Nach sechs Jahren KiWu

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von dani-77 02.12.09 - 12:37 Uhr

Hallo,

war heute bei meiner neuen Fä. Ich habe ihr von unserem Kinderwunsch erzählt und was wir schon alles gemacht haben.
Da sagte sie auf einmal wollen sie nicht lieber ein Kind Adoptieren da war ich schon mal geschockt. :-[
Sie hat mich dann untersucht und gefragt ob ich schon mal eine Bauchspiegelung und Eileiterdurchgängigkeit machen lassen habe. Ich habe gesagt nein das wurde noch nie bei mir gemacht.
Dann haben wir besprochen wie es weiter gehen soll jetzt soll nach sechs Jahren Kinderwunsch eine Bauchspiegelung und Eileiterdurchgängigkeit gemacht werden. Dann fragte sie mich wie lange ich noch die Künstlichen befruchtungen machen möchte :-[ natürliche bis es geklappt hat.
Wie läuft denn so eine Bauchspiegelung und Eileiterdurchgängigkeit ab?

Sorry für das #bla

LG Dani

Beitrag von mardani 02.12.09 - 13:01 Uhr

Hallo Dani

Du kannst die Eileiter per Echovist testen lassen, ich persönlich fand das ätzend.....Mir hat es weh getan - anderen nicht.

Eine Bauchspiegelung ist an sich wirklich easy. Manche KHs machen das auch schon ambulant.

Bei meiner BS haben sie einen kleinen Schnitt im Bauchnabel und an den Seiten gemacht (meine EileiterSW wurde entfernt #gruebel) und die Ärzte haben mit einer Kamera und Ultraschall einen Blick geworfen und meinen verbliebenen Eileiter gespült.
Alles unter Vollnarkose, war aber wirklich ok.

Da braucht du keine Angst vor zu haben.

Beitrag von dani-77 02.12.09 - 13:05 Uhr

#danke für deine Antwort. Habe ja schon so viel durchgemacht dann ist das bestimmt eine Kleinigkeit.

LG Dani

Beitrag von dollie 02.12.09 - 13:04 Uhr

Hallo Dani, also eine BS ist harmlos... wird unter Vollnarkose gemacht und man hat nachher einstichstellen am Bauchnabel und zwei im Scharmbereich...
Der Bauch wird mit Gas vollgepumpt und dann kann der Arzt hineinsehen und gegebenenfalls verwachsungen lösen.
Allerdings frage ich mich was das bringen soll?
Ihr habt doch schon künstliche Befruchtungen gemacht und dafür braucht man die Eileiter doch nicht.
Wäre da eine Gebärmutterspiegelung nicht mal sinnvoller?

Was habt ihr denn bislang gemacht und hattest du schonmal eine Einnistung?

Lg Daisy

Beitrag von dani-77 02.12.09 - 13:14 Uhr

Hallo,

hatte letztes Jahr eine Gebärmutterspiegelung da war alles ok.
Habe der Fä gesagt das der letzte Fa gesagt hat bei uns beiden ist alles i.O. ich müsste auf normalen weg schwanger werden.
So ich habe 2004 sechs Monate Clomifen genommen hat nix gebracht.
2006 Überweisung in die KiWu Klinik da habe ich 6 IUI, 1 IVF, !Kryo und eine ICSI. Letztes Jahr habe ich eine ICSI im Ausland gemacht leider ohne Erfolg. Habe es dann wieder für sechs Monate mit Menogon stimu und GV nach Plan.
Es muss doch irgendwann mal klappen mit dem schwanger werden.

Beitrag von dollie 02.12.09 - 13:19 Uhr

Ohje, das ist ja wirklich schrecklich... Aber zu große Hoffnungen würde ich in die BS nicht setzen, denn wie gesagt, die Eileiter brauchtest du bei Icsi und co ja auch nicht..

Hat sich denn niemand geäußert woran es liegen kann, das es noch zu keiner einzigen Einnistung gekommen ist?
Welche Blutgruppe hast du?

Beitrag von dani-77 02.12.09 - 13:30 Uhr

Achso doch ich hatte schon mal 3 einnistungen.
2003 aber FG in der 7 SSW, nach einer IUI und nach ersten IVF aber eine Woche nach BT Abgang mit der Mens.
Habe auch dieses Jahr im März eine Partnerimmunisierung machen lassen.
Habe die Blutgruppe 0 rhesusfaktor negativ.

Beitrag von dollie 02.12.09 - 13:36 Uhr

Hast du denn nach der FG immer Spritzen bekommen, dass dein Körper keine Antikörper bei der nächsten Ss bildet?
Oder ist dein Mann auch negativ?

Beitrag von dani-77 02.12.09 - 13:43 Uhr

Nein habe keine spritze nach der Fg bekommen. Was für eine spritze ist das denn?
Habe gerade geschaut mein Mann ist positiv.

Beitrag von dollie 02.12.09 - 13:52 Uhr

Das kann es doch wohl garnicht geben..? Bist du denn sicher???
Da bei einer FG das Blut deines Kindes mit deinem in Verbindung kommt hättest du eine Spritze bekommen müssen die bei einer nächsten Ss verhindert das du Antikörper gegen dein Kind bildest und es somit von deinem Körper abgestoßen wird... bin grad etwas sprachlos...

Habe dir das nochmal rausgesucht
http://www.cslbehring.de/s1/cs/dede/1153237154403/content/1153237154180/content.htm

Beitrag von dani-77 02.12.09 - 13:58 Uhr

Deswegen habe ich die anderen immer abgestoßen. Mir wurde ja bei der Partnerimmunisierung die weißen Blutkörperchen meines Mannes in den Unterarm gespritzt. Das soll aber nur sechs Monate halten und die sind jetzt leider schon vorbei.
Danke für die Seite lese sie mir gleich mal durch.

Beitrag von vivi0278 02.12.09 - 13:17 Uhr

Hallo Dani. Ich finde, die Bauchspiegelung hätte schon längst mal gemacht werde müssen. Es muß ja eine Ursache geben, warum es nicht klappt und die findet man manchmal nur durch die Bauchspiegelung. Die ist nicht schlimm. Es werden drei kleine Schnitte gemacht, einer im Bauchnabel und zwei knapp über der Bekinizone. Dann wird ein Gas in den Bauch geleitet, damit sie alles gut anschauen können. Hinterher ziept die Narbe im Bauchabel, aber sonst halb so schlimm. Die Eileiterdurchgängigkeit wird von unten :-), auch unter Vollnarkose getestet. Mittels einer Flüssigkeit glaub ich.
Ein adoptiertes Kind ist nie ein eigenes!
So, ich hoffe, ich konte etwas helfen.
LG

Beitrag von dani-77 02.12.09 - 13:25 Uhr

#danke für deine Antwort. Ja das stimmt ein Adoptiertes kind ist kein eigenes.

LG Dani

Beitrag von dollie 02.12.09 - 13:59 Uhr

Schau bitte auch nochmal hier...

http://de.wikipedia.org/wiki/Rhesus-Inkompatibilit%C3%A4t

dort steht nochmal
Eine Sensibilisierung kann aber auch bei vorangegangenen Fehlgeburten oder Bluttransfusionen erfolgt sein. Das nun vorhandene Immungedächtnis führt bei einer weiteren Schwangerschaft zur erneuten und verstärkten Bildung von Anti-D-Antikörpern (Boosterung).