Jemand Erfahrung mit Ausbildung & Altersgemischte Klassen?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von wikielenny 02.12.09 - 19:59 Uhr

Guten Abend :-D

ich bin heut total am Boden #heul kurz zur Erklärung: ich bin 27 Jahre alt und habe mich dieses Jahr dazu entschlossen noch einmal die Schulbank zu drücken und noch einmal eine neue Ausbildung anzufangen.
Gesagt - getan, nun sitze ich in einer "Erwachsenen" Privat Schule und bin manchmal nur noch sprachlos.
Mit mir sind 3 andere Mädels die Ende 20 sind, der Rest ist 18 - 19 Jahre und ich bin deren Lerneinstellung und Respektlosigkeit der Dozenten gegenüber total entsetzt.
Es wird rund um die Uhr im Unterricht gequatscht, gemault, der Raum vermüllt und die Dozenten bekommen blöde Sprüche an den Kopf geknallt #schock

Mich macht das echt fertig, denn !!! unser Studiengang heißt SOZIALPÄDAGOGIK ( Erzieher ) wie kann man denn mit so einer Einstellung diesen Beruf auswählen.
Ich versuche auch immer auf ruhig Art und Weise mit denen zu sprechen wenn mal wieder dicke Luft ist, aber dann gehen die gleich so unter die Gürtellinie wo ich einfach fix und fertig bin #zitter Mensch zu meiner ersten Ausbildung war ich genauso jung aber soooo frech doch nicht und so desinteressiert auch nicht #kratz


Ist das heut zu Tage so? Da die Dozenten sich das auch alles gefallen lassen, habe ich das Gefühl ich bin zu spießig oder schon soooooo alt, das ich das so über bewerte.

Mensch, in drei Jahren sollen das einmal Erzieher sein....was soll das werden, wenn Leute mit Null Solialkompetenz auf unsere Kinder aufpassen :-[#heul#schock

Bin verzweifelt, ich will den ja nichts böses, ich möchte nur etwas mehr Respekt in der Klasse.....habt Ihr eine Idee wie ich diese brennzliche Situation entschärfen könnte?

Beitrag von sandra7.12.75 02.12.09 - 20:24 Uhr

Hallo

Lach,mein Mann ist Hörsaalopa mit 34 Jahren.Die anderen könnten wenn er früh angefangen hätte seine Kinder sein #schock.
Er war jetzt 3 Monate auf der Schulbank für die Theroritische Ausbildung und er hat jeden Tag den #klatschgezeigt.Nur getratsche und die Mädels haben ständig da mit Lippenstift und Nagellack herumgespielt.

Und die wollen alle mal Beamte werden.

Der Respektvolle Umgang muß zuhause gelernt werden.Wir waren vor 2 Wochen auf dem Elternsprechtag und der Englischlehrer hatte nichts bei unserer Tochter zu beanstanden,stattdessen hat er auf die schrecklichen Kinder geschimpft(unsere gehört nicht dazu #huepf#huepf).Der sind Knaller in der Klasse,ne ich möchte nicht tauschen.

lg

Beitrag von brummeli67 02.12.09 - 20:53 Uhr

Ich war in der gleichen Situation. Habe mit Ende 20 die Ausbildung zur Erzieherin gemacht und war mit zwei anderen (einer 34, der andere 35) die ältesten der Klasse.
Habe mich auch nicht immer wohl gefühlt in der Klasse, und für die jüngeren waren wir "Alten" immer die Streber mit den vielen Lebenserfahrungen.
Ich konnte mir damals auch nicht vorstellen, wie die am Ende mit Kindern umgehen wollten, aber ich kann dir sagen, dass aus fast allen gute Erzieher geworden sind. Jetzt nach über 10 Jahren bin ich immer erstaunt, wenn ich die Küken von damals sehe.
Wichtig ist, dass du das nicht so raus hängen lässt, denn damit macht man sich ganz schnell unbeliebt. Überlass das Problem den Lehrern und Dozenten, sie wissen schon damit umzugehen. Mach dein Ding und lach insgeheim drüber. Für die "normal altrigen" ist es auch nicht immer so angenehm, mit den Alten zusammen zu lernen.

Gruß Sabine

Beitrag von wikielenny 02.12.09 - 21:41 Uhr

Danke Euch #liebdrueck

also sehe ich das nicht zu spießig ;-) ich werde an mir arbeiten und es versuchen noch tolerranter zu sehen.
Obwohl einer der ekel Streber bin ich eh schon :-p schlimmer kann es ja nicht mehr kommen.

Ach Mensch, das 10 Jahre soooo viel ausmachen..

Beitrag von kati543 03.12.09 - 01:46 Uhr

Was soll ich sagen: Bei uns war es genau so. Diejenigen, die so waren, haben die Prüfungen nicht geschafft ;-)

Beitrag von sassi31 03.12.09 - 02:40 Uhr

Hallo,

genau das, was du schilderst, habe ich während meiner Ausbildung erlebt. Da waren junge Mitschüler dabei, die meinten, sie können sich alles rausnehmen. Da wurden Lehrer beleidigt, Klassenräume zugemüllt und ohrenbetäubender Lärm gemacht. Erstaunlicher Weise haben die Lehrer nie durchgegriffen. Das kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Ich hätte den Betrieb informiert und den Auszubildenden, der so dermaßen stört, in die Firma geschickt. Nicht nett, aber zumindest meine Mitschüler hätte man damit zur Ruhe bringen können.

Einer meiner Lehrer hat selbst dann noch sein "Programm" abgespult, wenn es total laut im Raum war. Seine Aussage war "Ihr lernt für euch, nicht für mich.". Und er hatte Recht. Einige der Störenfriede sind durch die Prüfungen gefallen. Sie haben es nicht geschafft, die selbstverschuldeten Defizite wieder auszugleichen.

An deiner Stelle würde ich es so halten, wie ich es auch gemacht habe. Setz dich so weit nach vorne, dass du dem Unterricht folgen kannst. Ignoriere das Verhalten deiner Mitschüler. Sie sind für sich selbst verantwortlich und du bist nicht ihre Erziehungsberechtigte. Fühlen sich die Lehrer gestört, dann sollen sie sich halt selber zu Wehr setzen. Hauptsache ist doch, dass du deine Ausbildung vernünftig abschließt. Konzentriere dich darauf und nicht auf das Benehmen deiner Mitschüler.

Ach ja: Ich war übrigens Anfang der 90er Jahre in der Ausbildung. Es ist also kein Problem der heutigen Zeit. Das gabs damals auch schon.

Gruß
Sassi

Beitrag von astroflocke 03.12.09 - 08:47 Uhr

Hallo

ich habe mit 22 meine Ausbildung gemacht und ich war auch die älteste in der klasse , alle anderen war 16-18 Jahre und haben alle noch bei Mama gewohnt !

Ich war schon verheiratet seit dem ich 19 bin und wir hatten zu dem Zeitpunkt schon unser Haus gebaut !

Diese Ansichten haben die Jüngeren nicht geteilt , für die gab es nur Party party party .

Sie haben sich auch alle unmöglich benommen bis auf ein anderes mädchen aus der klasse ! Sie haben oft geschwänzt , mit papierkugeln duch die klasse geschmissen was mancher lehrer sagte war ihnen egal !
Dabei sollte man meinen das sowas in einer Berufsschule nicht mher der fall ist !
Ich denke einfach das sie von zu Hause kein Respekt gelernt haben !
Ich würde mich sowas niemals trauen, bzw würde man das niemals tun weil sich das nicht gehört.

lg astroflocke die ihr Ausbildung seit 2007 beendet hat

Beitrag von manavgat 03.12.09 - 11:12 Uhr

Warum bist Du verzweifelt?


Du studierst Sozialpädagogik und bekommst gleich "Training on the Job". Diese Kids sind die Sorte, mit denen Du es später zu tun bekommst.

Sag: OMMMMMMMMMM

und bleib locker.

Gruß

Manavgat