Kindergarten? Man ich weiss nicht -

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von jenny133 01.12.09 - 22:31 Uhr

- was richtig ist.
Wir überlegen nun schon seit einigen Wochen hin und her, ob Nico in den KiGa gehen soll oder nicht. Erstmal ist glaub ich sowieso abzuklären, ob es überhaupt noch geht bevor er drei wird, denn ich habe ihn zwar ab zwei angemeldet und bin dann aber wegen der beruflichen Situation zurück getreten.
Tja und nun habe ich das Gefühl, es würde ihm gut tun, in den Kindergarten zu gehen. Ihm fehlt hier Input. Und ich kann halt auch nicht den ganzen Tag mit ihm spielen, so wie er es gerne hätte.

Ob ich wohl wirklich mal mit dem KiGa spreche, das sie mir bescheid geben, wenn eine Halbzeitstelle frei wird (dh. ich Teile eine Stelle mit einer anderen Mutti dann kommt Nico für zwei oder drei Vormittage in den KiGa)

Allerdings ist er SEHR extrem schüchtern. Wenn er fremde sieht ist er gleich Stumm wie ein Fisch und versucht sich hinter mir zu verstecken. Der Einstieg wäre sicher schwer. Aber ob jetzt oder nächstes Jahr im September - einfacher ist es dann sicher auch nicht denke ich #kratz

Was meint ihr denn? Woran erkennt ihr, das eure Kinder KiGaReife haben? Wer macht so ein zwei/drei Tagesprogramm bei unter dreijährigen auch und wie läuft es?

LG
Melanie mit Nico (26 Monate)

Beitrag von thamina 01.12.09 - 22:54 Uhr

Hmm... Ich verstehe diese ganzen Kindergartendiskussionen meistens nicht.

Fiona ist das erste Mal einen Tag vor ihrem ersten Geburtstag in den Kindergarten gegangen. Und das bis heute 10 Std. täglich. #gruebel

Und ich kann nur sagen- das ist das aller Beste was ich hätte machen können. Sie ist sozial, ausgeglichen, hilfsbereit, sehr clever...

Sicher ist der Anfang schwer, aber so lange Mama solche Bedenken und Ängste hat, wird das Kind auch nicht gerne gehen (können).

#herzlich

Beitrag von jenny133 01.12.09 - 23:14 Uhr

Hallo

danke für deine Meinung. Nico bekommt meine Überlegungen nicht mit und ich weiss, wenn ich den Schritt mache muss ich dahinter stehen, denn sonst bekommt er Angst wenn ich mir unsicher bin.
Ich hatte mich entschieden, ihn hier zu lassen bis er drei ist, auch aus finanzieller Perspektive. Wofür 60 Euro im Monat ausgeben (für nur zwei Tage) wenn er während meines 400 Euro Jobs von meiner Mum betreut wird. Deshalb fällt mir die Überlegung jetzt nicht so einfach... Wenn ich ihn ansehe, hab ich schon das Gefühl, es würde ihm gut tun. Bei dir war es wahrscheinlich eine Entscheidung, die du treffen musstest, weil du arbeiten gehst. Bei mir wäre die Entscheidung unter anderem Hintergrund und deshalb einfach nicht so klar...

LG
Melanie

Beitrag von marathoni 02.12.09 - 13:03 Uhr

Mir tut dein Kind wirklich leid. Seit sie 1 Jahr alt ist muß sie sich täglich für 10 h von dir trennen? Oh Gott, das arme Kind. Auch wenn du vielleicht meinst es tut ihr gut. Tut es ihr sicherlich nicht, auf lange Sicht gesehen. Warte mal ab, sie wird größer....
Kann sowas überhaupt nicht verstehen und finde es einfach nur schade um diese Kinder.

Beitrag von melli-4 02.12.09 - 13:13 Uhr

#proGanz Deiner Meinung.

Manche müssen es sich halt "schön reden"!!!

Klar ist Kita auch gut für die Kinder aber solange..........

Warum schafft man sich dann Kinder an, wenn Andere die Erziehung übernehmen#kratz

Beitrag von silbermond65 02.12.09 - 14:47 Uhr

Warum tut dir ihr Kind leid?
Meinst du ,Kinder die nur von Mutter begluckt werden ,wachsen glücklicher auf?
Totaler Blödsinn!


Oh Gott, das arme Kind.

Und noch mal totaler Blödsinn!Was ist denn ,wenn sie größer ist? Hat Mama ihr Leben mit der frühen und langen Fremdbetreuung verkorkst oder was meinst du damit?
Mein Großer (22) kam auch mit 1 Jahr in die Krippe.Jeden Tag 8 Stunden.
Und nun? Der sitzt nicht mit der Zwangsjacke in irgendeiner Klapsmühle.
Nein,ganz im Gegenteil.Das ist ein ganz normaler junger Mann,der früh selbstständig war.
Schon mal an die Familien gedacht ,die auf so frühe Krippenbetreuung angewiesen sind?
Meine Tochter geht seit sie 2 ist halbtags in die Krippe,weil ich mal wieder was anderes sehen wollte als nur Kinder ,Küche,Keller......und glaub mir,das tut nicht nur mir gut,sondern auch der Kleinen.
Sie ist ein total aufgeschlossenes Kind,teilt gern und vor allem hat sie in der Krippe ihren Spaß und lernt dort viel mit und von anderen Kindern.
Kann von mir aus jeder so machen,wie er es für richtig hält.Aber ihr müßt unsere Kinder nicht bedauern.

Beitrag von widowwadman 02.12.09 - 19:35 Uhr

Meine Tochter streckt morgens die Arme nach ihrer Bezugsbertreuerin aus und kommt abends (10 Stunden spaeter) froehlich mich zugekrabbelt.

Wie kommst du auf die Idee dass es ihr nicht gut tun wuerde?

Und was ist schade?
Dass sie noch mehr Menschen liebhaben kann als nur Mama und Papa, und auch von mehr Menschen liebgehabt wird?
Dass sie 10 Stunden Tag spielen kann, mit Erwachsenen, die Zeit haben nichts anderes zu tun als mit ihr zu spielen?
Dass sie mehr Kontakt zu Kinder hat als Altersgenossen, die Mama nur daheim beim Haushalt machen zu gucken duerfen?
Dass Mama ihr vorlebt, dass man ein erfuelltes Familienleben und ein erfuelltes Berufsleben haben kann?

Beitrag von manja85 01.12.09 - 23:50 Uhr

N'abend..

Mir geht es ähnlich wie dir.. Meine Maus ist jetzt 12 Monate alt und ich merke das sie absolute Aufmerksamkeit und vorallem Beschäftigung brauch aber ich hab nun leider nicht den ganzen Tag zeit nur zu spielen.. Zuhause rennt sie mir die ganze Zeit hinter her weshalb man denken könnte das sie mich noch braucht, aber wenn ich mit ihr im Krabbelkurs und beim Turnen bin dann schaut sie nicht ein einziges Mal nach mir.. Das ist der Grund weshalb ich glaube, dass, sie in den KiGa geben, ganz gut wäre..

Aber bei dem Gedanken nicht zu wissen was sie tut, da wird mir ganz schlecht.. So oft ich schon daran gedacht habe aber noch kann ich das nicht..

Ich hoffe das ich die nächsten 2 Jahre zuhause bei ihr bleiben kann sodass sie mit 3 Jahren täglich für ein paar Stunden in den KiGa gehen kann.. (zur jetzigen Förderung gehe ich 1x die Woche in einen Krabbelkurs und 1x die Woche in einen Turnkurs wobei ich beides bald auf 2x die Woche erhöhen werde und außerdem gibt es bei mir um die Ecke einen Englischkurz für Kinder ab 0 Jahren und da werde ich mit ihr wahrscheinlich sobald sie anfängt zu reden hingehen)

LG und schönen Abend noch
Manja + Lea #baby (*16.11.2008)

Beitrag von widowwadman 02.12.09 - 07:42 Uhr

Meine Tochter ist 11einhalb Monate alt und geht seit Ende September ganztags in die Krippe. Ich bekomme da taeglich einen Bericht was sie gemacht/gespielt/gegessen hat etc und vierteljaehrlich gibt es einen Elternabend wo ihre Entwicklung im Detail besprochen wird.

In dem Sinne weiss ich genau, was sie tut, und ich weiss auch dass sie sich da sehr wohlfuehlt. Und je juenger man anfaengt, desto leichter faellt es.

Beitrag von jacki76 02.12.09 - 08:43 Uhr

Unser kleiner Pirat geht auch seit er 14 Monate ist 8,5 Stunden in die Kita und ich bin so froh das wir uns dafür entschieden hatten. Er lernt jeden Tag so viel neues, das hätte wir ihm so alles nicht bieten können. Auch lernt er dort (ein wenig abgedroschen) fürs Leben.

Kann es nur empfehlen und würde es immer wieder so machen.

Beitrag von mysterya 02.12.09 - 09:57 Uhr

Ich denke auch du machst dir zu viele Gedanken. Du sagst doch selbst er braucht input und in sachen sozialverhalten könnte er auch animation brauchen. Da ist ein Kiga doch perfek und 2-3 Tage einen halbtagsplatz, also das ist doch ideal. Meine Tochter geht seit sie 12 Monate ist und ganz gleich was alle welt auch dazu denken mag, sie ist ausgeglichener, fröhlicher, sie geht gern in den Kindergarten und ihr ist sterbenslangweilig, wenn sie nur mit mir ne woche zu Hause rum sitzen muss. Sie braucht einfach 2-3 Stunden täglich mit anderen Kindern.

Ich studiere und sie geht seit sie 13 Monate ist Mo und Mi von 9-14 Uhr und Di ist sie mittagskind, Freitags auch oft...und Do geht sie von 7-14.30 Uhr. Und es klappt prima.

Und zum Thema schüchternheit. Ich bin auch seeeehr schüchtern gewesen als Kind, mit ausgeprägten eigenen Fantasiewelten, unsichtbaren Freunden, mangelnden Sozialkontakten zu gleichaltrigen und so weiter und MIR hat ein Kiga denke ich sehr gut getan, auch wenn meine Mutter erzählt, dass ich wohl anfangs viel geheult habe, aber damals gab es auch noch nicht so schonende eingewöhnungsprogramme. Heute kannst du 5-6 Wochen Eingewöhnung machen...kein Problem. Ganz langsam und behutsam...und damit kommt eigentlich jedes Kind klar.

Es ist auch okay, wenn Kinder am anfang ängstlich sind oder auch mal weinen, das gehört dazu, denn sie haben eben die befürchtung Mama lässt sie da und kommt nicht mehr wieder. Aber es ist ja bei einer guten eingewöhnung so, dass die Erzieher das Kind gleich trösten und Mama immer gleich dazuholen, wenn es mal nicht so klappt. So lernt das Kind, dass Mama trotzdem immer wieder kommt und es abholt und nach und nach klappt das dann immer beser über einen immer längeren zeitraum und irgendwann ist es kein ding mehr, weil das Kind den Erziehern und dir vertraut.

Nur ein Prozess...aber der gehört in so vielen Lebenssituationen dazu. Ich würde es an deiner Stelle machen. Gerade schüchterne Kindern, können nu davon profitiern, müssen allerdings auch behutsein eingeführt werden und du solltest eine ganz positive haltung zur Kiga habe und sehr bestimmt sein, wann du kommst und wann du gehst. Wenn du zweifelst, ob du ihn alleine lassen sollst dort oder ob er nicht doch noch 20 umarmungen und 10 Küsse braucht dann merkt das Kind dein Zwifeln ganz schnell und dann wird die loslösung schwieriger. Also versuch auch ne gute Einstellung dazu zu bekommen.

Du verlangst nicht zu viel von ihm. Er kann dir vertrauen.
LG Mysty!

Beitrag von totti11 02.12.09 - 11:37 Uhr

Hallo Melanie
#niko

Also bei uns war es so...

Mein Söhnchen und Ich sind ein Herz und eine Seele. Er wird nur von mir versorgt. Papa ist beruflicherweise wirklich nie da, ab und zu mal Sonntags.
Er ist auch eher ruhig und schaut sich etwas sehr lange an, bevor er es selbst ausprobiert. Andere Kinder hatten ihn nicht wirklich interessiert.
Auch Ich merkte, dass nun die Zeit gekommen war, ihm was Anderes anzubieten, als ständig mit Mama Alles zu machen.
Wir haben mit dem Kindergarten angefangen, da war er genau 2,5Jahre alt. Die Eingewöhnung war lang. Ich war wirklich 4 Wochen jeden Tag 2Std. mit ihm in Kindergarten. Für mich war es sehr anstrengend, für ihn auch. Aber was soll Ich sagen, es hat sich gelohnt !!!
Er geht jetzt, nach 3 Monaten mittlerweile, wirklich gerne hin. Morgens ca. 3Std. und Ich kann in der Zeit effektiv arbeiten und nachher, wenn er wieder da ist mich voll und ganz ihm widmen.
Probiers einfach aus !
Aber wie gesagt, die Eingewöhnung ist harte Arbeit, ganz ohne Herzschmerz geht es nicht.
Aber ihr profitiert Beide davon !

;-)
liebe grüsse
totti

Beitrag von annih 02.12.09 - 12:13 Uhr

Hallo,
ich seh das genauso wie Thamina. Ein Kind gehört in die Gemeinschaft - etwas besseres kann es gar nicht geben. Unsere geht zu einer Tagesmutter seit sie 14 Monate alt ist. Eine andere Betreuung habe ich leider nicht bekommen - wobei ich sagen muss dass es für micht die Hauptsache war dass sie tagsüber mit anderen Kindern zusammen ist. Es tut ihr einfach nur gut und sie geniesst es. Was sollte ich mit ihr machen den ganzen Tag zuhause? Eltern können das dem Kind einfach nicht bieten was andere Kinder können, nämlich dieses zusammen Spielen, sich auch mal durchsetzen und behaupten. Also meine war echt reif mit 14 Monaten untere andere Kinder zu kommen, ich habe das an unseren Besuchen in der Krabbelgruppe gemerkt und habe mich nicht geirrt.
Alles Gute!
Britta