"Ultraschall - die verkannte Gefahr einer fehlgeleiteten...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mel_75 30.09.08 - 11:07 Uhr

...Geburtsmedizin"

Hallo,
im Juni habe ich im Forum Frühes Ende (ich hatte letztes Jahr zwei Fehlgeburten) ein Bericht über die Risiken des Ultraschalls gelesen. Dieser Bericht schien mir zwar etwas reißerisch, dennoch fand ich einige Passagen durchaus logisch. Als ich dann vor fünf Wochen endlich wieder einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten durfte, habe ich zu diesem Thema kurz gegooglt. Ich bin auf einen ausführlichen Bericht einer Hebamme gestoßen, der in der Verbandszeitschrift des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands im April 2008 veröffentlicht wurde.

Hier der Link: http://www.bfhd.de/PDFs/HebInfo_04_2008/Ultraschall_die_verkannte_Gefahr.pdf

Dieser Bericht hat mich überzeugt. Ich würde jetzt sehr gerne eure Meinung dazu hören.
Da ist alles tun werde, was in meiner Macht steht, damit diese Schwangerschaft gut verläuft und natürlich alles sein lassen werde, von dem ich auch nur glaube, dass es schaden könnte, habe ich beschlossen, maximal die drei vorgesehenen Ultraschalluntersuchungen machen zu lassen. Ich war ziemlich genau darüber informiert, was auf mich zukommen würde, falls mein Baby die ersten Wochen nicht überleben würde oder auch, falls eine Eileiterschwangerschaft vorliegen würde. Nun hatte ich letzte Woche in der 9 SSW meine erste Ultraschalluntersuchung, die mein FA so kurz wie möglich gemacht hat, da er meine Entscheidung kennt. Natürlich ist es toll, sein Baby zu sehen und das Herz schlagen zu sehen und natürlich würde ich, sobald ich Blutungen oder stake Schmerzen bekommen würde sofort zum Arzt laufen um per Ultraschall nachschauen zu lassen – nur, solange es mir gut geht und ich dieses gute Gefühl habe, werde ich auf alle unnötigen Untersuchungen verzichten.
Ich bin so gespannt auf eure Meinungen – aber bitte, nehmt euch die Zeit, den Artikel in Ruhe zu lesen! #danke

Alles Liebe
Melanie

P.S. In meiner ersten Schwangerschaft war ich für jede Ultraschalluntersuchung froh und dankbar – und es waren einige. Mein Sohn Tobias (3,5 Jahre) ist Linkshänder und hat eine Sprachentwicklungsverzögerung von über einem Jahr. Zufall, oder?

Beitrag von mamimona 30.09.08 - 11:12 Uhr

Ich bekomme bei jedem FA-Besuch einen Ultraschall.Mein Krümel ist kerngesund.
Wenn es so schlimm wäre, dürften die FA`s bestimmt nicht so oft schallen.
mamimona 32.SSW

Beitrag von matschilein1711 30.09.08 - 11:14 Uhr

Hallo,

hab nach der 1. Seite aufgehört zu lesen.
Ich finde diesen Artikel einfach nur sch......
Ich bin froh, dass es die Möglichkeit gibt, dass man medizinisch "überwacht" wird und das alles menschmögliche gemacht wird um das Kind zu retten. Ist doch sicher auch in deinem Interesse, oder?
Über manche Untersuchungsmethoden lässt sich wirklich streiten.
Würde aber nie aufgrund der Meinung dieser Hebamme (die übrigens nicht das Fachwissen und die Ausbildung eines Gynäkologen hat) das Leben meines Kindes in Gefahr bringen.

Matschilein (die froh ist, dass es diese ganze Technik gibt!)

Beitrag von alinasmama2005 30.09.08 - 11:15 Uhr

Entschuldige bitte, aber noch bevor ich den Artikel lese muss ich das los werden: Was hat denn die Tatsache dass dein Sohn Linkshänder ist mit einer Sprachentwicklungsstörung zu tun? Linkshänder sein ist keine Behinderung!
Und meine Tochter (ebenfalls 3,5) hat in der SS auch einige US über sich ergehen lassen müssen, hat keinerlei Entwicklungsverzögerungen und ist für ihr Alter normal entwickelt, also ja: Zufall!!!

LG Kristin

Beitrag von cicada 30.09.08 - 11:23 Uhr

Hmmm....

also ich habe mich mal durch diesen Artikel gewühlt und finde ihn nicht besonders gut.

Wenn ich mehr Vertrauen in die Natur gehabt hätte, wäre mein Sohn bei der Geburt leider erstickt....hätte ich das einfach hinnehmen sollen, weil die "Natur ihre Gründe" gehabt hat???

Sicher nicht. Ich war froh, dass ich in einer Klinik war und der Kleine innerhalb von 7 Minuten per Not-Sectio geholt werden konnte. Ich glaube weder er noch ich haben da psychische Not erlebt.

Man kann die Dinge auch "schlimm-reden" . Ich werde sicher ganz normal zum FA gehen und wenn er meint, er möchte mal nach dem Knopf gucken, dann guckt er, und wenn es seiner Meinung nach nicht nötig ist, ja, dann eben nicht.

Meine letzte Hebamme hatte mit in der Stillzeit z. B. empfohlen, ich solle viel Pfefferminztee trinken, das würde die Milchbildung begünstigen!!!! So ein Quatsch, das genaue Gegenteil passierte. Und als es zum Ende der SS viele viele Vorwehen gab, hat sie mich gleich an die Ambulanz des KH verwiesen und ich hab sie bis nach der Geburt nimmer gesehen.

Weißt Du, es gibt zuverlässige Ärzte und zuverlässige Hebammen. Und es gibt von beidem auch das Gegenteil. Solange ich zu meinem Arzt Vertrauen habe, finde ich, ist alles in Ordnung.

LG; Cica

Beitrag von mel_75 30.09.08 - 11:24 Uhr

Liebe Kristin,
auf der 2. Seite des Berichtes stehen unter mögliche Schädigungen des Ultraschall unter anderem: erhöhte Linkshändigkeit und Störung der Sprachentwicklung. Natürlich ist Linkshändigkeit keine Behinderung.
Liebe Grüße
Melanie

Beitrag von alinasmama2005 30.09.08 - 11:29 Uhr

Ist es nachgewiesen dass dein Kind wegen dem US in der Sprachentwicklung verzögert ist? Oder dass es deswegen Linkshänder ist?
Wieso hat meine Tochter in aller Seelenruhe während der meisten US geschlafen, wenns doch so laut ist?

Ich finde auch nach dem Lesen dieses Thema daneben, denn die meisten hier sind froh über die engmaschige Überwachung ihre SS.

Kristin

Beitrag von cika 30.09.08 - 13:25 Uhr

Hi,


ich glaube deine tochter hört schlecht - und das kommt sicher auch vom Ultraschall! ;-)

lg cika

Beitrag von coco1902 30.09.08 - 11:17 Uhr

Hi,

also so einen Blödsinn haben die hier schon öfters versucht zu verbreiten.

Nee, ich hab alle 2 Wochen US gehabt und auch in dieser SS wieder. Meine Tochter kam 4 Tage später, mein Sohn fühlt sich auch wohl in meinem Bauch...

Also wenn es danach geht, darf man heutzutage weder Kinder bekommen noch Nahrung zu sich nehmen...

#kratz

LG C.

Beitrag von ronjas_ma 30.09.08 - 11:17 Uhr

Was für ein Schwachsinn! Dann müßte ich hier in der Stadt auch mal schnell das Atmen einstellen, bei dem ganzen Mist der hier durch die Luft fliegt!!!
Damit Du mich richtig verstehst, natürlich verstehe ich, dass Du nach Deiner Vorgeschichte besorgt bist, aber es gibt mit Sicherheit schlimmere "Risiken".

LG
Saskia

Beitrag von kathathom 30.09.08 - 11:17 Uhr

Hallo,

oh je....

ich habe schnell aufgehört zu lesen....damit ich nicht in Panik verfalle.

Also, ich versteh auf jeden Fall Deine Einstellung...

Aber....

ich habe 2 kerngesunde Kinder im Alter von 14 und 7 Jahren. Und glaub mir....bei jedem Arztbesuch wurde ein Ultraschall gemacht.

Ganz ehrlich, ob die Strachentwicklungsverzögerung deines Sohnes nun am Ultraschall liegt??? Hast Du es denn schriftlich, dass der Ultraschall Schuld daran ist?


Aber wie gesagt.....ich versteh dich trotzdem.

Ich werde allerdings auch die nächsten Arztbesuche immer einen Ultraschall bekommen und

den Artikel werde ich nach der Geburt des Babys dann nochmal insgesamt durchlesen.
Ist auf jeden Fall eine Info Wert gewesen. Danke dafür.

LG und alles Gute
Kathathom

Beitrag von mel_75 30.09.08 - 11:40 Uhr

Liebe Kathathom,
Danke für deine Meinung und das du meine Einstellung verstehen kannst. Natürlich weiß ich nicht ob Tobias Sprachentwicklungsverzögerung und seine Linkhändigkeit mit dem Ultraschall zu tun hat - ist ja auch beides nicht schlimm - ich fand´s nur, sagen wir mal, erwähnenswert, nachdem ich beides als "mögliche Schädigungen" aufgelistet gelesen habe.
LG
Melanie

Beitrag von bekkerei 30.09.08 - 11:17 Uhr

Hallo Melanie!
Hier in Schweden wird grundsätzlich nur ein Ultraschall gemacht. Dieser ist dann in der 19. SSW. Hier wird gesagt das es nicht nötig ist, häufiger Ultraschall zu machen. Die ersten 12 Wochen gilt das alles oder nichts Prinzip und auch ein früher Ultraschall kann eine Fehlgeburt so früh nicht abwenden. Sollten Komplikationen auftreten, wird natürlich wieder geschallt, aber ansonsten, wenn sich alles gut anfühlt, wird halt nur der eine gemacht. Ich bin auch der Meinung, dass man mehr auf seinen Körper hören sollte.

Liebe Grüsse aus Schweden und viel Glück, Bekkerei

Beitrag von mel_75 30.09.08 - 11:45 Uhr

Liebe Bekkerei,
Danke für deine Anwort! Ja, ich denke auch, dass man mehr auf sein Gefühl und sein Körper hören sollte.
Liebe Grüsse nach Schweden und dir auch viel Glück
Melanie

Beitrag von jacqueline-tomek 30.09.08 - 11:18 Uhr

das hier die hölle ;-) losbrechen wurde wusste ich. schließ mich den antworten bislang an!

Beitrag von catsan 30.09.08 - 11:18 Uhr

Meine Meinung:

totaler Quatsch !
Ich bin froh, dass es den Ultraschall gibt ! Nicht nur, damit die Neugierde befriedigt wird, sondern auch, weil dadurch vorbeugend schon viel gemacht werden kann.

Und ich bin mir sicher, dass weder Linkshänder sein (na und ?!) noch eine Sprachentwickungsstörung etwas mit US zu tun haben #gruebel. Da würde ich noch nicht mal drüber nachdenken, dass das der Grund sein könnte.

LG catsan (14. SSW) mit Finn-Justus (22 Monate)

Beitrag von mel_75 30.09.08 - 11:49 Uhr

Liebe Catsan,
ich habe auch nie ernsthaft darüber nachgedacht. Ich fand es einfach nur interessant, weil beides unter den möglichen Schädigungen aufgeführt war...
Liebe Grüße
Melanie

Beitrag von polidori 30.09.08 - 11:18 Uhr

Also, ich habe jetzt keine Zeit den ganzen Artikel zu lesen. Und auch ich habe mich bewusst gegen zu viele US-Untersuchungen entscheiden. Aber das dein Kind Linkshänder ist und Du das auf den US zurückführst finde ich schon sehr mehrkwürdig... Linkshänder sein ist erblich und außerdem keine "Behinderung" und kein Defizit. Außer dem wechseln Kleinkinder noch häufig ihre bevorzugte Hand. Mein Sohn nimmt für manche Dinge die Linke und für andere die Recht. Wir Eltern sind übrigens beide Linkshänder, geboren zu einer Zeit als es noch kaum oder keine US-Untersuchungen gab.
Lass`Dich nicht panische machen! DAS tut deinem Baby nicht gut!
Polidori

Beitrag von mel_75 30.09.08 - 11:53 Uhr

Liebe Polidori,
vermehrte Lindhändigkeit und Störungen in der Sprachentwicklung wurden als mögliche Schädigungen auf der 2. Seite des Artikel aufgeführt.
Nur deshalb habe ich es erwähnt. Natürlich sind es keine Behinderungen.
Viele Grüße einer sehr gelassenen
Melanie

Beitrag von 1engel1 30.09.08 - 11:19 Uhr

Hallo Melanie!

Du kannst noch so sehr aufpassen, und dich Gesund ernähren. Mit dem Baby kann immer was sein. Egal was du machst. Es ist eben schicksal.

LG Silvana die 3 gesunde Kinder hat trotz vielen Ultraschallterminen.

Beitrag von duchovny 30.09.08 - 11:20 Uhr

Mein Sohn hat auch eine Sprachentwicklungsstörung und der wurde nur 3 Mal geschallt!
Denke es ist wirklich Zufall!
Glaube dem nicht, dass der US schadet oder sogar Schmerzen verursachen soll, wenn ich überlege, wie oft der Krümel, der jetzt drin ist, schon beim US geschlafen hat!

LG

Susanne

Ich denke, wenn man so eine schlimme Sache wie eine Fehlgeburt hinter sich hat, versucht man dies irgendwie plausibel zu erklären!

Ich kann nur sagen, ich wurde am Anfang in dieser SS wöchentlich oder auch 2x wöchentlich geschallt und der Krümel ist immer noch da und kerngesund!

Beitrag von carolinchen80 30.09.08 - 11:22 Uhr

ich hatte letztes jahr auch 2 fehlgeburten und werde jetzt wöchentlich geschallt.

am donnerstag habe ich schon meinen 4. oder 5. ultraschall.

mein gelbkörper muss beobachtet werden, weil ich eine sehr starke gks habe.

wenns so schädlich wär, würde man mich in der KLINIK, nicht bei irgendeinem Arzt, sicher nicht wöchentlich schallen.

Ich wünsch dir alles Gute für dein Würmchen!

Liebe Grüße
Caro

Beitrag von mel_75 30.09.08 - 11:57 Uhr

Liebe Caro,
erstmal herzlichen Glückwunsch!! Ich wünsche uns beiden so, dass alles gut geht! Falls es notwendig wäre, so wie bei dir jetzt, würde ich auch sofort alle nötigen Untersuchungen machen lassen.
Alles Gute, viel Kraft und Gelassenheit
Melanie

Beitrag von stance 30.09.08 - 11:23 Uhr

hallo

habe auch ziemlich schnell aufgehört zu lesen.

Erstmal vorweg jedem das seine, wenn Du keine US willst, gut so.

Was hat es mit dem US zu tun, dass Dein Sohn linkshänder ist? das ist doch was ganz normales, oder?

Bei meinen beiden SS hatte ich mehr US als die 3 vorgesehenden und ich habe zwei gesunde Kinder. Meine Große mittlerweile 2,5 Jahre spricht wie ein Wasserfall und sehr verständlich in ganzen Sätzen, mit Mehrzahl, in der Vergangenheit und in der Zukunft.

Also kann der US nicht schuld an der verzögerten Sprachentwicklung sein, sonst dürften ja alle Kinder wo in der SS geschallt wurde nicht sprechen dürfen.

Über meine KH Geburten war ich jedesmal zufrieden und hätte es mir im Traum nicht einfallen lassen zu Hause zu gebären, was macht man da wenn man wirklich ein Notfallteam braucht?

Also in meinen Augen ist dieser Artikel Pankikmache und Werbung für Hausgeburten.
Es sollte jeder für sich entscheiden. Aber US sind in meinen Augen nicht schuld daran wenn in der Entwicklung mit dem Kind was nicht stimmt.

lg
stance

Beitrag von sandra232kids 30.09.08 - 11:25 Uhr

Ich erspare mir das lesen jetzt mal...

Bei meinem Sohn vor über 12 Jahren habe ich zu jedem Termin US bekommen!

Er ist hochbegabt, hat keinerlei Probleme, weder körperliche noch sonst welche!

Bei meiner Tochter vor über 10 Jahren war es das gleiche! Bei jedem Termin US. Auch sie hat einen hohen IQ und keinerlei Störungen.

Zufall???

Alle Jahre wieder kommen irgendwelche Studien an die Öffentlichkeit.
Wenn es danach gehen würde, dürften wir gar nichts!
Genauso sieht es doch mit dem Essen aus! Das sollte man meiden, weil es ja schädlich sein KÖNNTE!

Gruss
Sandra mit Amy-Fleur 36.SSW