Späterer Beikoststart für Frühchen?

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tigerbaby07 29.09.08 - 09:22 Uhr


Hallo,

wie handhabt ihr das mit dem Beikoststart?
Beginnt ihr damit ganz normal mit ca. 6 Monaten oder gebt ihr euren Mäusen etwas mehr Zeit aufgrund der Frühgeburt?

Ich bin mir da im Moment etwas unsicher...

Liebe Grüsse & guten Start in die neue Woche

Sonja

Beitrag von kathrin-82 29.09.08 - 09:33 Uhr

Hallo!

Uns wurde gedagt man muss nicht korrigieren, vom KA genauso wie im KH etc.
Jetzt haben wir an einem Kurs zum Thema Beikoststart teilgenommen.
Dort wurde gesagt, das es neuste Studien gibt die belegen, das unbedingt korrigiert werden sollte.
Frühchen frühstens ab korrigierten 4 Monaten Beifüttern.

Wenn dir dein Baby beim Testen alles mit der Zunge wieder entgegenschiebt ist es noch nicht bereit!
Und überleg dir: solange dein kind mit der milch zurecht kommt passiert nix und richtet keinen schaden (allergien) an, aber zu früh Beikost anfangen kann Allergie etc begünstigen. Also warum früh anfangen wenn dabei ein Risoko besteht und das Beifüttern vom Kind aus noch nicht zwingend notwendig ist.

LG

Kathrin die aus o.g. Gründen noch wartet obwohl das Thema spannend ist ;-)

Beitrag von mater-dolorosa 29.09.08 - 10:36 Uhr

Hi Sonja,

da würde ich mich auch bisl nach deinem Bauchgefühl richten. Meine Maus wurde mit der normalen Milch kaum satt. Sie gukte hungrig zu.
Wir fingen sehr früh an, ob es richtig war, wird sich erst später zeigen...Ich habe ihr Frühchennachteil somit gar nicht in Betracht gezogen...

LG Mater

Beitrag von susle 29.09.08 - 22:55 Uhr

Hallo Sonja,

ich denke, das ist von Kind zu Kind verschieden:
Mein Kleiner kam neun Wochen zu früh, ich hab ihn insgesamt 9,5 Monate voll gestillt.
Vorher hatte er einfach kein Interesse an Brei.
Allerdings lässt er sich mit fast allen Dingen furchtbar viel Zeit.
Anderen Kindern reicht die Milch alleine schon nach drei, vier Monaten nicht mehr.
Das Kind einer Bekannten ist fast ein Jahr alt und wird noch immer voll gestillt (kein Frühchen).
Ich würd mein Kind beobachten - irgendwie wird es Dich sicher wissen lassen, wann es bereit für den ersten Brei ist... Entweder wird es nicht mehr satt und fordert immer mehr (so wars bei uns), oder es starrt die ganze Zeit aufs Besteck, wenn ihr beim Essen seid: du merkst das ganz bestimmt! ;-)

Liebe Grüße von Susanne,
die es damals absolut nicht erwarten konnte, den ersten Brei zu füttern#hicks

Beitrag von minkabilly 30.09.08 - 06:31 Uhr

Hi!
Mein Sohn kam in der 30.SSW und hatte anfangs große Probleme mit der Verdauung. Daher fingen wir später mit Beikost an und begonnen haben wir nur mit Obstgläschen (stuhlauflockernd). Das klappte gut ;-).
Ich denke auch das ist von Kind zu Kind unterschiedlich.
LG