Erziehungsurlaub und Arbeitgeberproblem. Wisst ihr weiter?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von spruin 29.09.08 - 17:04 Uhr

Ich bin für 3 Jahre in Erziehungsurlaub gegangen und wusste eigentlich damals schon das ich nicht mehr wieder da weiter arbeiten möchte (hat viele Gründe die jetzt den Rahmen sprengen würden).
Jetzt ist mein Sohn 2 Jahr und 3 Monat4 und wir basteln gerade am 2. Kind.
Die Frage ist nur wie komme ich wohl am besten aus dem Vertrag? Wenn ich jetzt ss werde laufen ja glaube ich die nächsten 3 Jahre oder?

Sabrina

Beitrag von tascha3577 29.09.08 - 17:12 Uhr

Hallo,
ich habe meinen Arbeitsvertrag aus persönlichen Gründen zum Ende des Erziehungsurlaubes gekündigt ohne PRobleme. Die liebe Firma stellte mich vor die Wahl entweder Vollzeit oder garnicht und da musste ich nicht lange überlegen.

Wenn Du jetzt schwanger werden würdest würde sich die Zeit verlängern aber du kannst auch normal kündigen ich hatte mir das ok vom Arbeitsamt geholt damit ich keine Sperre usw. kriege da ich noch eine neue Stelle am suchen bin.

ciao

Beitrag von spruin 29.09.08 - 17:14 Uhr

echt das geht? ich dachte das darf man nicht und man bekommt dann sofort die Sperre.

Sabrina

Beitrag von tascha3577 29.09.08 - 17:21 Uhr

Hi,
ich habe mit dem Arbeitsamt gemailt das ich mittags für meinen Sohn da sein möchte und muß. Mein Mann arbeitet vollzeit und die Omas arbeiten auch. Davon abgesehn hab ich den bestätigten TZ KiGa Platz und da kann das Arbeitsamt mich nicht sperren da es wegen meinem Sohn ist. Fand ich gut. Ich will ja arbeiten aber nur Vormittags und jetzt bekomme ich vom Arbeitsamt fiktives Arbeitslosengeld ab Februar es sei denn das ich eine TZ Stelle bis dahin finde.

ciao

Beitrag von ann75 29.09.08 - 17:25 Uhr

Hallo Sabrina,
ich würde die kurze Zeit zwischen Elternzeit und neuem Mutterschutz noch da hin arbeiten gehen , um für die zweite Erziehungszeit abgesichert zu sein (nahtlos dürfte es ja jetztt nicht mehr klappen, oder?). Ich bin auch schwanger geworden und war bei einem AG. der in einem anderen Ort war, als da, wo ich inzwischen mit meiner Familie lebe. Ich habe aber den Arbeitsvertrag "zur Absicherung" während beider Elternzeiten behalten, da man da krankenversichert ist, die Zeiten rentenrechtlich zählen usw. Hätte ich nicht inzwischen eine neue Arbeit am neuen Wohnort gefunden, wäre ich auch erst in Arbeitslosigkeit gegangen, wenn die drei Jahre Elternzeit rum sind. Allerdings hätte ich keinesfalls eine Sperre kassiert, weil es bei mir wegen "Familienzusammenführung" triftige Gründe für die Kündigung gab. Du kannst also einfach weiter in Elternzeit gehen und dann drei Monate vor Ablauf ganz normal kündigen. Vorher mit dem Arbeitsamt klären, ob du eine Sperre riskierst.
LG
Anne

Beitrag von spruin 29.09.08 - 18:28 Uhr

danke für deine Antwort.
In der zwischenzeit würde ich auch nicht mehr da arbeiten (generell wäre es zwar schön) weil sie absolut gegen SS sind und keinen Arbeitsplatz für eine Schwangere und deren Bedürfnisse hätten.
War in meiner 1 ss auch so da haben sie vorn mir ein Beschäftigungsverbot verlangt und als ich das nicht gleich geholt habe übelst gemobbt.
Naja aber so weiß ich da Bescheid das ich das auch so machen kann.

Sabrina