Stillen bei Wachstumsschub - 2 Wo. altes Baby

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von energizer 02.12.09 - 12:02 Uhr

Hallo ihr Lieben,

es wäre toll, wenn ihr mir mal aus euren Erfahrungen berichten und vielleicht ein paar Tipps geben könntet. #danke

Meine Maus war heute Nacht total unruhig und ich musste sie zu uns ins Bett holen und total oft anlegen. Heute Vormittag hat sie auch immer nur ganz kurze Schlafphasen und will ständig angelegt werden. Meine Hebi meinte jetzt, dass ich darauf achten soll, dass zwischen 2 Stillphasen immer 1,5 Stunden Pause sind. Ich könnte das dann mit Tee oder Schnuller überbrücken, wenn sie schreit, weil sie wieder angelegt werden will. Habe gerade schon mal alles sterilisiert, möchte ihr aber eigentlich kein Fläschchen und keinen Schnuller geben. Auch wenn meine Hebi meint, dass das bei ihr wohl nicht zur Saugverwirrung führen wird, weil sie so toll trinkt. Kann ihr den Tee auch mit ner kleinen Spritze in den Mund geben. Das ist ja schon mal einen Versuch wert. Jetzt warte ich darauf, dass Schwiegermutti heute Mittag Tee besorgt...

LG energizer und #schrei 2 Wo.

Beitrag von qrupa 02.12.09 - 12:13 Uhr

Hallo

Bitte ignorier den Rat deiner Hebamme, wenn du gerne voll stillen willst! Das ist völlig veraltet und absolut kontraproduktiv! Es ist völlig normal, dass Babys gerade in den ersten Wochen und in Wachstumsschüben auch mal alle 30 minuten stillen wollen und das ist völlig in Ordnung. Mit Tee oder ähnlichem bringst du nur alles und besonders auch deine Milchproduktion völlig durcheinander. Stille IMMER nach Bedarf, egal wie lange das letzte Mal her ist!

LG
qrupa

Beitrag von miriamama 02.12.09 - 12:15 Uhr

Unterschieben und genehmigt!! ;-)

Beitrag von energizer 02.12.09 - 12:15 Uhr

Das denke ich nämlich auch. Ist natürlich schwierig, weil ich ja froh bin, dass ich eine Hebamme mit fast 30 Jahren Berufserfahrung habe, der ich auch total vertraue.

Sie meinte, wenn die Abstände zwischen dem Stillen zu kurz sind, würde sich die alte mit der neuen Milch vermischen, oder so. Und das wäre dann für das Baby unangenehm. Habe das nicht ganz verstanden.

Beitrag von cora27 02.12.09 - 12:19 Uhr

Mein Kleiner hat wochenlang stündlich gestillt - wenn nicht noch öfter ;-)
Da hat sich die alte Milch also quasi ständig mit der neuen vermnischt und es hat ihm definitiv nicht geschadet!

Also: anlegen wenn Dein Kleines will und durchhalten, das wird wieder besser.

LG,
Cora

Beitrag von miriamama 02.12.09 - 12:21 Uhr

Blösinn..... Milch schmeckt immer... Still einfach nach Bedarf und gut ist.. Leider haben Hebammen nicht immer DIE Ahnung vom Stillen, auch wenn sie schon 30 Jahre im Beruf sind. Meist haben die leider veralterte Ansichten und verunsichern die Mütter oft...

LG! Miriam, die schon seit 16 Mon stillt!

PS: Hätte ich auch meine Hebi gehört (mit 15 Jahren Erfahrung), hätte ich warscheinlich nur 5 Tage gestillt...

Beitrag von energizer 02.12.09 - 12:29 Uhr

Lieben Dank für eure Antworten!

So werde ich es machen!

LG auch Miriam (;-))

Beitrag von qrupa 02.12.09 - 12:33 Uhr

hallo

ja, früher dachte man das, aber das ist ganz großer Mist. Wenn du eien ältere Hebamme hast, dann wird sie das noch so gelernt haben, aber da ist wirklich nichts dran! Überleg doch mal, während des stillens, was ien ersten tagen udn wochen ja nicht selten mal eien Stunde dauert trifft pausenlos neue auf alte Milch. Und die Verdauung fängt schon im Mund an. Zudem ist Mumi nach 60-90 Minuten komplett verdaut und schon auf dem Weg in die Windel!
Deine Hebamme meint es sicher nur gut und hat auf anderen gebiten sicher eine Menge Ahnung, aber das stillen gehört nicht gerade zu ihren Stärken.

LG
qrupa

Beitrag von dina131283 02.12.09 - 14:20 Uhr

Hhmm also meine Hebamme ist nicht alt und unsere KÄ auch nicht. Und genau von den beiden wurde es mir auch so gesagt!

Du schreibst ja selber das die Milch nach 60-90Minuten verdaut ist. Das sind nunmal keine 30 MInuten;-)

Beitrag von qrupa 02.12.09 - 14:34 Uhr

Hallo

es stimmt aber ganz einfach nicht, egal was die beiden erzählen. Es ging mir nur darum zu zeigen dass, wenn das Baby nach 60 Minuten wieder nen leeren Magen hat es völliger Blödsinn ist es noch eien ganze Stunde Hungern zu lassen. Das macht absolut keinen Sinn. Aber auch alle Stunde oder öfter zu stillen ist völlig in Ordnung und sorgt eben NICHT für Bauchweh, egal wer das behauptet. Früher dachte man das, aber diese Ansicht ist einfach längst wiederlegt und es ist wirklich traurig, dass viele "Fachleute" und weder KiA noch Hebamme sind wirklich ausgebildete Fachleute für's stillen, dafür gibt es Lactationsberaterinnen, solchen Murks weiter verbreiten, weil sie sich zu dem Thema nicht vortbilden.

LG
qrupa

Beitrag von dina131283 02.12.09 - 14:17 Uhr

Entschuldige aber das Kind muss doch auch verdauen und wenn nach so kurzer Zeit auf die halb verdaute Milch wieder neue kommt, kann das mitunter zu Gärungen führen, die dann zu Bauchweh führen!

Es sollten schon 1,5-3Stunden dazwischen liegen!

Nach Bedarf Stillen ist ja richtig, aber nicht alle 30 Minuten.

LG

Beitrag von qrupa 02.12.09 - 14:29 Uhr

Hallo

das ist leider völlig veralteter Blödsinn,der immernoch weit verbreitet ist!

Unter anderem kann man das hier
http://www.lalecheliga.at/stillinformationen/faq.php
http://www.rabeneltern.org/stillen/ammenmae/ammenmaerchen.shtml#e
http://www.bdl-stillen.de/mythen/mythen.htm

nachlesen. Gibt aber auch eien Menge gedruckte Fachliteratur zu dem Thema. wer immer dir das erzählt hat sollte sich dringend zum stillen weiterbilden

LG
qrupa

Beitrag von lalal 02.12.09 - 16:38 Uhr

Wenn man schon sein Wissen an die Frau bringen will sollte dieses auch stimmen.

Vorher mal informieren!

Beitrag von dina131283 02.12.09 - 21:51 Uhr

Hatte ich, und zwar bei meiner KÄ und bei meiner Hebamme!

Nur zur Info #augen

Beitrag von rmwib 02.12.09 - 19:24 Uhr

Klar, ich krieg ja auch irre Wanstrammeln wenn ich in einer Stunde 2 Latte Macchiato trinke und keine 2 Stunden Pause dazwischen mache #klatsch#klatsch#klatsch

Beitrag von aletheia 02.12.09 - 20:52 Uhr

"Wanstrammeln"
LOL #rofl

Beitrag von dina131283 02.12.09 - 21:23 Uhr

#augen

super vergleich!!

Beitrag von mansojo 02.12.09 - 12:30 Uhr

Hallo energizer,

willkommen und Glückwunsch zum gesunden Nachwuchs

Tee würd ich gar nich geben wenn dann Wasser
bei einem vollgestillten Kind ist das unnötig
es werden nich nur Hunger und Durst gestillt auch Kuscheln,Nähe, Mamas Geruch,Wärme

nich verzagen diese Dauerstilltage kommen noch öfter
mach es Dir gemütlich mit dem Baby


liebe Grüße Manja

Beitrag von miriamama 02.12.09 - 13:17 Uhr

Auch Wasser bitte weg lassen...

Hier die Gründe:

http://www.hebamme4u.net/blog/artikel/archive/2008...en.html



"Auch wenn die Hitze im Sommer groß ist: Babys, die noch keine feste Nahrung bekommen, sollten nicht extra Wasser erhalten. Sie können ihren zusätzlichen Flüssigkeitsbedarf über die Muttermilch oder über die Fläschchennahrung stillen. "Eine extra Zugabe von Wasser.....

kann den empfindlichen Natriumhaushalt des kleinen Körpers stören", erklärt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte (BVKJ) in München. Mögliche Folgen seien eine sogenannte Wasservergiftung und sogar Krampfanfälle.

Zu viel Natrium schadet Gehirnzellen
Zu viel Wasser kann dem Kinderarzt zufolge Natrium aus dem Blut spülen und so die Gehirnzellen schädigen. Bei Natriummangel im Blut tritt Wasser ins Gewebe über. "Wenn ein Baby benommen wirkt, eine geringe Körpertemperatur um 36,1 Grad oder weniger hat und das Gesicht geschwollen oder aufgedunsen wirkt, können dies Anzeichen für eine Wasservergiftung sein", warnt Fegeler."

Große Last für die Nieren
Jedes Kind, das zu viel Wasser trinkt, kann von einer solchen Wasserintoxikation betroffen sein. Insbesondere Babys, die noch kaum Natrium über die Nahrung erhalten und deren Nieren noch nicht so schnell Wasser ausscheiden können, leiden unter einer Wasseransammlung im Körper."


http://www.focus.de/gesundheit/baby/news/ueberhydr...47.html


Mit einer Wasserwarnung haben sich Kinderärzte der Johns Hopkins Kinderklinik in Baltimore, Maryland, zu Beginn der heißen Jahreszeit an die Öffentlichkeit gewandt. Denn jeden Sommer müssen Babys mit den erschreckenden Symptomen einer Wasservergiftung in die Notaufnahme.

„Wenn sie zu uns gebracht werden, haben die Babys oft schon krampfartige Anfälle oder sie sind bewusstlos“, berichtet die Kinderärztin Jennifer Anders. Zwar brauchen Babys an heißen Tagen mehr Flüssigkeit. Aber zumindest in den ersten sechs Monaten sollten sie kein reines Wasser trinken. Häufigeres Stillen oder mehr Flaschenkost reichen aus, um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Babynieren sind den Wassermengen nicht gewachsen

Säuglinge sind besonders anfällig für Wasservergiftungen, weil die Nieren während des ersten Lebensjahrs noch unterentwickelt sind. Sie können größere Mengen Wasser nicht schnell genug verarbeiten und ausscheiden. Die Folge ist eine zu hohe Verdünnung des Salzes Natrium im Blut. Die betroffenen Babys werden zunächst lethargisch und wirken aufgedunsen. Bleibt das Ungleichgewicht zwischen Salz und Wasser bestehen, kommt es zu den schwereren Symptomen. „Zum Glück können wir Babys, die bei uns eingeliefert werden, mit einer Gabe von Elektrolyten schnell helfen“, sagt Jennifer Anders. Nur in ganz seltenen Fällen komme es zu bleibenden Schäden.

Die meisten Babys trinken von sich aus so viel Mutter- oder Flaschenmilch, wie sie brauchen. „Oft meinen Eltern jedoch, sie täten etwas für die Gesundheit ihres Kindes, wenn sie ihnen während der heißen Monate zusätzlich Wasser geben“, hat der Kinderarzt Allen Walker, Leiter der Notaufnahme der Klinik, beobachtet. Wird der Nachwuchs jedoch zu oft zum Trinken aufgefordert, kann es zu einer Überhydrierung kommen.

Eine Verstopfung kann zusätzliche Flüssigkeit erfordern

Weniger gefährdet sind Babys im Alter zwischen sechs und zwölf Monaten, die bereits feste Speisen bekommen. Sie nehmen mehr Salz mit der Nahrung auf, so dass sie das Defizit im Körper ausgleichen können. Am Ende des ersten Lebensjahrs sind auch die Nieren voll ausgebildet und fähig, den Salz- und Wassergehalt im Körper besser auszubalancieren.
Es gibt Ausnahmen vom Wasserverbot, zum Beispiel, wenn das Baby an einer Verstopfung leidet. Darüber sollte jedoch der Kinderarzt entscheiden. Selbst bei Magen- und Darmerkrankungen mit Durchfall und Erbrechen soll normalerweise Mutter- oder Flaschenmilch das Flüssigkeitsdefizit eines Säuglings decken. So lauten auch die Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation. Kommt es jedoch zu einem starken Wasserverlust, muss auf jeden Fall der Kinderarzt aufgesucht werden. Eine gefährliche Dehydrierung drohe, so die Ärzte der Johns Hopkins Klinik, wenn die Windeln weniger als dreimal in 24 Stunden nass werden.

Beitrag von mansojo 02.12.09 - 13:32 Uhr

ich sach ja is unnötig bei vollgestillten Kindern

Tee gehört für mich zu den Heilmitteln
Wasser ist zum Durst löschen da

LG Manja

Beitrag von miriamama 02.12.09 - 13:52 Uhr

Tee auf jeden Fall als Heilmittel!!

Aber Wasser gehört auch nicht zum Durstlöschen in einen vollgestillten Kindermagen..

Beitrag von mansojo 02.12.09 - 14:01 Uhr

#kratz
meinte das generell als Durstlöscher

ich hab zum Glück soviel Milch das ich noch nich in Versuchung kam meiner Tochter was anderes anzubieten

selbst jetzt mit über 6 Monaten möchte sie nix anderes
bei den Breiversuchen hat sie mich angeschaut #schrei#schock
neeneee dat dauert noch

liebe Grüße Manja

Beitrag von miriamama 02.12.09 - 14:17 Uhr

Nein..nein... auch nicht als Durstlöscher bei Babys... Immer nur Muttermilch... deswegen auch mein Beitrag.. Babys vertragen es einfach nicht und können schnell eine Wasservergiftung bekommen. Wirklich besser nur Muttermilch geben. Schadet der Anregung auch nicht.. ;-)

Beitrag von mansojo 02.12.09 - 14:19 Uhr

ich weiß!
wir reden aneinander vorbei;-)

ich hab es auf die Erwachsenen bezogen

ufff

Beitrag von miriamama 02.12.09 - 15:05 Uhr

O... okay...gut.. wir haben aneinander vorbei geredet...;-)

LG! Miriam

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