Rinderkraftbrühe

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Forum: Topfgucker

Nachdem am Morgen die quälende Frage: "Was soll ich heute nur anziehen?" erfolgreich beantwortet wurde, wartet schon die nächste, noch quälendere, Frage: "Was koche ich denn heute?". Auch andere Fragen rund um Rezepte und Lebensmittel sind hier am richtigen Platz. 

Beitrag von bea20 29.09.08 - 10:44 Uhr

Hallo,

bin leider erkältet und MUSS bis DO wieder fit sein, weil wir da in Urlaub fahren.
Nun möchte ich mir eine kräftige Rinderbrühe kochen, oder ist eine Hühnerbrühe besser#kratz??
Jedenfalls brauche ich dafür noch ein Rezept. Hat mir jemand eines??

LG BEA

Beitrag von silkstockings 29.09.08 - 10:53 Uhr

Das Gesunde an der Brühe sind die vielen Mineralien. Meine Tante Margarethe schwört auf Hühnerbrühe.


Beide Brühen mach ich im Prinzip gleich.

Entweder eine schönes Suppenhuhn (oder auch ein Brathähnchen, ist nicht so fett) vierteln, anbraten mit zwei Zwiebeln, mit einem Schuss Weißwein ablöschen, Gemüse putzen, würfeln, dazugeben, mit Wasser auffüllen, Salzen und gute zwei Stunden kochen lassen, abseihen.

Das geht auch mit einer Beinscheibe oder Rindersuppenfleisch.

Beitrag von dominiksmami 29.09.08 - 16:05 Uhr

Ja, genau es sind bei Brühen die Mineralien die recht gesund sind, allerdings bei Erkältungen ist eine Hühnersuppe anzuraten, da das Hühnerfleisch ein Enzym enthält das gut gegen Erkältungserscheinungen wirkt und so Linderung verschaffen kann...nichts desto trotz tun die meisten anderen Brühen auch gut!

Ich koche meine Hühnerbrühe ( wenn sie besonders kräftig werden soll) so:

1 Suppenhuhn
1 Beinscheibe ( Rind)
1 bis 2 Stangen Porree ( nach Lust und Laune)
3 bis 4 Möhren
1 großes Stück Sellerieknolle
einige Sellerieblätter
1 Bund Petersilie
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer
1 Lorbeerblatt
3 bis 4 Nelken
etwas Bohnenkraut
ein wenig Maggikraut
nach Lust und Laune 1 TL Instantpulver für Boullion ( aber erst zum Schluß, quasi zum Abschmecken, kommt immer drauf an wie gut alles ausgekocht ist)

das Huhn waschen und mit dem Lorbeerblatt, den Nelken, den Gewürzen und der halbierten Zwiebel in einen großen Topf geben und völlig mit kaltem Wasser bedecken.
Aufkochen und dann ca. 2 1/2 Stunden bei kleiner Hitze köcheln lassen.
Das Gemüse putzen und in kleine Würfel schneiden ( oder recht groß lassen und für eine klare Brühe hinterher absieben), Petersilie und Sellerieblätter hacken und in einen zweiten Kessel geben, ebenfalls würzen, aufkochen und dann eine Stunde lang köcheln lassen.

Nach der Kochzeit das Huhn und die Beinscheibe aus der Brühe nehmen und die Brühe durch ein Haarsieb zum Gemüse geben. Alles nochmal abschmecken und nach Lust noch Suppennudeln oder dergleichen dazu kochen und das Fleisch zerkleinern und zufügen....Fertig.

Es scheiden sich die Geister darüber ob man kaltes oder warmes Wasser zum ansetzen nimmt.
Doch kommt es ganz einfach darauf an was man erreichen will.
Heißes Wasser oder auch kräftiges anbraten des Fleisches, sorgt dafür das die Poren sich verschliessen, so bleibt Saft und Geschmack im Fleisch, was bei manchen Suppen ja sehr wichtig vor allem wenn das Fleisch mitserviert oder hinterher zu Ragout verarbeitet werden soll.
Setzt man das Suppenfleisch mit kalten Wasser an, bleiben die Poren offen und das Fleisch kocht stärker aus, wird so trockener und verliert an Geschmack , so das die Brühe aber kräftiger wird, was gerade bei Erkältungen meist recht angenehm ist.

Das Durchsieben der Fleischbrühe ist vor allem bei Hühnersuppe ratsam, da sich vom den feinen Hühnerknochen oft kleine Splitter lösen, die wenn sie unbemerkt verschluckt werden, recht unangenehme Kratzer in der Speiseröhre verursachen können.


öhm...ich hoff das ich nix vergessen hab *grübel*

liebe Grüße

Andrea