KS Frage (gewicht des Kindes)

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von schnucki025 01.12.09 - 09:51 Uhr

Hallo,

ich gehöre zwar noch nicht hier her aber ich hab denn noch eine Frage an euch und zwar:

verstehe ich nicht ganz warum manche Frauen 4000g oder mehr gramm Babys auf den normalen weg auf die Welt bringen und mir legen sie nahe das ich KS anstrebe was aber noch nicht 100% stimmt aber drauf hinaus läuft wurde mir gestern gesagt als ich beim Doc war unsere kleine Maus wiegt jetz schon 3241g und ich bin ende der 33SSW und habe SS diabetes auf grund auch dieses Gewicht. Mein ET wäre 22Januar Dann meinte der Doc noch so drauf es könnte auf den normalen weg stecken bleiben wegen dem Gewichtes was ich mir aber nicht vorstellen kann.

Ich muss am 21Dez ins KH zum CTG und danach wieder zum Doc und da wird dann alles nochmal besprochen.
Ich hab so einen schiss vor dem KS wollte meine Püppi eigentlich auf den normalen weg auf die welt bringen.

Vielleicht hat jemand von euch eine ähnliche Geschichte

vielen Dank

lg schnucki

Beitrag von qrupa 01.12.09 - 10:17 Uhr

Hallo

man kann auch 4000g oder sogar 5000g Babys spontan auf die Welt bringen. Wichtig ist eien gute Betreuung, das Frau sich frei bewegen kann und die richtige Geburtsposition. Für mich persönlich wäre ein vom US berechnetes gewicht NIE ein Grund einen KS machen zu lassen. laut US sollte mein Bbay 5000g wiegen und 40 cm KU haben. Der Arzt wedelte schon mit den KS Papieren (und das mein ich wortwörtlich so) weil ich schon über Termin war. Hab dankend abglehnt udn mir bei ET+7 noch eien andere Klnik gesucht. Dort spukte der US am nächsten Tag nurnoch ein Schätzgewicht von 3300g aus. Letztendlich lagen beide meilenweit daneben.
Natürlich KANN es passieren, dass ein baby stecken bleibt, ABER, das kann auch bei einem Kleinen Baby passieren (und tut es wohl sogar öfter weil die noch mehr Platz haben z.B. einen Arm mit ins becken zu schieben) und mit den richtigen Handgriffen, die jde hebamme und jeder Arzt drauf haben sollte ist das nur halb so dramatisch wie gerne geglaubt wird.

Letztendlich entscheidest DU ganz allein wie dein baby geboren wird. Solange Du nicht zustimmst darf dir keiner den Bauch aufschneiden.
Man muß immer bedenken dass KKH Wirtschaftsunternehmen sind. Bei einem großen Kind kann es sein, dass es etwas länger dauert und vielleicht etwas komplizierter wird und dann ist eine spontane Geburt ein reines Verlustgeschäft für die Klinik.

LG
qrupa

Beitrag von paula74 01.12.09 - 11:29 Uhr

Hallo
Ich verstehe das auch nicht.
Ich hatte bei meiner Tochter viele Wochen vor der Geburt keinen US mehr (hier in der Schweiz wird wirklich nicht sooo häufig geschaut). Direkt vor der Geburt hiess es 3000 g. Das habe ich aber nicht glauben können, weil ich und auch mein Mann um die 4 kg gewogen haben.
Heraus kam nach weniger als 5 Stunden Geburtsdauer (wirklich problemlos) ein properes 4,2 kg- Mädchen.
Ich habe zwei Freundinnen, die auch Kinder mit fast 5 kg normal entbunden haben (eine hat ihr zweites Moppelbaby sogar spontan und ohne Hebamme zuhause bekommen, weil sie es nicht mehr ins Krankenhaus geschafft haben).
Ich denke es spiele viele Faktoren eine Rolle.
Hol Dir doch noch eine weitere Meinung (hast Du schon eine Hebamme?).
LG Paula

Beitrag von uvd 01.12.09 - 12:14 Uhr

ich verstehe nicht ganz, warum ich mich hätte auf einen KS einlassen sollen.
meine maus wog 4050 gramm und kam problemlos zuhause im geburtspool zur welt. von meinen 4 geburten war das mit abstand die schönste!
im leben hätte ich das nicht gegen eine operation eintauschen wollen.

hier mein geburtsbericht:
http://www.geburtspool.de/m_marla220806.pdf

und hier noch eine statistische erhebung über die geburtsverläufe von kindern mit über 4000g:
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=971596557&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=971596557.pdf

es werden drei gruppen untersucht:
geplanter kaiserschnitt, einleitung und abwarten, bis das kind von alleine kommt.

die ergebnisse sind in der letzten gruppe am besten.

Beitrag von sunflow82 01.12.09 - 20:18 Uhr

Habe gerade deinen Geburtsbericht und war zu Tränen gerührt.
Auch ich habe vor, diesmal in der Wanne zu entbinden, allerdings im antroprosophischen KKH Herdecke. Unsere 1.Tochter war sehr krank, habe Angst vor der Ambulanten.
Auch wir haben einige Stadelmann- Öle da und ich bin schon gespannt aufs Geburtsöl.

Beitrag von bjerla 01.12.09 - 12:19 Uhr

Punkt und Komma wäre schön gewesen ;-)

Ich habe aufgrund des Gewichts meiner Tochter einen KS machen lassen. Sie wog 4070g bei 50cm und hatte einen KU von 37cm.
Die Ärzte vermuteten ein Missverhältnis von Kopf und Becken, da sie sich auch nicht tiefer ins Becken gesenkt hatte. Am Ende konnte/musste ich selbst entscheiden, ob ich es so versuchen möchte.

Meine Tante hingegen hat meinen Cousin mit 5500g spontan und auch recht fix zur Welt gebracht (war ihr 3. Kind). Allerdings hatte sie dann auch fiese Geburtsverletzungen, wovor ich auch tierisch Schiss hatte.

Es wird dich wohl niemand gegen deinen Willen auf den Op-Tisch schnallen und dich zum KS zwingen. ;-)

LG

Beitrag von inajk 01.12.09 - 13:42 Uhr

Ich halte es fuer kompletten Unsinn, wegen solcher Schaetzzahlen einen KS machen zu lassen. So oft sind die Schaetzungen falsch! Und selbst wenn nicht: Ob das Kind stecken bleibt, haengt ja mehr vom KU ab als vom Gewicht. Ein speckiges Baby fluppt ja trotzdem durch, wenn der Kopf nicht uebermaessig gross ist.

Was der Wahrheit wohl naeher kommt, ist dass viele Krankenhaeuser von ihrem Management KS-Quoten vorgegeben kriegen. Denn ein KS macht weniger Arbeit als eine normale Geburt, wird aber besser bezahlt. Also wird gerne und grosszuegig zu KS geraten, irgendein Grund findet sich schon :-[

Und zu Schluss noch eine kleine Erfahrungsgeschichte: Meine Kleine war wirklich ein dicker Brocken mit 4320g. Dazu hatte sie bei der Geburt eine Hand neben dem Kopf, die also gleich mitgeboren werden musste. Und es war eine Traumgeburt, zu Hause, 1h20min ab der ersten Wehe und nur ganz minimal gerissen. Also lass dir keine Angst machen und lass dein Kind normal kommen!

LG
Ina

Beitrag von valeggio 01.12.09 - 16:12 Uhr

Hallo,

da kann Dich niemand zwingen! Und diese Gewichtsschätzungen sind wirklich nur Schätzungen! Kann nach oben und unten bis zu 500 g oder noch mehr betragen. Bei unserem Baby haben sie sich fast um 1 Kilo vertan!

Im Gegenteil: Meine Hebammen im Geburtshaus sagen immer, die größeren Kinder kommen oft leichter raus wegen der Schwerkraft... also das muss kein Hindernis sein. Es sei denn, Du bist wirklich ganz zart und zierlich gebaut und es besteht ein absolutes Missverhältnis zwischen Kopf und Becken...

Ansonsten such Dir mentale Unterstützung z. B. in Form einer guten Hebamme! Es ist Deine Geburt!

LG
Valeggio

Beitrag von zh1-wirt 01.12.09 - 19:40 Uhr

Hallo,

meine Tochter wurde 2007 aus genau diesem Grund per KS geholt, wurde auf 4.400g geschätzt, geholt worden ist sie aber nur mit 3.840g.
Den Bruder habe ich vor 5 Monaten spontan (in einem anderen KH) entbunden, mit 4.825 g, 55cm und einem KU von 38cm. Hatte 21h Wehen, bin gerissen und geschnitten worden, aber es hat sich gelohnt, würde eine spontane Entbindung jederzeit wieder vorziehen. Geschätzt worden ist der "kleine" Mann übrigens auf 3.800 g per Ultraschall, weil mein Bauch aber sehr groß war und die Schwester ja auch schon 3.800g hatte, hatte man dann auf 4.000g aufgerundet. Im engen Freundes- und Familienkreis stimmte übrigens keine Schätzung (auf 3.900g geschätzt, mit 3.200g gekommen, auf 3.300g geschätzt, mit 3.800g gekommen, ...), mittlerweile lache ich nur noch, wenn ich solche Schätzungen höhre. Ich habe da bei unserem Kleinen schon nichts mehr drauf gegeben.
Gehe nach deinem Gefühl und suche dir das dazu passende KH, oder auch Geburtshaus (da kann man oft auch noch nach einem vorangegangenem KS hin). Unser KH war 55km vom Heimatort entfernt.

LG
Eva

Beitrag von sunflow82 01.12.09 - 19:45 Uhr

Du kannst das Kind ohne Probleme so zur Welt bringen. Ich hatte einen 4,5 kg Brummer in 10 Stunden ohne Dammblessuren!!
Wie einige schon schrieben, die Ärzte wollen sich oft nicht die Zeit dazu nehmen und sich mehr Arbeit für das Geld machen. laut meiner hebi haben die oft Sorge wegen der Schulter die im Weg sein könnte oder so, aber das kann auch bei leichteren sein.
Zur Not such dir noch fix ne andere Klinik!
Ich habe auch gut Schiss vor KS, aber da mir das bei meinem 1. Kind nicht geraten wurde und alles super geklappt hat, werde ich mich da auch beim 2. nicht zu drängen lassen, falls es wieder so groß wird.

Beitrag von hebamme29 01.12.09 - 22:43 Uhr

Hallo Schnucki,

ist dein Diabetes eingestellt? Das wäre der wichtigste Schritt um ein makrosomes Kind zu vermeiden bzw es in Grenzen zu halten.

Zweites wäre, evtl früher die Geburt einzuleiten, sollte das Kind weiterhin so sehr wachsen. Normalerweise kann ein Kind von einer normal gebauten Frau auch bei etwas übetr 4000 g spontan entbunden werden. Offiziell wird vom Hebammen- und Gynverband ein KS ab SG von 4500 g empfohlen. Wenn du sehr klein und schmal bist auch schon bei 4000g. Am Besten verlangst du ein MRT um abgleichen zu lassen, ob das Kind welches evtl über 4000 g wiegt, durch dein Becken passt.

Beitrag von schnucki025 02.12.09 - 08:15 Uhr

Hallo,

Danke für eure zahlreichen Antworten.

dann heißt es für mich nur abwarten und Tee #tasse trinken, und in der hoffnung das meine kleine nicht über 4kg kommt das ich doch noch normal entbinden kann was ich mir eigentlich wünsche weil es mein 1 Kind ist. Aber ich werde eine normale Geburt erstmal vorziehen und wenn es dann probleme gibt einen KS dann nehem bzw wenn es so lange dauert. Ich bin auch nicht grad schlank bin eher eine mollige Frau das war auch vor meiner SS in der SS habe ich bis jetz nur 10kg zugenommen.
Mein Zucker ist ein gestellt war deswegen auch im KH und die werte sind Top.

#danke nochmal

lg schnucki

Beitrag von anarchie 02.12.09 - 12:39 Uhr

Hallo!

NIE würe ich nur wegen dem gewicht meinen Bauch aufschneiden lassen - und meinem Kind einen KS zumuten.

Mit der richtigen betreuung und Position ist auch ein 5kg-Kind eigentlich kein Problem.

Meine Kinder kamen alle zuhause,
1 leichtes Kind mit 2930g
eines mit 3960g
eines mit 4020g
eines mit 4220g

Und die 1 geburt war nicht leichter - im Gegenteil:
am leichtesten war die geburt mit dem 4200g-Kind.

da gewicht ist eh nebensächlich.
Interessant ist der KU(der bei meinen Kindern nebenbei bei 36,5-37cm lag), die Position der mutter und wie das Kind sich einstellt - udn die Psyche der Mutter.

lg

melanie

Beitrag von lisasimpson 02.12.09 - 20:44 Uhr

Gewicht sagt doch gar nichts aus.. versteh ich nicht.
mein erster sohn hatte 2890g und 47 cm, der zweite hatte 4175g und 53 cm.
die erste geburt war schwieriger (beide waren eher unkompliziert) und auch der wesentlich kleinere kopf machte da nicts aus, den nden hielt er schief bei der geburt (das geht nur bei kleinen köpfen:)

aber bei meinem ältesten hatte ich auch so´nen ultraschall kurz vor der geburt, in dem er auf sehr groß und schwer diagnostiziert wurde- nun ja, 2890 g ist für mich nicht sooo dolle:)

Also laß dich nicht verunsichern, wenn du nen ks willst, mach es, wenn nicht ,laß es bleiben!"

Alles Liebe
lisasimpson