Wo bleibt die christliche Nächstenliebe? EXTREM WUTPOSTING

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Beitrag von josy.mausi 02.12.09 - 07:59 Uhr

Meine Freundin war Katheschetin (Gruppenleiterin zur theoretischen Begleitung/Vorbereitung auf die Kommunion). Sie hat es total gerne gemacht, von Herzen und sich richtig Mühe mit den 16 Kindern gegeben.
Jetzt ist sie es nicht mehr! Der Pfarrer (***und hat sie quasi *der Aufgabe enbunden*. Grund lächerlich#klatsch: geschieden, neu verheiratet, aus der Kirche ausgetreten!
Sie war am Boden zerstört, wütend und hat sehr geweintl! Wie erzählt sie dies nun den 16 Kindern, die so gerne bei ihr waren? Wie erklärt man ihnen, das ihre Lebenssituation dem Pfarrer nicht paßt?

Wo bleibt eigendlich die christliche Nächstenliebe des Pfarrers??? Er sollte doch froh sein, das es überhaupt noch freiwillige Hausfrauen gibt, die Zeit und Arbeit haben, den Kindern diesen Schmarrn beizubringen!!!
Was fällt ihm ein, Ihre Lebensweise und Entscheidungen zu VERURTEILEN (er hat doch von einem Zusammenleben und den Problemen von Mann und Frau überhaupt keine Ahnung!!!!) Er hat ihr sogar verboten die Kommunionshostie am Kommunionstag ihres Sohnes zu empfangen#aerger!
Die Kirche hat nichts dazugelernt und dümpelt noch immer in mittelalterlichen Wahnvorstellungen vor sich hin#zitter!!!

Also, Ihr *** hier: sowas spricht sich doch bestimmt rum ;-)!

Ich weiß schon, warum ich aus dem verlogenen und heuchlerischen Clan ausgetreten bin und in wilder Ehe vor mich hinf.....#gruebel!!!

Sauwütend Josy
...in der Hölle ist es schön warm!

Beitrag von kathrincat 02.12.09 - 08:10 Uhr

sorry, sie ist nicht mehr in der kirche, was soll sie da noch. er hat recht. kirchen oder sekten haben nun mal ihre regeln, auch wenn sie dir nicht passen

Beitrag von jsteinba 02.12.09 - 08:25 Uhr

Was hat das mit Nächstenliebe zu tun?

Wie kann eine Frau, die selber aus der Kirche ausgetreten ist, Kinder auf die Erstkommunion vorbereiten?

Und selbstverständlich kann sie nicht die Kommunionshostie empfangen! Ich bin selber evangelisch und natürlich werde auch ich, wenn ich in einen katholischen Gottesdienst gehe nicht zur Kommunion gehen. Genauso wenig wie der katholische im Normalfall in der evangelischen Kirche.

Viele Grüße
Julia (die mit vielem, was die Kirche (insbesondere die katholische) macht nicht einverstanden ist. Aber das finde ich absolut richtig.

Beitrag von josy.mausi 02.12.09 - 08:32 Uhr

***Wie kann eine Frau, die selber aus der Kirche ausgetreten ist, Kinder auf die Erstkommunion vorbereiten?***

Doch, kann sie: sie wurde christlich erzogen und *hat das volle Programm durch* und ist auch gläubig! Nur weil man keine Kirchensteuer mehr bezahlt, heißt das noch lange nicht, das man jetzt nicht mehr an Gott glaubt!? Ihre Jungs sind auch getauft und erhalten die Möglichkeit sich religiös zu entwickeln oder später mal auszutreten.

Das hätte der Pfaffe auch vorher sich überlegen sollen, bevor sie schon monatelang mit den Kindern gearbeitet hat#klatsch und die Kids sich an sie gewöhnt haben!

Beitrag von sakirafer 02.12.09 - 08:44 Uhr

Hallo,

die Kommunion ist ein katholisches Rtual, also finde ich, dass man der katholischen Kirche sein muss, um Kinder auf ein rein katholisches Fest vorzubereiten.

Ich selbst bin evangelisch, bin auch noch Mitgleid der Kirche und darf streng genommen auch an keinem katholischen Abendmahl teilnehmen. Wenn es Pfarrer ganz genau nehmen, darf ich auch kein Taufpate für ein katholisches Kind sein.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Und ich finde, wenn einem die Kirche und die Arbeit in der Kirche so wichig ist, kann man nicht einfach austreten.

Das ist so, wie wenn ich meine Arbeit in einem beliebigen Verein liebe, kündige, weil ich keinen Beitrag mehr zahlen will und dann aber empört bin, dass ich nicht mehr aktiv mitarbeiten darf.

Vielleicht solltet ihr mal eure sichtweise ändern?

LG

Sakirafer

Beitrag von windsbraut69 02.12.09 - 12:16 Uhr

Ja, warum unterstützt sie IHRE Kirche denn nicht mit der Steuer, wenn sie so dahinter steht?

An Gott glauben, kann sie privat, soviel sie möchte aber sie hat doch dann in dem "Verein" Kirche nichts mehr zu suchen...

Beitrag von sassi31 02.12.09 - 16:57 Uhr

Dann hätte sich deine Freundin wohl mal eher überlegen sollen, was die katholische Kirche erwartet und toleriert. Wenn sie gläubig ist und im christlichen Sinne erzogen wurde, dürfte ihr das nicht fremd sein.

Von den Kirchensteuern (bzw. Steuern allgemein) werden u. a. auch Bedürftige unterstützt. Wo bleibt denn da ihre christliche Nächstenliebe?

Die Kinder werden es überleben, wenn nun eine andere Person den Unterricht leitet. Hätten sie auch gemusst, wenn deine Freundin z. B. längere Zeit krank geworden wäre.

Beitrag von stephaniejasmin 02.12.09 - 08:31 Uhr

Hallo,

wenn deine Freundin ausgetreten ist, hält sie offenbar nicht viel von der Kirche. Andere Gründe gibt es für einen Kirchenaustritt nicht, als dass man sich mit dem jeweiligen Glauben nicht identifizieren kann und/oder will. Warum sollte sie dann Kinder weiterhin auf die Kommunion vorbereiten? Das passt genauso wenig zusammen, wie ein Arzt, der kein Blut sehen kann.

"Sie hat es total gerne gemacht, von Herzen und sich richtig Mühe mit den 16 Kindern gegeben."

Warum ist sie dann überhaupt aus der Kirche ausgetreten. Ich finde zu so einem "Job" gehört auch die Liebe zur Kirche und zum christlichen Glauben.
Ich persönlich halte auch nicht viel von der Kirche, deshalb würde ich auch nicht ehrenamtlich für sie tätig sein!

"Er sollte doch froh sein, das es überhaupt noch freiwillige Hausfrauen gibt, die Zeit und Arbeit haben, den Kindern diesen Schmarrn beizubringen!!!"

Glaub mir, es gibt genug Hausfrauen, die dieses Amt übernehmen und zusätzlich jeden Sonntag in die Kirche gehen.

Das der Pfarrer den Grund genannt hat, dass sie geschieden und neu verheiratet ist, glaube ich nicht. Geschieden wird sie ja schon länger sein und nicht erst seit heute. Der eigentliche Grund ist, dass sie der Kirche mit ihrem Austritt glaubenstechnisch den Rücken gekehrt hat. Eine Entbindung ihres Amtes kann ich aus diesem Grund vollkommen verstehen.

Wenn sie gerne ehrenamtlich tätig sein möchte und gerne mit Kindern/Jugendlichen zusammen ist, gibt es auch noch andere Einrichtungen in denen sie mithelfen könnte, z.B. Jugendfreizeithäuser, Sportvereine usw. Da spielt es auch keine Rolle, dass sie keiner Glaubensgemeinde mehr angehört.

LG,
Steffi

Beitrag von dornpunzel 02.12.09 - 08:33 Uhr

Hallo,

ich verstehe gerade nicht, warum du so wütend auf den Pfarrer bist. Er verurteilt ihre Entscheidung nicht, aus meiner Sicht akzeptiert er sie lediglich.
Es war ihre Entscheidung, aus der Kirche auszutreten und jetzt wundert sie sich über die Konsequenzen? Die waren ihr auch klar, oder mußten ihr klar gewesen sein.
Alles, was ich nicht nachvollziehen kann ist, warum sie aus der Kirche austritt, wenn es ihr offensichtlich so wichtig ist, die Kommuniongruppe weiter zu machen und die Heilige Kommunion zu empfangen. Das beißt sich doch.
Wollte sie nur die Kirchensteuer sparen, oder wie? #kratz

Gruß,
Dornpunzel

Beitrag von josy.mausi 02.12.09 - 08:39 Uhr

Jetzt stell Dir mal vor: sie geht als einzige nicht zum Altar zum Hostien futtern. Was sich da wieder die Leute das Maul zerreißen und Du weißt wie grausam Kinder sind!!!
Meinst Du, die Kirche kann diese Kinder halten, jetzt wo sie mitbekommen haben, das die eigene Mutter so behandelt wird?!?! Ich glaube nicht, das die Kirche/der Pfarrer mit so einer Aktion Punktet!

Beitrag von dornpunzel 02.12.09 - 08:42 Uhr

Ändert nichts an der Tatsache: Die Frau ist aus der Kirche ausgetreten und möchte ihr nicht mehr angehören. Es war allein ihre Entscheidung und bei deiner Argumentation frage ich mich immer mehr, warum hat sie das gemacht? Ihr war es wohl egal, ob die Leute sich das M*** zerreißen. Da kann man jetzt wohl schwer dem Pfarrer die Schuld für geben.

Beitrag von josy.mausi 02.12.09 - 08:49 Uhr

Das *ausgetreten* war hier niemandem bekannt, sie kommt nicht von hier. Damit hat er sie jetzt bloßgestellt: Bin mal gespannt wann die *Hexenjagt* losgeht!

Bei mir weiß es auch keiner das ich ausgetreten bin, ich wohne auch nicht mehr dahein. Ich will gar nicht wissen, was die ollen Nachbarn mit meiner Mum abziehen, wenn sie das mal erfahren#schmoll. War ja schon damals ein Spießrutenlauf als meine Mum unverheiratet schwanger wurde!

Beitrag von sakirafer 02.12.09 - 08:56 Uhr

"Das *ausgetreten* war hier niemandem bekannt, sie kommt nicht von hier. Damit hat er sie jetzt bloßgestellt: Bin mal gespannt wann die *Hexenjagt* losgeht!"

Ja aber mal ganz im ernst,deine Freundin tritt aus, aber der Pfarrer soll Spielchen spielen, nur damit sich niemand das Maus zerreist?

Erwartet ihr da nicht ein bißchen viel?

Und ganz im Ernst, wo wohnt ihr denn? Mir ist es doch egal, ob mein Nachbar in der Kirche ist oder nicht, oder er gläubig ist oder nicht, an welchen Gott er glaubt.

LG

Sara

Beitrag von king.with.deckchair 02.12.09 - 10:50 Uhr

"Und ganz im Ernst, wo wohnt ihr denn?"

In einer Stadt mit über 100.000 Einwohnern wohnt sie.

OK, *** ist an manchen Stellen sozialer Brennpunkt (insofern dürften die Leute, so sie überhaupt Katholen und nicht Muslime sind, die es hier in großer Zahl gibt, andere Sorgen als anderleuts Kirchenzugehörigkeit haben) und vielleicht ist *** an manchen Stellen ein rückständiges Kaff, obwohl es Stadtteil einer Großstadt ist... trotzdem: ***

Beitrag von dornpunzel 02.12.09 - 11:29 Uhr

#schock
Ich hatte den Eindruck gewonnen, wir reden hier von einem 5000-Seelen-Dorf.

Beitrag von king.with.deckchair 02.12.09 - 12:07 Uhr

Nicht wirklich:

***

Zitat:

"Heute hat der Stadtteil rund 15.000 Einwohner."

:-)

Beitrag von hauke-haien 02.12.09 - 13:25 Uhr

Wolltest du noch den Link zur Pfarre:

***

Beitrag von king.with.deckchair 02.12.09 - 13:28 Uhr

Nö, warum? Ich weiß, wo es ist, sie hat es schließlich lauthals herausposaunt.

Wäre mal interessant zu wissen, was der Pfarrer davon hält, dass man ihn hier öffentlich mit Nennung des Ortes so hinstellt.

Beitrag von windsbraut69 02.12.09 - 12:26 Uhr

"Das ist eben das josy.mausi: Großer Aufriss, hysterischer Zorn - und nüscht viel dahinter. "


Och komm, das ist jetzt nicht fair....ist doch schon ein Skandal, was hier geschieht, oder? Sonst ist auf die Verlogenheit der Kirche doch auch Verlaß!

#rofl

Beitrag von rosali25 02.12.09 - 18:37 Uhr

Ich dachte immer, *** wäre ein Nobelviertel #gruebel

Beitrag von king.with.deckchair 02.12.09 - 19:06 Uhr

Ja nee, is' klar. Vor allem ***..

Beitrag von dornpunzel 02.12.09 - 08:59 Uhr

Hm, verstehe ich noch weniger. Wenn ich aus der Kirche austrete, stehe ich dazu. Aber genau damit scheint deine Bekannte/Freundin ein Problem zu haben. Der Pfarrer hat sie nicht bloßgestellt, im Gegenteil scheint sie ihm etwas vorgemacht zu haben.
Ich weiß nicht genau, wie das ist, wenn man eine Kommuniongruppe betreuen möchte (gibt es bei uns nicht mehr) aber ich könnte mir vorstellen, dass man da angeben muss, ob man selbst katholisch ist. Für die Kirche ist das ein wichtiger Punkt.

Du kannst es nun drehen und wenden wie du möchtest, der Pfarrer ist im Recht.

Und die Probleme, mit denen deine Mutter damals zu kämpfen hatte, hatten vermutlich erst in zweiter Linie mit dem Katholischen Glauben zu tun.

Beitrag von frauke131 02.12.09 - 12:05 Uhr

Wo wohnst Du denn? Deine Ansichten sind auch aus den 50ern! Was interessiert es andere wer wann und warum aus der Kirche austritt!

Beitrag von king.with.deckchair 02.12.09 - 12:31 Uhr

"Wo wohnst Du denn?"

Nicht im tiefsten Oberbayern, sondern mitten im Multikulti-Rhein-Main-Gebiet:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=11&pid=15116110

;-)

Beitrag von windsbraut69 02.12.09 - 12:28 Uhr

"Das *ausgetreten* war hier niemandem bekannt, sie kommt nicht von hier. Damit hat er sie jetzt bloßgestellt: Bin mal gespannt wann die *Hexenjagt* losgeht! "

Warum geht sie auch so link vor?