Wie läuft das finanzielle??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hj26 02.12.09 - 19:41 Uhr

Hallo!

Wollte mal gerne wissen ob mir jemand aus Erfahrung berichten kann wie das mit dem Elterngeld läuft.
Ich arbeite ja 6 Wochen vor der Geburt nicht mehr, kriege ich da noch normal Gehalt und sofort nach der Geburt Elterngeld?
Und krieg ich das vom AG oder der KK?

Vielen Dank schonmal! :-)

hj26

Beitrag von joyberlin 02.12.09 - 19:44 Uhr

hallo,

6 wochen vor der geburt bekommst du das durchschnittsgehalt der letzten drei monate (glaub ich) vom AG. Bis 8 Wochen nach der Geburt 13 ,- von KK/Tag + den Rest vom AG Sehr verwirrend!! Dann solltest du schon schleunigst deinen elterngeldantrag abgegeben haben -da die Bearbeitung wohl etwas länger dauert. Das bekommst du denn - wenn du in Elternzeit gehst - nach den 8 Wochen nach der Geburt.

Viel Spass mit den Papieren ;)

Beitrag von sunniemelon 02.12.09 - 20:05 Uhr

Hallo,

aber is das nicht noch immer so....6 Wochen und 8 Wochen nach der Geburt zahlt der AG dir 67% von deinem Gehalt und den Rest gleicht die KK mit 13 Euro pro Tag aus....somit hast du dann immer noch deinen Nettolohn. Oder???

LG Michelle

Beitrag von dashopsi 02.12.09 - 20:34 Uhr

Halloooo,

also, ich bin selbst bei einem Steuerberater tätig und fertige Lohnbuchhaltungen an. Ich versuch es mal verständlich zu beschreiben, wie es abläuft.

Also,solange Du Dich als gesetzlich Versicherte (also keine Beamtin bist) im Mutterschutz befindest (also die 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung), zahlt Dir die Krankenkasse Mutterschaftsgeld in Höhe von maximal 13 Euro pro Arbeitstag.
Dein Arbeitgeber stockt dieses Mutterschaftsgeld bis zur Höhe des Nettogehaltes auf. Die Höhe der Zuzahlung (die vom Arbeitgeber!) errechnet sich dabei aus dem durchschnittlichen Nettogehalt der letzten drei Monate vor Beginn des Mutteschutzes, in denen Du abgabenpflichtig gearbeitet hat - inklusive Überstunden!

Wie viel Du tatsächlich von Deiner Krankenkasse als Mutterschaftsgeld bekommst, hängt ebenfalls von Deinem durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten drei abgerechneten Kalendermonate ab.
Das Nettoeinkommen wird dabei auf Tage umgerechnet.

Dies bedeutet, dass du einen Teil von der Krankenkasse bekommst und einen teil von Deinem Arbeitgeber. So dass Du auf das Durchschnittliche Nettogehalt der letzten 3 Monate vor der Entbindung kommst.
Eine Schwangere soll durch die Entbindung nicht schlechter gestellt werden, da sie ja nun in der Zeit ein Beschäftigungsverbot hat und somit auch keiner Arbeit nachgehen darf

Ich hoffe ich konnte es verständlich beschreiben. Ansonsten melde dich einfach bei mir.

Liebe Grüße
DasHopsi

Beitrag von minda 02.12.09 - 20:42 Uhr

Hi!!!
bei mir war es damals so das die krankenkasse für die 6wochen den betrag auf einmal gezahlt hat. und für die 8 wochen genauso nur das hat fast 2 monate gedauert.
und vergesst nicht spar euch was zur seite von dem elterngeld, weil bei der steuererklärung haut es euch echt um. so war es zu mindest bei uns. 1.400 nachzahlung. Gruß

Beitrag von dashopsi 02.12.09 - 21:07 Uhr

Ja, leider brauchen die Krankenkassen oft ewig bis die überweisen..... gebe ich Dir leider recht.

Man kann nur eins machen, die Beschenigung 4 wochen vor dem Mutterschutz beantragen und DIREKT bei der KK einreichen (die darf ja nicht älter als 4 wochen sein). Vielleicht mahlen dann die Mühlen schneller.

Oh ja, das Elterngeld ist zwar "Steuerfrei", aber es steht bei der Einkommensteuererkläurung unterm Progessionsvorbehalt. D.h. es fallen im nachhinein faktisch steuern an. Leider :-(

LG
DasHopsi

Beitrag von minda 02.12.09 - 22:28 Uhr

ich weiß bin auch steuerfachangestellte.
gruß