Man wir sind nicht krank sondern SS!!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von serander 28.09.08 - 20:50 Uhr

Manche Schwangere denken das sie krank sind und jetzt mit samthandschuhen angepackt werden müssen bei sowas kann ich nur die augen verdrehen!!
Letzens höre ich noch eine Mutti sagen die ss ist:"ich bringe den Großen nicht mehr zum Kiga sonst hole ich mir noch irgendeine Kinderkrankheit"

Meine Mutter behandelt mich genauso und ich finde es zum kotzen!!
wie denkt ihr darüber???


LG Sandy

Beitrag von terryboot 28.09.08 - 20:55 Uhr

eigentlich denke ich auch so, das es keine krankheit ist. aber meine meinung kippt langsam, denn
1. muß ich jetzt mehr pillen wie vorher schlucken
2. kann ich nicht mehr alles essen und trinken was ich will
3. habe ich auch noch diabetes bekommen
4. und ein ssödem (also dicke beine)
5. und rauchen kann ich auch nicht mehr
6. bewegen kann ich mich auch nicht mehr richtig
da frag ich mich echt ob es nicht doch ne krankheit ist.
aber zum glück ist das bald vorbei und ich kann meinen kleinen wurm endlich in den armen halten.

Beitrag von widowwadman 28.09.08 - 20:57 Uhr

Naja ein Diabetes ist ja auch ne Krankheit.

Beitrag von widowwadman 28.09.08 - 20:56 Uhr

Du sprichst mir aus der Seele. Am doofsten war es als wir als ich in der 18. Woche war zum Wandern gegangen sind und meine Schwägerin 50 meter unterhalb des Ziels (war ein relativ steiler Wanderweg) irgendwelche Gründe erfunden hat warum sie nicht mehr weiterkonnte, so dass wir umgekehrt sind. Und am nächsten Tag erzählte sie meinem Liebsten, dass sie noch gut hätte weitermachen können, aber nicht wollte dass ich mich übernehme.

War zwar nett gemeint aber hat mich soo sauer gemacht. Im Grossen und Ganzen lebe ich mein Leben so wie vor der Schwangerschaft bloss mit weniger Alkohol. Meine Hebi meint aktiv sein ist gesünder als sich die ganze Zeit nur zu schonen, und da bin ich froh drum.

Beitrag von cherubin 29.09.08 - 07:11 Uhr

weniger alkohol? wie wärs denn mit gar keinem alkohol?

Beitrag von ms.luna 28.09.08 - 21:01 Uhr

Hallo Sandy,

ich weiß genau, was du meinst...
An dem Tag, an dem ich postiv getestet habe, hatte mich meine Ma vormittags auf der Arbeit besucht. Ich habe da locker 20 kg geschleppt, aber keinen hat´s gejuckt. Abends dann getestet, und wollte dann meine Nichte auf den Arm nehmen- ein Jahr alt- da ging es von allen seiten los : " Laß sie runter! Du darfst doch nicht heben!" Und :" Nein Isa, du darfst bei der Tante nicht mehr auf den Arm!"
Ich bin abgegangen wie ein Zäpfchen! Niemand verbietet mir, meine Nichte zu tragen!!Morgens hatte es ja auch noch niemanden interessiert.
Auch jetzt (19.SSW) arbeite ich genauso viel wie vorher, ohne irgendwelche Sonderwünsche o.ä. Ich kaufe auch mein Hundefutter (15 kg Säcke) nach wie vor selber.
Ich denke mir, da ich vor der SS gut trainiert war, ist eine SS kein Grund alles einzustellen.
Vor der SS hatte ich mit 30 kg keine Probleme, okay, wenn ich die nun heben will zieht es im Bauch, also laß ich es. Aber 15 kg gehen noch locker, und die nehm ich auch.
Wie du schon sagst, SS ist keine Krankheit.
Allein schon immer dieser besorgte Blick und dann ein :" UND?? Wie geht es DIR?" #augen
Nach ET interessiert das doch eh keine Socke mehr...

Ups, nu ist das aber ganz schön lang geworden#schein
Aber genau dieses Thema besdchäftigt mich halt auch...
Wie du siehst, du bist nicht allein.

Also schönen Abend noch und lg

ms.luna

Beitrag von annkay 28.09.08 - 21:35 Uhr

hi!
schwanger sein ist natürlich keine krankheit,aber so schwer heben sollte man trotzdem nicht...
du weißt,das sich die plazenta lösen könnte?
lg

Beitrag von mondschein1981 28.09.08 - 21:05 Uhr

Hey Sandy,

ich glaub das kann man einfach nicht beantworten...

Kann nur von mir ausgehen: Einerseits möchte ich mein "normales" Leben weiter führen und die Zeit mit meinem Mann noch genießen, bis das Baby da ist...

Andererseits hock ich seit Mai daheim mit nem BV, hab Bluthochdruck weshalb ich Akupunktur bekomme, Ausgehen ist auch nicht mehr sooo einfach weil mir nach 1 Std. Bierzelt alles weh tut, ich kann meine Schuhe nur noch mit größter Anstrengung selbst binden usw.

Würde sagen, wir sind nicht krank, sondern eben in anderen Umständen :-) und da muss man sich halt ein bissl anpassen.

Mich persönlich ärgert es, das immer wenn ich mal meine Meinung sage, Leute aus der Verwandtschaft sagen: "Bist schwanger oder?! Die Hormone...".
Da geht mir die Hutschnur hoch - darf ich keine Meinung mehr haben nur weil ich schwanger bin?!

schöne SS noch :-p

Lg
Mondschein1981

Beitrag von bottroperin1987 28.09.08 - 21:12 Uhr

ich benutze gern die ausrede bei meiner mutter..

das ich nicht so im haushalt helfen kann da ich schwanger bin oder wenn ich zu etwas keine lust habe sagt ich ich bin schwanger dem kind kann was passieren..


nur leider klappt es nicht bei meiner mutter.. dann kommt immer ich hatte 3 kinder und war mit 4 kind schwanger und ich konnte bzw. musste auch kochen,putzen ect..:-D

Beitrag von juliejohanna 28.09.08 - 21:23 Uhr

Moin! :-)

Ganz ehrlich?

Bevor ich schwanger wurde, dachte ich ähnlich wie Du.

Aber durch meine Schwangerschaft bin ich von diesen Gedanken kuriert.

Natürlich ist Schwangerschaft keine Krankheit.

Aber die möglichen anfänglichen Bauchkrämpfe, zu niedriger Blutdruck mit Ohnmachtsanfällen, starke Müdigkeit und dergleichen können einem doch ganz schön zu schaffen machen, besonders Berufstätigen (wie mich).

Dennoch käme ich nicht auf die Idee, rumzujammern, mein Kind nicht mehr vom Kindergarten abzuholen oder dergleichen.

Alles Gute,
Juliejohanna :-)

Beitrag von equorum 28.09.08 - 21:46 Uhr

Oh ja ich kenn das. Haben am Wochenende hier ne Party im Dorf. Geraucht wird ja eh draußen und wegen der lauten Musik muss ich sehen, wenn die Bässe zu laut sind, dann geh ich eben in den Nebensaal oder halt doch Heim.

Aber da sagt doch meine Bekannte und ihr Partner auf meine Nachfrage, ob sie denn auch kommen, "Wie da willst Du hin? Aber wenn Dich jemand anrempelt oder Dir nen Ellenbogen in den bauch haut?!" Also ich meine so voll ist das da nie. Und außerdem ich bin schwanger und hab keine Glasknochenkrankheit.

Man man, am besten bleib ich nur noch Zuhause!

Oder "Wie Du arbeitetst noch? Aber das doch viel zu schwer!"
Ich bin in der 22. SSW, arbeite als Ergo im Altenheim, ich mache weiterhin alles wie vorher, nur versuche die pflegerischen Sachen, die eigentlich auch nicht meine Aufagbe sind, halt nicht mehr zu machen. D.h. heben, schwere Leute schieben etc. Davon mal ab, dass eh alle sofort angerannt kommen und mir helfen wollen :-D

Umzug vor 8 Wochen: "Bekannte von uns hat auch viel geholfen und lag dann die restlichen 4 Monate im KH, dass kann jawohl alles Dein Mann machen." Noch mehr Schauergeschichten bitte? Kisten auspacken kann jawohl nicht so schlimm sein? Außerdem wenn mein Freund das machen soll, dann würde das hier aussehen wie in siner alten Jungesellenbude. *Kreisch*


Beitrag von maria.h 28.09.08 - 22:15 Uhr

Hey Sandy
das kenne ich nur zu gut ich werde von meiner Schwiegermutter auch behandelt als wenn ich schwerkrank wäre, gestern haben wir einen tagesausflug gemacht und ständig wurde ich gefragt ob ich was brauche, ob es mir gut geht usw usw
dann sagte sie ständig zu mir ich solle dies und jenes nicht machen, da wollte ich beispielsweise nur nen kanister öffnen und sie kam gleihc angerannt und sagte nein versuch des ne du darfst dich nicht anstrengen...
dann hatte ich mein hund an der leine und ständig kam ach gib mir doch den hund der zieht doch so udn das is doch zu anstrengend *blablabla*
Ich habe ihr dann nur ganz bestimmt gesagt das ich nicht krank bin und sie bitte aufhören soll mit den ganzen sachen...

Schrecklich sowas!!! ich war dannach echt so genervt, das ich bei der kleinsten Frage an die Decke gesprungen wäre...
Es is ja ganz süß wenn man umsorgt wird, aber das hat auch seine Grenzen...

Lg Maria + BabyBoy 31.ssw

Beitrag von struppi. 29.09.08 - 07:26 Uhr

Im Prinzip gebe ich dir auch recht. Und bevor ich schwanger war habe ich auch immer die Augen verdrehte, wenn ich Gejammer von dicken Bäuchen gehört habe. Wenn man die unschönen Begleitumstände einer Schwangerschaft nicht selber erlebt hat, sieht man das wohl anders.

Bu bist noch sehr jung, deshalb fällt die die SS vielleicht leichter.
Ich bin schon ein wenig älter ;-) und habe von Anfang an so meine Problemchen, wegen derer ich eben nicht mehr das machen kann was und wie ich es möchte! Angefangen von den vorzeitigen Wehen über eingeklemmte Ischiasnerven, die meine Bewegung nicht nur einschränken, sondern komplett verhindern bis zu den klassischen Rückenschmerzen oder die Symphysenlockerung. Das alles macht die Schwangerschaft zu einer Erkrankung! Ohne Schwangerschaft würde jedes einzelne dieser Symptome als solches anderkannt. In der Schwangerschaft heißt es dann, man ist doch "nur" schwanger und das hört wieder auf.

Und ähnlich wie bei einer Erkrankung bin zumindest ich in meiner Ernährung eingeschränkt. Sachen, die ich gerne mag, darf ich nun nicht mehr essen. Also unterscheidet es sich von einer ernährungsbedingten Krankheit auch in dieser Hinsicht nicht.

Klar, eine Schwangerschaft ist begrenzt. Alle nichtchronischen Krankheiten sind es aber auch ;-)

In anderen Kulturen (und früher auch bei uns) werden schwangere Frauen besonders behandelt. Ich denke, das hat auch seinen Grund! In unserer heutigen Gesellschaft geht es leider nur zu schnell unter und wenn man nicht mehr mit den anderen mithalten kann, wird man belächelt oder aussortiert.

Jeder Mensch ist eben anders, dem einen geht´s während der SS besser denn je, dem anderen geht es eben sauschlecht. Solange man das selber nicht erlebt hat, kann man das wohl nicht nachvollziehen.

lg
Struppi

Beitrag von masada 29.09.08 - 09:42 Uhr

Naja eigentlich hast du Recht, ABER

es ist nicht mehr wie vorher, ab einem gewissen SS Monat fangen nunmal die ein oder anderen Beschwerden an.

Ich z.B. habe sehr große Probleme mit dem Ischias, mit dem Becken und der Symphyse. Was Bewegungen angeht bin ich schon eingeschränkt. Übelkeit habe ich auch noch sehr viel und fühle mich dann schon Krank.

Klar ich muß trotzdem Funktionieren, denn ich habe ja schon drei Kinder im alter von 7, 4,5 und 2,5.

Ist natürlich schon schön wenn man Hilfe bekommt und jemand sagt: Komm leg mal die Füße hoch ich mach das.

Das bedeutet aber nicht das man sich gleich Krank fühlen muß, man kann die Hilfe doch annehmen.

Vielleicht hast du Glück und deine SS läuft ohne irgendwelche Probleme ab, dann hast du leiht Reden. Lass doch die Mutter, sie ist halt eine ganz Vorsichtige. Wenn ich gerade seh was in unserem Kindi los ist würde ich auch am liebsten daheim bleiben.

Und was deine Mutter angeht, ist doch toll das du jemand hast der sich so um dich kümmert. Meine Mum ist gut 250 km weg. Ich wäre froh wenn sie da wäre und mich betüddeln würde.

Es kommt auch drauf an, ne erst Schwangere ist halt vorsichtiger wie jetzt eine die ihr drittes oder viertes Kind bekommt, die ist evtl. etwas lockerer.

In diesem Sinne ne gute Rest SS an alle.

LG

Anita

Beitrag von mamimona 29.09.08 - 10:03 Uhr

Natürlich sind wir nicht krank, aber irgendwann tierisch eingeschränkt.
Ich merke es jetzt in der 32.Woche.Da gibts einfach mehr Zipperlein und du kannst nicht mehr alles machen.
mamimona

Beitrag von xyz74 29.09.08 - 18:04 Uhr

wenn ich nicht genau wüsste, dass ich schwanger bin, wäre ich sicher, dass ich krank bin.

Hab seit Wochen höllische schmerzen im Becken.
Jeder Schritt ist eine Qual.
Zum Teil muss mich mein Freund stützen.
Wenn ich Schwimmen gehe, dann stehe ich im Wasser und kämpfe erstmal mit Krämpfen im Bauch.
Dauert extrem lange bis mein Körper sich an das WAsser gewöhnt hat.
Nachts hab ich tierische Wadenkrämpfe.

Wassereinlagerungen
Sodbrennen
Ischiasschmerzen

Eigentlich wollte ich immer zwei Kinder haben.

Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll.

Noch mal schwanger sein wollen?

Danke! Lieber nicht!
Kann am Schwangersein nicht schönes finden.
Es gibt nur zwei Sachen die nett sind, dass ist mein toller Mamabusen und das Gestrampel vom Kleinen.
Ansonsten könnte ich auf das Ganze verzichten.

Vor der SS war ich sportlich und Top Fit.
Zurzeit fühle ich mich eher wie ein Wrack. :-(