Würdet ihr euch die Gallensteine auch rausmachen wenn ihr keine Kolike

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von shalom 30.09.08 - 17:28 Uhr

Hallo,

bei mir wurden Gallensteine entdeckt, und der Hausarzt meinte ich solle die Galle entfernen lassen. Er würde es auf eine erste Kolik nicht drauf ankommen lassen.

In der Klinik, in der sie entdeckt wurden sind gegenteiliger Meinung. Solange keine Koliken da sind wäre dies nicht notwendig.


Was würdet ihr tun? Beziehungsweis stand jemand schon von euch in der gleichen Lage? Und wie habt ihr euch entschieden?

VG shalom

Beitrag von mira1984 30.09.08 - 20:57 Uhr

Hier ich!!!!!!!!!
Habe auch gallensteine,so 13 stück#schock

Hatte noch keine richtige Kolik,nur mega Magenschmerzen was ich aber super mit Novalgin weg bekomme..

Naja seiz 6 Monaten ist gar nüscht mehr und ich lass sie mir erst rausmachen wen ich es nicht mehr aushalte!

Mein Doc sagt jeder 3.Mensch nimmt Gallensteine UNBEMERKT mit ins Grab;-)

LG Tanja

Beitrag von josey22 30.09.08 - 21:21 Uhr

Hallo!

Ich habe davon auch genug, vor 10 Jahren festgestellt. Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme damit... Toi toi toi...;-)

LG Anja

Beitrag von stolzemutsch 30.09.08 - 21:28 Uhr

hallo,

Sei zufrieden, dass du noch keine kolik hattest. Und wenn du eine bekommst, wirst du es auch merken, denn das sind höllische schmerzen. Doppelt so schlimm wie presswehen :-)

Ich hab den leuten hier bei urbia die letzten tage schon in den ohren gelegen, wegen gallensteine.

Ich hatte letzten mittwoch plötzlich schmerzen bekommen, die wie wehen anfingen.in kurzer zeit wurden diese immer heftiger, bis ich mich nicht mehr auf den beinen halten konnte und vor schmerzen auf den boden lag (bei eimer kolik ist die lage egal, sie werden trotzdem nicht leichter).

Als ich dann als notfall zum arzt reinkam, wurde ziemlich schnell festgestellt, dass ich ein verkalkten gallenstein am gallenausgang habe.

Und wenn dieser durch den gallengang zum hauptgang rutscht, kann man eine gelbsucht bekommen mit bauchspeicheldrüsenentzündung, was lebensgefährlich werden kann (meine oma lag danach 3 wochen auf der intensivstation)

Meine ärztin lag mir ans herz, ihn operativ entfernen zu lassen bzw die gallenblase rausnehmen zu lassen.
Ich war erst auch skeptisch aber bin dann zum KH und der arzt meinte ebenfalls, dass die OP das beste wäre.
Man kann auch gallensteine zertrümmern aber zu 70% kommen die wieder und in der zeit, bis der gallenstein ausgeschieden wird, kommen höchstwahrscheinlich sehr schmerzhafte koliken dazu. Ebenfalls ist auch hier das risiko gross, eine bauchspeicheldrüsenentzündung zu bekommen. Von dieser methode sind die meissten ärzte heutzutage abgekommen.

Alle 3 ärzte, mit denen ich sprach meinten, man solle sich immer operieren lassen,wenn es einen am besten geht, denn dann ist die op leichter und einen gehts ganz schnell wieder gut.

Nun muss ich nächsten freitag unters messer.
Klar, ich hasse op's und hab schiss und dazu noch einen knapp 15 monate alten sohn zu hause aber lieber die paar tage kh als später als not-op mit anschliessenden wochenlangen kh-aufenthalt auf der intensiv.

Und dazu bin ich noch 100g leichter :-)

Mir geht gewaltig die muffe aber ich komm nicht drum rum.

Liegt das gallensteinleiden in deiner familie? Das ist nämlich typisch dafür.

Wie hat man den stein bemerkt? Ich meine, es muss ja einen grund geben für einen US.
Hattest du viell. schon schmerzen? Viele denken erst an magenprobleme oder so.

Dein arzt hat recht, es gibt menschen,die bekommen keine schmerzen aber wenn sie einmal kommen, kommen sie 100% wieder und dann MUSST du früher oder später nach KH schreien!
Ob du dich nun unters messer legst, musst du wissen.
Ich würde es machen, was weg ist, macht kein dreck mehr :-)
Aber das ist dein körper und du musst es selbst wissen.

Lg

Beitrag von -neugierig- 01.10.08 - 14:42 Uhr

Hallo,

ich kann gut verstehen, dass Du Angst vor der OP hast.

Meine Galle wurde entfernt, als meine Tochter 8 Monate alt war (ich hatte seit der Entbindung immer Koliken und meine Oma ist an Gallenkrebs gestorben, da wollte ich das Ding loswerden, sobald ich abgestillt hatte) und ich hatte fürchterliche Angst, dass ich nicht mehr aus der Narkose aufwache und nie mehr für meine kleine Maus da sein kann... Ist natürlich völliger Schwachsinn gewesen, aber ich habe fürchterlich geheult, als die Narkoseärztin am Abend vorher kam, um die Einverständniserklärung (oder irgend so etwas) von mir unterschreiben zu lassen.

Aber was soll ich sagen...wie (fast) alles im Leben übersteht man es. Habe mir sogar während der OP gleich noch nen Leberfleck entfernen lassen (ein Abwasch) und natürlich waren die ersten Tage etwas unangenehm, aber eigentlich halb so schlimm. Mittwochs war die OP und Samstag zum Frühstück hat mein Mann mich mit unserer Süßen abgeholt. Und das ganze ist schon 10 Jahre her - wahrscheinlich geht es heute eher noch schneller.

Ich drücke Dir die Daumen, dass alles schnell vorüber geht. #blume

LG -neugierig-

Beitrag von stolzemutsch 01.10.08 - 21:58 Uhr

danke dir.

Ja ich glaube auch, dass ich bald vor angst das heulen anfange.
Ich hasse es wenn man bei der narkose im letzten augenblick denkt, man erstickt! Obwohl das ganz natürlich ist aber allein die vorstellung, dass meine atmung ausfällt, lässt mich zittern.

Aber ich denk dann immer: die anderen 2 narkosen hast du auch überlegt (zyste und ohren anlegen)

Meine gedanken kreisen auch immer um mein kleinen, den ich nicht allein lassen kann und somit MUSS ich wieder aufwachen :-)

Und ich werde auch vom narkosearzt verlangen, dass er mir das verspicht :-)
Egal, wie er mich dann anschaut :-)
Lg

Beitrag von zickl2000 30.09.08 - 22:17 Uhr

Hallo,
ich würde es erstmal mit einem gaanz alten Hausrezept probieren. Das kann man allerdings nur, wenn man keine Nierenstörungen hat.
Man nehme:
4 Eßlöffel Bittersalz und mische sie mit 1l Wasser.
Dann 5 Stunden lang je 1 Glas davon trinken. Anschließend 2 Grapefruits auspressen, mit 125ml Olivenöl mischen und trinken. Dann sofort für mindestens 20 min. flach hinlegen. Möglichst 1 Stunde liegenbleiben.
Das ganze schwemmt Ablagerungen aus Leber und Galle. Ebenso Gallensteine, die ja nicht hart sind (wie viele Leute glauben)
Ich weiß es hört sich fies an, aber nach 2-3 Kuren (in 3-4 wöchentlichen Abständen) geht es einem wirklich besser. Selbst die Haut wird schöner...ich hab's probiert

LG
Nicole

Beitrag von nehaira 01.10.08 - 17:19 Uhr

Also meine Steine sind hart wie..... Steine eben. ;-)
Habe sie mit 14 rausbekommen und der Arzt hat mir drei Steine mitgegeben, die ich immernoch habe,
12 Jahre später!

LG

Beitrag von stephanie_29 30.09.08 - 22:49 Uhr

Hallo,
Ich hatte letztes Jahr Koliken. Die Schmerzen waren gewaltigt. Bin dann am Montag zum Arzt und am Dienstag wurde ich operiert.
Die OP ist nicht schlimm.

LG Stephanie