Frage zu blutrucksenkenden Mitteln u.24h-Messgerät

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Beitrag von xysunfloweryx 02.12.09 - 18:30 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

in der SS hatte ich schon immer grenzwertigen Blutdruck (140/80), teils aber auch höher. Ich bin da grad noch so ohne Medis klargekommen, obw. der FA es in Betracht zog.
Seit der SS, wenn der FA misst, weil ich ja ein Pillenrezept brauche, ist er auch immer zu hoch...der untere Wert ist immer ok, nur der obere Wert ist hoch.
Aber ich muss dazu sagen: ich bin IMMER angespannt, eben wg der SS, und bete immer, dass er nieder ist, daher ist er genau das Gegenteil. Wenn ich mal zu Hause messe, ist er besser, aber nicht immer. Jetzt meine Frage:

Ich soll vom HA ein 24h Messgerät testen lassen. Das werde ich auch tun, grad, weil ich noch einmal ss werden möchte und das vorher abgeklärt haben will. Aber ich möchte keine Medis.

Kann mir jmd sagen, ab wann man Medis bekommt??

Wie hoch darf der Blutdruck denn sein, wenn man NICHT ruht? Auch nicht über 140??

Wenn ich so ein Gerät an mir habe, weiss ich ja auch genau, wann gemessen wird und bin auch angespannt - außerdem werde ich in den 24h keine Ruhe haben, da mich die Arb. morgens sowie mein Sohn nachm. auf Trab hält.....wird das berücksichtigt?

Bin dankbar für Eure Erfahrungen....

PS Weiss jmd sonst was, was den Blutdruck pos. beeinflussen kann OHNE Betablocker???n

LG Sun

Beitrag von arkti 02.12.09 - 18:53 Uhr

Der Sinn eines 24 Stunden Messgerätes ist der normale Tagesablauf.
Sonst wäre es wohl ziemlich sinnlos #augen

Was soll da also berücksichtigt werden?

Der Arzt will Messwerte über 24 Stunden um zu gucken wie hoch er ist.
Parallel dazu wird ein Tagesprotokoll geschrieben, also was man zu welcher Zeit gemacht hat, anhand dessen kann der Arzt dann erkennen wann der Blutdruck steigt wenn er dann zu hoch sein sollte.

Desweiteren wird es meistens gemacht um auszuschließen das der Bluthochdruck nur beim Arztbesuch steigt weil es Menschen gibt die bei Arztbesuchen aufgeregt sind.

Beitrag von rosali25 02.12.09 - 18:56 Uhr

"außerdem werde ich in den 24h keine Ruhe haben, da mich die Arb. morgens sowie mein Sohn nachm. auf Trab hält.....wird das berücksichtigt?"


Genau darum geht es doch. Was bringt es dir, dich genau in diesen 24 Stunden zu schonen, wenn es die andere Zeit anders läuft?
Mach alles das, was du sonst auch immer tust, sonst kannst du dir das messen echt schenken.

Gruß Lena

P.S.: Sport und gesunde Ernährung hilft super!

Beitrag von xysunfloweryx 02.12.09 - 19:14 Uhr

ich weiss, dass sport hilft....aber ich habe da keine zeit zu. mein mann arb. bis spät u . ich habe niemanden f. meinen sohn. außer spazierg.. m. ihm geht da ned viel. früher war das anders. da hab ich noch leistungssport gemacht :(
ja, ich weiss, dass es darum geht....aber daher ja meine frage,ob der arzt denn weiss, dass man den GANZEN tag auf trab ist ? ist ja ned bei jedem so.....wenn ich viel schleppe und co dann ist der blutdruck wohl kaum unten....
daher die frage, aber wenn ja ein protokoll gemacht wird, gehts ja....denn der fa tut immer so, als müsse er auch "in action" unten sein...daher!
ja, klar, es soll ausgeschlossen werden, dass man nur hohen blutdruck aus angst vorm messen hat...aber wie soll man das ausschließen? ich habe "angst" nur beim messen selbst, ich atme dann anders und konzentrier mich, dass er bloss unten ist...und das würde ich auch bei dem gerät machen, da ich ja merke, wenn es misst :(

Beitrag von arkti 02.12.09 - 19:27 Uhr

Ein Blutdruck darf auch "in Action", die normaler Tagesablauf ist, nicht viel zu hoch sein.

Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit und wenn man Tabletten nehmen muss ist es eben so.
Wenn man seinen Körper schädigen will nimmt man sie halt nicht.
Ich kann dir nur sagen das bei mir nach 6 Monaten sehr hohen Blutdruck die Augen schon Schaden genommen haben.
Mit den Tabletten wird sich das wohl wieder bessern.
Möchte nicht wissen was noch alles passiert wäre wenn es nicht aufgefallen wäre.
Ich selber habe nämlich überhaupt nichts von dem hohen Blutdruck gemerkt weil mein Körper schon voll dran gewöhnt war.
Aufgefallen ist es bei mir nur weil ich wegen einer Blasenentzündung beim Hausarzt war und der dann mal eben Blutdruck messen wollte.
Meiner lag übrigens bei 190/130 ohne irgendwelche Anzeichen.

Beitrag von xysunfloweryx 02.12.09 - 19:29 Uhr

ja, das ist mir schon klar. aber ich fragte ja, bei welchen werten man mittel nehmen muss......deine sind ja eindeutig zu hoch, aber bei mir halt grenzwertig.
ich kenne das aber auch anders.
ich darf ned viel medis nehmen wg niere und leber. und mein vater hat sich durch blutdruckmittel einiges kaputt gemacht. die können auch schaden, so ist es ned. denn meist testen die ärzte nur aus, mal das, mal das medikament.
und blutdruckmittel sind nicht ohne!!!

Beitrag von arkti 02.12.09 - 20:41 Uhr

Also alle Personen die ich kenne bekommen immer dasselbe Medikament über Jahre hinweg, es sei denn es treten Nebenwirkungen wie Husten oder sonstwas auf.
Kenne hier keinen Arzt der nur testet.

Beitrag von rosali25 02.12.09 - 20:08 Uhr

Himmel, hast du ein Glück, dass es aufgefallen ist! Ich bekomme ja schon Panik, wenn der untere Wert 90 ist..

Beitrag von arkti 02.12.09 - 20:42 Uhr

:-D
Was glaubste wie doof ich geguckt habe. ;-)
Der Augenarzt bestätigte dann noch das es schon ca 6 Monate so war #schock

Beitrag von ecjo72 03.12.09 - 10:32 Uhr

hallo sun,
wenn dein arzt dir blutdrucksenkende medis verschreibt, ist es wichtig, dass du sie konsequent einnimmst.
die spätfolgen des bluthochdrucks können fatal sein und werden von vielen betroffenen einfach unterschätzt.
nicht nur die gefahr von schlaganfällen und herzinfarkten, sondern auch die langfrstige schädigung der gefäße etc. sollten einem wirklich zu denken geben.
ich gehe mal davon aus, dass du noch nicht sooo alt bist (also über 45 oder so...) von daher würde ich dir von beta-blockern abraten, da die nebenwirkungen zu groß sind. es gibt alternativen, die zudem noch "pleiotope effekte" haben, d.h. sie senken nicht nur den blutdruck, sondern schützen z.b. auch die gefäße, in dem sie helfen, bereits geschädigte gefäße zu reparieren. dies sind die sog. A1-Blocker (atacand, olmetec, micardis etc. um nur einige zu nennen).
frag deinen arzt doch mal danach.
falls er aus kostengründen doch zu beta-blockern tendiert, soll er dich GENAU über die nebenwirkungen aufklären.
alles liebe
ecjo