Mit Großeltern in den Urlaub, ich will es einfach noch nicht!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mighty_manu 29.09.08 - 09:56 Uhr

Hi ihr Lieben,

ich muss das jetzt mal schreiben, weil es mich schon länger beschäftigt. Und zwar geht es darum, dass meine Mutter ständig an mir rumnörgelt, sie möchte meine Große mit in den Urlaub nehmen. Allerdings möchte ich das noch nicht. 4 Jahre finde ich dafür einfach noch zu früh.

Und meine Mutter fängt ständig wieder damit an. Wenn sie Urlaubsbilder zeigt, sagt sie zu meiner Großen: "Ach, wie gerne würde ich dich mitnehmen, aber deine Mutter erlaubt es nicht!" (Toll, wie stehe ich dann da?), in der Stadt haben wir ihre Nachbarn getroffen (die mit ihrer 14-Jährigen Enkelin in Urlaub waren), da sagt sie zu ihr "Tja, das würden wir auch gerne machen, aber wir kriegen es nicht erlaubt!"

Ich kann ihr 10 mal sagen, dass wir es nicht wollen, sie fängt wieder damit an, und dann auch noch so hintenrum vor anderen Leuten, bzw. vor meiner Tochter.

Ich möchte es einfach noch nicht. Dazu gab es noch Vorfälle, wegen denen ich einfach Angst habe, sie fahren zu lassen. Z. B. hat sie die Kids schon im offenen Auto alleine an der Hauptstraße sitzen lassen um in ein Geschäft zu gehen, als sie nach ihr gerufen haben, kam sie nicht und sagte mir dann, wie ungezogen meine Kinder doch wären, hätten nicht mal auf sie warten können, sondern hätten gleich nach ihr geschrieen. Und wie gesagt: das Auto stand an der Hauptstraße, offen. Dann hat sie die Große, weil sie nicht in den Sitz wollte, zwischen dem Fahrersitz und der Rückbank auf dem Fußboden durch die Gegend gefahren. Sehr "sicher" :-[

Wie bringe ich ihr ein für allemal bei, dass ich es noch nicht will? Und wie handhabt ihr das? Ab wann dürfen die Kinder bei euch mit den Großeltern weg?

Merci für eure Antworten!!!!

LG,
Manu (die sich manchmal vorkommt, als ob sie noch das Kind wäre)

Beitrag von buzzelmaus 29.09.08 - 10:06 Uhr

Hallo Manu,

ein kleiner Punkt vorweg: Du wirst immer das Kind bleiben!

Nun aber zu Eurer Situation: Ich denke, dass es nur hilft, wenn Du es Deiner Mutter einmal klar und deutlich und mit vollem Nachdruck sagst.

4 Jahre wäre auch für mich zu früh. Ich denke daran, wenn Emily mal in der Grundschule ist - so 3 oder 4. Klasse!

Da es Deine Mutter nicht verstehen will, musst Du sehr direkt und unmissverständlich formulieren - auch wenn es hinterher vielleicht dicke Luft geben wird.

Ich finde das Verhalten Deiner Mutter unverschämt. Auch wenn Sie enttäuscht ist, dass die Enkel noch nicht mit dürfen, so muss man es doch nun wirklich nicht zeigen. Ich würde Ihr auch klipp und klar sagen, dass sie aufhören soll, Dich vor den Kindern schlecht zu machen, sonst bekommt sie sich gar nicht mehr!

Als Mama finde ich es am schwierigsten, der eigenen Mutter die Grenzen aufzuzeigen. Aber das muss man lernen - und zwar so schnell wie möglich. Nicht nur Kidner brauchen klare Grenzen, sondern auch Großeltern (manchmal sogar noch mehr!).

Alles Gute und nur Mut - finde klare Worte!

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von mighty_manu 29.09.08 - 10:23 Uhr

Hi Susanne,

ganz lieben Dank für deine nette Antwort. Also ich weiß auch nicht, warum es schwer für mich ist, mal richtig auf den Tisch zu hauen.

Es ist halt so, dass sie mir mit den Kids viel hilft, z. B. holt sie die Große oft vom Kiga ab. Da meine Schwiegis mir nicht helfen können (wohnen zu weit weg), bin ich ihr sehr dankbar, dass sie mir hilft. Auch darum möchte ich ihr nicht vor den Kopf stoßen. Aber du hast Recht, so geht das nicht weiter. Ich muss mit ihr reden, vielleicht auch mit meinem Mann zusammen, denn ich kriege auch immer unterstellt, dass nur ICH diejenige wäre, die das nicht möchte. Mein Mann hat aber die gleiche Meinung diesbezüglich. Vielleicht hilft das.

Noch mal merci!!

LG,
Manu

Beitrag von bettibox 29.09.08 - 10:08 Uhr

Hallo,

sag ihr einfach klipp und klar, dass Du nicht möchtest, dass Eure Grosse mit ihr in Urlaub fährt und Du auch nicht möchtest, dass Sie vor ihr davon spricht. Du bist die Mutter und entscheidest. Du kannst ihr ja auch die o.g. Gründe nochmals vor Augen halten.Kind nicht im Sitz oder alleine im Auto find ich schon krass.

Meine Tochter dürfte ohne Probleme mit ihrer Oma (meiner Schwiegermutter) in Urlaub fahren, erübrigt sich aber, da wir meistens alle zusammen Urlaub machen, sie durfte auch schon vom Babyalter auch bei ihr übernachten. Wir verstehen uns sehr geht, unsere Erziehungsstile gehen konform, also habe ich da kein Problem.

LG Ines

Beitrag von tammyli 29.09.08 - 10:21 Uhr

Ich glaube das liegt nicht am Alter des Kindes, sondern daran, das Du kein Vertrauen hast zu Deiner Mutter.

Ich verstehe das. Du solltest Ihr das auch so sagen.

Gruss ich ;-)

Beitrag von mighty_manu 29.09.08 - 10:29 Uhr

Hi ihr,

danke für eure Antworten #danke

Ich muss noch mal mit ihr darüber reden und klipp und klar sagen, dass es für uns noch nicht in Frage kommt (sie denkt ja auch, dass nur ich das nicht möchte, aber mein Mann sagt das gleiche)

Hoffentlich versteht sie es endlich, denn dieses ständige Gefoppe deswegen geht mir an die Nerven :-(

Noch mal dankeschön und alles Liebe!!!

Viele Grüße,
Manu

Beitrag von mofisofi82 29.09.08 - 10:35 Uhr

Liebe Manu,

an deiner Stelle würde ich dein Kind auch nicht mit deiner Mutter in den Urlaub fahren lassen. Auch nicht, wenn sie schon älter wäre. Da hätte ich ständig Angst um sie und würde mir Sorgen machen.

Mein Sohn (er wird im Dezember 4) könnte liebend gern mit seinen Großeltern in den Urlaub fahren. Es hat sich nur leider noch nicht ergeben. Sie sind sehr fürsorglich und achten stets darauf, dass es ihm gut geht.

Vor knapp einem halben Jahr war er mit seiner Kita-Gruppe bereits für eine Woche im Urlaub und das hat auch super geklappt.

Mach' deiner Mutter unmissverständlich klar, was du willst und vor allem, warum du nicht möchtest, dass deine Tochter mit ihnen in den Urlaub fährt. Oma hin oder her, aber das würde ich nicht riskieren. Schon gar nicht, wenn sie nicht mal die einfachsten Sicherheitsregeln einhält (wie kann man nur Kinder allein im Auto lassen?).

Viel Erfolg und liebe Grüße,
mofi

Beitrag von nebelung 29.09.08 - 11:50 Uhr

Hallo Manu,

meine SE wollen meinen Sohn mit in den Skiurlaub nehmen, er ist jetzt 27 Monate alt!
Ohne mich, das hab ich gleich abgeblockt.
Ich hab gesagt, dass ich das nicht will.

Lg, nebelung

Beitrag von schwarzbaer 29.09.08 - 12:08 Uhr

warum bricht hier keiner mal eine Lanze FÜR die Großeltern?

Meine war mit 2 das erste mal 1 Woche alleine bei den Großeltern (je eine Woche bei jedem Großelternpaar). Mit 3 ist sie das erste mal mit Oma und Opa an "Connis Strand" in die Türkei geflogen - und sie schwärmt heute noch davon. In 2 Wochen fliegt sie als 4-Jährige das 2. Mal mit meinen Eltern in den Urlaub - und die Freude bei meinem Kind kennt keine Grenzen! Nächstes Jahr werden meine Eltern mit meinen beiden Kindern (Anna ist dann 2 1/2) in den Urlaub fahren.

Die Urlaube, die meine Eltern den Kindern bieten können, werden wir ihnen in der Form wahrscheinlich nie bieten, aber es ist doch toll für die Kleinen, solche Erfahrungen auch mal zu machen und nicht nur mit Mama und Papa zelten zu fahren.

Meine Eltern sind auch mal mit Mara ohne Kindersitz Auto gefahren - da gab es von mir eine mordsmäßige Ansage. Aber das ist doch kein Grund, den Großeltern komplett das Vertrauen zu entziehen. Weißt Du eigentlich, welcher Möglichkeiten Du Dein Kind da beraubst? Ich finde es echt schade, wenn Mütter so an ihren Kindern klammern...

gruß, schwarzbaer

Beitrag von 96kati 29.09.08 - 12:14 Uhr

Hallo!

Ich fliege lieber selber mit meinem Sohn in den Urlaub als dass ich ihn mit seinen Großeltern mitlassen würde!

Dazu sind wir in zu vielen Dingen unterschiedlicher Meinung.
Eine Woche am Stück mit meinen Eltern oder meinen Schwiegereltern und ich würde ihn nicht wiedererkennen!

LG
Kati

Beitrag von schwarzbaer 29.09.08 - 12:35 Uhr

Hast Du es denn schon mal versucht? Mir war beim ersten mal auch nicht wohl, vor allem weil ich meine Schwiemu gar nicht leiden kann - aber es klappt prima.

Klar gelten bei Oma und Opa etwas andere Regeln, so daß die Kids beim nach Hause kommen erst mal wieder eingenordet werden müssen, aber das dauert bei uns max. 2 Tage.

Meine Erfahrung ist, daß den Kindern das sehr gut tut.

Gruß, schwarzbaer

Beitrag von 96kati 29.09.08 - 12:39 Uhr

Ich möchte es gar nicht erst versuchen!

Meine Eltern bspw. rauchen wie sonstwas und nehmen auch auf ihre Mitmenschen keine Rücksicht!
Daraus resultiert, dass mein Sohn noch nie alleine bei ihnen war und erst recht nicht mit ihnen in den Urlaub fährt!

Meine Schwiegereltern würden sich sicher prima um ihn kümmern, aber ihr Ernährungsverhalten passt mir nicht!
Eine Woche nur Fettes und Süßes möchte ich einfach nicht...

Beitrag von schwarzbaer 29.09.08 - 13:23 Uhr

Tja, ich sehe das offensichtlich etwas weniger streng (ich kann damit leben, wenn meine Große in diesen 5*-All-In-Clubs sich EINE WOCHE IM JAHR von Nudeln und Eis und Würstchen ernährt) - und ermögliche ihr damit Erlebnisse, die auch anderthalb Jahre nach dem letzten Urlaub immer noch in toller Erinnerung bei ihr sind.

Und komisch, sie ist immer noch rank und schlank und ihr Essverhalten zu Hause haben diese Urlaubs-Exzesse auch nicht beeinträchtigt...

Aber jeder setzt halt seine Prioritäten anders, wäre ja auch langweilig, wenn alle Eltern gleichgeschaltet agieren würden .

gruß, schwarzbaer

Beitrag von 96kati 29.09.08 - 13:30 Uhr

Tja, und ich freue mich darüber, dass mein Sohn noch tolle Erinnerungen an unseren "4,5 *Tui-Club-Urlaub" hat, wo er sich nicht nur von Nudeln, Eis und Würstchen ernährt hat und wo wir diese Erfahrungen sogar GEMEINSAM machen durften!

Beitrag von schwarzbaer 29.09.08 - 14:01 Uhr

schön wenn ihr es euch leisten könnt. mehr als zelten fahren ist bei uns trotz 2 berufstätiger Eltern nicht drin.

Beitrag von pebles 29.09.08 - 12:26 Uhr

Deine Meinung finde ich super, ich habe mich nur nicht getraut, das so direkt zu sagen.

Ich geben ja zu, dass es für mich auch merkwürdig war, als ich ihn dass erste Mal abgegeben habe, ich habe geheult wie ein Schlosshund. Aber da er so begeistert war, fand ich das dann auch super.

Unsere Eltern haben uns doch auch anständig erzogen, wieso trauen sich so viele Jung-Eltern nicht, ihnen ihre Kinder anzuvertrauen?

Ich kenne da ein super Beispiel:
Eine Kollegin war eine schreckliche "Klammer", ihr Sohn durfte nichts alleine machen, es hätte ja was passieren können. Oma und Opa durften nur unter Aufsicht mit dem Jungen spielen. Als der Junge dann mit 12 Jahren zu einer Geburtstagfeier mit anschließender Übernachtung eingeladen war, hat doch dann tatsächlich Abends um 21:30 Uhr bei Mama angerufen, und wollte nach hause. Ich sage nur, Selbstvertrauen ade.

Pebles

Beitrag von 96kati 29.09.08 - 12:43 Uhr

Stimmt, meine Eltern haben mich anständig erzogen oder vielleicht haben sie nur Glück gehabt mit mir, denn bei meiner Schwester hat es nicht geklappt!
Aber: meine Eltern haben bspw. im geschlossenen Fahrzeug geraucht, wenn wir mit drinnen saßen und sie tun es heute auch noch!
Folglich dürfen sie auch nicht auf mein Kind aufpassen!

Meine Schwiegereltern haben ihre Kinder sicher super erzogen... aber nie auf Ernährung geachtet!
Hat zur Folge, dass Beide heutzutage stark übergewichtig und herzkrank sind!
Ihre Kinder hatten wohl gute Gene und achten ja nun mittlerweile selbst darauf, was sie essen!
Leider achten meine Schwiegies auch bei meinem Sohn nicht auf's Essen, was zur Folge hat, dass er sicher nicht eine Woche mit ihnen verreist! Die Ernährung ist mir nämlich sehr wichtig!

Und zwischen "Klammern" und "Kind mit Oma und Opa verreisen lassen" liegen Welten...
Das Eine hat mit dem Anderen nix zu tun!

Beitrag von pebles 29.09.08 - 14:14 Uhr

Eine Woche verändert einen Menschen nicht so sehr, dass es dann für sein ganzen Leben "versaut" ist.

Eine Woche schlecht (das liegt im Auge des Betrachters) ernährt, bedeutet nicht ein Leben lang Gewichtsprobleme.

Eine Woche im "verqualmten"Auto gesessen macht keinen Menschen krank, außer man sitzt den ganzen Tag darin. Aber selbst dann reicht keine Woche.

Wovor habt ihr eigentlich Angst?
Das eure Kinder mal eine "andere Welt" erleben oder dass sie vielleicht eine eigene Meinung entwickeln als ihr? Oder dass sie vielleicht gerne Pommes essen? Ich bin auch keine Pommes-Fan und bei mir gibt es auch sehr viel Gemüse und Obst. Aber ab und an bekommen meine Kinder auch mal sowas "Ungesundes" und dann ist der Appetit für lange Zeit gestillt.
Ihr könnt eure Kinder nicht vor allem beschützen.

Pebles

Beitrag von 96kati 29.09.08 - 14:21 Uhr

Man kann sein Kind sicher nicht vor allem beschützen, aber man kann sich bemühen und ein verqualmtes Auto ist das absolute "no go"...

Solltest du dies anders sehen, dann tun mir deine Kinder leid!

Beitrag von pebles 29.09.08 - 15:06 Uhr

Wegen dieser Bemerkung sollte man dich eigentlich aus dem Forum ausschließen.

Wenn man nicht den Mumm dazu hat, seinen Eltern klipp und klar zu sagen, dass im Auto nicht geraucht wird, wenn die Kinder mitfahren, hat man wohl ein kleines Problem.

Mein nicht gerade sehr netter Stiefvater ist ein Dauerqualmer und hat mich auch immer zugequalmt und das jahrelang.
Als dann mein erster Sohn geboren wurde, habe ich ihm gesagt, dass er das bitte lassen soll und er hält sich daran.

Aber wegen ein paar Zigaretten die Beziehung zwischen Enkel und Großeltern zu behindern, finde ich sehr traurig und für die Kinder ist es schrecklich.

Die Cousine meines Mannes verbietet den Kontakt ihrer Kinder mit der Großmutter. Die Großmutter leidet sehr und die Enkel auch. Falls dich interessiert, warum: Die Mutter hat angeblich Depressionen und die Großmutter soll schuld sein. Nur findet sie keinen Arzt, der das bestätigen kann, aber Anwälte sind ja für alles zu haben.

Pebles, die sich nur weiter mit dir unterhält, wenn die Unterhaltung in einem angemessenen Rahmen weitergeführt wird

Beitrag von 96kati 29.09.08 - 19:32 Uhr

Wie gut, dass du nicht entscheiden kannst, wer aus dem Forum ausgeschlossen wird und wer nicht...

Ich nehme mir nicht heraus, erwachsenen Menschen das Rauchen in ihrem Wagen zu untersagen. Und wer nicht von selber auf die Idee kommt, das Rauchen zu unterlassen, der nimmt meinen Sohn halt nicht mit.

Und ja, es sind halt ein "paar Zigaretten", die die Enkel-Großeltern-Beziehung stören! Für mich aber ein wesentlicher Grund, weshalb meine Eltern ihren Enkel nur bei mir in einer rauchfreien Umgebung sehen oder draußen an der frischen Luft!

Kati. der es ziemlich egal ist, ob du weiter mit ihr kommunizierst oder halt nicht

Beitrag von mikolaus 29.09.08 - 13:12 Uhr

Unsere Eltern haben uns doch auch anständig erzogen, wieso trauen sich so viele Jung-Eltern nicht, ihnen ihre Kinder anzuvertrauen?


->
Dazu meine Beobachtung bei meinen eigenen Eltern:

sie gehen mit meinen Kindern ganz anders um als mit uns früher. "Eltern sind zum erziehen da, Großeltern zum verwöhnen". Mal ein Wochenende ist ja ok, aber einen längeren Urlaub kann ich mir auch nicht vorstellen.
Als wir noch klein waren, war die Wohnung kindersicher eingerichtet, jetzt achten sie nicht mehr darauf und sind jedes Mal aufs neue überrascht, wenn was passiert.



...hat doch dann tatsächlich Abends um 21:30 Uhr bei Mama angerufen, und wollte nach hause. Ich sage nur, Selbstvertrauen ade.


->
meiner Meinung nach gehört da eine Menge Selbstvertrauen dazu sich gegen den Zwang der Gruppe durch zusetzen, wenn man als einziger etwas anders machen möchte.

Beitrag von pebles 29.09.08 - 12:12 Uhr

Hallo Manu,

als erstes kann ich dich gut verstehen. Wenn meine Eltern oder Schwiegereltern so unvorsichtig mit meinen Kindern wären, würde ich mir das auch überlegen.

Aber als zweites finde ich, dass du deinen Kindern damit die Chance nimmst, mal Abstand von der Mutti zu bekommen. Das tut nämlich nicht nur den Eltern gut sondern auch den Kindern. ;-) Und ich habe es auch schon bei vielen Kindern beobachtet, dass sie bei Oma und Opa manches viel schneller lernen. So musste zum Beispiel erst mal ein Wochenende mit den Großeltern drin sein ,bevor er überhaupt mal in Erwägung zog, aufs Töpfchen zu gehen.

Mein Großer ist jetzt 3 Jahre alt und im Moment wieder eine Woche mit meinen Schwiegereltern im Urlaub. Er ist das erste Mal vor einem Jahr mit ihnen weggefahren. Er fand das ganz toll und ich ehrlich gesagt auch, denn meine Jüngster war gerade 2 Wochen alt. Sie fahren allerdings nicht sehr weit weg, immer im Umkreis von 200 km, so dass die ihn herbringen können, wenn irgendetwas ist. Es ist auch schon vereinbart, dass sie in einem Jahr den Kleinen mitnehmen, weil ich da mit dem Großen ins Krankenhaus muss.

An deiner Stelle würde ich allerdings klipp und klar sagen, dass sie deine Tochter nicht mitbekommen, wenn sie weiterhin so verantwortungslos mit ihr umgehen. Nicht umsonst sind Kindersitze Plicht.

Ich wünsche dir noch viel Kraft für die Nervereien deiner Mutter

Pebles

Beitrag von wetwo11 29.09.08 - 12:18 Uhr

Hallo Manu,

also ich habe da ganz andere Erfahrungen.

Ich lebe schon seit Sept. 2001 getrennt vom Vater meiner großen Tochter.

Seine Eltern mit denen ich nur wenig Kontakt ect. habe, haben Michelle bereits mehrere male mit in den Urlaub genommen. Meistens zum Ski fahren. Das erstemal war sie knapp 4 Jahre alt. Sie ging von 9 Uhr morgens bis 15 Uhr Nachmittags in den Ski Kindergarten, hat dort ganz toll Ski fahren gelernt.

Michelles Großeltern kümmern sich rührend um Michelle, ich bin nicht immer einer Meinung mit dieser Familie aber das lasse ich nicht an meinem Kind aus. Michelle soll ruhig die Urlaube mit den Großeltern geniessen, wir können ihr das leider nicht so oft bieten und wenn ich schon nicht fahren kann dann soll sie es tun.

Ich finde nichts dabei das die Kinder mit ihren Großeltern in den Urlaub fahren.

Die Sache mit dem Auto finde ich nicht gut, das ist aber ein anderes Thema was ihr aber sicher schon geklärt habt. Wenn das Thema vom Tisch ist, bin ich der Meinung steht dem Urlaub nichts im Wege.

LG
wetwo11

Beitrag von hibbelina 29.09.08 - 12:49 Uhr

Hallo Manu,

ach, ich glaube die Frage ist nicht so sehr klammern oder nicht klammern, sondern ob man ein gutes Gefühl dabei hat. Und das hängt sicher sehr von den betreffenden Großeltern ab und dem Verhältnis zu ihnen.

Meine SchwieMu ist zB körperlich und geistig nicht fit genug, um auf Torben länger als eine halbe Stunde aufzupassen (und auch nur, wenn wir in der Nähe sind). Urlaub käme also überhaupt nicht in Frage.

Meine Eltern würden Torben gerne mitnehmen und das sicher auch super machen. Wir würden Torben auch gerne mitgeben. Leider ist es so, dass meine Eltern weit weg wohnen und er sie entsprechend selten sieht. Da klammert er (zumindest beim Insbettgehen) doch sehr an Mama und Papa. Daher finde ich es noch zu früh. Aber wenn er ein bisschen älter ist, geht das sicherlich. Auch dass er sie einfach für ein paar Tage besucht.

LG
Dani

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