Zurückstellung von Schule

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von tanimami73 28.09.08 - 16:09 Uhr

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und muss hier gleich mal mein Anliegen schildern.

Ich habe einen 5 Jährigen Sohn, der nächstes Jahr eingeschult werden soll. Er ist ein sog. Muss-Kind (geboren Ende August). Die Kindergartenleitung, die Erzieherin sowie die Hausärztin (Attest liegt vor) und nicht zuletzt meine Wenigkeit kommen zu dem Schluss, dass mein Sohn noch 1 Jahr länger in den KiGa gehen sollte.
Hauptgrund: noch zu verspielt und Konzentrationsschwierigkeiten.

Wir (KiGa und ich) hatten die Problematik schon im Juli d.J. angesprochen, weil die Entscheidung zu treffen war, ab September Vorschulkind oder eben nicht.

Unter Absprache mit dem KiGa im Juli startete nun mein Sohn (wir sind aus Bayern) nicht als Vorschulkind und besucht daher auch nicht die Vorschule.

Nun erfahre ich, als ich brav mein Attest in der Schule abgeben wollte, dass das ja so überhaupt nicht gehe (wie gesagt: alles mit KiGa abgesprochen) und er auf jeden Fall im April an der Schuluntersuchung teilnehmen muss. Das mit der Vorschule wäre ja wohl meine Enscheidung.

Ganz aktuell muss ich desweiteren erfahren (KiGa-Leitung sprach mit der Beratungslehrerin), dass auch mein Arzt-Attest keine Wertigkeit hat, denn dies sei ja "nur" von ner Allgemeinmedizinerin und von keinem Kinderarzt.

Bin total geschockt. Was fällt denn denen ein, meine Ärztin, die im übrigen gerade durch ihre Gründlichkeit auffällt, in Frage zu stellen. U-Untersuchungen kannse machen, aber sich zur Schulreife äussern, nicht?
Steht das irgendwo geschrieben, dass ich zum Ki-Arzt muss?

Ist es denn schlimm, zusätzlich auf Nummer sicher zu gehen, dass das Kind auf jeden Fall schulreif ist ein Jahr später und ihm desweiteren noch ein schönes KiGa-Jahr zu gönnen?

Dazu kommt, dass mein Sohn noch nicht in die Schule möchte und auch kein Interesse daran zeigt.
Auch dies habe ich persönlich der Beratungslehrerin mitgeteilt, aber das ist auch kein Grund für ne Rückstellung (so die Aussage).

Was ist denn dann ein Grund für die Rückstellung?

Wer hat schon ne Rückstellung für das Kind (Pflicht-Kind) gemacht? Wie war da die Vorgehensweise? Kann das von Schule zu Schule verschieden sein, auch innerhalb eines Bundeslandes?

Sorry wurde jetzt ziemlich lang.
Ich danke schonmal jetzt für Eure Antworten

Beitrag von ratzundruebe 28.09.08 - 16:59 Uhr

Hallo

Ich verstehe ehrlich gesagt den Kindergarten und die Hausärztin nicht dass sie 1 Jahr vorher schon so urteilen.
Du glaubst garnicht was dein Sohn in diesem Jahr für Sprünge machen kann.
Leider ist eine Zurückstellung nicht so einfach wie du denkst.
Dein Sohn ist ein Muss Kind, er hat gesetzlich gesehen gar keinen Anspruch mehr auf einen Kindergartenplatz da er schulpflichtig wird.
Er scheint keine Krankheiten oder Behinderungen zu haben die eine Rückstellung rechtfertigen würden.


Es wird wohl kein Weg drumrum gehen, dein Sohn wird garantiert nächstes Jahr eingeschult.
Da bin ich mir sehr sicher.
Was natürllich sein kann, dass wenn er wirklich solche Probleme in der 1. Klasse hat, dass er diese dann wiederholen muss.

LG Kerstin

Beitrag von tanimami73 28.09.08 - 17:14 Uhr

Hallo Kerstin,

danke für deine Antwort.
Die Entscheidung war deswegen von Nöten, da entschieden werden musste, ob Kind Vorschulkind ist oder nicht.

Und das mit dem 1. Klasse wiederholen will ich ja gerade vermeiden. Da lasse ich ihn doch lieber, wenns geht, länger im Kindergarten. Die Oktober-Kinder müssen ja auch nicht und sind nur 2 Monate älter. Also ein Schaden kanns ja nicht sein.

Beitrag von ratzundruebe 28.09.08 - 17:20 Uhr

Ich seh dass genauso dass Kinder so lange wie möglich im Kiga bleiben (also wenn zB. ein Kind vorzeitig eingeschult werden soll find ich es nicht so o.k.)

Aber das Problem wird einfach sein dass dein Sohn ein Muss Kind ist. Er ist vor dem Stichtag geboren und wird ganz normal ein Schulkind nächstes Jahr. Die anderen die im Okt. geboren sind sind die sogennten Kann Kinder und für die besteht noch nicht die Schulpflicht.

Für deinen Sohn aber schon. Und ohne zwinglichen Grund geht es halt nicht so einfach eine Rüststufung zu erzielen.

Es dürfte theoretisch auch gar keinen kigaplatz mehr für ihn geben da er ja schulpflichtig ist.

Also hier bei uns in NRW ist das nicht so einfach.

Beitrag von ratzundruebe 28.09.08 - 17:21 Uhr

Rückstufung sollte es heißen #hicks

Beitrag von tanimami73 28.09.08 - 17:44 Uhr

nochmal zurück,

das mit dem KiGa-Platz mag schon so sein, ich komme allerdings aus dem ländlichen Bereich und da sind sowohl KiGa und Schule froh, wenn sie die Kinder entweder noch behalten bzw. bekommen können.

Das ist allerdings kein Entscheidungsgrund. Ich sehe hier mein Kind im Vordergrund und wenn das jemand beurteilen kann, dann wohl ich und die Erzieherinnen sowie seine Ärztin, die ihn ständig (auch bei den U-Untersuchungen) betreut.

Aber Stichtag ist Stichtag, leider

Ich werds aber trotzdem weiter versuchen.

Beitrag von ratzundruebe 28.09.08 - 17:47 Uhr

Viel #klee

Beitrag von tanimami73 28.09.08 - 17:57 Uhr

danke Kerstin, kann ich echt gebrauchen.

Beitrag von s30480 29.09.08 - 19:44 Uhr

Kurz zur Info, in Bayern ist der Stichtag der nächstes Jahr der 30.11. ...
Folglich sind auch Oktober und Novemberkinder Muss-Kinder... es gibt allerdings eine Übergangsregelung.. bei der sich keiner auskennt und jede Schule und jeder Kindergarten was anderes sagt #klatsch nur mal so am Rande erwähnt..
LG Sandra

Beitrag von bluehorse 28.09.08 - 20:54 Uhr

Hallo,

schau mal unter http://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/bayern/schullaufbahnberatung/schullaufbahnen/grundschule/index_05273.asp Da steht mehr zu dem Thema. Ich habe jetzt verschiedene Meinungen dazu gehört. Die einen sagen, es wäre ganz leicht. Man braucht allerdings ein pädagogisch-psychologisches Gutachten. Du mußt dich erkundigen, wer das ausstellen darf. Die Freundin meiner Tochter sollte zurückgestellt werden. Da sie aber laut Gesundheitsamt und Schule schulreif war haben die Eltern sich dagegen entschieden, weil sie 2 Gutachten gebraucht hätten.

LG Tanja

Beitrag von tigerente2004 28.09.08 - 20:57 Uhr

Hallo,
ich weiss was Du meinst, wir hatten dies vor 2 Jahren. Meine Tochter wurde im September 01 geboren und wäre letztes Jahr ein Mußkind gewesen. Ich habe sie jedoch an die Vorschule im Kiga teilnehmen lassen, denn "leider" entscheidet das nicht der Kiga oder Arzt sondern die Schulleitung ob zurückgestellt wird oder nicht. Wenn ich vor diesem Beginn der Vorschule im Kiga zur Schulleitung gegangen wäre, dann hätte es geheissen " Ja das ist ja noch üüüüüüber ein Jahr und da tut sich ja noch sooooo viel". Als kleiner Tip: Mach zusammen mit deinem Sohn zuhause etwas Vorschule "Lernen mit Sternen usw." einfach alles was so Spaß bringt, ausschneiden, malen usw. denn mehr wird im Kiga ja auch nicht gemacht, denn lesen und rechnen lernen - dafür ist die Schule da, hinführen auf das Lernen, das kannst Du privat, dann bist auf der sicheren Seite.
Dann Anfang kommenden Jahres nach der Schuluntersuchung, ja die musste meine auch mitmachen, kannst Du danach mal persönlich zum Rektor und ihm sagen, dass Du es nicht für gut heisst usw. bei mir spielte damals die Körperstatur und die Grösse und die Reife meiner Tochter eine Rolle. Ich wollte nicht, dass sie die kleinste und die Jüngste ist. Natürlich hat auch der Kiga auch einen gewissen Einfluss, denn die haben ja die Ausbildung um sich ein Urteil erlauben zu können. Wenn alles zwecklos ist, dann rechtlich erkundigen, welche Wege noch möglich sind, evtl. über Wohnsitzänderung etc. Übrigens unser Rektor hat überhaupt keine Anstalten gemacht und wollte keinerlei Attests, er hat mir zugestimmt und auch den Rückstellungsbescheid unterschrieben.

Gruß
Tigerente2004

Beitrag von joulins 28.09.08 - 23:03 Uhr

Hallo Tanimami,

die Regelungen sind in den Bundesländern leicht verschieden, aber innerhalb eines Bundeslandes sollten gleiche Maßstäbe gelten.

Wir haben auch ein Muss-Kind, geboren am 26.12., wobei in Berlin der 31.12. Stichtag ist. Mein Sohn wäre also am 1.8. mit 5,5 Jahren in die Schule gekommen, wenn ich mich nicht massiv für eine Rückstellung eingesetzt hätte.

Es war nicht ganz leicht, aber wir haben es geschafft. #fest

Dein Weg zur Rückstellung wird vermutlich nicht an einem SPZ (sozial-pädiatrisches Zentrum) vorbeiführen. Der behandelnde Kinderarzt im SPZ wird euch nach einem gerüttelt Maß an Sitzungen einen sogenannten "Paragraphenzettel" ausstellen, mit dem bescheinigt wird, daß dein Kind einen erhöhten Förderbedarf hat. Mit diesem Zettel stellst du beim Schulamt einen Antrag auf Rückstellung. Der wird vermutlich erst einmal abgelehnt, bzw. es werden weitere Dokumente gefordert: Bescheinigung des Haus-Kinderarztes, des Kinderpsychologen, evtl. des behandelnden Ergotherapeuten, des Kindergarten-/Vorschulerziehers, und letztlich der Schein von der Integrationsstelle.

Mach dich auf viele Termine gefaßt, die mit den Arbeitszeiten eines Angestellten nicht gut kompatibel sind, aber du tust es ja für dein Kind, gell??

Als erstes solltest du einen Termin mit dem zuständigen regionalen SPZ ausmachen - die werden dir auch helfen, den Rest zu bewältigen.

Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen!

Gruß von Joulins, die froh ist, daß das Kind noch ein Jahr in der Vorschule bleiben kann

Beitrag von rinni79 29.09.08 - 11:17 Uhr

hallöchen

ihr hab schon die bestätigung das er nicht nächstes jahr in die schule muss???glückwunsch,meine freundin muss ihre tochter erstmal anmelden und bekommt erst im nächsten jahr bescheid#kratzhat auch schon antag auf rückstellung,schreiben von kita,kia,logopäden...

hoffe sie hat auch glück,die mausi hat auch im dez.geb.

lg.co.mit joey der im jan.erst 5wird und somit glück hatte!!!obwohl er sicher keine probleme im nächsten jahr mit schule hätte, er kann schon das abc und bis 100zählt er auch und mit schreiben beginnt er auch ALLEINE,auch etwas schwierig#schock

Beitrag von joulins 29.09.08 - 19:01 Uhr

Hallo Rinni,

unser Sohn hätte DIESES Jahr eingeschult werden müssen, er wird Ende Dezember schon 6. :-) Nächstes Jahr am 1.8. wird es in jedem Falle ernst für ihn (und für uns).

Ja, wohl dem, der ein Januar-geborenes Kind hat ... ;-)

Alles Gute!
Joulins

Beitrag von rinni79 29.09.08 - 19:19 Uhr

oh so groß schon;-)na dann alles gute für den start im nächstem jahr!

lg.co.

Beitrag von bambolina 28.09.08 - 23:04 Uhr

Zuerst einmal vorweg, mein Sohn wurde im September geboren und wurde 2007 mit gerade mal 6 Jahren eingeschult.
Bei ihm hieß es auch von allen Seiten "lass ihr zurück stellen" und trotz anfänglicher Schwierigkeiten ist er ein guter Schüler.
Wir ließen ihn einschulen, nicht zuletzt weil er es unbedingt wollte.
Es war bei uns auch nicht so einfach - von wegen ein Jahr KiGa mehr - er durfte nicht mehr dort bleiben, ob Plätze nun frei waren oder nicht.

Zugegeben, ich finde ein Jahr vor der Einschulung kann man wirklich noch nicht feststellen, ob ein Kind schulreif ist oder nicht. Ich habe schon oft erlebt (einschließlich bei meinem Sohn) wie die Kids gerade im letzten halben Jahr noch einen ernormen Entwicklungsschub gemacht haben.

lg bambolina

Beitrag von sandy_1 28.09.08 - 23:28 Uhr

Hallo,

also ich denke das es da von Bundesland zu Bundesland schon arg Unterschiede gibt.
Wir sind aus BW und hatten das gleich Problem mit dem Großen (geboren am 15.9.02) und hier ist auch der Stichtag 30.9..
Also war/ist er schulpflichtig und es war nur die Frage normal Grundschule oder eben Grundschulförderklasse.
Da Kindergarten für die Kinder die schulpflichtig sind hier nicht mehr geht, eben dann nur die GFK.

Wir hatten das gleiche Problem. Mein Sohn hat auch (dadurch das er immer irgendwie in Bewegung ist) Probleme mit der Konzentration, sowie das soziale/emotionale ist ein Problem. Es fällt ihm z.b sehr schwer zurückzustecken, zu verlieren und will überall der erste/beste usw. sein.
Vom Kopf her und wissen, hat er soweit kein Problem, aber unsere größte Sorge war eben das er es einfach nicht aushält so lange sitzen zu bleiben usw. und es ihm dadurch sehr schwer fallen wird. Denn ein Jahr ist einfach in diesem Alter eine enorme Zeitspanne und die Kinder entwickeln sich da noch sehr.
Wir wollten einfach auf Nummer sicher gehen und ihm dieses eine Jahr noch geben.

Wir haben ihn bei der Frühförderung nochmal testen lassen, damit wir eigentlich besser entscheiden konnten. Aber da kam nur bei raus, das er von 3 Bereich in 2 Bereichen überdurchschnittlich ist und in dem andern Bereich normal bis leicht unterm durchschnitt. Uns wurde von abgeraten ihn in die GFK zu machen.

Die Erzieherinnen, Kooperationslehrerin usw. meinten eben auch das er evtl. Probleme mit der Konzentration, lange sitzen usw. bekommen könnte, aber nicht muß.. So blieb es eben an uns was wir machen und nach einem Termin mit dem Rektor und nach vielem abwägen, haben wir uns zu entschlossen ihn in die GFK zu machen. Lieber habe ich ein Kind das evtl. unterfordert ist mit der Zeit, denn fördern kann man daheim eher. Als wenn er schon von anfang an nicht so recht mitgekommen wäre oder es ihm einfach sehr schwer gefallen wäre und er so evtl. schon ´von anfang an keine Lust auf die Schule gehabt hätte.
Außerdem wird schon in der ersten Klasse so viel verlangt, das wir so entschieden haben, das ihm das eine Jahr gut tut. Denn sonst wäre er ja immer einer der jüngsten, egal worum es geht.

Achja wir haben keine Atteste oder sonstwas gebraucht. Sondern das so entschieden nach Absprache mit dem Rektor und vorheriger Absprache mit Frühförderung, Kiga und Lehrerin.

Die GFK ist bei uns in der Grund-und Hauptschule mit integiert und ist auch schon in der Schule mit drinnen. Stundenplan ist bis auf eine Stunde gleich mit den 1 und 2 Klässlern von der Zeit her.
In dieser GFK sind überwiegend die Kinder welche im September/August erst 6 geworden sind.

Gibt es denn sowas wie GFK bei Euch nicht? Ich finde es so sehr gut. Ist nicht mehr Kiga, aber noch nicht 100% Schule.
Alle die mir hier von Ihren Erfahrungen berichten können, meinen das den meisten Kindern dieses eine Jahr super gut getan hat und sie immer wieder so entscheiden würden.

Wenn Du (Kiga, Arzt usw.) der Meinung bist das Dein Kind einfach noch nicht soweit ist, würde ich wirklich drauf bestehen bzw. alle mittel dazu einsetzen damit er nicht regulär eingeschult wird. Denn ich finde es persöhnlich schlimmer wenn ein Kind dann die erste Klasse wiederholt, als wenn es lieber ein Jahr in der GFK oder vergleichbarem ist. Denn einmal wiederholt, bleibt doch wiederholt und finde das haut die Kinder mehr zurück.
Aber ist halt meine Meinung.

Bei uns war es komischerweise auch so, das alle Kinder die früher eingeschult werden wollten, die durchweg alle OktoberKinder sind, die als nicht schulreif angesehen wurden. Aber mein Sohn der grade mal 14Tage vorher Geburtstag hat und somit noch im September 6Jahre wurde, sollte aber in die Schule, einfach des Datums wegen.

Hoffe das Du für Deinen Sohn die beste Lösung durch bekommst ...

Lg, Sandra

Beitrag von moewe2027 30.09.08 - 12:34 Uhr

Hallo,

also ich selber habe da keine Erfahrungen. Ich kenne aber einen Fall aus unserem Kiga, in dem ein Mädchen zurückgestellt wurde, obwohl sie schulpflichtig war. Es war allerdings sehr schwierig und brauchte Gutachten von diversen Ärzten, Ämtern u.ä. und hat wohl auch nur geklappt, weil das Mädchen bei der Geburt ein Extrem-Frühchen war und von daher immer noch Defizite hatte.
Die Mutter einer Schulfreundin meiner Tochter wollte ihre Tochter (Muss-Kind Juli) letztes Jahr zurückstellen lassen, das hat sie aber nicht durchbekommen (trotz Befürwortung durch den Kiga).:-)
Liebe Grüße
moewe2027

P.S. Ich komme aus NRW.

Beitrag von wurschteltim 30.09.08 - 13:12 Uhr

Hallo,

mein Sohn wäre ein Musskind gewesen. (leider einen Monat zu zeitig geboren) und war genauso wie dein Kind. Kann Dir in allen Punkten nur zustimmen.

Wir hatten riesigen Stress mit der Rückstellung. Der Satz "Ihr Kind kann das erste Jahr ja noch mal machen" wurde uns ständig gesagt von der Direktorin.

Haben uns über den Kindergarten, der Ergotherapie, vom SPZ, der zuständigen Frühförderstelle und der Schulpsychologin Rat eingeholt und die Atteste auch ausstellen lassen.
Hatten eine ganz prima Schulpsychologin, die total hinter uns gestanden hat.
Unser Sohn brauchte keine besondere Förderung, sondern einfach nur noch etwas Zeit.

Nach der Meinung der Schulpsychologin konnte die Direktorin nicht anders entscheiden.
Lasst Euch auf keinen Fall abwimmeln oder irgendwie weichklopfen.

Wir sind dann noch mal umgezogen und in dem
gewonnenen Jahr ein ganz neues Kind gewurden und ist mit viel Lust dieses Jahr eingeschult wurden. Und es klappt bis jetzt ohne Probleme. :-D

Der Direktor der neuen Schule war auch im Gespräch viel zugänglicher und hatte auch Verständnis.

Wünsche Dir viel Glück und versuche es auf jeden Fall auch wenn es Stress verursacht und die Nerven der Mama leiden. #wolke

PS: Wir wohnen in Sachsen....#sonne

Beitrag von moonerl 30.09.08 - 14:42 Uhr

Hallo,
dein Sohn ist 5 Jahre und darf nicht verspielt sein ??
Konzentration ist bei 5-jährigen auch noch weit hin.
Er hat ja auch noch ein Jahr bis zur Schule.
Die Kinder machen bis dahin oft einen Riesenschritt.

Kann es sein, das der Kiga dir da was eingeredet hat ??

Du sagst jetzt einfach zur Erzieherin, er soll ein Vorschulkind sein.

Und dann könnt ihr nächstes Jahr immer noch entscheiden, ob nicht 1 Jahr Frühförderung nicht doch besser wäre.

Frag doch gleich jetzt bei der Frühförderung nach !!

Grüßle :-)