Immer nach Papa-Tag dicke Tränen

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von nadja172 02.12.09 - 14:51 Uhr

Hallo

meine Tochter ist 2 1/2 Jahre alt. Mein Noch-Mann und KV hat uns vor einem halben Jahr über Nacht einfach verlassen.
Am Anfang war der "Ton" zwischen uns noch normal aber jetzt wird es immer mehr zum hässlichen Rosenkrieg. er will alle Rechte aber keinerlei Pflichten. Zahlt nicht wirklich voll und was er muss. Naja egal.

Jetzt ist es bei uns so, dass er zu seinem Vater und seiner Stiefmutter gezogen ist und die Kleine jedes WE für 8 Stunden holt. Ich finde es schön das er sich um die Kleine kümmert und sie so den Kontakt hat aber seit ein paar wochen habe ich das Problem, dass die kleine immer nach dem Besuch bei ihrem Papa sehr aggressiv ist. Der "Zustand" hält so zwischen 2-3 Tage an. Die erste Nacht ist dann auch immer ganz schlimm, weil sie oft wach wird und weint. So langsam weiß ich nicht mehr was ich machen soll bzw. wie ich der kleinen helfen kann.

habt ihr solche Probleme auch schon gehabt und wenn ja was habt ihr in der Situation gemacht?

Lg Nadja

Beitrag von petra1982 02.12.09 - 14:59 Uhr

also die kleinen meines mannes haben die ersten wochen und monate auch geheult wenn er sie zu mama gebracht hat, und waren agressiv ihr gegenüber.....haben auch bei uns sich geweigert sich umzuziehen.....mittlerweile haben sie sich an die situation gewöhnt so gut es eben möglich ist.....sie sagen zwar ab und an mal sie wollen nicht heim zu mama, freuen sich dann aber doch wenn sie wieder sie sehen....denk das ist ganz normal deine kleine ist ja auch noch sehr jung. die kleine meines mannes war gleich alt damals zu anfang.....tröste sie und lass sie den krieg zwischen euch nicht mitbekommen.....

Beitrag von nadja172 02.12.09 - 15:03 Uhr

Hallo

den Krieg zwischen uns versuche ich immer so gut es geht vor ihr zu verbergen. sie soll das nicht mit bekommen. Ich lasse auch in ihrer Gegenwart kein böses Wort über meinen Mann fallen.

Sie weint auch nicht wenn sie zurück kommt im gegenteil. Der Stress fängt eigentlich erst später an wenn sie dann z. B. ins Bett soll oder wenn irgendwas ist, was nicht nach ihrem Kopf geht. Dann wird es heftig.

Beitrag von petra1982 02.12.09 - 15:05 Uhr

kann sie dir sagen ungefähr was sie belastet bzw. beschäftigt? sie vermisst ihn eben ist ja noch nicht so lange das ihr getrennt seid.

Beitrag von nadja172 02.12.09 - 15:10 Uhr

Nein sie sagt nicht wirklich was. Wenn sie nachts weint schreit sie aua aua und wenn ich frage wo hält sie mir einen Fuß hin. War auch schon deswegen beim Ki-Arzt aber die Füsse sind beide ok.

Beitrag von petra1982 02.12.09 - 15:14 Uhr

wachst sie eventuell? frag deinen ex mal ob es bei ihm vieleicht auch ist......also unsere haben nur theater gemacht wenn sie zu mama mussten weil sie nochlänger bleiben wollten aber nicht wegen schmerzen oder so.....

Beitrag von jules1971 02.12.09 - 16:11 Uhr

Hallo,

"habt ihr solche Probleme auch schon gehabt und wenn ja was habt ihr in der Situation gemacht?"

Da stellt eine allein erziehende Mutter (das Kind wohnt bei ihr und besucht den Vater) diese Frage ... aus welcher Kompetenz meinst Du nun, diese Frage unbedingt beantworten zu müssen, so als Nicht-Mutter, zu der die Kinder des Partners zu Besucht kommen.
Merkst Du gar nicht, wenn die Voraussetzungen völlig andere sind ... ach ne, das ist ja nicht so Deine Stärke ... sah man ja, als Du Deine Situation (Doppel-Verdiener mit Schulden) mit der einer allein erziehenden schuldenfreien Mutter mit kleinem Gehalt vergleichen wolltest.

Mann, Mann, Mann ...

Beitrag von petra1982 02.12.09 - 17:38 Uhr

lach langsam machst dich lächerlich, anstatt dauernd deinen senf zu meinen komentaren zu geben solltest du was aufs thema sagen oder es lassen......ich versuche ihr wenigstens ein wenig zu helfen, und irgendwie stört es nur dich mal wieder sorry tut mir leid für dich das du so bist wie du bist.....

Beitrag von jules1971 02.12.09 - 18:08 Uhr

Hallo,

Du versuchst nicht zu helfen ... Du versuchst in einer Tour oberschlau daher zu reden.

Gruß,
Julia

Beitrag von mariella70 02.12.09 - 22:02 Uhr

Fällt mir auch auf.
LG
Mariella (olle zweite Frau)

Beitrag von jules1971 02.12.09 - 22:04 Uhr

Meine Lieblings-Olle-Zweite-Frau;-)

Lg,
Julia

Beitrag von mariella70 02.12.09 - 22:14 Uhr

#zitter#schock#zitter Jetzt bin ich stigmatisiert!
Das halte ich locker aus#schein
LG
Mariella (Bei dir in der Gegend heute)

Beitrag von zenturio 02.12.09 - 17:56 Uhr

Ich bin auch keine alleinerziehende Mutter.
Aber ich kann ein Lied davon singen, welche Auswirkungen ein anhaltender Partnerkonflikt auf Kinder haben kann. Mir scheint, dass es im vorliegenden Thread auch darum geht.

Beitrag von petra1982 02.12.09 - 17:59 Uhr

es scheint auch nur sie zu stören das ich oder auch du hier antworten sie stänkert immer nur rum leider ......

Beitrag von reli73 02.12.09 - 18:06 Uhr

Es kommt halt auch immer darauf an

*wie* und *was* man hier zum Besten gibt.

Es kommt mir so vor, als verkennst Du etwas die Situation von Alleinerziehenden - sorry, aber das kommt so rüber.

Beitrag von jules1971 02.12.09 - 18:15 Uhr

Hallo,

wieso sollte ich etwas gegen einen getrennt lebenden Vater hier haben ...
DU bist weder das eine noch das andere ("Vater" wäre natürlich durch "Mutter" zu ersetzen).

In diesem Sinne: Dieter Nuhr ... Du weißt schon.

Gruß,
Julia

Beitrag von zenturio 02.12.09 - 18:19 Uhr

Bei allem Respekt. Aber vielleicht solltet Ihr das lieber per PN austragen. ;-)

Beitrag von petra1982 02.12.09 - 19:02 Uhr

ja da haste recht. ichw ill ja nichts von der :-) sie kanns nur nicht lassen

Beitrag von jules1971 02.12.09 - 18:13 Uhr

Hallo,

Du bist aber zumindest schon mal Vater ... Miss "Next und Möchtegern-Stiefmutter" ist weder Mutter noch allein erziehend.

Gruß,
Julia

Beitrag von zenturio 02.12.09 - 15:48 Uhr

Eure Kleie ist noch sehr jung. Sie durchläuft ohnehin noch einige Entwicklungsphasen, die auch wieder vorüber gehen.
Den Rosenkrieg vor ihr verbergen zu wollen, wird nicht richtig funktionieren. Die Kinder bekommen mehr mit als man denkt. Von dem anderen Elternteil sollte man grundsätzlich nur positiv sprechen, dennoch empfangen die Kinder auch Signale, die einem selber oftmals gar nicht bewußt sind.
Wichtig wäre es, wenn ihr euren Krieg beilegen würdet, nur das hilft eurem Kind wirklich. Natürlich gehören dazu beide. Wenn Dein Noch-Mann hier vertreten wäre, würde ich ihm das auch genau so sagen.

Beitrag von mariella70 02.12.09 - 22:12 Uhr

Hallo Nadja,
euer Kind vermisst, dass ihr beide zusammen Mama und Papa seid, sie hat das verloren und trauert.
Eine Trennung verunsichert Kinder in ihren Grundfesten und die Folge sind solche Verhaltensprobleme. Geht damit sachlich und ohne Schuldzuweisung um, fangt sie liebevoll auf, erklärt ihr immer wieder, dass sie sich nicht entscheiden muss: Papa bleibt Papa und Mama bleibt Mama, nur eben nicht mehr in einer Wohnung, aber schon als Team.
Es könnte sehr hilfreich sein, wenn ihr euch bei einer Erziehungsberatungsstelle über diese erste schwere Zeit helfen lasst.
Wir hatten solche Trennungskoller (wir nannten es Wochenendkrise) sogar bei Teenies noch regelmäßig, trotz größter Harmonie zwischen Eltern- und Stiefelternteilen - da muss man durch. Macht nicht zuviel Bohei darum, es hört auf, ich verspreche es. (Aber es kommt immer mal wieder)
LG
Mariella

Beitrag von kraxy 02.12.09 - 23:19 Uhr

#pro

Beitrag von flesh 03.12.09 - 19:55 Uhr

Hallo,

eine hilfreiche Antwort habe ich leider nicht. Ich kann Dir aber zumindest sagen, dass es bei uns genau dasselbe ist. Mein Sohn schläft nach dem Umgang schlecht bis garnicht ein. Letzten Sonntag stand ich nachts um halb 12 in der Kinderklinik weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste. #schock
Der Zustand zieht sich auch bei uns 2 bis 3 Tage. Zudem lehnt er mich in dieser Zeit regelrecht ab. Ich darf ihn nicht kämmen, ich darf ihn nicht wickeln, nicht mit ihm spielen usw.... Meine Mutter wohnt direkt neben uns, wir halten uns fast täglich bei ihr auf. Man kann sagen in den 2 Tagen nach dem Umgang ist sie komplett für den Kleinen zuständig, weil ich ihn schon fast nicht mehr anfassen darf.#schmoll

Dagegen tun kann man nichts, der Kinderarzt meinte ich solle einen Psychologen aufsuchen....
Den Umgang darf ich deswegen allerdings nicht aussetzen... Also schicke ich meinen Sohn weiterhin jeden Sonntag dorthin um in der Woche darauf seinen Zustand wieder zu normalisieren, damit es nächsten Sonntag wieder von vorn los geht...

Grüße, Tanja