Zu wenig Milch!

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von herminasmum 01.12.09 - 20:37 Uhr

Hatte am 19.11 eine Frühgeburt, alles ist soweit gut, der Kleine muss noch ca 1 Woche im Krankenhaus bleiben.

Leider kommt bei mir nur sehr wenig Milch. Max.20ml! Trinke Stilltee,pumpe ab, wenn ich in der Klinik bin kann ich den Kleinen 2 mal am Tag anlegen, mache alles was mir die Stillberatung geraten hat- die Milch wird aber einfach nicht mehr.

Habt ihr noch Tipps oder kann es sein das die Produktion noch zunimmt wenn ich wieder zu Hause bin mit dem Kleinen und keinen Klinikstress mehr habe!

Liebe Grüße R.

Beitrag von 1374 01.12.09 - 21:00 Uhr

Hallo!
In einem anderen forum hast Du wahrscheinlich mehr Chancen auf antwort...
Aber Mut zu sprechen möchte ich Dir!
Ich bin überzeugt davon, dass es Kind und mutter/Eltern gut tut in gewohnter, heimischer atmosphäre zu sein.
Und ich denke die Milchproduktion wird sich mit ruhe, Geduld und viel, viel anlegen daheim erheblich bessern!
Habe Mut und ich drücke Dir beide Daumen!
Ansonsten unbedingt nochmal mit einer stilberaterin oder erfahrenen Hebamme sprechen. die haben immer nocn einige tricks auf lager.
Alles Gute,
1374

Beitrag von belala 01.12.09 - 21:26 Uhr

Hallo R,

mein Kind wurde seinerzeit in der 24+3 SSw geboren.
Ich pumpte zunächst 3-4 stündlich.
2 Monate bekam mein Kind nicht die Mumi und ich entsorgte sie größtenteils.

Als meine Püppi die Milch endlich erhielt, pumpte ich sehr häufig, d.h. 2stündlich und dies etwa 7-10 Tage wobei ich nachts schlief.
Ja, es ließ sich in den Alltag integrieren obwohl ich noch ein weiteres kleines Kind zuhause hatte und selbst häufig zum Arzt mußte.

LG belala

Beitrag von joulins 01.12.09 - 23:06 Uhr

Hallo R.,

dir wurde die LaLecheLigue bestimmt schon empfohlen (wenn nicht, googeln, dann findest du eine Stillberaterin in deiner Nähe).

Ansonsten gibt es beim Stillen zur Förderung der Milchproduktion eigentlich nur eine Grundregel: immer wieder anlegen. Wenn du wirklich stillen willst, mußt du da durch, zur Not im Halbstundentakt (also, für ein paar Wochen ;-), nicht für den Rest deines Lebens).

#liebdrueck
Das wird schon, wenn mans wirklich will.

Ansonsten finde ich, ist die moderne Babyfertignahrung eine hervorragende Alternative zur verängstigen und gestreßten Mutter(milch).

Joulins

Beitrag von yoga-sabine 02.12.09 - 09:13 Uhr

Hallo,
das Wichtigste,lass dich nicht entmutigen, ebenso wichtig entspannen ,nicht stressen lassen,es kann sein das daß abpumpen nicht den gewünschten Erfolg bringt,besser, das Kind anlegen immer nach Bedarf des Kindes wenn du mit Baby nach Hause gehst nur so kannst du die Milchmenge steigern,wird das Baby zugefüttert ? Das wirkt sich ebenfalls negativ auf die Milchmenge aus.Hast du das Stillbuch von Hannah Lothrop?,Kann ich dir nur ans Herz legen ,dort stehen viele wertvolle Tipps drin. Gib nicht auf!!
Ich drücke dir die Daumen !!!
Lieben Gruß Yoga-Sabine :-)

Beitrag von wurmologin 02.12.09 - 09:41 Uhr

Hi,

wenn Ihr zuhause seid, kannst Du sehr viel machen, um die Milchproduktion ordentlich anzukurbeln:
- häufig anlegen an BEIDEN Seiten, vielleicht sogar mehrfach jede Seite
-VIEL Körperkontakt am besten Haut-auf-Haut. die ersten Tage würde ich viel im Bett kuscheln, am besten dein Oberkörper frei, dass der kleine immer zugang hat
-Tragetuch!
- FAMILIENBETT - gerade nachts wird die Milchbildung enorm angeregt, wenn das Kind nah bei dir ist und oft stillen kann.
- Ruhe und Entspannung für Dich - vielleicht knnst Du ja von deinem FA eine haushaltshilfe verschrieben bekommen, die Dir ein paar Tage den haushalt abnehmen kann (ruf schon mal deine KK an und laß dir den Antrag schon mal zuschicken)
- Vergiß nicht zu essen und zu trinken - je besser dein Ernährungszustand ist, desto leichter fällt es deinem Körper, Milch zu bilden...

und laß dich nicht entmutigen, wenn es schleppend geht.
alles Gute
w.

Beitrag von nana13 02.12.09 - 13:49 Uhr

Ich weis aus erfahrung das , zumidest bei mir, stress die milchproduktion vermindern kan.
häufiges abpumpen und ganz viel trinken hilft da.
rivella ist auch noch milch vördernd.

als ich nach 2 monate (hochzeitsstress) fast keine milch mehr hatte, habe ich etwa alle halbe stunde lukas an die brust gelegt und hat er mal geschlafen(was selten war) habe ich abgepumpt.

nicht aufgeben das wird sicher besser wen der kleine zuhause ist.

versuche dich nicht selbst unter druck zusetzten.
und wen es wirklich nicht mehr milch kommt, gibts heute ja super milchpulver wo du zufüttern kanst oder ganz füttern.

ich persönlich währe traurig gewesen wen ich nicht mehr stillen hätte gekonnt aber besser die kleinen werden richtig satt und werden gross und stark.

lg nana

Beitrag von svala 02.12.09 - 19:21 Uhr

Hallo,

vielleicht kann ich Dich ein bisschen trösten. Bei mir kam beim Abpumpen so gut wie gar nichts und das, obwohl ich von 3 - 6 Monaten voll gestillt habe und mein Kleiner auch satt wurde. Das Abpumpen hat einfach nie richtig funktioniert.

Übrigend in den ersten Wochen hatte ich auch Probleme, dass mein Kleiner nicht satt wurde. Ich musste dann auch zufüttern. Der Grund war einfach der ganze Stress mit dem NotKS, Kind auf der Intensivstation und erst nach 3 Tagen gesehen, Babyblues, blutige Brustwarzen und dann die ganze Veränderung im Leben. Ich war einfach zu perfektionistisch und das hat mich gestreßt so dass die Milch zurück ging. Dann kam der Teufelskreis, dass ich dadurch noch mehr in Streß geraten bis und und und. Nachdem ich das Zufüttern aktzeptiert hatte und entspannt immer wieder angelegt habe, hat sich alles eingependelt und ich konnte dann voll stillen auch ohne Stillberaterin.

Wichtig war bei mir auch immer, dass ich ordentlich gegessen und viel getrunken habe.

Viele liebe Grüße
Svala

Beitrag von sandra103 03.12.09 - 22:17 Uhr

Hallo!

Es ist ja schon sehr viel genannt worden, aber weißt du was? Es gibt Frauen, die nicht abpumpen können und das nicht selten. Ich zum Beispiel. Meine große Tochter habe ich voll gestillt, wenn ich abgepumpt habe, kamen nie mehr als 20, allerhöchstens 30 ml. Jetzt bei meiner Kleinen wieder das gleiche Spiel. Bei manchen Frauen lassen sich die Brüste einfach nicht "veräppeln". Babies haben eine ganz andere Saugmethode und eine Milchpumpe kann auch nicht die Massage des kindlichen Kiefers imitieren.

Mach weiter so. Wenn du dein Baby heim bekommst, wird die Milchproduktion richtig in Gang kommen. Dan kannst du ja auch dein Baby wirklich bei Bedarf anlegen usw.

Viel Glück und liebe Grüße,
Sandra

Beitrag von silberlocke 06.12.09 - 21:00 Uhr

hi
aber natürlich kann das ganz extrem am Streß liegen, daß Du nicht mehr Milch hast.
Und beim Pumpen kommt auch NIE nur annähernd so viel raus, wie wenn Dein Baby gestillt wird!!!!

Trink schön Stilltee, Malzbier und allgemein viel trinken, gönne Dir viel Ruhe und kuschel mit Deinem Kleinen.

Leg ihn an so oft er möchte und lass die Seele baumeln, dann kommt auch die Milch. Es gibt nur sehr wenig Frauen, die wirklich nicht stillen können.

Gib Dir Ruhe und Zeit, dann klappt das schon.

LG Nita,
die in 2ss auch mal fast keine Milch mehr hatte, weil ich das trinken vergessen hatte