sie tut mir sooooo leid

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von maeusekrieger 30.09.08 - 09:17 Uhr

hi!
meine tochter ist neu im kiga, aber es läuft problemlos. muss dazu sagen, dass sie sehr selbstständig ist und kein mama-mädi. nun ist da ein anderes mädchen, auch neu, das wirklich seit einem monat jeden tag, wenn ich meine tochter morgens bringe und mittags hole, bitterlich weint. gestern hatte sie schon flecken im gesicht und würgte. sie hat auch einen schnuller und ein fläschchen, was sie aber offensichtlich auch nicht beruhigen kann. mir tut das kind soooo leid, echt. ich wüsste nicht was ich da als mutter machen würde. wahrsch. den job schmeißen. meint ihr das legt sich bald? ich würd sie immer am liebsten in den arm nehmen und beruhigen, aber das schaffen die kiga tanten ja auch immer nur kurz...
lg dani

Beitrag von tauchmaus01 30.09.08 - 09:24 Uhr

Hallo,
sicher ist es hart für die Mama und das Kind, aber einen Job mal eben schmeissen..damit geht ein Einkommen verloren, das kann sich kaum wer leisten, oder?
Ab in die Arbeitslosigkeit, weil das Kind in der Kita weint?
Nein! Ich weiß ja nicht wie alt sie ist, aber manche Kinder brauchen lange um sich an den Kitaalltag zu gewöhnen, andere machen immer einen Riesenaufstand und sobald Mama weg ist, ist alles gut.

Kann auch eine starke Verlustangst sein, weißt ja nicht was das Kind durchgemacht hat.

Frag doch mal einfach die Erziehinnen wie es der KLeinen im Kitaalltag geht.

Oder versuch doch einfach mal einen Freundschaftlichen Kontakt zwischen Deiner Tochter und dem Mädchen aufzubauenn, lad sie mal ein mit der Mama, dann hat die KLeine eine Freundin in der Gruppe, das wär doch toll...

Mona

Beitrag von mausebaerchen81 30.09.08 - 10:40 Uhr

Hallo,
bei unserem Nachbarskind war es genauso. Meine Tochter und sie sind zur gleichen Zeit in die Kita gekommen. Meine hat vom ersten Tag an keine Probleme gemacht. Aber unser Nachbarskind hat ca. ein 1/4 Jahr jeden morgen einen Aufstand mit starkem weinen und an Mama oder PApa klammern gemacht. Meine nachbarn und die Erzieherinnen waren so konsequent und haben es jeden morgen mit schneller Verabschiedung gemacht und siehe da nach dem 1/4 Jahr war ruhe und es hat geklappt.
Meine Nachbarin hat gesagt es war für sie schon sehr schlimm einfach zu gehen obwohl ihre Tochter weint. Aber hätten sie der Sache nachgegeben wäre es wahrscheinlich bis heute nicht besser.

Gruß Conny

Beitrag von sohnemann_max 30.09.08 - 10:52 Uhr

Hi,

evtl. ist es auch ein richtiges Trotzschreien was nichts mit wirklichen Verlustängsten zu tun hat.

Keinem Kind schadet es wirklich, wenn es mit gleichaltrigen Kindern spielen darf, es täglich neue Sachen lernt.

Bei uns im KiGa ist auch so ein Heulekind. Der Zwerg schreit eigentlich auch ständig nach Mama. Wie ich es noch nicht wusste, bin ich auch hin und wollte ihn beruhigen. Die Erzieherin meinte nur, ne lass mal, der Kleine macht das, weil er sich auf seine Art durchsetzen möchte. Ihm tut nichts weh, hat sonst keine Probleme also muss er weiter nörgeln.

Mir würde auch niemals in den Sinn kommen, meinen Job zu kündigen, nur damit Junior nicht morgens so schreien müsste. Hallo?!? Das merkt sich der Kleine für später und das Theater geht in der Schule weiter. Da kann ich auch nicht einfach so sagen: Oh, Du magst heute nicht, naja macht nix, vielleicht morgen und wenn nicht, dann schauen wir mal...

Nein, Kinder müssen gewisse Spielregeln begreifen. So wie die Eltern es vorleben, machen es die Kinder nach. Mama und Papa gehen auch regelmäßig in die Arbeit - auch wenn oft mal keine große Lust dabei ist. Hilft nix, auf gehts. Das müssen auch die Kinder auf die Reihe kriegen.

Liebe Grüße
Caro mit Max 4 Jahre und Krümel inside

Beitrag von maeusekrieger 30.09.08 - 19:21 Uhr

Hi!
Ich kenne den Unterschied zw. Trotzen und richtigem Weinen aus Angst - und das ist bei dem Mädchen (sie ist denk ich 2 1/2 Jahre) so. Sie ist vollkommen aufgelöst und tut mir wirklich leid. Ich denke, dass, so wie hier schon jemand gepostet hat, manche Kinder einfach nicht reif genug sind und vollkommen überfordert und hier dann hart zu sein finde ich traurig fürs Kind. Da werden die Verlustängste nur noch bestärkt.
lg Dani

Beitrag von yamie 30.09.08 - 10:55 Uhr

es gibt immer 2 seiten. einerseits kann es sein, daß sich das verhalten bald wieder legt > eingewöhnungsphase.
andererseits kann es auch gut sein, daß das kind einfach nicht kita-tauglich ist. sowas gibts auch, ich z.b. war so ein exemplar.


die arme maus, wünsch der familie baldige besserung!

lg
yamie mit jessica emily - 18 monate