Betreuung im KH

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von carassia 27.09.08 - 17:33 Uhr

Huhu miteinander!

Neulich habe ich überlegt, ob ich evt. ambulant entbinden soll. Allerdings ist dies mein erstes Kind, Eltern und Schwiegereltern 50 bzw. 100 km weit weg (also keine schnelle, praxisnahe Hilfe). Nun wird ja in Krankenhäusern vorn und hinten Personal eingespart... Eine Kollegin meinte, die Betreuung wäre von Kind zu Kind schlechter geworden. Nur konnte sie sich nicht mehr daran erinnern was und wieviel man ihr an Pflege und Umgang mit dem Neugeborenen gezeigt hat.

Wie ist denn eure Erfahrung? Lohnt es sich, stationär zu entbinden? Bekommt man überhaupt noch was gezeigt oder halten sich die KHSchwestern/Hebammen eher knapp? Oder lieber gleich ambulant und die "eigene" Hebamme kommen lassen?

Freue mich über Antworten #blume

Gruß, Melanie

Beitrag von postrennmaus 27.09.08 - 17:42 Uhr

Wenn du stationär entbindest, bekommst du auf alle Fälle was gezeigt von den Krankenschwestern/Hebammen der Wochenstation. Die lassen dich nicht allein! Es gibt aber bestimmt Unterschiede von KKh zu KKh.

Für mich persönlich ist die stationäre Entbindung überhaupt nix. Mein Plan A ist auf jeden Fall im Geburtshaus zu entbinden, ganz weit weg von Ärzten und Krankenhausastmosphäre. Das wäre dann auch ambulant, meine Hebamme kommt danach jeden Tag zur Nachsorge von mir und dem Baby. Ich möchte von Anfang an in meinen eigenen 4 Wänden mit dem Baby sein, in meinem Bett schlafen und nur meinen Mann und die Hebamme um mich haben.

Aber das ist nur meine Meinung. Da ist jede Frau ganz unterschiedlich.


Lg, Anja mit Püppi (35.ssw)

Beitrag von losa01 27.09.08 - 17:45 Uhr

Wie lange muß man den im Krankenhaus bleiben?

Also ich persönlich denke für das 1. Kind wäre es schon ganz gut stationär zu entbinden.
Weil, wenn wirklich mal was ist, dann ist immer jemand da.
Und wen rufst du Nachts an?

Grüßle nadja 31.ssw

Beitrag von karbolmaeuschen 28.09.08 - 00:30 Uhr

Liebe Nadja!
<<Wie lange muß man den im Krankenhaus bleiben?>>
Wenn es Dir gut geht, kannst Du nach etwa 4 Std. gehen.
Das nennt man dann "Ambulante Geburt"

<<Und wen rufst du Nachts an? >>
Meine Hebamme natürlich! Die bekommt für jede telefonische Beratung von der gesetzlichen KK 5,10€

Siehe
http://download.hebrech.info/gebo2007.pdf
Gebührenkatalog Position 230:
Beratung der Wöchnerin mittels Kommunikationsmedium 5,10€

Zudem kommt sie auch nachts, wenn sich der Sachverhalt nicht am Telefon klären läßt.

Siehe:
Position 180: Hausbesuch nach der Geburt. 26,52€
Bzw: Nachts: 31,82€
Plus Wegegeld
Position 320: Wegegeld bei einer Entfernung von mehr als
zwei Kilometern zwischen der Wohnung oder
Praxis der Hebamme und der Stelle der Leistung
bei Tag, je zurückgelegten Kilometer. 0,59€
oder bei Nacht 0,81€

43,97€ für ein Problemchen finde ich schon in ordnung!

Gruß Silke

Beitrag von carassia 27.09.08 - 17:47 Uhr

Ich war bisher nur einmal im KH und wenn es nicht wirklich sein muss, möcht ich da nicht mehr über Nacht bleiben. Entbinden möchte ich allerdings schon in einem. Unsere Kinderklinik ist nur 5 Minuten weg von zu Hause (kann also jederzeit schnell wieder hin falls was ist) und sie hat auch eine Säuglingsintensiv-Station, falls was passieren sollte. Ist jetzt eben einfach ein Dilemma #gruebel

Beitrag von losa01 27.09.08 - 17:51 Uhr

Wie ist das?
Muß man sich grad entscheiden, ob man gleich wieder heim will.
Sonst ürde ich einfach sagen, tu es so wie du dich wohl fühlst. Wenn es dir nach der Geburt gut geht, geh heim ansonsten kannst ja im KH bleiben.

bei mir ist es was anderes. Ich muß min. 30 min fahren bis zum nächsten KH.

Beitrag von postrennmaus 27.09.08 - 17:57 Uhr

Genaus so seh ich das auch! Man muss sich nicht vorher entscheiden. Man kann quasi gehen, wann man will. Vorausgesetzt, die Gesundheit von Kind und Mutter lassen es zu. Es ist egal, ob man einen Tag, 2 oder mehr Tage bleibt. Habe jetzt von vielen Erstgebärenden gehört, dass sie sich wohler fühlen würden, wenn rund um die Uhr jemand zur Stelle ist. Dafür ist das Angebot ja auch da. Für mich wär's nix...
Jede Frau soll es so machen, wie sie sich am wohlsten fühlt. Egal, ob stationär oder ambulant.


Lg, und eine schöne Rest#schwangerschaft #blume

Beitrag von kati543 27.09.08 - 18:03 Uhr

Richtig, nur muß man sich schon vorher entscheiden, ob ambulant oder stationär. Bei ersterem bekommt man kein Zimmer zugewiesen und ist praktisch erst im Wehenzimmer und dann im Kreißsaal und bei der stationären Geburt kann man schon vorher in "sein" Zimmer beziehen und in den Wehen (am Anfang) dort sein. Wie lange man dann stationär bleibt, kann jeder selber entscheiden.

Beitrag von postrennmaus 27.09.08 - 18:11 Uhr

Die Kliniken unterscheiden sich da glaube ich. Bei uns muss man das nicht vorher festlegen. Geht ja auch eigentlich gar nicht, weil man ja gar nicht sagen kann, wie es einem nach der Geburt geht.
Man bezieht nach der Geburt immer ein Bett in einem 2-Bettzimmer, egal ob man nur ein paar Stunden darin verbringt oder ein paar Tage.

Beitrag von katrinchen85 27.09.08 - 17:55 Uhr

Hallo,

also zeigen tun die dir nix, was nicht auch deine nachsorge Hebi kann. Wirklich nicht. Die helfen beim Stillen, Wickeln und Baden wenn man mag und sonst kommt halt jeden tag ein Arzt der die Gebärmutter abtastet und so.
Aber das alles kann die Hebi mind. genausogut.
Habe eher das Gegenteil schon fot gehört: Jeden Tag kommt, ne Hebi, verschiedene Schwetsren und Ärzte zur Visite im KH. Und JEDER hat ne andere Meinung, das kann einen vor allem beim thema Stillen als Erst-Mama sehr verunsichern.
Da ist es besser wenn du zu Hause deine vertraute hebi hast als einzige Bezugsperson deswegen.
Der einzige wirkliche Vorteil ist: du kannst besuch empfangen ohne dich um was zu kümmern und du bekommst jeden Tag 3 Mahlzeiten ohne was dafür zu machen. Aber naja... So dolle find ich das nu nicht, dass ich den dringenden Wunsch hab da zu bleiben#gruebel

LG,Kati mit Nina und #baby, 16. SSW

Beitrag von carassia 27.09.08 - 18:03 Uhr

Ungefähr so hab ich mir das vorgestellt. Aber das mit dem Besuch ist (bitte lacht net) ein Argument, das gar nicht so unwichtig ist.

Beitrag von katrinchen85 27.09.08 - 18:08 Uhr

Nö, find ich gar nicht total abwegig. Ist halt alles Geschmackssache.
Ich persönlich find halt die vielen Schwestern und Ärzte und den ganzen Tagesablauf einfach nur ätzend...
Außerdem hab ich ja ne kleine Tochter zuhause und für die will ich auch da sein.
Aber ich werd mir auch meine Mama für die erste zeit einladen, so hab ichs leichter#schein

LG,Kati

Beitrag von carassia 27.09.08 - 17:57 Uhr

Ganz sicher bin ich mir da nicht, aber ich glaube über ne Voranmeldung wären die nicht böse :-) Anschauen wollte ich mir die Räumlichkeiten eh noch. Wenn jetzt ganz viele gesagt hätten, die Verpflegung wäre top oder zumindest den Erwartungen ensprechend, würd ich ja auch sofort über meinen Schatten springen.

Beitrag von kati543 27.09.08 - 17:58 Uhr

Erst einmal hat deine "eigene" Hebamme auch nicht ewig Zeit für dich. Im Vergleich würde ich schon sagen, dass im KH die Betreuung wesentlich besser ist, als eine Hebamme allein machen könnte. Die Hebamme kann nicht immer sofort kommen - was machst du dann bei Stillproblemen? Dann brauchst du einen KiA für die U2 - wird ja normalerweise im KH gemacht. Generell kommt immer jemand und hilft dir im KH.
Wenn du im KH dein Baby baden willst, kannst du das den Hebammen noch das erste mal überlassen und nur zuschauen, oder das Baby anzuziehen, Pampers wechseln,... wie man das Kleine hält - eben alles so Sachen, die ich zumindest, bei meinem ersten Kind nicht so gewußt habe.

Beitrag von postrennmaus 27.09.08 - 18:06 Uhr

Naja, das seh ich nicht ganz so dramatisch. Die Hebamme zeigt dir gleich nach der Geburt, wie man wickelt und badet. Und sie kommt immer, wenn was ist. Dafür wird sie bezahlt und das ist ihr Job. Und diese Hilfe bekommt man aus einer Hand. Wie die Vorgängerin schon sagte, im KKh hat man viele Hebammen/Krankenschwestern/Ärzte, und jeder hat andere Meinungen. Für die U2 kommt ein Kinderarzt nach Hause, darum muss man sich natürlich vorher gekümmert haben.

Naja, aber die Meinungen gehen zu diesem Thema extrem auseinander, weil jede Frau da total andere Erfahrungen gemacht und auch andere Bedürfnisse hat. Es gibt da kein besser oder schlechter.

Beitrag von cora-maus 27.09.08 - 18:15 Uhr

Also ich habe auch schon über eine ambulante Entbindung nach gedacht es ist auch mein 1. Kind und ehrlich gesagt hasse ich Krankenhäuser #augen
Und ausserdem bin ich hier nicht alleine Zuhause, ich habe meine Mutter hier mit die hat selber schon 6 Kinder zur Welt gebracht ;-)

lg cora mit zwergi (31.ssw)

Beitrag von carassia 27.09.08 - 18:22 Uhr

Mit meiner Mutter/Schwiegermutter an der Seite hätte ich bestimmt auch weniger Bedenken. Aber ich hatte keine Geschwister und mein Mann kennt die groben Sachen von seinen Nichten und Neffen.

Theoretisch bin ich ja wirklich ein unbeholfener Fall für 'ne schwesterliche Dauerbetreuung, aber ich hab auch einfach Angst im KH abgefertigt zu werden und das Gefühl zu bekommen, als Patient lästig zu sein.

Beitrag von cora-maus 27.09.08 - 18:29 Uhr

Ja man hört ja öfters solche sachen das die im KH voll unfreundlich sind... ok wenn du glück hast kriegste ne nette Hebamme oder Schwester. Aber wie gesagt am liebsten will ich auch ne ambulante entbindung, ich hoffe ja das das bei mir klappt und ob mein Becken das mit macht (bin ziemlich schlank gebaut) in SL liegt er ja zum glück schon mal hoffe das das so bleibt :-)

lg

Beitrag von carassia 27.09.08 - 18:34 Uhr

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass auch aus medizinischer Sicht nichts dagegen spricht :-)

Beitrag von knuddelkeks 27.09.08 - 18:24 Uhr

huhu...

also...
diese wäre nu meine 3. ss die ich im krankenhaus vollendet hab und ich würds trotzdem jederzeit wieder tun...

schon allein wegen dem all inclusiv krams...

und wenn du zeit zum ausspannen brauchst nehmen dir das baby auch ma ab...was nach ner nächtlichen geburt nich grad verkehrt wäre um auszuschlafen...

sicher is das von kkh zu kkh unterschiedlich aber bei uns is alles top und ich finds toll da...die zeigen dir wirklich alles und helfen wo es geht...

lg der keks