ambulante Geburt beim 3. Kind. Wer erzählt mir was drüber?

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Beitrag von glueckskleechen 30.09.08 - 19:35 Uhr

Hallo!

Ich werde voraussichtlich im Mai mein 3. Baby bekommen.

Diesmal möchte ich ambulant entbinden, wenn alles in Ordnung ist!
Mein Mann hat nach der Geburt ca. 3 Wochen Urlaub, ich wär also nicht alleine und könnte schön auspannen!

Ich fände es diesmal einfach schöner, wenn wir gleich zu 5t starten und ich nicht wieder tagelang im KH verweile...obwohl das auch sehr schöne Tage waren :-)

Meine Frage:

empfandet ihr es trotzdem stressig, gleich heim zu gehen, immerhin sind noch 2 große Kinder da?
Habt ihr es geschafft ,den Haushalt wirklich mal ruhen zu lassen?

ach bitte, erzählt doch mal, wie es bei euch war!!

LG #klee

Beitrag von glueckskleechen 30.09.08 - 19:36 Uhr

PS.:

wann nach der Geburt geht man überhaupt nach Hause??

meine ersten beiden Kinder kamen beide mitten in der Nacht #geahn

Beitrag von berlinette76 30.09.08 - 20:06 Uhr

Hallochen! Ich hab ambulant entbunden, aber mit mit meinem 2.Kind. Vielleicht kann ich Dir totzdem Mut dazu machen...
Für mich war sehr schnell klar, dass ich nicht im KH bleiben möchte.Ich bekomme da immer einen Koller und finde die Toiletten eckelhaft und und und... Mein Mann hatte 2 Wochen Urlaub und ich habe eine 4 jährige Tochter noch. Während der Geburt, die nur 3 Stunden dauerte, war meine Tochter bei einer guten Freundin unter gebracht noh solange bis ich aus dem KH entlassen wurde. Die haben es gerne, wenn man noch ca. 6 Stunden da bleibt, um zu schauen, ob es dem Baby gut geht und Dir. Aber ich kenne eine (die ist allerdings selber Hebamme) die nach 2 Stunden wieder gegangen ist. Also Du kannst das letztendlich immer selber entscheiden. Ich war dann auch so 6 Stunden da und konnte es aber kaum noch abwarten nach Hause zu kommen und die glücklichen Gesichter meiner LIeben zu sehen und schön gemütlich anzustoßen und zu erzählen wie es war. Die Wochenbettzeit war durch meinen Mann eigentlich schon erholsam, auf jeden Fall erholsamer als im KH. Natürlich wollte meine Tochter auch von mir beschäftigt werden, aber sie war gut abzulenken. Ich habe die ersten 2-3 Tage meistens nur im Bett oder auf der Couch verbracht, bekam gekocht usw. Haushalt konnte ich mal gut liegen lassen, wobei ich immer mal zwischendurch gaaaanz langsam und gemütlich auch mal was weggeräumt habe oder so. Aber ein bisschen bewegen wollte ich mich auch schon. MIr ging es super außer nach 3 Tagen, da kam der Heultag, den ich aber beim 1.Kind im KH ebenso hatte und der denke ich völlig normal durch die Hormonschieflage hatte. Dummerweise mussten wir ausgerechnet an diesem Tag ins KH und die üblichen Tests mit dem Baby durchführen lassen (Screening und Hörtest) Da empfehle ich Dir nur das allernötigste an diesen Tagen zu machen. Ich hatte mir noch mehr Termine an diesem Tag gemacht und war irgendwann völlig überfordert und am Boden. Nach 2 Tagen nur auf der Couch gings wieder. Aber ich würde auf jeden Fall zu einer ambulanten Geburt raten, soweit alles in Ordnung ist mit Euch. Ich fands sehr schön gleich zu Hause zu sein.
Am Liebsten hätte ich zu Hause entbunden, aber da die 1.Geburt eingeleitet werden musste, wollte ich erstmal kein zu großes Risiko eingehen.
Wünsche Dir alles LIebe und viel Kraft für diese schöne, sensible Zeit!
LG BIanka

Beitrag von glueckskleechen 30.09.08 - 20:24 Uhr

danke, das hört sich ja schon mal sehr schön an!

was mich etwas "abschreckt", ist die Tatsache, dass ich dann immer wieder mal mit dem Kleinen eben zu den Untersuchungen muß!
Oder wie ist das, wenn man eine Hebamme hat, macht die das dann zu Hause?

neugierige Grüße
#klee #hicks

Beitrag von berlinette76 30.09.08 - 20:57 Uhr

Also die Hebamme kam gleich am selben Abend noch nach Hause und hat sich die Kleine angeguckt. Aber diese Untersuchungen (U2 und U3) das kann nur der Kinderarzt. Zu dem bin ich dann in die Praxis. Habe aber gehört, dass es auch Kinderärzte gibt, die Hausbesuche deswegen machen. Also horch Dich vielleicht mal rum, ob es einen in Deiner Nähe gibt, dann sparst Du Dir die blöden Besuche in der Praxis.
Bianka

Beitrag von berlinette76 30.09.08 - 20:09 Uhr

...sorry für die vielen Schreibfehler...

Beitrag von lorelai84 30.09.08 - 20:11 Uhr

also ich habe sowohl beim ersten als auch beim zweiten kind ambulant entbunden...

achnee...beim zweiten durfte ich erst nach 24 stunden gehen, weil der kleine 5 wochen zu früh gekommen ist!
naja, nimmt sich ja nicht viel!

also ich fand es einfach super, weil man die neue familiensituation so ja einfach viel intensiver wahr nehmen kann!
hausshalt??? Den hab ich über eine woche nicht angesehen, hat alles mein mann gemacht!

ich würde es sofort wieder so machen, die nacht im krankenhaus fand ich schrecklich!

lg lori

Beitrag von glueckskleechen 30.09.08 - 20:25 Uhr

hattest du eine Hebamme für zu Hause?

Oder weißt du, an welchen Tagen man mit dem Baby zu den Untersuchungen muss?

LG #klee #danke

Beitrag von mel-t 30.09.08 - 20:46 Uhr

Zur U2, am 3. bis 10. Lebenstag.
Ne Nachsorgehebi ist auf jeden Fall eine gute Sache.
Ich hatte eine Beleghebamme, die mich in der SS betreut hat, mit bei der Entbindung war und danach nach Hause gekommen ist. War super so.

Mfg
Mel-t

Beitrag von butler 30.09.08 - 20:30 Uhr

Hallo,
Also ich habe 3 kinder und bin bei meinem Ü-Ei 4 Stunden nach der Entbindung nach Hause und habe zu Hause gefrühstückt mit meinem mittleren und Opa.

Also: 23 Uhr... ins Krankenhaus gefahren ( Wehen Großzügig alle 3 min.)
23 Uhr45 im Kreissaal, um 2 Uhr 54 war mein Brocken da. Habe mir keine Medis geben lassen.
Um 7 Uhr durften wir nach hause wo wir von meinem mittleren erwartet wurden.
Ich fand es total entspannent und hatte keinen Mann an meiner Seite (zum helfen)
Am Nachmittag war der erste Spaziergang auf den Bauernhof und Reitstall ( Der KIWA ist eine super Stütze)

Der Haushalt hat etwas geschleift aber man ist viel schneller wieder fit.
LG. Sandy
PS: noch eine schöne Kugelzeit

Beitrag von schnuckimama 30.09.08 - 20:36 Uhr

Hallo,

ich habe beim zweiten Kind dieses Jahr auch ambulant entbunden...und würde es auch empfehlen. Der Grosse (2,5 Jahre zu der Zeit) war bei der Omi. Die Kleine kam günstigerweise Sonntags, sehr nett von ihr. Wir waren um neun im Krankenhaus und um 9.45 uhr war die Kleine da. Die wollten, dass wir vier Stunden bleiben und so waren wir kurz nach zwei daheim. Komisch, ich hab die Geburt irgendwie gar nicht realisiert, weils so schnell ging...

U1 machen die ja direkt nach der Geburt. Zwischen dem dritten und 10. Lebenstag sollst Du die U2 machen. Unser Kinderarzt hat einen Hausbesuch gemacht, das machen hier in Köln einige Ärzte. Frag einfach nach, das war toll!

Die Hebi kam dann Montags und ist dann auch nach Bedarf gekommen, so dass der letzte Besuch nach sechs Wochen war.

Ich fands toll, zu essen was und wann ich wollte. Im eigenen Bett mit den Kiddies schlafen und Papa. In der eigenen Dusche duschen...Meine Stimmung war wesentlich besser, diesmal hatte ich kaum Heulstimmung.

Den Besuch konnte man auch super dosieren. Mein Mann hatte auch drei Wochen frei.

LG

Schnuckimama

Beitrag von mel-t 30.09.08 - 20:42 Uhr

Hallo,

hab bei meiner zweiten Tochter auch ambulant entbunden. Find halt Krankenhäuser furchtbar und wollt auch meine Große nicht lange alleine lassen.

Habe früh morgens entbunden und bin noch geblieben, bis die Kinderärztin ihr okay gegeben hat. Die kam erst um 10 Uhr und die kleine hatte etwas Probleme die Wärme zu halten.

um 14 Uhr hat uns der Papa abgeholt.

Hat mir gereicht, in dieser Zeit ging die Tür vom Krankenhauszimmer mindestens 20 mal auf und zu.
Bettnachbarin hatte Besuch, wurde entlassen und abgeholt, Ärzte, Krankenschwestern, Schichtwechsel, Putzfrau....

Allerdings wurde ich zu Hause direkt wieder gefordert und hab mir auch sicherlich weniger Ruhe gegönnt als im Krankenhaus, aber da ich körperlich alles sehr gut verkraftet hatte, war das nicht so schlimm.

Fand es gut, das die Kleine sich direkt an den normalen Alltag gewöhnen konnte und die Große mich nicht vermissen musste...

Würde es wieder so machen.

Mfg
Mel-t

Beitrag von danibln 30.09.08 - 23:46 Uhr

Ich bin bei meinem zweitem Kind auch noch am selben Tag nach Hause. Und bei meinem dritten bin ich 3 Stunden danach nach Hause.Die Hebamme wollte mich überreden wenigsten bis zum nächsten Tag zu bleiben. Aber ich bin trotz dem gegangen.

Ich würde es immer wieder so machen. Mein Mann hat mir die nötige Unterstützung gegeben.
Und solange du gesundheitlich fit bist spricht nichts dagegen nach Hause zu gehen.
Ich fühle mich zu Hause viel wohler als im Krankenhaus. Daher erhole ich mich zu Hause auch viel besser.

Liebe Grüße, Dani