großeltern-zuhause: einstellen auf enkel?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von engelchen28 28.09.08 - 19:41 Uhr

hallo ihr!

ich möchte gerne eure meinung hören, auch wenn sie nicht meiner eigenen entspricht. meine eltern wohnen ca. 30 km weit weg und kommen meistens (so ca. alle 3 wochen) mal auf einen kaffee zu uns. seltener (so ca. alle 8 oder 12 wochen) fahren wir mal auf einen kaffee oder ein frühstück mit unseren kindern (3 j. & 15 mon. alt) hin.

das haus meiner eltern ist recht groß und besonders im wohnzimmer, wo wir uns meistens aufhalten, mit sehr viel deko eingerichtet: potpourri-schalen, laternenblumen-schalen, zierliche kl. gläser, kaffeekannen-sammlung auf dem boden, streichhölzer-sammlung etc.pp. - ALLES auf kinderaugenhöhe! natürlich soll davon nichts kaputt gehen und so sind wir dann auch immer hinter den kindern hinterher und rufen: sophie, nicht anfassen, paulina nein, sophie, das ist deko, paulina komm auf den arm...! ein gespräch ist nicht möglich, weil wir nur am flitzen sind.

auch gibt es dort nichts zu spielen. meine mutter meinte, wir sollten doch etwas mitbringen, damit die kinder beschäftigt seien, aber wie's denn so ist, sind fremde dinge immer interessanter als das übliche spielzeug. nun habe ich angeregt, dass meine eltern (die nun wirklich genug geld & zeit haben) doch mal ein paar kleinigkeiten besorgen könnten - dinge, die immer nur dort sind! sie fragte gar nicht nach anregungen, sondern meinte nur, dass das doch keinen sinn machen würde, wenn wir alle 12 wochen mal da wären, was sollte sie sonst mit dem spielzeug machen (großes haus!!!), es wäre vielleicht schnell uninteressant.

andere großeltern stellen eine sandkiste in den garten oder gar eine schaukel und kaufen immer neues spielzeug, überhäufen die kleinen fast damit. letzteres haben wir schon von anfang an unterbunden, wir wollten immer nur, dass mit uns vorher gesprochen wird, bevor etwas gekauft wird, auch wollten wir ein wettrüsten zw. unseren eltern unterbinden.

wie seht ihr das: sollten wir unsere mäuse im zaum halten, hinterherflitzen während des kaffeetrinkens bzw. des besuchs dort und sollten wir dafür sorgen, dass unsere kinder beschäftigt sind und ein paar spielsachen mitbringen?
ODER
sollten meine eltern (noch sehr rüstig, nicht gebrechlich)sich auf den besuch der enkelinnen einstellen und etwas deko wegstellen (oh, da gäbe es kaum einen anfang, soviel steht da...) und für "unterhaltung" in form von spielzeug (vielleicht 1 oder 2 dinge...) sorgen?

wie ist eure meinung??

lg & danke,

julia mit sophie (3) & paulina (15 mon.) #freu

Beitrag von mini-bibo 28.09.08 - 20:00 Uhr

hi julia,

also, ihr fahrt alle 3 monate mal dahin und du erwartest, dass die grosseltern alles für die kinder ändern?

die oma meiner lütten hatte alles umgestellt, aber das war, als wir ein paar monate bei ihr lebten und sie danach jede woche mehrmals uns zu besuch hatte!

ich finde definitiv, das es übertrieben ist, also mit den spielsachen auf jeden fall, was für mich vielleicht zu diskutieren wäre, das sie die Deko ein bisschen wegräumen...
es wäre in meinen augen was anderes, wenn du sicher ein oder mehrmals die woche bei ihnen wärst...

lg mini-bibo

Beitrag von ue3 28.09.08 - 20:02 Uhr

hallo
ich besuche meine mutter alle 14 tage ca. da sie ca. 120 km weit weg wohnt.
sie lebt in einer kleinen 2 zimmer wohnung und hat immer wenn ich komme, etwas aufgebaut für meinen sohn. sie hat dann auf dem tisch malbuch und stifte oder ein neues auto und hat eh eine autokiste da mit autos drin oder sie hat auch schon einen riesenpappkarton besorgt und in ihr miniwohnzimmer gestellt, weil sie meinte alle kinder spielen gern mit kartons wo sie reinklettern können.

darum glaube ich kaum, das sich deine eltern umstellen können und werden. mit müh und not werden sie vielleicht 2 teilchen weglegen und mal was dahaben, also würde ich wohl an deiner stelle...nur den kindern zuliebe und den eigenen nerven zuliebe, was mitbringen, vielleicht was kaufen für dort und dann am ende dalassen fürs nächste mal und ich selber würde während der zeit wo ich da wäre, an deiner stelle besondere dinge hochstellen einfach und sagen, wenn ihr geht, stellst du es wieder dort hin.
l.g.
i

Beitrag von janamausi 28.09.08 - 20:08 Uhr

Hallo!

Wenn ihr nur "so selten" dort seit, finde ich es rausgeschmissenes Geld, wenn die Großeltern selber Spielsachen etc. kaufen. Das Interesse der Kinder entwickelt sich so schnell weiter und da ist schnell mal Spielzeug, was gerade interessant ist, in 12 Wochen völlig untinteressant und nicht mehr altersgerecht.

Auch finde ich es viel sinnvoller, wenn man z.B. zusammen (mit den Kindern) am Tisch sitzt, ein Kaffekränzchen macht und danach z.B. gemeinsam spazieren geht oder auf den Spielplatz zum Sandkasten geht. Wenn die Kinder nur alle paar Monate Oma und Opa sehen, wollen sie sicherlich auch gemeinsam Zeit mit denen verbringen und nicht in den Garten in den Sandkasten "abgeschoben" werden, während der Rest der Familie Kaffee trinkt.

LG janamausi

Beitrag von rain72 28.09.08 - 20:30 Uhr

Hallo Julia,
also ich finde schon, dass Deine Eltern sich ein bisschen mehr auf den Besuch ihrer Enkelinnen einstellen sollten. Denn es ist sicherlich für niemanden eine Freude, wenn alle immer nur hinter den Kindern herhechten müssen, damit nichts kaputt geht... Dann würde ich mich lieber auf "neutralem Terrain" treffen (Spielplatz oder so).
Ich erzähl mal, wie das bei uns ist:
Bei uns (meine Eltern wohnen über 600 km weit weg und werden dementsprechend selten, dafür aber meist für einige Tage besucht) machen Oma und Opa das Wohnzimmer immer "enkelsicher" (das Wort haben sie selbst erfunden;-)) indem sie alles empfindliche hochstellen. Einige Dinge können ja auch stehen bleiben (sie haben zB so einen Ständer mit Holzuntersetzern) und werden dann intensivst "bespielt". Meine Eltern haben außerdem noch eine Menge Spielzeug aus meinen Kindertagen, das ist dann natürlich auch interessant.
Die Schwiergereltern räumen auch immer alles empfindliche aus der Reichweite und sind zwar nicht so gut mit Spielzeug bestückt, haben aber trotzdem immer einen "Spielekorb", in dem sich solche Dinge wie alte Joghurtbecher, Schachteln usw finde - damit können die Kinder auch wunderbar spielen.
Sowas könnten doch Deine Eltern auch haben - kostet nichts und macht trotzdem Spaß! Eine Schaukel oder einen Sandkasten finde ich für diese seltenen Besuche auch übertrieben - aber einen Ball für ein oder zwei Euro könnten sie schon haben...
Vielleicht solltest Du Deinen Eltern beibringen, dass Eure Mädels vermutlich nicht sonderlich gerne dort zu Besuch sind, wenn sie sich dort kaum rühren dürfen!
LG
rain72
mit #sonnenschein (3 Jahre) und Nr. 2 (18 Monate)

Beitrag von nana141080 28.09.08 - 21:00 Uhr

hi,
also ich handhabe es so:wer nix wegstellt muß selbst hinterher laufen.
allerdings haben beide großeltern viel spielzeug daheim für die enkel was meist interessanter ist für meinen kleinen.und die großen(auch von meiner schwester) interessiert die deko eh net!
sag ihr doch das sie euch öfter besuchen sollen.dann ist alles streßfreier!

aber wenn ihr so selten hinfahrt finde ich auch zu viel verlangt das sie deshalb ihr haus umräumen müssen und spielzeug holen sollen.ein spielzeug würde doch eh net ausreichen für 3 std besuch!
kauf du doch etwas was dann nur bei oma benutzt wird!

lg nana

Beitrag von zaubertroll1972 28.09.08 - 22:23 Uhr

Hallo,
ich finde daß 3 jährige Kinder durchaus in der Lage sein können, nicht alle Dekogegenstände anzufassen und zu bespielen.
Wenn man natürlich zuhause alles wegpackt oder bespielen läßt dann ist es sicherlich schwer es woanders zu unterbinden da die Kinder es ja so gewohnt sind. Bei dem kleineren Kind ist es halt gerade schwer vom Alter.
Ich würde tatsächlich immer etwas zu spielen mitnehmen denn Ihr seid ja so selten da....der Kauf lohnt doch gar nicht.
Auch einen Sandkasten oder Schaukel aufzustellen...wenn Ihr alle 8-12 Wochen da seid....ach nee...das wird ja kaum genutzt.
Ich würd das eher nicht erwarten von meinen Eltern. Es sei denn wir sind häufig dort.
Du könntest sonst auch Spielzeug mitbingen und es bei Deinen Eltern lassen wenn es Dir so wichtig ist daß die Kinder was da haben.

LG Z.

Beitrag von arienne41 28.09.08 - 23:03 Uhr

Hallo

Ich finde es eher frech was du erwartest.

Deine Eltern haben ein großes Haus und genug Geld mal Spielsachen zu kaufen.

Es geht nicht ums Geld es geht darum ob sie es wollen.

Das sie es nicht wollen sagten sie ja damit das du was mitbringen sollst.

Was ich voll ok finde.

Von meinem 3 jährigen Kind würde ich erwarten das es nicht überall dran geht.

Ferner kannst du die Stücke die zu niedrig stehen kurz nach oben stellen.

Gruß Arienne

Beitrag von galeia 29.09.08 - 07:49 Uhr

Ihr wohnt 30 km weit weg und seit nur alle 8-12 Wochen bei deinen Eltern #schock Meine Mutter wohnt 50 km von mir entfernt, früher war ich jede Woche einmal dort, jetzt aufgrund der Spritpreise meist nur noch alle 2 Wochen.

Du erwartest ernsthaft, dass deine Eltern Spielzeug für 5 (!) Besuche im Jahr vorhalten? Wenn ich das nicht so traurig finden würde, würde ich vermutlich darüber lachen.

Ihr müsst wirklich ein zauberhaft inniges und tolles Verhältnis zueinander haben. Geradezu beneidenswert *ironieoff*

Für die paar Besuche wirst du es wohl schaffen, einen Korb mit ein bißchen Spielzeug einzupacken.

Warum sollten deine Eltern ihre Bude leerräumen, wenn ihr zu Besuch kommt? Das würde ich niemals erwarten oder verlangen! Dein dreijähriger sollte wohl in der Lage sein, ein Nein zu verstehen und mit dem Kleinen würde ich die Wohnung gemeinsam erkunden und mich nebenbei unterhalten. Ich denke sogar, egal welches Spielzeug deine Eltern anschaffen würden, das Gedöns in der Wohnung wäre immer noch interessanter.

Nicht bös nehmen aber ich finde deine Anspruchshaltung wirklich frech. Wenn du regelmäßig dort wärest, wäre es sicherlich ok, wenn deine Eltern ein paar Kleinigkeiten besorgen, mehr aber auch dann nicht.

LG H. #klee

Beitrag von mckiki 29.09.08 - 08:58 Uhr

Hallo Julia,

habt ihr Sophie oder Paulina denn schon mal bei deinen Eltern übernachten lassen? Vielleicht würde das die Denkweise deiner Eltern ein bisschen ändern und ein innigeres (?) Verhältnis zwischen Oma/Opa und den Enkelinnen schaffen.
Meine Mutter kauft total gerne Spielsachen für unsere Kleinen und mit Schwiegereltern wohnen wir zusammen in einem Haus, so dass wir euer Problem nicht haben.
In eurem Fall würde ich einfach Malsachen und Spielsachen mitnehmen und deine Eltern fragen, ob ihr die Sachen für euren nächsten Besuch dalassen könnt.

Liebe Grüße
Heike mit Julia Sophie (3 Jahre) und Henning (16 Monate)

Beitrag von jarmina 29.09.08 - 09:42 Uhr

Hi,

würdet Ihr eigentlich häufiger zu Deinen Eltern fahren, wenn es wesentlich stressfreier ablaufen würde?

Ich kenne das von den Uromas der Kleinen. Zu der einen fuhr ich bis vor kurzem nicht gerne hin, weil es für mich jedesmal Stress pur war. Mittlerweile hat sie ein bisschen Spielzeug für die Urenkel da (hat meine Mutter vom Flohmarkt mitgebracht) und auch die Sachen, mit denen nicht gespielt werden soll, werden außer Reichweite der beiden Kleinen gestellt.

Bei der anderen Uroma war das Stressigste die Hin- und Rückfahrt (vielleicht eher das Ein- und Ausladen der Kinder *g*). Es gab nur wenige Dinge mit denen nicht gespielt werden sollte und die konnten auch stehen bleiben, weil die Kinder auf die wenigen Ausnahmen Rücksicht genommen haben. Außerdem hatte sie seit meine Große so ca. 2 1/2 bis 3 war eine Tüte mit Buntstiften, Malblock, Knete usw. da sowie einen Ball und eine Puppe mit Puppenwagen.

Also bin ich auch lieber zu der einen Uroma gefahren, als zu den anderen. Meine Mutter war dann viel gerade mit der Großen bei der Uroma, aber den Stress musste ich mir ja dann nicht antun.

Wenn ihr, wenn es stressfreier wäre häufiger zu Deinen Eltern fahren würdet, dann sag es Ihnen, vielleicht hilft es ja einen Kompromiss zu finden.

Liebe Grüße

Jarmina

Beitrag von hibbelina 29.09.08 - 11:35 Uhr

Es ist ihr Haus und da kann man nicht erwarten, dass sie alles wegräumen.

Was allerdings toll wäre, dass sie eine Spieleecke freiräumen, wenn Ihr mit den Mäusen da seid.

Wir fahren auch nur 3-4 mal im Jahr zu meinen Eltern, aber die bauen immer was auf, fast schon zuviel. Neulich zB meinen alten Kaufmannsladen. Das meiste Spielzeug haben sie auf dem Flohmarkt besorgt oder es stammt noch von uns.

Ist doch auch im Eigeninteresse der Großeltern, so kommen die Enkel mit leuchtenden Augen hin.

Zumindest Zeit und Spieleideen sollten drin sein (zB im Garten oder Badezimmer mit Wasser pantschen lassen)

Meine Schwiemu ist da anders, aber da sind wir auch fast nie, meist kommt sie zu uns. Und wenn wir da sind, darf Torben mit irgendwas spielen (zB so ein Tablett mit vergoldeten Schnapsgläsern).

Ich kann mir schon vorstellen, dass die Situation Dir die Laune verdirbt. Wir waren mal ein paar Tage bei Freunden, da war das so ähnlich nervig. Zudem mussten da alle Türen aufstehen wegen der Katzen, auch die zum Treppenhaus mit gefährlichen ungesicherten Treppen - toll bei einem Laufanfänger. Der Kontakt ist inzwischen eingeschlafen...

LG
Dani

Beitrag von tammyli 29.09.08 - 12:45 Uhr

Mach es nicht so kompliziert. Packe eine Kiste mit Spielsachen zusammen und deponiere sie dort.

Vieleicht wissen sie auch gar nicht was Euren Kindern gefällt?

Schade das Ihr so wenig Zeit miteinander verbringt. Das kann doch nicht an der Entfernung liegen.