Was ist los in Deutschland?

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Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von snoopyara 29.09.08 - 15:16 Uhr

Hallo liebe Urbianer,

sehe gerade im TV mal wieder einen Beitrag, über die Tafel und Arche.
Ich finde es krass und merkwürdig das Menschen in Deutschland am Hungertuch nagen müssen und sobald irgendwo auf der Welt eine Katastrophe entstanden ist, zahlt Deutschland Millionen an Hilfsspende!

Meine Wut über das ganze Geld Verwaltungssystem wird immer grösser. Es kann doch nicht sein das Deutschland im Aussland als Spender Nr. 1 gläntzt und im eigenen Land Kinder zur Tafel gehen?.

Gruss
Sabine

Beitrag von zwiebelchen1977 29.09.08 - 15:20 Uhr

Hallo

Klar ist das traurig. Aber ofz frage ich mich, was die Eltern mit dem Geld machen. Die sollten mal lernen, damit umzugeh.
Viele haben Haustiere oder rauchen und wundern sich dann, das kein Geld da ist.
Irgendwie kann ich sowas nicht nachvolziehen

Bianca

Beitrag von snoopyara 29.09.08 - 15:27 Uhr

Da gebe ich Dir recht Bianca,
wenn mein Kind eine Jeans möchte dann höre ich auf zu Rauchen damit ich das kaufen kann.
Aber was ist los mit dem System Deutschland?
Habe heute noch gelesen Deutschland braucht mehr Kinder, Kinder oder neue Armutsfälle?

Beitrag von shrekbaby 29.09.08 - 15:31 Uhr

Das stimmt natürlich, aber das ist ja auch wieder eine andere Geschichte... genauso wie alle Kredite laufen haben für alles was man so im Haus hat. Ich finde (bis auf ein Haus oder Auto - da hat man ja noch einen Gegenwert) sollte man etwas nur kaufen, wenn man auch das Geld hat, dann verschuldet man sich auch nicht so schnell!

Beitrag von adalgisa 29.09.08 - 15:34 Uhr

Sind nicht alle so.
Meine Schwester ist alleine mit Kind, raucht nicht und arbeitet täglich neun, zehn Stunden oder länger, auch am Wochenende. Na und sie muss trotzdem Wohngeld beantragen, weil der Lohn so mickrig ist. DAS ist eine viel größere Sauerei!

Wenn das Geld mal wieder richtig fließen würde, dann gäbe es weniger Armut, aber solange Geiz geil ist, bleiben die Löhne beschissen. Wie geil Geiz ist, sieht man hier oft genug, wenn nach Goldmitgliedern bei Stayfriends gefragt wird, nur weil man den Euro Fuffzig pro Monat unbedingt sparen will und das ist ja nur ein Beispiel von vielen.

Beitrag von serval 29.09.08 - 15:34 Uhr

Wieder ein Klischee bedient?

Es gibt auch Menschen, die krank sind und zuzahlen müssen. Nicht alles wird von den Krankenkassen übernommen. Es gibt auch arme Menschen die nicht saufen und quarzen bis der Notarzt kommt - und ihrem Kind trotzdem nicht mal nen Apfel außer der Reihe holen können...

Vielleicht ist auch ein Kind krank? Braucht Therapien, die nicht gleich um die Ecke sind? Fahrtkosten werden von den KK nicht mehr übernommen seit 2004!

Gibt auch arme Erwachsene, die zur Tafel müssen oder zur Armenküche - ja, das gibts im reichen Deutschland. Und der Hund (oder die Katze) ist dann oftmals noch der einzige verbliebene Freund eines solchen Menschen.

Vielleicht gibts auch Streit mit dem Amt, weil nur selten wirklich was richtig errechnet wurde?

Glaub mir, nicht immer ist alles nur schwarz oder weiß! Im Gegenteil - die Geschichten um Armut hier in einem der reichsten Länder der Erde könnten einem das Gruseln beibringen!

Aber die normalen Fälle sind nicht interessant!

LG Serval, die die Wirklichkeit am eigenen Leib erfahren hat!

Beitrag von mariella70 29.09.08 - 23:32 Uhr

Selbst wenn es so wäre - und dieses Klischee stimmt längst nicht so oft, wie man sich das einreden möchte:
Die Kinder haben trotzdem Hunger und sich ihre Situation/Eltern nicht ausgesucht.
Jetzt wird bald die Herdprämie verteilt, ob die in solchen Familien bei den Schwächsten ankommt, wage ich zu bezweifeln.
Diese Kohle gehört in bessere Betreuung und kostenlose Schulessen gesteckt, dann bringt sie den Kindern was.
Noch was: Wenn die Eltern mit Geld umgehen könnten, dann wären sie wahrscheinlich nicht in dieser Situation. Wobei hierzulande auch so mancher Vollzeitjob nicht zum Leben und nicht zum Sterben reicht...
Gruß
Mariella

Beitrag von shrekbaby 29.09.08 - 15:28 Uhr

Das ist genau das, was ich mir dann auch immer denke! Ich hoffe nur, dass wenn wir (Gott bewahre) mal in Not kommen sollten, uns die anderen Länder auch so selbstverständlich unterstützen!!!

Beitrag von accent 29.09.08 - 15:31 Uhr

Das hat Deutschland nach dem Krieg doch schon erlebt: Siehe Marshall-Plan oder die Luftbrücke über Berlin. Ich weiß, dass diese Themen immer noch im Unterricht tabuisiert werden.
Linda

Beitrag von snoopyara 29.09.08 - 15:41 Uhr

Warum tabuisiert werden? Das die Amis Deutschland die Rosinenbomber geschickt haben? Echt? weshalb wird das im Unterricht nicht besprochen?

Man bedenke wo der Osten Dresden ect. unter Wasser standen, ich glaube 1992 -93 . Da hat Deutschland sich selber helfen müsen und Spenden? Hach, dass haben wir selber hinbekommen.

Beitrag von snoopyara 29.09.08 - 15:47 Uhr

Was ich mit meinem Posting sagen bzw, wissen wollte, warum und weshalb sind solche Sachen wie Armut, und mehr Geld Leistungen durch den Verbraucher= weniger Leistung durch KK und Soziale Dienste gerechtfertigt werden !

Beitrag von accent 29.09.08 - 17:51 Uhr

Der Marshall-Plan und das alles fällt ja unter die Wirkungen des Dritten Reiches - und das ist immer noch ein Thema, das in der Schule unter den Tisch gekehrt wird. Dieser Abschnitt der leidvollen Geschichte wird totgeschwiegen. Wir haben es damals in der Schule nicht vermittelt bekommen; der Sohn meiner Freundin (jetzt 8. Klasse) aber auch nicht. Schade.
Linda

Beitrag von polarbaer 29.09.08 - 22:42 Uhr

"Man bedenke wo der Osten Dresden ect. unter Wasser standen, ich glaube 1992 -93 ."

Das war im August 2002... Aber die Hilfe danach und der Zusammenhalt - das war absolut einmalig! Da ging es plötzlich ohne Mauern und ohne beidseitiges Gezeter ... ;-)

LG Polarbär #blume

Beitrag von janine2785 29.09.08 - 16:03 Uhr

Hallo,

auch wenn ich mich unbeliebt mache, aber ich finde man kann in Deutschland gut leben, wenn man denn was dafür tut, es sind tausende von Stellen nicht besezt, unheimlich viele Ausbildungsplätze sind frei und es finden sich keine Leute, die sich darauf bewerben.
Ich habe selber Leute eingestellt als ich noch gearbeitet habe und es war teilweise lächerlich mit welchen Vorstellungen die Leute kamen.
Natürlich gibt es auch viele die unverschuldet Arbeitslos geworden sind, gar keine Frage, aber wenn ich sehe das Leute, die zu faul zum Arbeiten sind sich dann auch noch über das Deutsche System aufregen bekomme ich echt zu viel.
Es ist echt traurig, das Leute die keine Ausbildung haben, jahrelang von ALG2 leben, aber sich zu fein sind eine Stelle als Reinigungskraft oder Imbismitarbeiterin anzunehmen. Dieses Geld vom Staat soll doch eine Überganslösung sein, keine Grundlage um sich das Leben zu gestalten.
Deutschland spendet größtenteils in Länder, in denen wirkliche Armut, durch Bürgerkriege oder sonst was herrscht, in denen nicht die Möglichkeit besteht das min. 1 Elternteil arbeitet geht um die Familie zu versorgen. Aber hier besteht die Möglichkeit, aber wenn ich denke dafür nichts tun zu müssen, dan klappt das auch nicht. Wenn ich mit der Vorrausteztung daran gehe, ohne eine Ausbildung großes Geld machen zu können, weil Handwerkliche Berufe unter meiner Würde sind... dann ist doch abzusehen wo man landet.Das schlimme ist, dass es sich in den Meisten Fällen wie ein roter Faden durch die Familie zieht, den Kindern wird beigebracht über Deutschland zu schimpfen, unser Sytem für jegliche Privaten Fehler zu beschuldigen, die Kinder wachsen mit der Vorstellung auf, das Arbeiten ja eh nichts bringt, und man nicht für sich selber verantwortlich sein muss.
Heutzutage will doch kaum noch jemand wirklich anstrengende Arbeiten machen, wie oft hört man:

Für so ein paar Euro mache ich mich doch nicht kaputt...

Aber was erwarten die Leute? Das große Geld fürs Nichtstun, jeder muss klein anfangen, und es gibt verdammt viele Leute die genug Verantwortung besitzen auch 2 Jobs zu machen um sich selber zu helffen.

LG

Janine


Beitrag von snoopyara 29.09.08 - 16:23 Uhr

Warum solltest Du dich unbeliebt machen liebe Janine?
Du hast auch recht. Ich musste damals bevor ich meinen Sohn im Juni zur Welt brachte, Menschen Einstellen. Hatte auch oft faule "Eier" dazwischen! :-[ Das ist aber Deutschland in meinen Augen selber Schuld. Als Verbraucher kann man nichts dagegen tun, geschweige denn man würde auf die Strassen gehen und gegen das System angehen? Das würden wir uns doch nicht trauen!!!! Wir brauchen langsam aber sicher mal eine Lösung. Politiker? fehlanzeige! Die bekommen zu viel Kohle und Sonnen Ihre ecklige Haut!

Möchte keine absurde Diskussion anfechten, nur habe ich Angst um meinen Sohn und deren Zukunft!

Gruss
Sabine

Beitrag von snoopyara 29.09.08 - 16:26 Uhr

Ach, und noch was, ohne Aussländer hätte ich meinen damaligen Beruf nicht Aussüben können. Warum wohl?
Nicht immer über Aussländer schimpfen wenn die den Job machen wofür sich andere zu "fein" sind.

Beitrag von janine2785 29.09.08 - 16:42 Uhr

Naja, meistens wird man ja direkt angegriffen wenn man mal sagt, das man was dafür tun muss um gut zu leben#schein
Ich kann dich sehr gut verstehen, auch ich mache mir jetzt schon Gedanken darüber welches Bildungssystem das beste für meine (unsere) Tochter ist, ob eine öffentliche Schule, ob eine Private, ob ein Internat oder eine Anthroposophische Schule... welche Wege die besten sind um sie später einmal in das Berufsleben zu führen, welche Ausbildungen die besten Chancen haben...
Aber zu aller aller erst müssen mein Mann und ich es unserern Kinder vorleben. Wir müssen ihnen zeigen was man erreichen kann wenn man etwas dafür tut.
Natürlich finde ich es schlimm das Kinder bei der Arche essen müssen, aber ich würde dann nicht das System angreifen und mich fragen was in Deutschland falsch läuft, sondern ich würde mich fragen was bei den Eltern falsch läuft, warum man keiner geregelten Arbeit nach geht und es sich nicht leisten kann dem Kind zuhause ein Essen zu bereiten. Es ist einfacher zu sagen, Deutschland ist schuld daran als sich einzugestehen das man selber auch einen Teil dazu beiträgt das man so leben muss. Wie gesagt, das gilt nicht für alle, aber viele haben einfach resigniert und sich so darin verfangen einfach alles auf unser System abzuwälzen das sie die Chncen gar nicht sehen die sie haben

Beitrag von sumalie72 29.09.08 - 17:31 Uhr

Sehe das genau so wie du.

Gruss
Heike

Beitrag von claudiab 29.09.08 - 20:08 Uhr

Hallo Janine,

generell gebe ich Dir recht. Wir sind hier wirklich ziemlich gut abgesichert.
Ich habe fuer eine bestimmte Zeit ebenfalls ALG 2 bezogen. Nun wollte ich aber wieder arbeiten. O-Ton Sachbearbeiter: "Das sie ueberhaupt jetzt schon suchen, ihr Kind ist doch noch nicht mal 2!".
Nun habe ich eine Stelle gefunden. Zum 15.08.. Bis ich mein erstes Gehalt bekam, vergingen 6 Wochen (von Zahlung des letzten ALG ausgehend). Vom letzten ALG mussten 2 Mieten bezahlt werden (Geld also schon komplett weg). Strom, Gas, Telefon. 1 Autorate (musste ich mir fuer den Job anschaffen). Von Essen und Benzin ganz zu schweigen. KFZ-Zulassung, Kennzeichen, Steuer. Notfallgebuehr beim KH. Krankengymnastik-Zuzahlung.
Nun bekam ich mein erstes Gehalt - gut, es war ein wenig mehr als sonst, da es ja fuer 6 Wochen war, aber ich war schon so im Minus, muss nun wieder Miete etc. zahlen. Da ich nun kein ALG 2 Empfaenger bin, darf ich nicht mehr zur Tafel. Habe ich einmal gemacht und die Haelfte weggeschmissen, da es vor sich hin schimmelte. Es hat mich echte Ueberwindung gekostet, mich dort anzustellen. Bin glucklich mit 2 grossen Tueten nach Hause gekommen und dann? Tomaten im Wasser stehend mit Haaren, steinharte Broetchen, schimmelnde Kartoffeln, Erdbeeren, etc.. #mampf #schmoll
Nun kommen noch €150 Betreuungskosten hinzu, die die Stadt uebermorgen sehen moechte. Ich habe nun 0,00 € auf meinem Konto. Muss aber noch tanken, um arbeiten zu koennen. Mein Kind und ich haben Hunger. Meine Kleidung faellt auseinander. Regelmaessig kommen Kleidunggstuecke mit Rissen aus der Waschmaschine. Ich kann weder Kleidung noch Maschine ersetzen. Mein Auto muss in die Werkstatt. Oelwanne undicht. Reifen nicht mehr legal, da poroes. Meine Handtuecher loesen sich auf (habe nach der Trennung von meinem Mann alte Haushaltsgegenstaende, die die Verwandtschaft aussortiert hat, "erschnorrt" um vom Staat nicht zu viel beantragen zu muessen) - ich brauche dringend neue.
Mir ist schlecht. Ich kann nicht mehr schlafen. Ich rutsche total in die Miesen. Am 15. geht es wieder bergauf. Dann kann ich die Schulden von diesem Monat begleichen. Das geht bis Ende Oktober, dann muss ich Miete bezahlen, Tagesmutter, Strom und Gas. Dann bin ich wieder bei 0. Wenn ich Pech habe, liege ich darunter.

Mehr arbeiten kann ich leider nicht. Mit ALG 2 ging es mir besser. Ich brauchte kein Auto. Das habe ich nun davon, dass ich arbeiten wollte...

Claudia

Beitrag von janine2785 30.09.08 - 11:22 Uhr

Hallo, wenn du mir deine Kleidergröße verrätst, kann ich dir gerne ein Paket fertig machen, ich habe den ganzen Keller voll mit Kleidung die ich nicht trage, alles von 36-40. Handtücher habe ich auch zu genüge, dann kann ich gerne auch welche von abtreten.
Da du anscheinend sehr wenig verdienst, kannst du bestimmt Wohngeld beantragen. Mit Strom/Gasversorgern, kann man in den meisten Fällen Ratenzahlungen vereinbaren. Auf Schrottplätzen gibt es gute Reifen für wenig Geld, und Reparaturen kann man bei kleinen Werkstätten die Vertraglich nicht gebunden sind auch immer sehr billig machen lassen, man muss nur mit offenen Karten spielen, dann lassen sich die meisten auch darauf ein das man das ganze in 2 oder 3 Raten zahlt. Zu der Krankengymnastik kann ich nichts sagen, da ich nicht weiß was du hast, ob Krankengymnastik wirklich notwendig ist oder es nicht auch reichen würde wenn du Zuhause Übungen machst. Es gibt im Internet ja genügend Anleitungen z.B. zu Übungen aus der Rückenschule, die man mit einfachen Haushaltsgegenständen durchführen kann.
Ich hatte auch Monate, in denen ich in den letzten Tagen davon gelebt habe mir vom Geld das mir mein Leergut das ich den Monat über Zuhause gesammelt habe billige Lebensmittel gekauft habe, allerdings war ich da alleine und es lag daran das ich falsch gewirtschaftet habe. Wir haben mittlerweile ein sehr gutes Einkommen, aber wir hatte vor 3 Jahren auch derbe Probleme mit unserem Geld auszukommen, obwohl wir beide Verdient haben, wir haben dann auch offen mit den Leuten gesprochen die wir bezahlen mussten und gesagt das wir z.B. die Stromnachzahlung nicht mit einemmal begleichen können, und da wurde uns ohne Probleme eine Ratenzahlung angeboten. Oder AU und TÜV bei unseren Autos, haben wir von einem Bekannten machen lassen, der schon damit zufrieden war das wir ihm eine Schachtel Pralinen schenken und auf 1 oder 2 Bier einladen. Obwohl wir es nicht müssten, kaufen wir die Kleidung unserer Tochter überwiegend auf Babybasaren oder beim Kindergarten Verkauf , da bekommt man tolle Sachen schon für 50ct. oder für den Winter einen tollen Schneeanzug für 3€. Wachmaschienen stehen bei uns in der Zeitung sehr oft zu Verschenken an Selbstabholer....

LG

Janine


Beitrag von claudiab 30.09.08 - 19:36 Uhr

Hallo Janine,

danke fuer Deine Antwort. Leider liege ich so bei 42... Trotzdem Danke! Fuer meine Tochter kaufe ich eigentlich nur noch gebraucht, habe schon meine feste Lieferanten, die immer Top-Sachen hat :-).
Mein Termin fuer Wohngeld-Antrag steht schon, leider dauert die Bearbeitung ja immer ein wenig, ebenso wie Antrag fuer Beihilfe fuer Betreuungskosten (Tagesmutter) und Kinderzuschlag.
Waere ich alleine, haette ich kein Problem damit, mit dem Bus zur Arbeit zu fahren und Nudeln mit Tomatensausse zu essen bis zum Erbrechen ;-), aber mit Kind? Mich entsetzt es einfach nur, dass einem der Uebergang so schwer gemacht wird. Natuerlich wurde mir eine Loesung angeboten in Form eines Darlehens von seiten der ARGE - aber das sind wieder Kosten, die jeden Monat abgestottert werden muessen. Wenn ich immer noch nicht weiss, ob und in welcher Hoehe ich Zuschuesse bekomme, mag ich mir nichts weiteres "ans Bein binden". Ich moechte einfach nur unabhaengig sein.

In Hoffnung auf bessere Zeiten,
Claudia

Beitrag von echtjetzt 29.09.08 - 16:45 Uhr

genau.. denn die anderen sind ja so angenehm weit weg, richtig..?!

was interessiert es mich, wenn in indien kinder verhungern, wo es doch in deutschland kinder gibt, die noch mit einer playstation 1 (in worten: EINS!) spielen müssen..?!

Beitrag von glu 29.09.08 - 20:00 Uhr

#pro

Gut geschrieben!

Beitrag von gojobe 29.09.08 - 17:40 Uhr

Hallo,

es ist deine Wut und nichts anderes.
Nicht mehr und weniger. Das was du siehst und hörst ist das was was in dir ist. Es ist deine Welt wenn du dich damit indeidifieziertst.

Du kannst gar nichts anderes sehen und hören als das was in dir ist. du bist das was du siehst und hörst.

Das wirst du jetzt nicht verstehen. Wenn du das verstehen willst dann gehe in die www.Diamantschule.com. Da gibt es jede Menge runterzuladen, kostenlos, wohlgemerkt.

Einer der verstanden hat und auch schon mal gehungert hat. Gottfried

Beitrag von gunillina 29.09.08 - 18:33 Uhr

?????

lädst du uns dazu ein, eine Sekte anzuschauen? "Du siehst und hörst, was in dir ist"????
Auweia...
Es heißt übrigens "identifizierst". Denke ich. Ist so in mir drin;-)
Nix für ungut, aber Gottfried, nein, ich klicke deinen Link nicht an.
L G
Gunillina
Skeptikerin, was solche Angebote angeht.