mutterschaftsgeld..was falsch verstanden?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von aliena-maus 29.09.08 - 16:23 Uhr

hallo ihr lieben!
meine ag hat mir gerade mein gehalt überwiesen.leider hab ich einen mittelschweren schock bekommen, weil es nur die hälfte meines normalen gehaltes ist #schock
ich dachte,dass man im mutterschaftsurlaub (6 wochen vor und 8 wochen nach entbindung) sein fast volles gehalt bekommt#kratz
elterngeld kann ja das noch nicht sein, oder? was ja auch echt wenig wäre..weil es ja heißt, dass es 67% des lohnes sein sollen, was ja die hälfte net ist...
bin gerade verwirrt und ein wenig ratlos
lg
das mandarinchen+ co-pilot (et+1)

Beitrag von kira82 29.09.08 - 16:24 Uhr

Hallo,

hast du denn von deiner Krankenkasse (bist du gesetzlich versichert?) nicht pro Tag Mutterschutz 13 Euro überwiesen bekommen?

LG
Kira

Beitrag von aliena-maus 29.09.08 - 16:26 Uhr

nein...von denen hab ich einen brief bekommen, dass es zusammen mit meinem gehalt gezahlt wird, damit ich net tausend überweisungen hab...und es auf der lohnabrechnung zu sehen sein wird..aber die bekomme ich ja frühestens mitte nächsten monat....

Beitrag von filou-08 29.09.08 - 16:25 Uhr

hm??
Ist ja auch eigendlich so! Hast du deiner Krankenkasse bescheid gegeben das du in muschu gehst??

Beitrag von miau2 29.09.08 - 16:26 Uhr

Hi,
wie viel hat dir denn die Krankenkasse überwiesen? Die zahlt einen Anteil von 13 Euro pro Tag und überweist das getrennt vom AG. Je nach Gehalt kann es ja dann durchaus sein, dass das mit der Hälfte dann hinkommt.

Die 67% vom Lohn beim Elterngeld stimmen auch nur, wenn man berücksichtigt, dass eine Menge Zuschläge nicht mit einberechnet werden (oder man keine derselben bekommt...). Auch da kann es also Überraschungen der unangenehmen Art geben, wenn man das vorher nicht mitbekommen hat.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von mukmukk 29.09.08 - 16:26 Uhr

Hallo!

Folgende Infos habe ich gefunden:

Mutterschaftsgeld müssen Sie beantragen. Am besten machen Sie sich schon vor dem Beginn Ihres Mutterschutzes mit den Formalitäten vertraut. Wenn Sie alle Unterlagen und Formulare bereit haben, klappt der Übergang vom Gehalt zum Mutterschaftsgeld am besten und ohne Zeitverlust.

Sind Sie gesetzlich versichert, ist Ihre Krankenkasse der richtige Ansprechpartner. Haben Sie eine private Krankenversicherung oder einen 400-Euro-Job, ist die Mutterschaftsgeldstelle des Bundesversicherungsamtes in Bonn zuständig (Bundesversicherungsamt, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn). Sie können dort nicht nur Unterlagen anfordern bzw. diese auf den Internetseiten des Amtes herunterladen (www.bva.de), sondern sich auch unter der Telefonnummer 0228/619-1888 beraten lassen (Mo. bis Fr. 9-12 Uhr, Do. auch 13-15 Uhr).

Normalerweise bekommen Sie netto so viel wie sonst auch. Bei gesetzlich Versicherten zahlt die Krankenkasse bis zu 13 Euro pro Tag. Ihr Arbeitgeber legt den Rest drauf und stockt den Kassen-Betrag auf, bis die Summe Ihrem Durchschnitts-Netto-Verdienst der vergangenen drei Monate entspricht. Erhalten Sie Ihr Geld wöchentlich gilt entsprechend: Es wird aufgestockt, bis Sie den Durchschnittsverdienst der vergangenen 13 Wochen bekommen.

LG,
Steffi


P.S. Google hilft... :-)

Beitrag von helga-1980 29.09.08 - 16:27 Uhr

Hallo Mandarinchen,

ruf am besten mal in deiner Firma an. Vielleicht haben sie ihren Anteil an Dich überwiesen und den Rest bekommst Du von der Krankenkasse.
Bei uns bekomme ich den ganzen Anteil von der Firma und die holen sich das Geld dann von der KK wieder.
So habe ich es von unserer Buchhaltung gesagt bekommen.

Gruss
Nicole 31. SSW

Beitrag von struppi. 29.09.08 - 16:33 Uhr

Das Elterngeld bekommst du auch nicht vom AG überwiesen ;-) und auch erst nach dem Mutterschutz (aber natürlich auch nur, wenn du es vorher beantragt hast)

lg
Struppi