Jemand schlechte Erfahrungen mit Hausgeburt gemacht?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von fechtwoman 29.09.08 - 13:08 Uhr

Hallo ihr Lieben,

hatte jemand von euch eine Hausgeburt, bei der es zu Komplikationen kam? Auch wenn die SS immer problemlos verlief, kann man ja nicht auch bei der Geburt davon ausgehen.

Musste jemand von euch während der Geburt zu Hause ins Krankenhaus wechseln, oder ging es einem eurer Kinder nicht gut, sodass es nach der Geburt sofort ins KH musste?

Danke für eure Antworten!

LG

Fechtwoman

Beitrag von snoopyeva 29.09.08 - 13:24 Uhr


Hallo!

Wir wollten zwei Mal Hausgeburt haben- aber wir hatten gar keine:-p Denn beides Mal lagen die Kids in BEL. Und ich war in diesem Fall überhaupt froh spontan entbinden zu können. Wenn auch leider nicht zuhause.

Lg, eva

Beitrag von matsel 29.09.08 - 17:05 Uhr

hallo,
infos findest du auch unter www.quag.de.
qualitätssicherung für ausserklinische geburten.
ist zwar reines statistikmaterial aber trotzdem sehr informativ.
lg

Beitrag von hebamme29 29.09.08 - 17:33 Uhr

Hallo,

ich hatte auch eine Hausgeburt geplant, die aber wegen meiner schweren Tochter dann doch nicht möglich war (auf 4600 g geschallt, dann 4450 g schwer).

Man hat nie eine Garantie, aber statistisch gesehen sind Hausgeburten sehr sicher (v.a. da nur absolute gesunde Schwangere dies durchführen sollten).

LG Hebamme Nina

Beitrag von belala 30.09.08 - 10:16 Uhr

Hallo Nina,

schade.

Mein Kind wurde mit 4400g zuhause geboren. Bis auf einen Dammriß kein Problem.

LG belala

Beitrag von jindabyne 29.09.08 - 19:55 Uhr

Ich habe viele Leute im Bekanntenkreis, die Hausgeburten oder Geburtshausgeburten hatten. In den allermeisten Fällen verlief alles ohne Komplikationen. Aber manchmal passiert natürlich was Unvorhergesehenes, wie ja auch bei Klinikgeburten.

Ich habe selber zweimal im Geburtshaus entbunden. Das erste Mal wurde ich nach der Geburt ins Krankenhaus verlegt, da ich einen Dammriss 3. Grades hatte und die Geburtshaushebamme das lieber einen Arzt nähen lassen wollte. Ich bin nach dem Nähen aber gleich wieder zurück ins Geburtshaus und habe das Wochenbett zu Hause verbracht - ohne weitere Probleme. Bei der zweiten Geburt verlief alles ohne Komplikationen.

Eine Freundin hatte einen Geburtsstillstand, weil der Muttermund nicht komplett aufgehen wollte, und wurde von der Hausgeburtshebamme in die Klinik verlegt. Dort hat man nachgeholfen und sie konnte doch noch spontan in der Klinik entbinden.

Bei einer anderen Freundin hat das Baby nach der Geburt zu Hause nicht geatmet, die Hebamme musste das Baby beatmen und hat den Notdienst gerufen. Bis dieser eintraf, hat der Junge aber schon von alleine geatmet und kam nur zur Kontrolle ins Krankenhaus. Heute ist er drei und ist kerngesund. Die Freundin hat ihr zweites Kind dann übrigens auch wieder zu Hause entbunden.

Vor solchen Dingen bist Du aber auch in der Klinik nicht gefeit.

LG Steffi

Beitrag von larissamariedenise 29.09.08 - 19:58 Uhr

Hallo,

also beim ersten Kind hab ich normal ambulant im KH entbunden.

Beim 2 Kind wollte ich eine Hausgeburt,aber als es los ging und meine Hebi kam machte sie ein CTG und meinte die Herztöne wären runter gegangen bei den wehen udn daher wollte sie lieber mit mir ins KH. Sind wir dann auch,da war zwar wieder alles ok,aber so wurde es nur wieder eine ambulante Entbindung.

Beim 3 Kind wieder ne hausgeburt geplant,mu0te dann aber zum wehenbelastungstest ins kh.
Dadurch wurde die geburt eingeleitet und kurz vor den presswehen gabs dann einen notkaiserschnitt.
Da sich die Plazenta gelöst hatte.

Also für mich hat sich der Traum einer Hausgeburt leider nicht erfüllt.

Und sollte ich nochmal schwanger werden muß ich auf jeden fall im kh entbinden wegen dem kaiserschnitt. #schmoll