschäftigt mcih einfach sehr.
mir ärgert so sehr, dass jedes aufgeweckte kind neuerdings gestört ist.

Am meisten allerdings ärgert mich, dass dies alles nach 8 Tagen schon festgestellt wurde.

Lg Tatty


Beitrag von silke_35 27.09.08 - 14:32 Uhr

Hallo Tatty,

ich kann Dir auch nur den Tipp geben, hol Dir einen Termin bei der Frühförderstelle (Gesundheitsamt) und lass ihn testen. Du kannst dabei nur gewinnen. Wenn er altersgemäß entwickelt ist, kannst Du es den Erzieherinnen im Kiga vor die Nase halten und wenn nicht, dann wird er eben entsprechend gefördert.

Die Erzieherinnen haben in meinen Augen echt nen Knall.#bla#bla#bla Auch wenn alles stimmt, was sie beobachtet haben, so ist er gerade mal zwei Wochen im Kiga und hat sich mit Sicherheit noch nicht eingewöhnt. Außerdem ist er noch sehr jung und da können in der nächsten Zeit noch einige Entwicklungssprünge kommen.

Laß Dich nicht ärgern und fühl Dich mal ganz doll #liebdrueck.

Silke

Beitrag von hummelinchen 27.09.08 - 16:01 Uhr

Och menno Tatty, las dich #liebdrueck

Ich bin auch Erzieherin und traue mir nicht zu, nach zwei Wochen eine derart gewagte These aufzustellen.
Bitte den Kia doch mit der Erz. zu sprechen.
Es darf halt nicht unterschätzt werden, das U3 Kinder in einer Regelgruppe anstrengend sein Können - nicht müssen...

Ich habe auch ein U3 Kind und das ist sehr aufgeweckt, macht was es möchte, brabbelt im Stuhlkreis, singt beim Frühstück, hält wenig still, nimmt sich was es haben will (egal wer es hat ;-)) und läuft gerne weg, wenn ich was von ihr will.
Sie spielt nicht wirklich lange, weil vielzuviel interessant ist. Redet schlecht, kleiner Wortschatz. Wenn die Tür offen ist, dann ist sie weg... #schwitz;-)
Und soll ich dir was sagen?
Und trotzdem kann ich nichts an diesem kleinen Wesen entdecken, was nicht normal ist... Sprachlich sind wir dran..

Die Oberfrechheit ist, nach zwei Wochen zu wissen, wie das Kind sich bis zum Schulanfang entwickelt haben könnte... Die Pille will ich auch... #kratz (das muss ich auch können)

Frage sie mal auf was sie diese Aussage stützen. Ob es schon einen Entwicklungsbogen gibt... Den würdest du gerne sehen wollen.
Und deiner Freundin sagst du, dass du es schade findet, dass sie dich nicht unterstützt, sondern sagt:"Wenn die das sagen, wirds schon stimmen" Damit lässt sie dich im Stich. Sie sollte dich trösten und unterstützen...

Wenn du mit den MA sprichst, nimm deinen Mann mit, damit du nicht alleine dort sitzt... Das bringt viel..

Erzieher sind schon tolle Menschen #hicks sie sind aber nicht allwissend...

Und wie gesagt, sie müssen ihre Befürchtung belegen können und das wird ihnen schwer fallen, da er ja erst zwei Wochen da ist.

Sollte aber dein Sohn tatsächlich ein Defizit haben (kann ja sein) dann lass ihm helfen...

lg Tanja

Beitrag von smr 27.09.08 - 17:19 Uhr

Hallo Tatty!
Da krieg ich die Wut, wenn ich sowas lesen muß, aber nicht, weil Du Dir hier Rat suchst, sondern weil ich absolut nicht verstehen kann, wie man nach 2 Wochen bei so einem kleinen Kind so eine Aussage treffen kann.

Er ist noch so klein, viele Kinder sprechen in dem Alter noch nicht richtig, horchen sich das dann im Kiga aber ab und schlagartig wird es besser, es sei denn, es liegt wirklich ein Problem vor, aber das kann man wohl kaum nach 2 Wochen beurteilen.
Er hört nicht auf seinen Namen? Kommt vielleicht auch darauf an, wie man ihn anspricht, er wird duch die neuen Eindrücke sicher auch abgelenkt sein, er muß sich erst zurechtfinden, alles erkunden, den Ablauf dort kennenlernen.
Laß Dich nicht fertig machen, schalte auf Durchzug bzw. sag der Dame, daß Du mit dem Kinderarzt gesprochen hast, der meint, daß alles im Grünen Bereich ist und daß Du Deinem Kind noch ein wenig Zeit geben möchtest.
LG
Sandra

Beitrag von visilo 27.09.08 - 18:27 Uhr

Laß ihn testen und gut ist. Sei froh das sich jemand Gedanken über dein Kind macht und es nicht einfach so nebenbei mitlaufen läßt. Was ist dein Problem mit der Frühförderung? Ich finde sowas sehr gut. Lukas hatte das auch und es hat ihm sicher nicht geschadet. Ich denke als Mutter bist du nicht objektiv, ob dein Kind"normal" entwickelt ist oder nicht kann ein Außenstehender ( vor allem Erzieher) sicher objektiver beurteilen wie du.

Lg
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von janamausi 27.09.08 - 20:01 Uhr

Hallo!

Ich sehe sowas immer sehr zwiegespalten. Es gibt sicherlich einige Erzieherinnen, die übertreiben und denen evt. ein lebhaftes Kind zu anstrengend ist, aber auf der anderen Seite sind Erzieherinnen geschult und sehen schneller Auffälligkeiten als andere Erwachsene. Keiner weiß halt, ob die Erzieherin übereilig ist oder ob sie einfach "ein Auge" dafür hat.

Auch verhalten sich Kinder im Kiga (unter vielen kindern) anders als daheim oder alleine mit Mama beim Arzt.

Ich würde dir raten, ihn testens zu lassen. Sowas ist für das Kind nicht schlimm und Du hast Gewissheit. Wenn Du jetzt nichts machst, wirst Du bei jeder Kleinigkeit überlegen ob das "normal" ist. Wenn beim Test rauskommt, das er völlig "normal" ist, bist Du beruhigt, kannst bei den Erzieherinnen, falls nochmal sowas kommt, kontern das Du ja den Test gemacht hast. Und falls dein Sohn doch Probleme hat, werden diese frühzeitig erkannt und man kann frühzeitig handeln.

LG janamausi

Beitrag von hummelinchen 29.09.08 - 15:18 Uhr

nach zwei Wochen hat die Erzieherin (welcher Erfahrung auch immer) keine großen Anahaltspunkte, wie das Kind in der Entwicklung steht.
Es ist doch noch voll in der "Ankommphase"..
Hat ein Anamnesegespräch stattgefunden? Um evtl. Möglichkeiten abzuklären, die einiges erklären könnten.

Wenn drei Monate vergangen wären stimmte ich dir zu aber so sage ich erneut ; sehr unprofesionell...

lg Tanja

Beitrag von susischaefchen 27.09.08 - 21:30 Uhr

Hallo Tatty,

ich würde versuchen mit der Erzieherin einen Kompromis zu finden ....

Sie soll ihn sich erst mal ein paar Wochen eingewöhnen lassen, wenn sich dann ihre Meinung über sein "Verhalten" nicht ändert dann geh doch zu dem Test.

Wichtig ist, das Du ihr gegenüber die Nerven behälst, da Dein Sohn und Du die nächsten Jahre mit ihr auskommen müssen. Mich würde das auch tierisch aufregen wenn eine fremde sich nach 3 Tagen solche Äußerungen anmaßen würde.

Henry ist seit dem 1.September im Kiga am zweiten Tag hat er einen Anschiss bekommen, war berechtigt, darüber hat die betreffende Erziehrein mit mir zwei Tage später gesprochen und gefragt ob er was erzählt hat. Die Gruppenleiterin hat mich am ende der ersten Woche mal gefragt ob er zu Hause schon mal erzählt was sie gemacht haben usw. aber nix wertendes. Ich habe mich dann nach zwei Wochen mal nach seinem Verhalten erkundigt, weil er zu Hause auf mich nich so gut hört (was bei der Hauptbezugsperson in dem Alter normal ist), da wurde mir gesagt das alles prima und altersgercht ist.

Allerdings sind in unser Gruppe auch bis zu sieben U3 Kinder und die haben Erfahrungen damit und gehen toll auf die kleinen ein. Werden auch mal auszeiten in einem extra Raum gemacht usw.

Vielleicht ist Dein Sohn auch einfach nur in der falschen Einrichtung .... evtl. gibt es noch einen Kiga in dem Du Deinen Sohn besser aufgehoben findest.

LG Sabine

Beitrag von elanor 27.09.08 - 23:15 Uhr



hallo,

allgemein finde ich es natürlich gut, wenn auf die Entwicklung des einzelnen Kindes geschaut wird (bin Sonderpädagogin)

aber so ein Terz nach einer so kurzen Zeit finde ich unverschämt und sagt wenig über dein Kind - sehr viel über die Haltung der Erzieherinnen aus

dass sie wenig Geduld haben abzuwarten, dass sie auch offensichtlich Probleme damit haben, wenn ein Kind "anders" ist, "aus dem Rahmen fällt" - das muss dann gleich und sofort weggefördert werden

mag sein, dass für dein Kind wirklich irgendwann eine besondere Förderung notwendig ist - aber so liegt das Hauptproblem erst einmal bei den Erwachsenen

ich würde bei so einem Verhalten ernsthaft erwägen, das Kind aus der Einrichtung zu nehmen - nicht, damit du dieser Untersuchung entgehst, sondern weil ich kein Vertrauen in die Kompetenzen dieses Personals mehr hätte - und vor allem sagt dein Kind es dir ja selbst: die Tante X ist böse!

LG Elanor

Beitrag von sally1701 28.09.08 - 07:39 Uhr



Nach 2 Wochen hat er sich ja noch nicht richtig eingewöhnt...
Alles ist neu und aufregend...

Und wenn er sich verbal nicht unbedingt immer verständlich machen kann, dann macht er es halt mit Händen und Füßen. Finde ich jetzt nicht so tragisch...
Wenn er um sich geschlagen hat, dann vielleicht nur weil er etwas "mitteilen" wollte und niemand hat ihn verstanden.

Auch die Erzieher müssen erst "lernen" ihn zu verstehen, grade wenn er mit dem Sprechen noch nicht so weit ist. Aber scheinbar nehmen die sich dort nicht die Zeit....

Ist das denn eine Altersgemischte Gruppe oder sind das nur so Kleine?
Eigentlich müssen die Erzieher mit solchen Situationen klar kommen. Jedes Kind ist anders und entwickelt sich unterschiedlich schnell.

Sarah geht seid August in eine Kita...im Dezember wird sie Jahre alt.
Sarah ist auch ein Wirbelwind und immer in Aktion. Mir hat man auch nicht gesagt das sie gestört ist oder so.

Die Erzieher müssen halt auf das Verhalten Deines Sohnes eingehen und ihn nicht gleich "abstempeln". Ich finde die machen sich das echt zu leicht...

Wenns gar nicht geht, dann würde ich über einen Wechsel nachdenken. Es soll ihm ja Spass machen...

Alles Gute !

LG Sally
#blume