Selbsteinweisung....

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von jenny260785 27.09.08 - 16:28 Uhr

Hallo ihr Lieben..Weiß nicht ganz, ob das hier richtig ist, aber ich versuche es einmal:

Eine gute Bekannte hat ernsthafte psychische Probleme und möchte sich jetzt selbst für 3 - 6 Wochen in eine Klinik einweisen lassen, weil sie keinen anderen Ausweg sieht..
Allerdings hat sie 3 Kinder um die ich mir jetzt Gedanken mache..

Wo bleiben die Kinder dann?

Sie hat keine Familie (ausser ihre Kinder) und wenig Freunde, wovon aber keiner die Kinder nehmen kann, ich auch nicht, auch wenn ich versuche, sie so weit es mir möglich ist zu unterstützen..

Mache mir ein bissl Sorgen und hoffe ihr könnt mir/uns weiterhelfen!!

#danke für Eure Antworten

LG
Jenny

Beitrag von an-mi 27.09.08 - 16:38 Uhr

Was ist mit dem Vater der Kinder???

Beitrag von jenny260785 27.09.08 - 16:44 Uhr

Die 3 haben 2 Väter (die ersten Beiden und die Kleine einen)
Der Vater der 2 ist Alkoholiker. und der Andere kümmert sich einen Dreck und will es auch gar nicht..

Beitrag von an-mi 27.09.08 - 16:55 Uhr

Sie kann sich an das örtliche Jugendamt wenden und dort um Betreuung bitten. Es gibt aber auch die Möglichkeit über die Krankenkasse.Ich hatte das Problem während eines Krankenhausaufenthaltes und da habe ich mir selber eine Betreuung gesucht,weil mein Mann Montagearbeiter ist und somit nicht da.Eine gute Bekannte hat es gemacht und wurde von der Krankenkasse bezahlt dafür.

Beitrag von mama281979 27.09.08 - 16:56 Uhr

Hallo...

Das mit deiner Freundin tut mir leid.

Aber ja, das kann sie machen, sollte sich aber vorher mit dem JA in Verbidnung setzen, dann würden die Kinder vorübergehend in eine Pflegefamilie kommen.

LG Martina

Beitrag von joulins 27.09.08 - 22:06 Uhr

Hallo Jenny,

es gibt sehr gute psychiatrische Kliniken, die die Mütter mit den Kindern aufnehmen (Mutter = Patient, Kind = Gast), solange diese noch nicht schulpflichtig sind. In der Regel gibt es dort eine Betreuung (Tagesmutter, Kindergarten) für die Kinder - Säuglinge sind allerdings meist bei der Mutter (solange kein Selbst- und Fremdgefährdung besteht), um die Mutter-Kind-Bindung zu stabilisieren. Für Therapieangebote wird das Baby dann von den Schwestern der Station mit betreut.

Deine Freundin sollte sich erst einmal über solche Kliniken erkundigen - einige nehmen auch überregional Patienten an. Die Klinik würde dann von sich aus bei Bedarf das JA einschalten.

Ich habe gerade eine Tagung hinter mir zum Thema "Psychisch kranke Eltern und Kindeswohlgefährung" - Tenor: Kinder sollten, solange es möglich ist, bei der Mutter verbleiben.

Ich wünsche deiner Freundin alles Gute!

Joulins