Taufpatenproblem

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von anja478 28.09.08 - 08:57 Uhr

Guten Morgen,

Mein Sohn wurde katholisch getauft einer der beiden Taufpaten ist katholisch, muß ja für die Kirche so sein.
Jetzt bin ich wieder schwanger und wir haben schonmal überlegt und es gibt keinen mehr der katholisch ist alle sind evangelisch.
Was tun!! Ich denke mal das die Kirche keine Ausnahme macht. Sollen wir das Kind dann evangelisch taufen lassen#kratz ( mein Mann ist evangelisch würde, denk ich, gehen)

Würdet Ihr Oma und Opa als Paten nehmen?

LG

Anja

Beitrag von gemeinhardt 28.09.08 - 09:03 Uhr

Guten Morgen,

da könnt ich mich schon wieder über die katholiken aufregen.
Also wenn Du keinen evangelischen Paten nehmen darfst (was ich noch nie gehört habe übrigens), dann tauf Dein Kind doch evangelisch, das müsste in jedem Fall gehen, egal welcher Konfession der/die Pate/in ist.

Oma und Opa... hm.
Ne eher nicht. Ich kann das jetzt aber nicht so gut erklären...

Lg, Cora

Beitrag von anja478 28.09.08 - 09:22 Uhr

Hallo,


Doch es ist so einer der Paten muß katholisch sein. So sind halt die Katholiken.


Lg
Anja

Beitrag von jules1971 28.09.08 - 12:16 Uhr

Hallo,

auch bei einer evangelischen Taufe ist es nicht egal, welcher Konfession die Taufpaten angehören ... auch da muss dann mindestens ein Pate evangelisch sein.

Gruß,
Julia

Beitrag von gemeinhardt 28.09.08 - 19:59 Uhr

Das kann ich nicht bestätigen.
Meine Tochter hat nur eine Patin und die ist katholisch.
Und die Taufe war evangelisch.

Beitrag von jules1971 28.09.08 - 20:04 Uhr

Hallo,

dann ist die Patin "nur" Taufzeugin ... und Euer Pastor legt das Kirchenrecht wohl eher nach Gutdünken aus.
Aber macht ja nichts, wenn damit alle zufrieden sind.

Gruß,
Julia

Beitrag von gemeinhardt 28.09.08 - 22:19 Uhr

Ne!
Sie ist richtige Patin.
Das war auch nie ne Debatte...
Das war nie ein Thema dass die Taufe ev. ist und die Patin katholisch.
Das hör ich heut echt zum 1. Mal...

Beitrag von jules1971 28.09.08 - 22:36 Uhr

Hallo,

sie kann nach Kirchenrecht NICHT Taufpatin, sondern nur Taufzeugin sein.
Das musst Du gar nicht unbedingt wissen, da es von der Zeremonie her und den Aufgaben sich ja gleich bleibt ... was hat sie denn vom Pastor überreicht bekommen, da müsste das nämlich drin stehen.

Und nein, das Kirchenrecht hat sich da nicht in den letzten Jahren geändert.
Neu ist nur, dass es jetzt christliche Taufe und nicht mehr evangelische oder katholische Taufe heißt, darauf hat sich die Ökomene geeinigt. Die Vorschriften für die Paten haben sich aber nicht geändert.

Aber ist ja auch egal ... und müssig drüber zu diskutieren.

Gruß,
Julia

Beitrag von gemeinhardt 28.09.08 - 22:44 Uhr

Ìch kann Dir ja auch nur sagen, wie es bei uns war.

Sie hat einen Patenbrief, genauso wie der Pate meiner Nichte. Das war nämlich ne Doppeltaufe.
Der Pfarrer hat nie danach gefragt, welcher Konfession die Patin ist.

Beitrag von s70v74 28.09.08 - 19:35 Uhr

Hallo Cora,
bei den Katholiken muß mindestens 1 Pate katholisch sein, der 2. kann evangelisch sein und ist dann der Taufzeuge.

Bei den Evangelischen muß auch ein Pate evangelisch sein und der 2. "darf" katholisch sein und ist dann auch "nur" Zeuge.

Da tun sich beide nichts!

Vg Verena

Beitrag von gemeinhardt 28.09.08 - 20:00 Uhr

meine Tochter ist evangelisch getauft und hat "nur" eine Patin die katholisch ist.
Kommt wohl eher auf den Pfarrer an...

Beitrag von s70v74 28.09.08 - 21:14 Uhr

Also , bei uns macht das keiner in der Stadt und Umgebung. Meine Schwägerin hat damals ( vor 8 Jahren) alle Pfarrbüros die im Telefonbuch stehen abtelefoniert. Weil mein Neffe evangelisch getauft werden sollte und ich katholisch bin.
Sie hat dann darufhin andere Paten suchen müssen.

LG Verena

Beitrag von gemeinhardt 28.09.08 - 22:20 Uhr

Kann sich das vielleicht mittlerweile bei den Evangelisten geändert haben?
Unsere Taufe ist noch keine 3 Jahre her und bei uns war das echt nie ein Thema, hauptsache die Patin ist überhaupt in der Kirche....

Beitrag von s70v74 29.09.08 - 13:03 Uhr

Das kann natürlich sein , daß es ein bißchen "lockerer" geworden ist, danach wurde immer nach einem Paten gesucht der auch die Konfession hat, weil das damals halt nicht geklappt hat.

Im nachhinein bin ich ganz froh, denn somit konnte ich im Juni Patentante bei der 2. Tochter von meiner besten Freundin werden.
Man kann ja mehrmals Pate werden, aber Tante ist man beim Neffen ja eh.;-)

Vg Verena

Beitrag von deta 28.09.08 - 09:08 Uhr

Hallo,
muß man denn bei der Taufe einen Paten haben? Ich meine, daß man auch ohne Paten taufen kann, bin jetzt aber nicht sicher.
LG
deta

Beitrag von anyca 28.09.08 - 09:42 Uhr

Ihr könnt auch die selbe Taufpatin nochmal nehmen.

Ich finde es nicht sinnvoll, ein Kind katholisch und eins evangelisch zu taufen, sonst gibt es später Eifersucht, wenn eins zur Erstkommunion geht und das andere nicht bzw. wenn eines Konfirmation hat und das andere nicht ...

Welche Konfession praktiziert ihr denn eher?

Beitrag von meloro 28.09.08 - 10:09 Uhr

Hallo Anja,
also ich würde das nicht tun, ein Kind katholisch das andere evangelisch, das wäre für das zweite kind echt unfair, wenn das andere kind, erstkomunion hat und firmung und das zweite nicht.

Ich würde einfach mal bei euch in der Kirche nachfragen ob der Taufpate katholisch sein darf sonst müsst ihr vielleicht jemand anderen nehmen.

Achja, ich würde auf keinen fall Oma und Opa als Taufpaten nehmen.

Ich hoffe ihr findet eine Lösung

Lg Melanie

Beitrag von jules1971 28.09.08 - 12:21 Uhr

Hallo,

grundsätzlich würde ich dem anderen Kind keine andere Konfession geben.
Da das Patenamt ja beinhaltet, dass der Pate das Kind auf dem christlich-kirchlichen Weg begleiten soll, spricht meiner Meinung nach, nichts dagegen, einem der Großeltern das Patenamt zu übertragen. Der zweite Pate kann ja dann einer anderen Konfession angehören (was ihn zwar nach Kirchenrecht nur zum Taufzeugen macht, was aber in der Taufzeremonie und bei seinen Aufgaben für das Kind keinen Unterschied macht).

Warum man sich deswegen jetzt über die Katholiken aufregen muss, wie so manch Userin hier, verstehe ich nicht wirklich ... ich habe im Übrigen die evangelische Kirche da sehr viel strenger erlebt. Als ich Patentante wurde, musste ich dort extra eine Patenbescheinigung anbringen, dass ich auch wirklich einer Konfession angehöre.
Als ich meine Kleine katholisch taufen ließ, musste das keiner der Paten tun, da der Pfarrer der Meinung war, dass es schon stimmen wird, wenn ich angebe, dass die Paten der oder der Konfession angehören (und dass ich schon einen Grund habe, genau diese auszuwählen, auch wenn sie nicht katholisch sind ... eine Pate ist katholisch und das wurde auch so geglaubt).

Gruß,
Julia

Beitrag von elanor 28.09.08 - 12:45 Uhr



hallo,

ich würde die Kinder auch nicht in versch. Konfessionen taufen lassen, finde immer, dass das eine Familie so ein bisschen entzweit

wie seid ihr denn getraut?

klar, kann man Oma und Opa nehmen, aber ein bisschen sind Paten ja auch dafür gedacht, im Fall eures Todes die Kinder zu begleiten - machen sie bestimmt; ich persönlich würde immer eher jemand nehmen, der in meinem Alter oder sogar etwas jünger ist

ich würde evtl. die gleichen Paten wieder nehmen oder den einen katholischen und dann noch einen anderen evangelischen dazu

unser Kind (ev. getauft) hat vier Paten: zwei Paten evang., zwei Zeugen anderer Konfession - die letzen beiden sind aber einfach unsere besten Freunde und daher werden wir sie bei unseren nächsten Kindern vermutlich auch wieder fragen

LG Elanor

Beitrag von haferfloeckchen 28.09.08 - 12:50 Uhr

Hi,

wie schon gesagt wurde,ich würde auch nicht ein Kind katholisch, das andere evangelisch taufen lassen. Gründe dafür wurden schon oben genannt.

Oma und Opa als Taufpaten geht, meine Oma ist zB meine Taufpatin und mein Opa der Pate meiner Schwester.

Ihr könnt durchaus dieselben Paten wie beim ersten Kind nochmal nehmen.

Ansonsten, wenn ihr keine Lösung wisst, es geht auch ohne Paten.

lg

Beitrag von schneuzel83 28.09.08 - 13:05 Uhr

Sag mal was hat sich der Pfarrer bei euch so. Also Emilija ist auch katholisch getauft und sie hat eine evangelische Taufpatin.

Wir haben davor im Taufgespräch darüber gesprochen und ich hab im erklärt warum ich genau diese Patin möcht und niemand anderes....

Andersrum ist es ja auch kein Problem. Ich bin katholisch und mein Patenkind evangelisch.

Kann man da nix machen?

Nun Oma und Opa kommen für mich(!) nicht in Frage, aber das muß jeder selber entscheiden.

Finde es immer schade wenn nicht der Pate genommen werden kann - den man wirklich will.

Jasmin