Frage=)

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von babygirl223 29.09.08 - 21:54 Uhr

Hab mal ne frage und zwar, ich hab aber noch kein kind, ich bekomme evtl bald eine katze geschenkt, da wir am kiwu arbeiten und es ja bald klappen könnte wie seht ihr das?Kann ich die katze behalten, ich werde sie natürlich nicht in die nähe des babys kommen lassen fürn anfang.danke im voraus für eure antworten=)
LG Nicole

Beitrag von 1374 29.09.08 - 22:17 Uhr

Hallo!
Meine Eltern hatten katzen bevor wir zu Welt kamen.
Ging alles gut!
Kenne auch einige Familien mit Katzen und Kindern.
Gibt halt so Regeln wie nicht ins babybett, Katzenklo sichern (wenn katze im haus lebt), Spielzeug trennen, etc
Lg,
1374

Beitrag von glu 29.09.08 - 22:44 Uhr

Natürlich kannst Du die Katze behalten, warum auch nicht?

Und falls Du Dir unsicher bist, laß es lieber, dann muß die Katze hinterher wenigstens nicht abgeschoben werden!

Bitte kauf Dir ein Buch damit Du alles richtig machst in Bezug auf die Katze, denn viel Ahnung scheinst Du nicht zu haben!

Übrigens sollte man Tiere nicht verschenken!

lg glu

Beitrag von lollylolly 29.09.08 - 23:13 Uhr

ähm, was soll denn die frage???

Muss man alle Tiere abgeben weil ein Baby kommt???

Wichtig ist doch das du beiden (tier und mensch) gerecht werden kannst, das du beide Erziehen kannst und das du gewisse Regeln beachtest die im Zusammenleben zwischen Tier und Mensch wichtig sind.

Wir haben einen Hund und 2 Papageien... alle waren da bevor unsere Tochter zur Welt gekommen ist.

Beitrag von vroni511 30.09.08 - 12:52 Uhr

Wir haben einen Hund, der einer sog. Riesenrasse angehört und eine junge Katze.

Für uns kam auch nie der Gedanke auf, das wir sie weggeben würden! Unseren Hund beziehe ich sogar mit ein: er hört an meinen Bauch und schnuppert; bevor ich Bewegungen gespürt habe, hatte er schon " Kontakt ".
Er hat sich auch verändert, er achtet mehr auf mich und beschützt unser Haus noch aktiver als vorher.

Wegen der Katze habe ich mich auf Toxoplasmose testen lassen; war positv und ich hatte Antikörper, heißt eine Infektion hatte schon vor der SS stattgefunden. Ist ja auch gut, so muss ich keine Angst haben, das ich mich in der SS anstecke und unser Kind anstecke.

Seid ich schwanger bin, hören wir immer wieder, der Hund muss weg und die Katze auch. Der Hund beißt das Kind bestimmt tot und die Katze erstickt es!
Für uns ist es natürlich selbstverständlich, das wir das Baby niemals alleine mit ihnen lassen würden! Die Katze darf auch nicht in das Zimmer, wegen der Haare. Aber ansonsten erwarten wir keine Probleme! Auch der Tierarzt hat uns bestätigt, das diese ganze Panikmache totaler Quatsch ist! Man muss halt verantwortungsvoll mit Tieren und Kind umgehen.
Ich finde diese ´Diskussionen immer wieder #wolke. Man muss kein Tier abgeben nur weil man ein Baby erwartet!

LG Vroni +#ei ( 26. SSW )

Beitrag von gh1954 30.09.08 - 00:29 Uhr

Du solltest testen lassen, ob du gegen Toxoplasmose immun bist.

Eine erstmalige Erkrankung der Mutter im ersten oder zweiten Drittel einer Schwangerschaft kann zu erheblichen Schädigungen des ungeborenen Kindes führen. Die Wahrscheinlichkeit der kindlichen Infektion beträgt im

* 1. Trimenon 15 %
* 2. Trimenon 45 %
* 3. Trimenon 65 bis 70 %

Im ersten Trimenon entwickeln 70 % der infizierten Kinder eine konnatale Toxoplasmose, die meist zur Fehlgeburt führt. Im zweiten und dritten Trimenon entwickeln 30 bzw. 10 % eine konnatale Toxoplasmose, die in 75 bzw. 90 % in eine latente Toxoplasmose übergeht und zu erheblichen Beeinträchtigungen beim Kind führt (s. u.). Die infizierten Kinder können epileptische Anfälle, kognitive Einschränkungen, Schäden an der Leber, Lunge, Gehirn, Augen, Herzmuskel und Hirnhaut aufweisen. Ein Viertel der vor der Geburt infizierten Kinder durch Toxoplasma gondii haben geistige Behinderungen, Spastiken, Epilepsie, Hydrocephalus und Verkalkungen der Hirngefäße. Die typische Trias, bestehend aus Hydrozephalus, intrazerebraler Verkalkung und Chorioretinitis, wird jedoch nur bei 2 % der Betroffenen ausgeprägt.

Quelle: wikipedia

Beitrag von aggie69 30.09.08 - 10:11 Uhr

Genau das hätte ich auch geantwortet - aber Du kannst es viel besser erklären.

Also, wenn ein Baby geplant ist, würde ich mich erst mal testen lassen. Wir haben unsere Katze nun schon einige Jahre und ich möchte sie nicht weggeben, da sie ein Familienmitglied ist. Habe aber vom Arzt klare Ansage bekommen, daß ich im Umgang sehr vorsichtig mit ihr sein muß, weil ich gegen Toxoplasmose nicht immun bin (in dem Zusammenhang wurde mir auch gleich Gartenarbeit verboten - find ich jetzt aber nicht so schlimm, weil ich das sowieso nicht gern mache)

Wenn das Baby erst mal da ist, muß man sehen, wie die Katze darauf reagiert. Bei meiner Katze bin ich mir sicher, daß sie es neugierig anschaut, dann anfaucht und abhaut. Sie wird sich nicht mit ins Bett setzen, denn sie mag nichts in ihrer Nähe, was sich bewegt. Außerdem ist sie zu fett, um durch die Gitterstäbe zu kommen. :-p
Aber jede Katze ist anders. Da muß man abwarten und sehen, wie man miteinander auskommt.

Beitrag von ciara_78 30.09.08 - 12:37 Uhr

Das ist alles richtig. Es ist aber so, dass die Wahrscheinlichkeit sich durch das verzehren von rohem Fleisch anzustecken viel grösser ist als durch eine Katze.

LG, Ciara mit 6 Katzen und immer noch Toxo negativ.

Beitrag von gh1954 30.09.08 - 12:58 Uhr

Jede verantwortungsbewusste Schwangere wird in der Schwangerschaft kein rohes Fleisch zu sich nehmen.

Meine Schwägerin, die eine ausgeprägte Katzenphobie hat, hatte im letzten Drittel der Schwangerschaft Toxoplasmose, vermutlich von dem Kot der Katze aus dem Nachbargarten.

So ganz verstehe ich deinen Beitrag nicht, soll man sich nicht vor einer Sache schützen, weil eine andere Sache gefährlicher ist?

Mein Beitrag ging ja nicht gegen Katzen.