Wer verschenkt ein Tier zu Weihnachten ?

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Forum: Weihnachten

Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsbäume, Weihnachtsschmuck, Weihnachtsgebäck, Weihnachtsfeiern ... hier dreht sich alles um die Weihnachtszeit. Tipp: Schaue doch einmal in unsere Artikel zum Thema: Geschenke für die Kleinsten, Zauberhafte Adventszeit mit Kindern.

Beitrag von goldengirl2009 02.12.09 - 08:28 Uhr

Hallo in die Runde,

nach einer Diskussion gestern kam bei mir die Frage auf ob wirklich so viele Tiere zu Weihnachten verschenkt werden.
Daher mal hier die Frage wer hier ein Tier zu Weihnachten verschenkt.
Was verschenkt ihr und warum gerade zu Weihnachten ?

Gruß

Beitrag von rosastrampler 02.12.09 - 08:54 Uhr

Hallo!

Hm.
Einen Welpen zb kann man bei SORGFÄLTIGER Auswahl gar nicht zu so einem speziellen Datum "ordern", sondern wenn er eben geboren/abgabebereit ist.
Auf unseren Kleinen haben wir fast 1 Jahr gewartet. ;-)

Der Freund von meinem Sohn hat gerade zum Geburtstag Rennmäuse bekommen.
Und im Kindergarten hat ein Kind 2 Kanninchen zum Geburtstag bekommen.

LG

Beitrag von 280869 02.12.09 - 09:20 Uhr

Vor 16 Jahren hat uns unsere Hündin am heilligen Abend 14 Welpen geschenkt, genau zur Bescherung hat sie angefangen,einen Davon haben wir gleich die erste Hündin unserer Tochter geschenkt. Ich glaube aber das zählt wohl nicht.

Ich kenne aber eine Familie die haben Heiligabend ein Merschweinchenkäfig und Bücher geschenkt und die Tiere wurde dann am nächsten Morgen abgeholt.

Diese Tiere wurden aber auch sehr alt in der Familie.

Unsere Kinder haben iunsere Tiere immer zwischendrin bekommen.Meist wurden sie bei uns abgeladen.:-(

VG 280869

Beitrag von lollylolly 02.12.09 - 09:41 Uhr

ich persönlich denke das nicht sooo viele tiere zu weihnachten verschenkt werden!

ich glaube das wird von den medien sehr hochgepuscht um einmal im jahr an die armen tiere in der zoohandlung zu denken.
die übrigens das ganze jahr "arm" sind aber da ist es uninteressant.

ich persönlich würde kein tier zu weihnachten verschenken, wenn wir uns ein tier anschaffen wollen dann tun wir das, ganz unabhängig von weihnachten, ostern oder geburtstag.

Beitrag von stubi 02.12.09 - 09:52 Uhr

Hallo,
wir haben den Fehler mal gemacht. Was heißt Fehler, man hat sich halt nicht ausreichend informiert.
Mein Mann hatte jahrelang eine Landschildkröte, die Ostern 2004 nicht mehr aus der Winterstarre erwacht ist. Unsere Tochter war monatelang tieftraurig deshalb, also haben wir ihr zu Weihnachten eine Babyschildkröte incl. Terrarium geschenkt. Völlig unüberlegt, da mich diese Tiere nicht wirklich interessiert haben. Und dann war sie da und saß da traurig im Terrarium rum. Erst da habe ich angefangen, mich intensiv mit der Schildkrötenhaltung zu beschäftigen.
Nun habe ich ein Hobby, was mit totalen Spaß macht (Töchterchen interessiert sich nicht mehr wirklich für Schildkröten) und aus der einen Schildkröte sind mittlerweile 3 geworden mit riesigem Freilandgehege und Gewächshaus, natürlich regelmäßiger Winterruhe und was eben so dazu gehört.;-)
Aber ich denke, zumindest mir passiert so ein Fehler nie wieder. Nicht nur das Verschenken von Tieren zu Weihnachten oder Geburtstag, sondern eben auch das Anschaffen eines Tieres ohne vorher genau zu erkunden, wie ein tier artgerecht gehalten wird.

Beitrag von maybelle 02.12.09 - 10:08 Uhr

Hallo!

Ein Tier zu verschenken finde ich unmöglich. Also egal an wen, aber gerade an Kinder.
Tiere sind keine Sache, die man mal eben verschenken kann. Man sollte sich eine Anschaffung überlegen und in der Familie diskutieren und dann gemeinsam ein passendes Familienmitglied aussuchen. Wenn Kinder Tiere einfach geschenkt bekommen, lernen sie daraus einfach das Falsche.

LG Yvonne

Beitrag von biene81 02.12.09 - 11:00 Uhr

Das eine schliesst doch aber das andere nicht aus! Ich habe mit 11 Jahren einen Beagle-Welpen zu Weihnachten bekommen.
Aus einem Versuchslabor, die Anschaffung wurde von meinen Eltern wohl ueberlegt und der Hund ist immer erwuenscht und geliebt gewesen.
Ich finde es vollkommen problemlos ein Tier zu Weihnachten zu verschenken, wenn man sich darueber denn Gedanken macht.
WANN ist doch egal, Hauptsache man hat es sich gut ueberlegt, sich informiert und steht zu seiner Entscheidung.

LG

Biene

Beitrag von maybelle 02.12.09 - 13:57 Uhr

Ich finde trotzdem, gerade bei Tieren sollten ALLE Familienmitglieder miteinscheiden, welches Tier angeschafft wird.
Natürlich müßen in erster Linie die Eltern dahinterstehen. Es ist ja auch nicht so, dass es unbedingt schief gehen muß, das meine ich so nicht.
Für mich heißt das einfach, dass im Vorfeld geklärt wird, wer welche Aufgaben übernimmt. Was zu beachten ist, was sich jeder im einzelnen wünscht, ws geht und was nicht.
Wenn es aber ein Geschenk ist, eine Überraschung fürs Kind, dann hat das Kind in der Regel den gesamten Entscheidungsprozeß überhaupt nicht mitbekommen und bekommt zu Weihnachten einen Welpen/Katze... vorgesetzt. Was ist nun aber, wenn das Tier nicht den Vorstellungen des Kindes entspricht? Wenn die Chemie nicht stimmt?
Sicher kann das auch anders laufen, aber ich finde trotzdem, ein Lebewesen ist kein Geschenk von einem Menschen an einen anderen.
Wir haben sehr lange in unserer Familie drüber gesprochen, mit allen Familienmitgliedern, welche Tiere wir uns anschaffen. Haben uns gemeinsam überlegt, was geht und was nicht geht. Und waren letzlich gemeinsam im Tierheim und haben uns die Katze ausgesucht, die uns allen gefallen hat und die am besten in unsere Familie passt.
Meine Tochter hat dabei unheimlich viel mitgenommen, gerade auch, was für eine Verantwortung dahinter steht, wenn man ein Tier anschafft und was man alles bedenken muß. Wenn wir ihr nun einfach irgendeine Katze vor die Nase gesetzt hätten, würde sie sich nächstes Mal vielleicht einen Hund wünschen oder ein Pferd. Weil es ist ja so einfach ein Tier in die Familie zu holen.

Beitrag von sue20 02.12.09 - 12:01 Uhr

Soviel Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

Besonders den letzten Satz hätte ich gerne etwas genauer erklärt bekommen...?!

Vg Sue

Beitrag von ratzemann 02.12.09 - 11:31 Uhr

hallo!

1989 haben ich einen dackel/pudel welpen zu weihnachten bekommen.

eine arbeitskollegin meiner mutter hatte auf ihre dackelhündin nicht aufgepasst und sie wurde ungewollt schwanger! ;-)

sie bekam 3 welpen, einer davon ist leider bei der geburt gestorben.

es passte sich halt gerade, das sie einen tag vor heiligabend abzugeben waren.

wir hatten unseren benni dann 16 jahre lang, 16 schöne jahre mit ihm!

er mußte dann leider eingeschläfert werden, er hatte einen tumor und zig andere wehwehchen!

meine mutter ist heute noch traurig, er hat halt dazu gehört so lange zeit. für sie war es sehr schlimm, hat ihm die letzte zeit, die er noch bei uns sein durfte, sehr schön gemacht.

lg

lg

Beitrag von sue20 02.12.09 - 11:57 Uhr

Ich habe zu Weihnachten, ich war 13 Jahre oder so, einen Golden Retriever bekommen. Die Entscheidung meiner Eltern war wohlüberlegt und goldrichtig. Denn Hund haben wir im neuen Jahr geholt/gekauft...Zum Heiligabend habe ich alle Utensilien bekommen wie Halsband, Leine, Buch, Hundnapf usw....
Mein Hund lebt heute noch bei mir. Hat damals stolze 2000 Takken gekostet und war defenitiv keine Bauchentscheidung meiner Eltern, nur weil das Töchterchen einen Hund wünscht...

Vg Sue

Beitrag von drachenengel 02.12.09 - 18:57 Uhr

Hallo,

ich bekam, als ich sechs war, zu Weihnachten meinen heissersehnten Goldhamster mit Käfig etc.. meine Eltern hatten mein Betteln satt, wollten vermeiden, dass ich mir von meinem ersparten Geld (danke meiner Uroma gg) direkt zwei oder mehr Hamster holen will.

Nunja, es gibt wahrhaft so manche, die sich wirklich keinen Kopf machen und so landen an Ostern, Weihnachten oder Geburtstag die Wunschtiere auf dem Geschenketisch.

Ein Kindergartenfreund bekommt Weihnachten Meerschweinchen, weil die Nachbarskinder auch welche haben und er sich ja sooo die Meeris wünscht, hmm, ich hoffe, sie leben lange und ich hoffe, dass er wirklich lernt, mit sechs Jahren, die Verantwortung zu übernehmen mithilfe seiner Eltern. Allerdings bekommt er alles, was er sich wünscht, naja..

Unsere Tiere wurden zwischendrin angeschafft... unser Vierbeiner vom Züchter, da ihn wegen eines Haarfehlers keiner wollte und er sofort meinen Mann umgarnte "zackiger Welpenwadenbiss gg". So warteten wir, bis er abgabebereit war und wir haben heute schon Angst vor dem Tag, wo es ihn mal nicht mehr geben wird.

Dazu gesellten sich dann noch Kaninchen, in die ich mich verliebte, unser Sohn sich verliebte und gut. Reicht nun aber auch, ich hoffe mal, dass unsere Kleine nicht eines Tages auch noch mit Wunsch nach Katze, Vögel oder ähnliches ankommt :-)

zu Weihnachten finde ich total unangebracht, und ich sah im Tierheim viele viele Tiere, die nach Weihnachten abgegeben wurden, da dann auf einmal die Arbeit festgestellt wurde, die mit Tierhaltung verbunden ist.

Oft werden Tiere mit Kuschelfiguren verwechselt, leider.. Tiere sind nunmal kein Spielzeug, was man bei Bedarf mal herholt.

LG

Mone

Beitrag von glu 04.12.09 - 17:42 Uhr

Sollte mein Kind sich mal ein eigenes Tier wünschen, dann würde er zum Geburtstag oder zu Weihnachten lediglich ein Buch darüber bekommen.

Meine Mutter hat mir auch nur ein Buch über Hamster geschenkt als ich unbedingt einen wollte, nachdem ich das Buch gelesen hatte, hatte sich das Thema Hamster für mich erledigt, ich hatte nämlich keine Lust auf ein nachtaktives Tier ;-)

Ich würde nie ein Tier verschenken, ich finde es respektlos ein Lebewesen zu verschenken, das hat so was überhebliches!

lg glu