Jedes Kind kann schlafen lernen!? Eure Erfahrungen bitte!!!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von bienle 28.09.08 - 20:17 Uhr

Unsre Kleine ist jetzt 25 Monate alt und es wird seit Wochen immer schlechter mit dem schlafen: zum einschlafen muss einer bei ihr bleiben und die Hand in ihr Bettchen halten, v.a. abends dauert das oft ewig, so im Schnitt ne halbe Stunde, erst wenn sie richtig schläft kann man sich davon schleichen. Und was die letzten Wochen v.a. immer schlimmer geworden ist: sie schläft dann keineswegs mehr durch,sobald sie in ner leicheteren Schlafphase merkt, dass keiner mehr am Bett sitzt brüllt sie und man könnte wieder ewig ans Bett sitzen, da der Schlaf dann aber wieder nach ein paar Stunden vorbei sein würde holen wir sie dann eben meist in unser Bett, da ist dann wenigstens Ruhe... auf jeden Fall nervt mich die Situation so gewaltig, zudem kommt im Dezember noch Nachwuchs und da mein Mann schichtet geht es dann einfach nicht mehr, dass ich so lange am Bett sitze - wo soll dann das Baby in der Zeit hin?! Da sie einfach nix anderes akzeptiert (z.B., Musik, Nachtlicht...) beim einschlafen außer irgendwelchen Körperkontakt fällt uns irgendwie nix anderes mehr ein als das mit dem schreien lassen durchzuziehen....was habt ihr für Erhafungen gemacht?! Wäre echt über jeden Tipp froh! Bin eigentlich gar nicht so glücklich mit dieser Methode aber ich weiß echt keine Alternative mehr...wisst ihr welche, oder könnt ihr mich bestärken, wenn es bei euch so gelappt hat?!?

Danke für alleTipps und Erfahrungswerte!
Steffi

Beitrag von jubeltrubel 28.09.08 - 20:24 Uhr

hi,

mein tipp ist:
ihr bekommt nachwuchs und euer großes kind braucht (wahrscheinlich genau deswegen) verstärkt körperkontakt oder hilfe beim einschlafen. gebt ihr diese hilfe, die nähe die sie braucht, dann klappts vielleicht auch, wenn der nachwuchs da ist.
ich geh immer nach dem motto, wenn der akku aufgefüllt ist, sind die kinder viel umgänglicher und zufriedener.

und ne halbe stunde am abend find ich nicht schlimm. stell nen bequemen sessel neben ihr bett und nimm dir ein buch mit (ein leselicht zum ans buch klemmen macht gar nicht hell, da kann sie schlafen). hand halten und ne halbe stunde ausspannen ist doch wunderbar!
vielleicht geht das später auch mit baby und stillen in der zeit oder so.

lg
sonja

ps: ferbern geht gar nicht, dazu sag ich lieber nichts

Beitrag von sunshine03081977 28.09.08 - 20:25 Uhr

Wenn sie wütend ist oder mit euch spielt, kann man sie auch mal schreien lassen. Wenn sie aber wirklich nur die Nähe braucht, solltet ihr sie ihr geben. Das ist viell. nur ne Phase und wird bald besser. Wir haben Dominic bisher IMMER in den Schlaf begleitet, vormittags, mittags, abends... In letzter Zeit klappt es oft ohne.
Über das Baby kannst du dir Gedanken machen wenn es da ist. Ich denke das wird sich von allein ergeben, weil es für alle ne neue Situation ist.
LG Steffi

Beitrag von tetris75 28.09.08 - 20:26 Uhr

hallo!

auf diese frage wirst du zig antworten erhalten, die dir vermutlich nicht weiterhelfen werden.... die einen hassen dieses buch und halten es für quälerei, die anderen schwören darauf.
ich selbst fand teile davon sehr gut, hatte allerdings kein hartnäckiges kind. leo hat innerhalb von 2 tagen gelernt, selbst einzuschlafen. ich hab die methode seitdem auch nie wieder gebraucht.
lies dir das buch selber durch und bilde dir deine eigene meinung, ist vermutlich besser, als auf erfahrungsberichte von andern sich zu verlassen.

lg
tetris #klee

Beitrag von melaena 28.09.08 - 20:28 Uhr

30 Minuten vom ins Bett bringen bis zum Schlafen finde ich jetzt nicht so dramatisch, das ist sicher auch mit Baby machbar. (Tragetuch)

Wenn Deine Tochter den Körperkontakt derzeit braucht, würde ich ihn Ihr nicht vorenthalten. Nehmt sie doch einfach mit ins Bett, wenn das Ruhe reinbringt. Schon im Babyforum sagt man doch immer so schön: "Bedürfnisse die gestillt werden vergehen."


Erfahrungsberichte zum schreien lassen:
http://www.ferbern.de/index.php?page=experience_ferbern&m=8

Und zum Familienbett:
http://www.familienbett.de/

Beitrag von hannah-emanuel 28.09.08 - 20:37 Uhr

was ist denn falsch daran wenn sie eure nähe braucht und sucht?
warum möchtest du ihr das verweigern?
sie spürt sicher die veränderungen und ist verunsichert und sucht daher die nähe
gib ihr doch die nähe die sie braucht und dann wird sich das auch sicher von alleine einspielen
ich halte überhaupt nichts von der methode aus diesem schrecklichen buch
und eine halbe stunde finde ich auch überhauptnicht lang

lg dany

Beitrag von elanor 28.09.08 - 21:12 Uhr



hallo,

sehe wie die anderen da überhaupt kein Problem

jetzt mir ihr kuscheln und später eben mit Baby

im Famlienbett hättet ihr es natürlich leichter

LG Elanor

Beitrag von tweety0312 28.09.08 - 21:14 Uhr

tu dein Kind und dir diese Schreckliche Methode nicht an...du bereust es sicher!!!

Lg

Beitrag von dani026 28.09.08 - 21:21 Uhr

Hallo Steffi!!!

Bei uns war das genauso!!!!
Musste mich immer zu ihm ins Bett legen (dauertebis zu einer dreiviertel Stunde).

Aber es geht alles und es wird alles besser.

Unser Großer verweigert jetzt den Mittagsschlaf. Wir rasten dann und abends ist er sooo müde, dass er nach 5 Minuten schläft. Und der Kleine wird dann nebenbei gestillt oder spielt mit seinen Rasseln. Aber dazulegen müssen wir uns immer noch und eigentlich will ich auf das Kuscheln auch nicht verzichten.

Lg Dani

Beitrag von vukodlacri 28.09.08 - 22:26 Uhr

Ich schliesse mich der Mehrheit an - lass sie nicht alleine einschlafen und lass sie nicht schreien. Es ist doch auch für sie eine große Umstellung, jetzt plötzlich ein Geschwisterchen zu bekommen und die Mama teilen zu müssen. Und wenn sie nun zugunsten des Babies auf Mamas Einschlafbegleitung verzichten muss, kann das doch nicht wirklich förderlich für eine gute und gesunde Beziehung zu ihrem Geschwisterchen sein, oder? #gruebel
Ich fand die Alternativen, die dir bisher vorgeschlagen wurden, sehr gut. Entweder (schlafendes) Baby auf Schoß oder besser noch im Tragetuch und dann im bequemen Sessel am Bett der Großen sitzen. Oder Baby stillen während der Einschlafbegleitung. Oder - was ich persönlich ja favorisiere, einfach ein Riesenbett bauen und alle zusammen rein da.

LG und alles Gute!

Beitrag von suse911981 28.09.08 - 22:43 Uhr

Ich bin da geteilter Meinung.

Wenn sie wirklich die Nähe braucht, dann solltest du sie ihr geben.
Wenn sie aber nur aus Trotz schreit, dann lass sie auch mal schreien.

Vanessa ist zwar erst 14Monate, aber bei ihr merkt man ganz genau, ob sie einfach nur ihren Willen möchte oder ob sie die Mama möchte.

Ich bin sehr verwöhnt was das schlafen angeht.
Vanessa hat mit 2 Monaten schon 12h durchgeschlafen. Ich konnte sie wach ins Bett legen und sie ist dann nach ein paar Minuten eingeschlafen (ohne das ich dabei bleiben musste).
Ab und an hatten wir aber auch Phasen, da wollte sie Mama haben also war Mama oder Papa da. Wenn die Phasen vorbei waren (und das merkt man am schreien) dann waren wir konzequent und haben auch nicht nachgegeben. Sie musste dann auch schreien (Wutschreien).

Seit der letzten Phase (gar nicht so lang her) haben wir nun auch angefangen das Abendritual zu erweitern.

Gegen 18 Uhr wird ausgiebig gebadet, 19Uhr dann Abendessen dann wird noch bis 20:30Uhr ein wenig gespielt und dann ist Guten-Nacht-Kuscheln mit Papa angesagt.
Danach gehe ich mit ihr ins Kinderzimmer, wir machen gemeinsam das Rollo runter, das Fenster auf und das Licht an.
Dann lege ich sie ins Bett und gebe ihr ihre Wasserflasche.
Dann setzte ich mich auf den Stuhl neben ihren Bett und lese ihr ca. 15Minuten einen Geschichte vor.

Dabei schläft sie immer fast ein.
Wenn die Geschichte zu ende ist dann bekommt sie ihr Guten-Nacht-Kuss und ich mache das Licht aus und verlasse das Zimmer.
Sie schreit dann ca. 30 Sekunden und dann ist Ruhe.


Lg Suse

Beitrag von stopsel2005 28.09.08 - 22:46 Uhr

hi steffi,

ich schließe mich nicht der mehrheit an, ich selber habe das buch durchgelesen und angewandt, weil ich mit meinem mann durch meine 2 söhne fast 3 jahre extremen schlafmangel hatten.

ich konnte einfach nicht mehr.

wir hatten kein familienleben und kein eheleben mehr, nur schlafen in schichten.

wir haben uns angeschnautzt (vor lauter schlafmangel und frust) und waren alle total unzufrieden.

die kids, weil sie nicht durchgeschlafen haben und tagsüber müde waren und wir eltern, weil wir völlig erschöpft und müde waren und uns selber auch kaum mehr gesehen haben.

keiner war zufrieden.

so war es irgendwann zuviel und ich habe mir das buch gekauft, durchgelesen und ein protokoll geführt (mit excel) und alles haargenau aufgeschrieben. ich wußte keine lösung mehr und war drauf und dran depressiv zu werden....

und siehe da: alles halb so schlimm abgelaufen wie alle immer befürchten!

klar hat mein kleiner erst geweint, aber ich bin immer alle 2 minuten reingegangen und die erste nacht war anstrengend (für beide) aber die 2. nacht war schon sehr viel besser und ab der 3. nacht war es fast ok und er ist nur noch 1 x (statt sonst 8x) aufgewacht.

nach insgesamt 2 wochen ging er problemlos ins bett und es war immer ruhe in der nacht.

er ist ein ausgeglichenes kind und genießt die ruhe und sein vertrautes umfeld beim ein- und durchschlafen.

unser großer schläft mittlerweile auch längst durch und siehe da: wir haben alle daran gewonnnen! wir eltern haben keine schlechte laune mehr weil wir ausgeschlafen haben, sprich mehr und bessere zeit mit den kindern!

das übersehen nämlich die meisten: was bringt ständiges kuscheln wenn man es notgedrungen macht und eigentlich total frustriert und krank ist? das merken die kinder auch wenn man nicht mehr kann und total erledigt ist!!!

seit febr. 2008 sind wir wieder eine richtige familie mit ausflügen und spaß und viel schlaf.

seitdem lachen wir wieder viel mehr und haben spaß und die kinder sind tagsüber nicht müde und unausgeschlafen.
denn die kids sollen auch ihren schlaf bekommen und diese ganze hopserei vorm schlafengehen - finde ich - ist auch nicht förderlich für sie.

naja, dies war jetzt mein persönlicher erfahrungsbericht und ich würde es immer wieder so machen, denn frustrierte eltern sind genauso schädlich für ein kind!

und: kinder lernen schnell und gewöhnen sich auch schneller an situationen, man muß nur den mut haben ihnen diese schonend und liebevolll beizubringen.

meine änderung an dem buch war die, das ich immer alle 2 minuten reingegangen bin zum trösten und ich habe die zeit nicht auf stückchenweise 10 minuten verlängert. dadurch hat sich das glaube ich auf 2 wochen ausgedehnt aber so fühlte ich mich wohler.

und er hat mit sicherheit keinen schaden davon getragen, im gegenteil: er hat ausgeglichene eltern und zeigt uns das sehr glücklich!

alles liebe und lies einfach mal das buch, oft übertreiben gerade die leute, die es nicht mal gelesen haben. man erfährt viel über den kindlichen schlaf BEVOR man überhaupt mit dem "programm" anfängt.
tausend sachen davon wußte ich gar nicht und war froh diese zu erfahren.
es ist nicht so, das man sein kind gleich "verläßt" bloß weil man nicht beim kleinsten mucks wieder reinrennt.

bevor ich böse mails bekomme: ich liebe meine kinder sehr und weil ich das tue, habe ich mich zu diesem schritt entschlossen, weil ich ihnen frustrierte eltern nicht mehr zumuten wollte!

conny mit simon 1 3/4 und adrian 3,5 jahre alt

Beitrag von suse911981 28.09.08 - 22:54 Uhr

Dem ist nix mehr hinzuzufügen.

Beitrag von ansi 29.09.08 - 12:55 Uhr

kann mich dem Gesagten hier auch nur anschließen! Meine volle Zustimmung, da wir in etwa die selben Erfahrungen gemacht haben.

Grüße ansi

Beitrag von alina06 29.09.08 - 08:01 Uhr

Hallo,

wir hatten fast dieselbe Situation wie ihr. Auch bei uns stand weiterer Nachwuchs an etc.

Wir haben die Methode des Buches angewendet, nur die Abstände des vor der Tür wartens etwas verkürzt. Nach 10 Tagen hats geklappt, jetzt meckert sie nur noch etwas vor dem Einschlafen und versucht alle möglichen Tricks, um das Ins-Bett-gehen herauszuzögern, sodass wir merken, es ist eigentlich nicht mehr schlimm für sie. Und: sie schläft auch wieder durch.

Was wir auch gemacht haben: wir begrenzen ihren Mittagssclaf rigoros auf 1 Stunde, spätestens um 14 Uhr wird sie geweckt, damit sie abend auch müde ist.

Überlegs dir gut, man braucht etwas Durchhaltevermögen.

Viel Erfolg
alina06