Was macht Ihr mit dem Nabelschnurblut?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von margarita73 01.12.09 - 15:51 Uhr

Hallo,

ich würde gerne das Nabelschnurblut meines Babys für eventuelle spätere Erkrankungen aufheben. Aber dazu ist ja Hilfe nötig und die kostet, wenn ich recht gesehen habe, zB bei Eticur 2300€. Wahnsinn! Macht Ihr das? Oder habt Ihr überhaupt schonmal darüber nachgedacht?

LG Sabine

Beitrag von norwegian_girl 01.12.09 - 15:57 Uhr

Hallo Sabine,

wir haben es bei Amélie nicht gemacht und werden es bei unserem Zweiten auch nicht machen lassen.
Der Grund dafür ist, weil es absolut nicht sicher ist, ob dem Baby die Stammzellen jemals etwas bringen (meine Hebamme äußerte sich da sehr kritisch). Sinnvoller finde ich es da die Stammzellen zu spenden - das kostet nix und hilft der Forschung weiter. Allerdings muss man das glaube ich vor der Geburt ankündigen.

Liebe Grüße,

Annkatrin

Beitrag von e-mail4brimi 01.12.09 - 15:58 Uhr

Hallo Du =)
Es kann ja leider nur eine gewisse Zeit eingelagert werden ( glaube 20 Jahre ) wenn dein Kind dann krank wird bringt es nichts mehr... Man kann das Blut auch spenden und wenn immer mehr spenden dann erhöht sich die Chance das wenn man es mal braucht auch genug da ist... Vielleicht informierst du dich einfach mal... Ansonsten kann man die Einlagerung auch per Raten zahlen...
Dir allles Liebe und Gute,,,

Beitrag von norwegian_girl 01.12.09 - 16:00 Uhr

...dieser Artikel, den ich grad beim googeln gefunden habe, entspricht ungefähr dem, was wir auch darüber erfahren haben (von Hebamme und befreundeten Ärzten):

http://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/nabelschnurblut-geschaeft-mit-der-angst-580360.html

Beitrag von luna99 01.12.09 - 16:04 Uhr

Wir werden es wohl spenden, das ist zum einen kostenlos und damit kann man jetzt schon kranken Menschen helfen z.B. mit Leukämie.

Alles andere was einem bei eticur und co versprochen wird steckt im moment noch sehr arg in den Kinderschuhen und nach 20 Jahren für 2000 Euro kostet das ganze dann auch noch weiter Geld.

Bei Krebs und co ist auch häufig eine Fremdspende besser, denn in den eigenen Stammzellen steckt ja auch wieder die Krebsveranlagung drin.

Aber man sollte sich selber damit befassen und sich ein breites Bild machen und nicht nur Berichten der Einlagerfirmen glauben (die wollen ja schließlich auch Geld verdienen).

LG luna

Beitrag von waffelchen 01.12.09 - 16:05 Uhr

Ich werds spenden, kann mir die Einlagerung nicht leisten

Beitrag von norwegian_girl 01.12.09 - 16:09 Uhr

Nachtrag - zur Info:

Eine Fremdspenden ist wohl aber nicht möglich, wenn man Rhesus negativ ist und vor der Geburt eine Resogam-Spritze zur Vorbeugung bekommen hat.

http://www.9monate.de/Sprechstunde/nabelschnurblut/9038148

LG, Annkatrin

Beitrag von turbokristel 01.12.09 - 16:21 Uhr

ich werd auch spenden #klee

Beitrag von lea9 01.12.09 - 16:30 Uhr

Ich wollte auch gerne spenden, allerdings kann dann die Nabelschnur nicht auspulsieren. Meine Hebamme meinte, dass sie erfahren hat, dass z.B. auf Leukämiestationen fast nirgendwo wirklich mit den Stammzellen gearbeitet wird.

Daher werde ich mir auch das Spenden schenken und meinem Baby die wertvolle Zeit des Auspulsierens nicht nehmen.

Beitrag von engel_in_zivil 01.12.09 - 16:43 Uhr

einlagern werden wir es nicht - schließlich kann keiner sagen, ob es dann mal was bringt.

wir wollten es spenden, aber als wir dann im gvk erfahren haben, dass dann bestimmte geburtspositionen und vor allem das auspulsieren nicht möglich sind, haben wir uns auch dagegen entschieden.

lg

Beitrag von claudia2708 01.12.09 - 18:06 Uhr

Hallo,

ich kann mich nur lea9 anschließen, wir haben uns informiert und waren schnell der Überzeugung, dass es uns wichtiger ist, die Nabelschnur auspulsieren zu lassen. Statt Nabelschnurblut haben wir uns für Plazenta-Nosoden entschieden, da hat das Kind mehr von.

LG
Claudia