meine Liebe zum Kind?Hilfe

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von EinfachinSchwarz 01.12.09 - 14:14 Uhr

Hallo!
Mein Kind ist ein Wunschkind, SS war ok, Geburt war soweit ok, es ist 1,5 Jahre.
Aber irgendwie hab ich das Gefühl, das ich mein Kind nicht so liebe, wie es andere Mütter tun.

Ich bin schnell auf 180 und mir fällt es schwer, meine Gefühle, Überlastung, gestresst sein, genervt sein (z.B. nachts kein durchschlafen, tagsüber nur an einem rumhängen am rockzipfel, nur jaulen, oft auf den arm wollen, oder nur unsinn machen, alles machen, was es nicht soll, auf kein Nein zu hören, etc)
Das stresst mich manchmal echt sehr.

Ich fühl mich eigentl. schon wohl in der Rolle als Hausfrau und Mutter und bin nicht eine der jenigen, die unbedingt Arbeiten muss, um sich ausgeglichen zu fühlen.

Ich bin so schnell aus der Fassung zu bringen, werde lauter meinem Kind gegenüber, was ich nicht möchte.

Ich hab das Gefühl, wir haben keine 10000% Bindung zueinander gefunden.
Klar möchte ich mein Kind NIE missen wollen, als er im KH war wgn Krankheit hab ich ihn ganz doll vermisst und mir nur Sorgen gemacht.
Aber trotzdem jetzt so im Alltag ist unser kind sehr stressig, ausdauernd, starken Willen.

Wie kann ich mein kind besser verstehen, was es möchte, es besser lieben, akzeptieren, etc.?

Ich hoffe jetzt auf sachliche Antworten und nicht auf ein herunter ziehen.

Beitrag von normal 01.12.09 - 14:17 Uhr

hallo

ich finde das normal was du da schreibst

du bist ja ein mensch und keine maschine

und JA manchmla nerven kinder nunmal!

sei nicht so streng mit dir

Beitrag von nakiki 01.12.09 - 14:29 Uhr

Hallo!

Ich bin auch leichter gestresst und unausgeglichen, wenn ich wenig geschlafen hat. Leider bekommen es dann auch manchmal meine Kinder ab. Ich denke das ist menschlich und jedenfalls bei uns auch nicht täglich.

Wichtig finde ich, dass man einen Ausgleich hat um den Stress abzubauen. Was machst du denn für dich? Wenn du dich selbst aufgibst, kannst du in meinen Augen auch keine "gute" Mutter sein. Immer nur fürs Kind da zu sein, ist stressig. Klar gibt es Frauen, die das können ohne gestresst zu sein, aber in meinen Augen ist es auch fürs Kind nicht ideal. Man braucht auch mal Abstand.
Außerdem sollstest du mal schauen, ob du bei vielem nicht gelassener werden solltest. Das Kinder Unsinn machen, ist doch normal und gehört zur Entwicklung dazu.

Bist du dir wirklich sicher, dass du als Hausfrau und Mutter glücklich und ausgelastet bist?

Gruß nakiki

Beitrag von lisasimpson 01.12.09 - 14:38 Uhr

Hallo Einfachschwarz,

Ich muß dazu sagen, daß ich schon mein Leben lang mit Kindern (und Jugendlichen) arbeite, daß ich es immer genossen habe und auch wirklich gerne mit anvertrauten wie eigenen Kinder nZeit verbringe.

Allerdings bin ich der Meinung ,daß Kinder ander Kinder brauchen. Ich habe es schon immer als sehr bereichernd erlebt, wenn Kinder in Gruppen war, kontakte zu gleichaltrigen hatten, Bindungen untereinander eingehen konnten ,von größeren lernen und auf jüngere achten konnten.

Meine beiden gehen seit sie ca 13 Monate alt sind am vormittag für ca 3-4 Stunden in eien Kirppe, in der ich zwar auch ab und an mitarebie und ich der ich einige ander Arbeiten übernehme, in der meien Kinder aber auch von andern betreut und mit anderne zusammen sind.

Ich erlebe es als große Bereicherung für uns alle. meien kinder sind ausgefüllt, sie haben ander Bezugskontakte, haben Erlebnisse in der Gruppe, die ich ihnen nicht eben könnte und die (meiner Meinung nach) kinder in dem alter fordern.
Nur alleine hier mit mir zusammen würden wir uns sicher ab und an auf den nerv gehen, weil uns eifnahc allen was fehlen würde- mir eine Bestätigung auch außerhalb und auch den kindern Anregung, neue Erlebnisse, Gruppe und andre kinder.
der nachmittag gehört uns (ich denke ab gelich ,wenn sie aufwachen:) und da haben wir alle lust und elan aufeinander, habe nalle was zu "erzählen" vom Vormittag, haben nachzuholen und geduld für dei Eigenheiten des anderen.

Ich wünsche euch einen ausgleich, der euch wieder auftanken läßt (ega wie der für euch aussehen könnte)

Alles Liebe
lisasimpson

Beitrag von frauke131 01.12.09 - 14:50 Uhr

Ich glaube, Ihr braucht mehr Distanz! Geht Dein Kind stundenweise in den Kiga? In jeder Beziehung, auch zwischen Mutter und Kind, geht man sich auf den Keks, ist genervt und möchte Abstand, nur ist das in der ach so glorifizierten Mutterrolle nicht vorgesehen.

Ich liebe meine Kinder auch sehr, was nicht heißt, dass ich sie gern mal ab und zu zum Mond schießen möchte. Ebenso möchte ich auch noch in der Erwachsenwelt verkehren, nicht nur Mutter sondern auch ich selbst sein!

Ich mag, trotz meiner Kinder, Partys ohne Kinder, nur mit meinem Mann essen gehen oder einfach shoppen ohne nörgelnde Kinder am Ben.

Schaff Dir mehr Freiräume und Deinem Kind auch!

Beitrag von anyca 01.12.09 - 15:00 Uhr

Vielleicht hängst Du da auch einem unrealistischen Ideal nach, wenn Du eine "10000% Bindung" vermißt? Je älter es wird, desto weniger ist das Kind eben Teil von Dir - es ist eine eigene Person, an der Du auch nicht alles immer nur toll finden kannst und mußt.

Kinder sind großartig - aber sie können nun mal auch nerven. Meine Mutter hat im Nachhinein auch zugegeben, manchmal hätte sie uns "an die Wand klatschen" können ;-), obwohl weder ich noch mein Bruder hyperaktiv oder sonstwie verhaltensauffällig waren.

Die Kommunikation mit Deinem Kind wird sich von selber vereinfachen, wenn es demnächst sprechen lernt. Außerdem würde ich auch raten, es (wenn möglich) stundenweise zur Tagesmutter / Kindergarten / Krabbelgruppe ... gehen zu lassen. Wenn meine Große unausstehlich ist und Mist baut, steckt oft schlichtweg Langeweile dahinter!

Beitrag von bruchetta 01.12.09 - 18:32 Uhr

Mir ging (und geht es teilweise noch) genauso!
Ich liebe meine Tochter (5) über alles, aber diesen Stress und die Überlastung kenne ich auch.
Ich habe sie damals mit 2 Jahren in einen Spielkreis gegeben. 2 x die Woche für ca. 2 oder 2,5 Stunden.
Zu Anfang war die "Trennung" schon hart für sie, aber sie ist dort dann richtig aufgeblüht, unter ihresgleichen.
Hast Du vielleicht sonst eine Mutter, Schwester, Schwiegermutter, die Dein Kind stundenweise mal nehmen können?
Auch das entlastet!

Beitrag von doch arbeiten? 01.12.09 - 21:26 Uhr

<<<bin nicht eine der jenigen, die unbedingt Arbeiten muss, um sich ausgeglichen zu fühlen. <<<
dann geh lieber arbeiten, dann lernst du die zeit mit deinem kind wieder schätzen. so wie ich! was du schreibts, ist ziemlich normal. habe ich schon durch. seitdem ich arbeite, bin ich viel ruhiger geworden, mir ist die zeit zu schade um zu schreien oder auf 180 zu sein. NACH der arbeit bin ich voll und ganz für mein kind da und sie feut sich, daher kein geschrei, gejaule, nurküsschen da küsschen hier.

viel glück

Beitrag von einfachnurso 01.12.09 - 22:03 Uhr

Bin Schwanger und werd jetzt wohl kaum noch arbeiten gehen kurz vorher;) vorallem dann werd ich auch nicht arbeiten können, da das baby ja mich braucht (stillen, etc)
Also bringen mir eure vorschläge mit arbeiten gehen nicht wirklich viel:(

Beitrag von kiga? 01.12.09 - 22:12 Uhr

und wie wärs mit dem kiga? habt ihr plätze für unter 2-jährige? (hab glaub gelesen, dass dein sohn 1,5 jahre alt ist) nur so mal für 2-3 std am tag. dann sieht er mal was anderes und freut sich umso mehr, dich wieder zu sehen und du kannst dich in der zeit erholen und einfach mal zur ruhe kommen

lg