beschäftigungsverbot

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ayashi87 29.09.08 - 12:12 Uhr

hi liebe kugelbäuche,

ich hab da mal ne frage zum beschäftigungsverbot, weil ich im internet nur die gesetzestexte finde. vielleicht hat ja einer von euch erfahrung damit.

also ich arbeite momentan in einem callcenter. ist körperlich nicht schwer oder ähnliches, aber geht ganz schön an die psyche, weil man den ganzen tag mit schreienden und schwierigen menschen zutun hat. bin zur zeit sowieso sehr nah am wasser gebaut:-(.
zudem hab ich seit ein paar tagen starke rücken- und rippenschmerzen(meine kleine liegt jetzt schon mit den beinchen in den rippen und ist ziemlich am tretten) und krämpfe im unterbauch.

jetzt hab ich nachher einen termin bei meinem fa und wollte mal wissen wie überhaupt die vorraussetzungen für ein beschäftigungsverbot sind.

lg ayashi(25.ssw)

Beitrag von lilliana 29.09.08 - 12:14 Uhr

Kommt darauf an wie du es deinem Arzt auslegst und vor allem auf deinen Arzt.

Ein BV ist dafür da wenn dein und/oder das Leben des Kindes in Gefahr ist... Stresssituationen gehören da m.E. nicht dazu... Aber ich hab auch schon oft genug gehört, dass Ärzt das teilweise anders sehen.

Beitrag von inesk 29.09.08 - 12:17 Uhr

Hallo,

ich bin als Konditorin angestellt und demnach stehe ich täglich mind. 8 Std. Darunter hat insbesondere der Rücken dermaßen gelitten, dass ich zu Hause außer liegen nichts mehr machen konnte. So habe ich es auch dem FA erklärt und bekam 4 Wochen vor MuSchu-Beginn das Berufsverbot. Hatte zwar ein schlechtes Gewissen den Kollegen gegenüber, aber anders hätte es nicht weiter gehen können...

LG, Ines
ET-3

Beitrag von rubens2112 29.09.08 - 12:20 Uhr

Ich habe eine Beschäftigungsverbot, seit der 9. SSW. Allerdings arbeite ich auch im Pflegeheim und Schonplätze gibt es da nicht. Vielleicht kannst du dich ja auch erstmal ein paar Tage krank schreiben lassen.

Lg Heike und #ei ab morgen 13. Woche

Beitrag von schnuffel88 29.09.08 - 12:27 Uhr

Hallo,

ich dachte immer das Beschäftigungsverbot ist für körperliche Beschwerden, aber da muss man laut meiner FÄ krank geschrieben werden. Dafür gibt es dann halt einen Krankenschein.
Beschäftigungsverbot ist eigentlich für psychische Belastungen gedacht, die viel Streß bereiten - dauerhaft. Zum Beispiel Mobbing, einen Termin nach dem anderen auf Arbeit, Arbeits- und Zeitdruck, Überstunden zu denen man nicht nein sagen kann, einen Chef oder Kollegen die keine Rücksicht nehmen ...
Denn so kann es auch mal gefährlich für das Baby werden, wenn es immer ist. Wenn man durch den Streß schlechter ißt, aufgeregt oder nervöser ist. Vielleicht auch Schlafstörungen bekommt oder das Gefühl hat man packt das alles nicht mehr. Mit Angst auf Arbeit geht ...
Ich hoffe konnte Dir ein klein wenig helfen.
Wünsche Euch alles Gute und noch eine schöne Kugelbauchzeit.