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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von duppie852 27.09.08 - 21:02 Uhr

Hatte grad tierischen Streit mit meiner Familie. Unter anderem wirft mir meine Mutter meine Entbindung vor. Erklärung: Als die Wehen begonnen haben war grad meine Mutter da und hat also den Anfang mitbekommen. Wir sind dann ins Krankenhaus (mein Mann und ich). Insgesamt lag ich 24 Stunden in den Geburtswehen mit 2 Wehenbeschleunigern usw. (hatte zu kleines Becken, Sohnemann war nach der Geburt ganz blau am Kopf weil er ständig angeschrammt ist am Becken). Nach ca. 20 Stunden rief er meine Mutter an und sagte Bescheid das nix vorwärts geht und ich vielleicht einen Kaiserschnitt bekomme. Nach weiteren 3,5 Stunden wars dann soweit, der Arzt sagte endlich: Kaiserschnitt. Mein Mann wollte noch mal raus und allen Bescheid geben, aber in dieser Zeit hatte ich alle Minuten riesige Wehen und ich hab das nicht richtig mitbekommen und lies ihn nicht gehen. Als ich aus dem OP (mit PDA) geschoben wurde rief meine Mutter am Handy der Hebamme an und machte mir Vorwürfe warum sich keiner melden würde. Sie hätte so Angst gehabt und so gebangt. Ich (eben grad aus dem Op und hab meinen Sohn grad in diesem Augenblick erstmal richtig gesehen auf dem Bauch von meinem Mann) sagte sowas wie ich hätte sie vergessen oder so ich weiß es nicht mehr.

Nun sagt sie: Das würde sie mit nie im Leben verzeihen. Wie könnte ich die eigene Mutter vergessen. Die ganze SS war sie für mich da und dann sage ich einfach ich hätte sie vergessen. Sowas sagt man nicht zu einer Mutter.

Noch als sie eine Stunde nach der Geburt ins KK kam machte sie uns Vorwürfe. Sie hätte so gelitten.

Ich hab da nix böses gemeint. Ich war nur froh das alles vorbei war, das der kleine gesund war. Und ich war sooooo fertig, hab nur noch geheult, wollte nur noch meinen Sohn endlich in den Arm nehmen....ich hab wirklich nicht darauf geachtet was ich da gesagt hab. Ne Stunde später als sie da war: Dachte ich nur spinnt die....ich hab grad nen Wehenmarathon hinter mir und ein Kind entbunden.

Ich fühle mich sooo ungerecht behandelt. Und die ganze Familie denkt so wie meinen Mama, alle stehen hinter hier (Papa, Geschwister)

Das ganze ist nun schon über ein Jahr her und heute macht sie mir Vorwürfe.

Beitrag von sapf 27.09.08 - 21:06 Uhr

Ich finde das Verhalten Deiner Mutter sehr ungerecht!

Erstmal ist sie wahnsinnig nachtragend, was ich für eine der negativsten Eigenschaften überhaupt empfinde!

Und dann noch WÄHREND der Entbindung ständig Report zu erwarten - und auch noch die Hebamme anzurufen - ist einfach mal kompetenzüberschreitend!!!

Sie sollte sich mal an die Geburt(en?) ihrer eigenen Kinder erinnern und dann sollte sie versen, daß man erstmal den Moment mit seinem Baby genießen möchte - und schließlich auch total kaputt ist!!!


LG und ich hoffe, daß sie sich mal wieder einbekommt,
sapf

Beitrag von maya2308 27.09.08 - 21:13 Uhr

Ganz ehrlich????

Ich würde deiner Ma mal kräftig den Marsch blasen! Was ist sie für eine Person, dass sie meint,in einem soooo wichtigen Moment wie die Geburt deines Kindes, irgendwie im Vordergrund stehen zu müssen! Als ob du auch nur ansatzweise an sie denkst, wenn du gerade dein Kind kriegst. Unverständlich, echt! Ich hätte der schon längst was erzählt!

Ich habe eine ähnliche Mutter, die auch immer meint alles wissen zu müssen und sehr viel beachtet werden will. Aber als es um die Geburt meines Kindes ging (und ich hatte auch einen KS), da meinte sie: Das ist ein Moment, der nur dir und Thomas (mein Mann) gehört, und da hat keiner was zu suchen!

Natürlich macht sie sich als Mutter Sorgen! Aber wenn das Kind dann da ist und sie hört, dass alles gut gelaufen ist, spätestens in dem Moment sollte doch dann auch diese Last von ihr fallen und sich über das Ereignis freuen! Dich dann noch anzupöbeln, während du die ersten Std. mit deinem Baby genießt,...ich hätte sie rausgeschmissen!

Verletzte Eitelkeit würde ich da mal sagen! Und Wichtigtuerei auch noch!

Beitrag von carrie23 27.09.08 - 21:26 Uhr

Die Frau spinnt, sei mir nicht böse.
Du hattest stundenlang Wehen und Schmerzen und dann auch noch ne Sectio, da denkt man nicht an seine Mutter da denkt man in erster Linie an sein Kind und ist froh das die Schmerzen weg und das Kleine da ist.

Ich selber lag 48 Stunden in den Wehen, bevor eine Sectio gemacht werden musste, allerdings war meine Mutter anwesend weil ich sie angerufen hatte.( hatte so ne Angst vor der Sectio ).
Klar habe ich im OP auch nicht an sie gedacht, da sie aber selber 4 Kinder entbunden hat versteht sie das.

Ignoriere sie und sage ihr sie kann sich bei dir wieder melden wenn sie normal wird.

lg carrie

Beitrag von sapf 27.09.08 - 21:38 Uhr

Kann ich mich anschließen!

Wenn Deine Mutter nach einem vernönftigen gespräch immernoch nicht einsieht, daß sie zu diesem Zeitpunkt eben NICHT im Mittelpunkt stand, dann würde ich verlangen, daß sie sich erst wieder meldet, wenn sie Dich und Dein Verhalten akzeptiert!!!

nochmals LG,sapf

Beitrag von sonne108 27.09.08 - 21:28 Uhr

Hallo

ich kann auch nicht nachvollziehen, dass Deine Mutter Dir deswegen so lange Vorwürfe macht.

Vielleicht kann sie nicht gut damit umgehen, dass Du jetzt Dein eigenes Leben hast und selbst bestimmt, wann Du ihr was und wieviel davon mitteilst?!

Ich hab übrigens meine Mutter erst 3 Stunden nach der Geburt meiner Tochter angerufen. Ihr einziger Kommentar war: "Da bin ich schon 3 Stunden Oma, und erfahre es erst jetzt". Und meine Mama hat sich während der Schwangerschaft auch total intensiv um mich gekümmert.

Nach der Geburt eines Kindes ist jede Frau erst mal mit dem Kind beschäftigt, das ist doch ganz natürlich! War bei Deiner Mutter damals (bei Deiner Geburt) sicher nicht anders. Vielleicht kannst Du ja auf diese Weise an sie ran kommen - sie fragen, ob es bei ihr damals nicht auch so war?!

lg Sabine

Beitrag von ina_ragna 27.09.08 - 22:49 Uhr

Also ganz ehrlich würde ich ihr mal kräftig was vorpfeifen.

So ein Verhalten geht gar nicht. Na sicher doch hast Du anderes im Kopf, als Deine Mutter minütlich über den Fortgang der Geburt zu informieren.

Deswegen auch noch Ewigkeiten nachtragend sein und den Rest der Familie damit zu beeinflussen, finde ich mehr als nur kindisch. Soll sie sich lieber an ihrem Enkel erfreuen.

Meiner Mutter würde das nicht mal im Traum einfallen.

Sie wurde vor und nach der Geburt von meiner Schwester informiert. Erst Stunden später haben wir telefoniert.

#blume

LG
Ina

Beitrag von alpenbaby711 28.09.08 - 07:29 Uhr

Sorry aber hat die Alte/Deine Mutter keine anderen Probleme?
Dir Vorwürfe zu machen statt erstmal an dich zu denken , DAS IST UNDANKBAR: Denn du und Kind gehen immer vor.
Ela

Beitrag von anyca 28.09.08 - 09:32 Uhr

Die spinnt. Total.

Lehre fürs nächste Mal:

NACH der Geburt anrufen, nicht zwischendrin!

Beitrag von kawatina 28.09.08 - 18:48 Uhr

Hallo,

schenk ihr zum nächsten Geburtstag einen Spaten. Mit einem Zettelchen dran:

"Der ist zum Ausgraben von alten Geschichten ( Kamellen) bestens zu gebrauchen ":-p

LG

Beitrag von cody77 28.09.08 - 21:25 Uhr

Warum tust du dir das an???

><<<<rede einfach nicht mehr mir ihr.<<<<<<<<

Vielleicht hatte sie super Geburten und vergessen,wie es war#klatsch.

Leb dein Leben,ohne doofe,ungerechte Vorwürfe.

Lg cody

Beitrag von hummelinchen 29.09.08 - 15:34 Uhr

Gehört sie zu den Frauen, die während der Geburt gebügelt haben, oder was?
eine Geburt ist hart und schmerzhaft..#hicks
Und wer, wenn nicht eine Mutter müsste dafür Verständnis haben...#gruebel

Habe ich mir das also so vorzustellen:
Du liegst nach 20 Stunden Wehen im Kreissaal und deine erste Sorge gilt natürlich der Mutter, nicht etwa dem Kind?

Wie egoistisch....
Ich würde meiner Mutter nie ein solches Verhalten verzeihen...

Du tust mir sehr leid... #liebdrueck#liebdrueck

lg Tanja