Bin momentan total traurig!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von duppie852 28.09.08 - 20:37 Uhr

Hallo zusammen,

hab gestern einen Thread bei Familienleben geschrieben. Da gings um meine Mutter. Bin noch immer stinksauer auf sie und hab natürlich den ganzen Tag hingegrübelt, da es ja bei dem Streit um mehr ging.

Nun stelle ich entsetzt fest das ich genauso werde wie meine Mutter diesbezüglich meines Sohnes.

Ich erwarte (nicht mit Absicht) die totale Liebe und hingabe meines Sohnes, weil ich ihn ja auf die Welt gebracht habe, weil ich es bin die jede Nacht seit 16 Monaten aufstehe ect. Ich eifere weil er ab und zu mal eine Person mir vorzieht. Weil er seine Großeltern liebt und ich abgeschrieben bin wenn er sie sieht (täglich). Ich werde zur Furie wenn es um die Liebe meins Sohnes geht und wetteifere mit anderen drum.

Oh Gott, was tue ich da. Ich wollte nie so werden wie sie. Ich dachte mir immer: Ich will mal das beste für mein Kind. Ich will nie im Mittelpunkt stehen sondern mein Kind. Anstatt mich zu freuen das er so prima Großeltern hat die alles für ihn tun würden (väterlicherseits). Die alles stehen und liegen lassen für ihn und auch für mich (das ich arbeiten gehen kann). Ich buhle mit ihnen darum wenn er lieber hat. Ich heule zuhause weil er denn ganzen Tag von ihnen spricht. Und wenn ich ehrlich bin kann ich das sogar verstehen, die sind nämlich echt super. Klar haben sie auch ihre Fehler. Aber sie würden für den Kleinen und auch für mich durchs Feuer gehen. Ich bräucht nur schnippen und sie würden rennen und alles tun für uns.

Ich sehe nicht das er manchmal an mir klebt wie eine zweite Haut. Ich sehe nicht wie er ab und zu wieder zu mir blickt wenn er bei anderen ist. Ich sehe nicht das er manchmal nicht mal zu seinem Vater will wenn es ihm nicht gut geht. Ich sehe nicht das mich mein Sohn liebt. Ich sehe nur das was nicht vorhanden ist das was ich mir einbilde. Ich sehe nur die liebevollen Blicke an seine Großeltern, Tanten usw. Und nicht die warmen Blicke zu mir, das blinde Vertrauen in mich. Und ich sehe auch nicht das ich mein ganzes Leben meine Freunde und mich für ihn aufgeben habe. Das das nicht richtig ist.
Das das nicht gut für ihn und für mich ist.

Ich sitzte hier und heule und denke nur, wie kann ich das ändern. Wie kann ich das alles abstellen.

Ich weiß es klingt melodramisch, aber ich fühle mich momentan so.

Vielleicht ist hier ja einer mit einem Rat oder einem Tipp die Kurve zu bekommen.

Beitrag von sunshine03081977 28.09.08 - 20:46 Uhr

Naja, wenn man das so liest, dann ist das doch ein guter Anfang!
Ich denke, es geht vielen so wie dir, nur die meisten merken es gar nicht.
Für mich ist es nach dem Umzug auch neu, dass die Großeltern um die Ecke wohnen und Dominic geht da nur zu gern hin. Ich muß mich da auch dran gewöhnen und versuche mich mit ihm zu freuen.
Das zu erkennen, was du erkannt hast, ist der erste Schritt, die Umsetzung braucht Zeit und wenn du dran bleibst, wird das auch besser.
Tips kann ich dir nicht geben. Streß dich nicht rein und sei weiterhin eine gute Mutter und reflektiere dein Verhalten. Der Rest ergibt sich von allein. #liebdrueck

LG Steffi

Beitrag von melvink 28.09.08 - 20:49 Uhr

Hallo,
mein Sohn Melvin (4 Jahre) liebt seine Omi Babsi (mütterlichseits) auch über alles und jeden. Für sie lässt er alles stehen und liegen. Sie drückt er, knuddelt er, erzählt seine Sorgen und Ängste (die man mit 4 Jahren so hat).:-p

Früher als Melvin noch viel jünger war hat mich diese Situation fast um den Verstand gebracht.
Mittlerweile sehe ich nur "unsere" schönen Momente:
wenn er mich umarmt, mir sagt: Ich liebe Dich.
Du bist eine liebe Mama, weil Du immer für mich da bist!#herzlich

Auch Dir kann ich nur den Rat geben: Schau Dir nur die schönen Dinge an, die Dein Sohn dir vermittelt. Blicke, Berührungen, Worte!!!!#herzlich

Ich weiss, dass nur das "negative" bei uns Müttern im Kopf gespeichert bleibt. Ändere das und mach Platz für das
P O S I T I V E!!!!

Gruß Sandra mit Melvin und Nelly (1 Jahr);-)

Beitrag von bettimaus 28.09.08 - 20:52 Uhr

#liebdrueck komm lass dich mal drücken und wein nicht mehr den du bist nicht allein wir haben genau das gleiche wie bei dir auch das er Oma und OPa täglich sieht und ich dann eifersüchtig bin mir ging es echt genauso wie dir aber ich hab dann plözlich erkannt das alles was er braucht ich bin den wenn er hingefallen ist wollte er zur Mama oder er krank war fühlt er sich bei mir am wohlsten da ist sogar der Papa abgeschrieben,ich mein du erkennst es ja sonst würdest du es nicht schreiben du musst einfach das denken in deinem Kopf umstellen dann siehts du es dann ist es auch nicht mehr schlimm wenn er zb immer von den Großeltern redet,den veilleicht und das ist sicher so redet er bei denen nur von dir.Also sei nicht traurig den dein Kind liebt dich wirklich über alles und das wird auch so bleiben und irgend wann saagt er dann Mama ich hab dich lieb!

Beitrag von mootzi 28.09.08 - 21:41 Uhr

ich versteh dich sooo gut und habe gedacht ich wäre net normal, das ich soooo eifersüchtig bin#schmoll

aber auch ich weiß das mich niemand ersetzen kann, denn als sie letzte woche krank war (3tagefieber) brauchte sie mich....

ich trainiere mich nicht eifersüchtig zu sein, sondern mich für meine maus zu freuen, dass es ihr sooo gut bei ihren großeltern geht.


lg mone