Bandscheibenvorfall/ Lust auf Austausch?

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Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von jennifer.cloney 02.12.09 - 14:06 Uhr

Vor etwa einem Monat wurde ein Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich bei mir festestellt.
Ich leide und Sklerose und Hypermobilität. Darum kenne ich Rückenschmerzen.

Doch vor einige Monaten wurden die Schmerzen immer stärker. Darum ging ich zum Hausarzt. Der hat mich aber nur mit Schmerzmittel zugedröhnt.
Ein Chiropraktiker stellte dann durch eine CT den Bandscheibenvorfall fest und übergab mir eine Überweisung zum Rheasport.
Doch Rheaasport wollte niemand mit mir machen, so lange ich nicht schmerzfreier bin.
Also zum Orthopäden. Dieser verordnete mir eine PRT. Diese wurde zweimal durchgeführt.
Heute nehme ich Langzeitschmerzmittel und bekomme Physiotherpie und Akupunktur.

Ich kann klar von Besserung reden. Aber ich habe immer noch enormen Druck auf das Steißbein. Außerdem scheine ich immer wieder Schonhaltungen einzunehmen und bekomme dann Muskelschmerzen...

Wem geht es ähnlich? Hat jemand Lust sich mit mir auszutauschen welche Behandlungen, Medikamenten helfen?
So hat mir mein Orthopäde nahe gelegt nach Hamm in eine Privatklinik zu gehen. Dort werden die Sehnen unterspritzt, damit sie die Wirbelsäule stärken. Hat das hier schon jemand gehört oder sagar Erfahrungen damit gemacht?

Liebe Grüße
Jennifer

Beitrag von sterni84 02.12.09 - 14:25 Uhr

Hallo!

Ich hatte 2004 einen Bandscheibenvorfall bei L4/L5. Ich steckte im 1. Ausbildungsjahr und war über 1 Jahr krank geschrieben. Ich bekam diverse Medikamente, eine Reha und Krankengymnastik. Es tat sich nichts.

So wurde ich dann ENDLICH im November 2005, nach einem Jahr Schmerzen operiert und bin seitdem schmerz- und beschwerdefrei.

Ich weiß, das heute ein Bandscheibenvorfall nicht mehr operiert wird. Mein Nachbar (32) hatte letztes Jahr seinen 4. Bandscheibenvorfall und ist noch kein Mal operiert worden.

LG Lena

Beitrag von jennifer.cloney 02.12.09 - 14:34 Uhr

Ja, Operationen werden nur ungern durchgeführt.Aber bei dem Gedanken, dass ich jetzt permanent Schmerzen habe, dass ich noch sehr lange Medikamente nehmen muss, irgendwann noch stärkere, beunruhigt mich...
Ich fühl mich zum Teil gar nicht ernst genommen von den Ärzten. So sagen sie, dass die Schmerzen vermutlich nicht von dem Bandscheibenvorfall ausgehen. Und das, weil ich keine Schmerzen im Bein habe. Mir tut halt mein Steiß und mein Po weh...
Ich frage mich, wie das weiterehen soll. Meine Physio wurde bereits verlängert, doch das geht irgendwann nicht mehr. An Rheasport ist im Moment noch nicht zu denken. Oder wird es mit Belastung, gezielten Übungen besser???#zitter

Beitrag von kapulli 02.12.09 - 16:03 Uhr

Hallo Jennifer!

Schau doch mal unter diesem link nach: www.diebandscheibe.de.
Dort kannst Du dich mit Leidensgenossen austauschen.

Gute Besserung und L.G.
Kapulli