Psychopathin/Nachbarschaft/was soll ich machen?"LANG"

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Beitrag von selmi22 02.12.09 - 21:26 Uhr

Guten Abend ihr Lieben,
ich habe ein großes Problem.
Ich weiß nicht was ich machen soll, deshalb frage ich hier mal nach.
Ich werde euch nun Fakten schildern, ohne Wertung soweit es in meiner Lage möglich ist.

Ich bin Mutter einer 2 jährigen Tochter, Frau eines Afrikaners.
Ich habe eine Nachbarin, mit der ich mich eigentlich sehr gut verstanden habe.
Die anderen Nachbarn haben mich vor ihr gewarnt.
Jedoch kam ich gut mit ihr klar.
Sie hat nen Faible für Afrika, sie ist eine intellektuell gesehen kluge Frau, wir konnten gute Gespräche führen, wir haben zusammen viel unternommen.

Man kann sagen dass sich innerhalb der 2 Jahre, die ich hier wohne "eigentlich" sowas wie eine Freundschaft entwickelt hat.

Wir hatten zu vielen Themen immer unterschiedliche Meinungen(Religion, sie Jüdin ich Muslima), aber wir sind immer mit Respekt aufeinander eingegangen(mehr oder weniger, ich mehr als sie, denn ich habe manchmal Äußerungen ihrerseits hingenommen obwohl sie mich verletzt haben.Ich wollte keinen Streit und habe sie reden lassen.)

Sie ist 38 Jahre jung, ohne Kind ohne Mann usw.
Sie hat mir viel über ihre Kindheit erzählt, sie wurde eingesperrt, hat manchmal tagelang nichts zu essen bekommen und war immer die verhasste letze Tochter, einer alten Frau die den 2.Weltkrieg noch mitbekommen hat.
Meine Nachbarin hat ohne Frage, viel gelitten.
Ich habe sie oft und gerne aufgefangen, wenn sie wieder am Boden zerstört war(ich habe ihr Verhalten nie als Symptome einer psychischen Störung wahrgenommen, nicht in dem Sinne, denn eine wirklich psychisch Kranke ist mir vorher noch nie begegnet.)

Nun ja, wir waren dann mal mit meiner Tochter unterwegs(Ich habe sie auch öfter mal spazieren gehen lassen mit meiner Kleinen, weil sie lieb gefragt hat und ich mir dachte dass es ihr gut tut, weil sie halt so einsam ist) und sie finge an meine Kleine als nerviges Blag zu beleidigen usw.

Selbst da bin ich still geblieben und habe nichts gesagt, sie ist sehr hysterisch und ich wollte nicht dass es eskaliert.
Sie hat mich auch irgendwann mal vorgewarnt, dass sie aufgrund ihrer Diabetis und ihrer Schilddrüsenstörung manchmal Sachen von sich gibt, die sie nicht SO meint.

Irgendwann wurde es mir zu viel, ich habe sie auf ihr Verhalten angesprochen und warum sie immer so unfair zu mir ist, ob sie nicht sieht dass ich versuche ihr zu helfen wo ich kann.(Sie hat ich immer geschimpft dass außer ihr nie jemand was im Haus macht und ich habe dann immer alles gemacht was anfiel, damit sie sieht dass auch jemand anderes als sie was macht usw.)

Sie wurde nach dem Gespräch ausfallend und hat mich als beleidigt, ich wäre gerne wie sie, ich sei eine fette Hure usw.

Daraufhin war ich erstmal baff.

Ich habe ihr 4 DIN A Seiten geschrieben, dass ich verstehe dass sie aufgrund ihrer Krankheit Probleme hat, dass sie DInge macht die sie nicht kontrollieren kann usw.
Dass ich aber jederzeit offen bin für Gespräche, dass ich sie eigentlich sehr schätze usw.

Sie ist darauf nicht eingegangen und hat in der NAchbarschaft rumerzählt, dass ich versucht habe ihr mit ner Rasierklinge die Kehle aufzuschneiden, dass ich ihr Geld schulden würde(angeblich 500€, jedoch habe ich mir nie Geld von ihr geliehen)

Sie hatte als wir uns noch gut verstanden habe, eine Einweisung ins Krankenhaus, wegen eines Rundum Checks, sie ist dann ins KH gegangen mit der Behauptung ich hätte ihr Schmerzen zugefügt.

Sie war dann erstmal 2 Wochen weg und in der Zeit haben mir die anderen Nachbarn, die vorher auf Distanz gegangen sind erzähl was sie mit ihr erlebt haben.

Mir sind dann die Augen aufgegangen, ich habe Antworten auf viele Fragen bekommen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass sie ernsthaft psychisch krank sein muss.

Ich habe dann einen Brief an den Vermieter geschrieben und die ganze Nachbarschaft hat unterschrieben, dass ein Zusammenleben mit Frau X aus diesem und jenem Grund unmöglich sei(sie beleidigt die Kinder, rempelt sie absichtlich an weil sie anderer Herkunft sind als sie usw.)

Als sie dann aus dem KH entlassen wurde, wollte ich mit ihr reden, einfach mal analysieren was das eigentliche Problem ist, sie jedoch beleidigte mich erneut als Neger Schlampe(obwohl sie selbst sehr großes Interesse an Afrika hat)

Sie erzählt in der ganzen Nachbarschaft Lügenmärchen über mich(die Nachbarn die sie nicht "kennen"wie "wir"sie kennen)

Sie hat mich angezeigt wegen Körperverletzung obwohl ich ihr NIE was getan habe.

Als ich sie eines abends zur Rede stellen wollte, meinte sie doch tatsächlich sie hat Zeugen dafür(wer hat etwas gesehen, was nie statt gefunden hat???)

Ich habe die Polizei eines Abends gerufen, als sie im alkoholisiertem Zustand gegen meine Tür getreten und mich beleidigt hat.
Diese kamen dann und haben mir empfohlen mich an den psychologischen Notdienst zu wenden, da diese Leute kompetent sind, und auch genug know how haben um zu entscheiden ob von dieser Frau wirklich eine Gefahr für sich oder für andere ausgeht.
Ich habe dann dort angerufen und meine Nachbarin war für 4 Tage weg, sie wurde abgeholt.
Sie behauptet aber sie hätte ne Schmerztherapie gemacht wegen der Schmerzen die ich ihr zugefügt habe(WELCHE DENN????)

Sie hat meine afrikanischen Gewänder vom Dachboden geklaut und behauptet ich hätte sie bestohlen, sie kippt mein Wachpulver im Keller um und sagt ich würde ihres stehlen.

Ich habe nun seit September 3 Briefe an den Vermieter geschrieben, aber nichts tut sich.
Die Polizei sagt dass ich mich an den Vermieter wenden soll.(Die Polizei war nun innerhalb eines Monats 3 mal hier, weil ich ihre verbalen Angriffe und ihr Treten gegen meine Tür einfach nicht mehr ausgehalten habe)

Eines morgens um 6 Uhr kommt dann ein afrikanischer Mann zu mir, ich war ganz alleine, er klopft gegen die Tür.
Ich kannte ihn nicht, er war ein Freund von ihr.

Er meinte er wäre die ganze NAcht bei ihr gewesen und sie ist am Boden zerstört, sie hätte wohl 6 Fehlgeburten im Leben gehabt und kommt nicht darauf klar, dass ich eine Kind habe und einen afrikanischen Mann.

Ihr Verhalten ist nicht gegen mich gerichtet, sie kommt einfach nicht mit sich selbst klar.
Ihre Krankheiten, ihre Kinderlosigkeit usw.
Sie würde mich beneiden und gönnt mir nichts.
Sie sei psychisch beeinträchtigt usw.
Er sagte mir sie hätte am WE einen Selbstmordversuch hinter sich gehabt und hätte wohl nun schon wieder zig Tabletten eingeschmissen um ihren Leben ein Ende zu setzen.

Er fuhr dann fort.

Ich wusste nicht was ich machen soll, ich hatte Angst dass sie wirklich Tabletten geschluckt hat und stirbt.

Daraufhin habe ich die Polizei informiert.
Die kamen dann auch und haben mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass diese Frau sehr oft dort anruft weil sie Angst hat.
Dass sie wohl ne bestimmte Dosis von Tabletten schlucken muss, um zu funktionieren, dass sie Frau X angerufen haben(sie ist wohl dort schon bekannt)und sie am Telefon "normal" erschien, zu normal in deren Augen und dass sie mal hochgehen werden um zu schauen ob dem wirklich so ist.

Einen Tag später traf ich sie im Keller, sie beleidigte mich erneut, hatte eine sehr starke Alkoholfahne und sie hat mich beiseite geschubsst, so dass ich ich mit Wäschekorb in der Hand, mich an den scharfen Henkel geschnitten habe.
Die hat sich fallen lassen und HIlfe Hilfe geschrien.
Ich bin sofort hoch und habe die Polizei informiert.
Die kamen dann auch.

Nun behauptet sie, ich hätte versucht sie umzubringen obwohl sie schwanger sei.(mit Alkoholfahne schwanger???)

Naja, aufjedenfall hat sie mich heute gesehen und mir hinterhergeschrien dass wenn sie ihr Kind verliert ich schuld sei.

Ich habe der Frau nie was getan?
Außer dass ich ein Kind von einem afrikanischen Mann habe.

Die macht mich durch ihr Verhalten fertig.
Ich kann nicht mehr, wie kann ich mich schützen?
Ich habe bis jetzt keine ANzeige erstellt, weil ich einfach immer gehofft habe, dass es möglich ist den Streit zu schlichten, dass es möglich ist sich zusammen zu setezn und einfach mal zu reden.

Sie hingegen schikaniert wo sie nur kann.
Ich bin total ratlos.
Was würdet ihr machen?
LG
Selma

Beitrag von mama2kinder 02.12.09 - 21:41 Uhr

wegziehen.

Ihr wohnt zur Miete - also raus da.
Alles kämpfen kostet nur deine Kraft und wird sicher erneute Vorfälle hervorrufen. Ich würde den einfachsten nehmen, der MIR und meinem Kind (!!!!!) GARANTIERTE SOFORTIGE Ruhe gewährleistet.

Was sagt dein Mann dazu?

Beitrag von selmi22 02.12.09 - 21:57 Uhr

Hallo,

er hat mir von Anfang an gesagt dass sie nen Knall hat, und ich selbst schuld bin eine "Beziehung" zu ihr aufgebaut zu haben.

Er hört zwar was hier passiert, aber er erlebt es nicht selbst.

Alle sagen mir ich solle sie ignorieren, ABER selbst wenn ich das tu, dann lässt sie mich nicht in Ruhe.

Die Polizei hat mir auch shcon geraten umzuziehen, sie jedoch ist die Einzige, mit der ich hier Stress habe.
Selbst "ihre Leute" kommen zu mir, und sagen dass sie Mitleid mit mir haben und ich sie einfach nicht beachten soll weil sie krank sei.

Mir wird das einfach zuviel.
Ich habe Angst dass ich Schaden nehme.

Beitrag von parzifal 03.12.09 - 17:22 Uhr

Ist das das einzige Gegenargument?

Weil sie die einzige ist mit der man Stress hat?

Bei soviel Ärger bedarf es doch gar keines weiteren Stresses mehr als Umzugsgrund.

Um es also zu wiederholen. Da hilft nur ausziehen.

Wenn man das nicht in Erwägung zieht kann es auch nicht so schlimm sein wie geschildert.

Ansonsten würde man sich schon längst um eine neue Wohnung gekümmert haben.

Beitrag von fritzeline 03.12.09 - 18:12 Uhr

Hm. Für mich wäre ein Umzug auch die letzte/schlechteste Lösung. Davon ab, klingt es für mich auch so, dass diese Frau tatsächlich Hilfe braucht oder sich/anderen irgendwann noch mal was antun wird.

>>> Wenn man das nicht in Erwägung zieht kann es auch nicht so schlimm sein wie geschildert. <<< Ziemlich gewagte Einschätzung.
Wegziehen wäre wie weglaufen, das liegt nicht jedem. Und denk mal an die Nachmieter, bei denen das alles womöglich dann von vorne anfängt. Nee, ich würde genau wie Selmi versuchen, das anders zu lösen.



Beitrag von selmi22 03.12.09 - 20:18 Uhr

Danke für deine Meinung.
DIe Nachbarn haben mir erzählt, dass sie also Frau X vorher auch immer Stress mit den Familien hatte die in meiner Wohnung wohnten, bzw diese Familien mit IHR:

Es waren immer Familien mit Kindern.

Ich bin nicht der Typ der wegrennt, ich halte davon nichts!

Ich muss es anders machen und es wurden mir in diesem Thread einige gute Tipps gegeben.

LG
Selma

Beitrag von parzifal 04.12.09 - 10:01 Uhr

Der Gedankenansatz ist falsch.

"Wegziehen wäre wie weglaufen"

Dies setzt aber voraus, dass man gewinnen kann. Dies ist hier nicht möglich.

Weglaufen ist leider manchmal die einzige Lösung.

Wer zum Beispiel vor einem angreifenden Rhinozeros wegläuft handelt einzig richtig. Stehenbleiben ist Dummheit und nicht Mut.

Es geht hier nicht um "normale" Streitigkeiten. Auch Urteile egal welcher Art (Unterlassung etc.) helfen nicht weiter außer die Dame wird entfernt.

Natürlich braucht die Dame Hilfe. Wenn die TE Ihre Betreuerin ist und sie zur Behandlung einweist soll sie dies machen. Dies ist aber nicht der Fall.
Und solange die TE keine Möglichkeit die Hilfe zu erzwingen ist der weitere Terror vorprogrammiert.

"oder anderen irgendwann noch mal was antun wird."

Das ist u.a. der Hauptgrund wegzuziehen. Was nützt es wenn man irgendwann ein Messer im Hals hat und die Nachbarin wegen einer Psychose in eine Klinik muss.

Und die Tochter muss dieses Leid auch noch ertragen was noch erschwerend hinzu kommt.

Entweder wird die Nachbarin schnellstmöglich therapiert, man arrangiert sich mit den Gegebenheiten oder man zieht aus.


1. Lösung komm,t nur in Betracht, wenn sich die Dame helfen lassen will oder man sie dazu zwangsweise verpflichten kann. Ich sehe nach dem Sachverhalt keine Fortschritte in dieser Richtung.

Lösung 2 kommt m.E. bereits wegen der Tochter nicht in Frage.

Was bleibt also?

Ich bin im Übrigen Jurist und weiche mit Sicherheit keinem Rechtsstreit vorschnell aus. Man muss aber auch erkennen wann dieser sinnlos ist, weil man nicht gewinnen kann.

Beitrag von parzifal 04.12.09 - 10:56 Uhr

Nachtrag:
Wobei das Beispiel mit dem Rhinozeros eventuell nicht so gut ist, da diese nicht gut sehen.

Beitrag von fritzeline 02.12.09 - 21:45 Uhr

omg

Das hört sich für mich nach einem Fall für eine stationäre Behandlung an. Aber ich bin ehrlich gesagt überfragt, wer diese beantragen kann? Mir fällt da (ohne Verwandtschaft) nur der psychologische Notdienst ein, mit dem du ja nun auch schon zu tun hattest.

Den haben wir mal gerufen als ein Freund über einen längeren Zeitraum immer mehr ausgeklinkt ist, und er wurde dann tatsächlich eingewiesen. Ging allerdings noch eine Körperverletzung voraus. Aber wenn sie Suizidversuche hinter sich hat, dürfte das "gleichwertig" sein.

Also. Nochmal dort anrufen, denen das schildern (vielleicht geht das ja nach Absprache auch per eMail)

Anzeigen bringt mE nicht so viel, höchstens "für die Akten".

LG, f


Beitrag von siina 02.12.09 - 21:50 Uhr

Wie meine Vorrednerin schon schrieb: Ausziehen! Mit Vernunft ist dieser Siutation nicht beizukommen und ich denke, egal was du tust, es wird sich eher noch weiter hochkochen. Eine Zwangseinweisung für eine Psychatrie wird nur bei ganz bestimmten Vorraussetzungen ausgestellt, das ist ein langer Weg und von dir nicht zu erreichen.

Ich würde schleunigst dieser Situation versuchen zu entkommen.

Alles Gute für Dich!

Beitrag von mariella70 02.12.09 - 21:53 Uhr

Selmi, Liebelein (sagt man so in Köln)
bring soviel Distanz zwischen dich, dein Kind und diese Person, wie möglich. Zieh um, wenn es nicht anders geht, aber halte dich fern.
Rede nicht mit ihr.
Beende den Kontakt.
Befreie dich aus der blutsaugenden Beziehung zu dieser Frau, die die ganze Zeit versucht, dich weiter an sich zu fesseln. Wenn es nicht im Guten geht, dann versucht sie es halt im Bösen, egal: Hauptsache, sie kann weiter an dir saugen.
Ich hatte so eine Geisteskranke auch mal in meinem Leben, es hat 8 Jahre gedauert, bis sich ihr Wahnsinn offenbart hat, ihr Neid, ihre Paranoia und all die vielen Lügen. Ich habe auf Rat einer Therapeutin den Kontakt komplett abgebrochen (tief verletzt und traurig), mich auf keine Provokation mehr eingelassen, sie ihre Lügen verbreiten lassen, ohne nur einmal zu dementieren - Ignorieren ist noch zu viel Beachtung. Wer mich kannte wußte, dass sie log.
Es hat geklappt, sie hörte auf, als sie merkte, dass mich nichts, was sie tut, je wieder erreicht.
Ich rate dir deshalb zu einem dicken Fell und einem totalen Kontaktabbruch. Auch wenn du die Polizei rufst, schenkst du ihr Aufmerksamkeit und wenn ihr streitet, dann seid ihr weiter in Beziehung.
Lass es einfach sein.
Liebe Grüße
Mariella

Beitrag von emeri 02.12.09 - 21:54 Uhr

hey,

was ich machen würde? wegziehen wenn ich dort nur zur miete wohnen würde und zwar so schnell wie möglich.

die polizei kann nur eingreifen, wenn es tatsächlich um gefahr um leib und leben geht. eingewiesen kann sie nur werden, wenn sie vom amtsarzt als selbst- oder fremdgefährdend eingestuft wird und der vermieter kann sie nicht einfach so vor die tür setzen.

lg emeri

Beitrag von emeri 02.12.09 - 21:55 Uhr

also, in Ö kann nur der amtsarzt eine einweisung in stationäre behandlung veranlassen. wie das in D gehandhabt wird weiß ich leider nicht.

Beitrag von nordseeengel1979 02.12.09 - 22:09 Uhr

Hallo,

zu ihrem Verhalten kann und möchte ich nix sagen...

Das ihr den Vermieter bittet sie zu kündigen wird nichts bringen, wegen einer psychischen Krankheit kannst Du keinen Kündigen...
Und einweisen in einer Klinik kann nur der Amtsarzt/Notdienst wenn Eigen,-Fremdgefährdung ( heisst Selbstmord oder gefährdung Euerseits ) ansteht und das ist ja meisstens nicht der Fall soweit ich das lesen konnte...

Sie muss selber einsehen, dass sie eine Therapie brauch und muss sich stationär in Behandlung begeben... Man kann ihr nur gut zureden Hilfe zu suchen... aber wenn einer nicht will dann rennst Du gegen Wände :-(

Ich hab selbst eine psych. Krankheit, aber mit Therapie und Tabletten kann ich ein nahezu normales Leben führen, vorher sah es auch anders aus :-(

Lg Nordseeengel

Beitrag von selmi22 02.12.09 - 22:15 Uhr

Danke für deine Antwort.
Es tut mir leid, dass du selbst eine Erkankung hast.

Ich wollte nicht den Anschein erwecken, als würde ich solch ein Verhalten aufgrund psychischer Erkrankung nicht nachvollziehen können.

Ich kann es sogar sehr gut nachvollziehen, jedoch ist es aus meiner Sicht nicht einfach zu ertragen, wenn so jemand keine Hilfe annehmen will und versucht andere Leute kaputt zu machen.

Ich wünsche dir aufjedenfall alles alles Gute#klee
LG
Selma

Beitrag von nordseeengel1979 02.12.09 - 22:22 Uhr

Danke :-)
Ich habe mich nicht angegriffen gefühlt :-)
Ich weiss ja, dass es verschiedene Arten von psych. Krankheiten gibt...
Ich hoffe für Euch, dass ihr zur Ruhe kommen könnt, ansonsten wirklich umziehen. Wenn sie keine Hilfe annimmt ( und so sieht es noch aus ) dann werdet ihr nie Eure Ruhe haben :-(

Lg Nordseeengel

Beitrag von sassi31 03.12.09 - 02:13 Uhr

Hallo,

aber der Vermieter kann schon etwas unternehmen, wenn die Nachbarin den Hausfrieden extrem stört. Das muss er nicht dulden.

Gruß
Sassi

Beitrag von selmi22 02.12.09 - 22:20 Uhr

Danke für eure Antworten.
Es tut gut zu wissen, dass man sich hier mal den Frust von der Seele schreiben kann.

Ich werde versuchen das Beste draus zu machen, aber umziehen werde ich nicht.

Meine Schwester wohnt hier, sie ist auch meine Nachbarin, ich verstehe mich mit allen super.

Ich werde ihr nicht die Macht über mein Leben geben, nur weil sie mit ihrem nicht klarkommt.
Ich habe genug Kraft es durchzustehen, ich habe nur Angst dass es am Ende darauf hinausläuft dass man mir keinen Glauben schenkt, weil ich nicht gehandelt habe.

Aber ich habe einfach keine Lust ständig Anzeige zu erstatten, wenn ich weiß dass dieser Frau damit nicht geholfen ist.
Nur eine Therapie oder die richtige Dosis an Medizin kann ihr helfen, aber das muss sie selbst einsehen.

Sie soll mich einfach in Ruhe lassen.
Ich wünsche mir so sehr, dass dieser Stress hier aufhört.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr mich das belastet.

Sie wohnt über mir, das heißt der ganze Zorn und Hass den sie gegen mich richtet, spielt sich über meinem Kopf ab.
Das tut mir nicht gut, aber ich werde versuchen SIE aus meinem Kopf zu verbannen.
Es ist nur so, dass ich vorher nie mit so jemandem Kontakt hatte.

Naja, gerade hat sie Besuch von irgendeinem Mann bekommen.
Ich denke der wird sie ein bißchen ablenken;-)
HOFFENTLICH

Beitrag von pupsismum 02.12.09 - 22:28 Uhr

Hallihallo,

mit "muss sie selbst einsehen" ist es nicht immmer getan.

Es gibt auch noch die Möglichkeit, eine gesetzliche Betreuung zu beantragen für verschiedene Bereiche, unter anderem z.B. für die Gesundheitssorge und diesbezüglichem Aufenthaltsbestimmungsrechts.

Du kannst also beim Amtsgericht eine Betreuungsanregung für die Nachbarin einreichen. Dieser könnte stattgegeben werden, wenn der Gutachter und der Richter zu der Erkenntnis kommen, dass eine Gesundheitsgefährdung (durch Nichtbehandlung) für die Person vorliegt.

Dann könnte auch ein Betreuer eine adäquate Behandlung veranlassen.

Gruß
p

Beitrag von windsbraut69 03.12.09 - 07:07 Uhr

Ich kann Dir nicht helfen aber mir kommen bei Deinem Beitrag ganz böse ähnliche Erfahrunge mit einer kranken Frau hoch.

Damals ging es "nur" um einen Hund, der für sie wohl ein Kind ersetzen sollte und den sie mir wiederum nicht gönnte aber ich bekomme heute noch eine Gänsehaut, wenn ich an die Zeit und die Vorfälle denke oder an ihrem ehemaligen Haus (die beiden ziehen ständig um, wenn sie im Umfeld zuviel Unheil angerichtet hat) vorbeifahre.

Der Ablauf war ähnlich - erst hat sie sich geradezu angebiedert bei mir und nach kurzer Zeit ohne Vorfälle (davon abgesehen, dass sie den besagten Hund abgeben mußte) hat sie mir geradezu nach dem Leben getrachtet. Freunde, die einige Auftritte mitbekamen, waren völlig geschockt.

Wie gesagt, ich hatte Glück, dass das Paar umgezogen ist aber an Deiner Stelle würde ich mich informieren, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, im akuten "Fall" evtl. einen Notarzt zu alarmieren, damit sie psychologisch betreut wird, wenn sie so ausrastet, evtl. eingewiesen wird...oder Du ziehst um. Solange diese Frau in Deiner Nähe wohnt, kann ich mir nicht vorstellen, dass Du Ruhe bekommst.

LG

Beitrag von sakirafer 03.12.09 - 09:08 Uhr

Hallo liebe Selma,

ich kann genau nachvollziehen, wie du dich fühlst.

Meine Mutter ist krank, sie hat so systematisch alle ihre Freunde und ihre ganze Familie von sich weg getrieben. Ich selbst geriet mit 19 in ihr Visier. Es ging soweit, dass sie herumerzählt hat, dass mein jetziger Mann gewalttätig sei und auch sie verprügeln würde, mein Mann und ich gemeinsam mit meinem Vater Pläne schmieden würden, sie aus ihrem Haus zu vertreiben, sie terrorisieren und verängstigen würden.

Dabei war es anders herum. Sie hat uns terrorisert. Sie hat sich Zutritt in meine Wohnung verschafft und war nicht zum Gehen zu bewegen. SIe sagte, sie sei Miteigentümerin des Hauses und sie sei Berechtigt, sich hier aufzuhalten. Saß auf der Couch und hat mit ihrer Zigarette absichtlich Löcher in meine Couch gebrannt. Ich musste irgendwann die Poizei rufen. Das war nur eine der Episoden. Höhepunkt war, dass sie mich unter einem Vorwand zu sich ins Haus gelockt hat und mich eingesperrt hat und gesagt, sie verzeihe mir alles und ich dürfe gehen, sofern ich meinen Freund verlasse und den Kontakt zu meinem Vater abbreche. das ging über Stunden. Irgendwann habe ich es geschafft, mich zu befreien. Ab da habe ich den Kontakt rigoros Abgebrochen und bin ihr aus dem Weg gegangen. Das war die einzige Möglichkeit. Mir ging es lange schlecht deswegen, aber den Kontakt zu halten wäre noch schlechter gewesen.

Was ich damit sagen will: schaff dir einfach Distanz zu dieser Frau. Ziehe am besten weg und brich den Kontakt komplett ab. Ich glaube, es ist sehr schwer, jemanden gegen seinen Willen einweisen zu lassen und sie braucht fachmännische Hilfe, die kannst du ihr nicht geben.
VOn mir aus zeige sie auch an, vielleicht kommt so der entscheidende Stein ins Rollen!

GLG

Sara

Beitrag von joy112 03.12.09 - 11:40 Uhr

Hallo Selma

Ich würde wirklich wegziehen...das sie geht...auf das würde ich nicht warten.

Darf ich dich mal fragen,was dich dort hält?
Freunde oder Verwandschaft?

Ich meine ihr wohnt in einer großen Stadt...weiß das..weil wir uns dort mal verfahren haben#zitter;-)
Aus der Welt bist du dann ja nicht...

Das ist schon harter Tobak#schock

Denk an deine kleine Maus...die soll doch in einer Umgebung aufwachsen..wo es sicher ist.


Grüße
maria

Beitrag von selmi22 03.12.09 - 12:14 Uhr

Hi Maria,

meine Schwester ist meine Nachbarin und die Kinder wachsen demnach zusammen auf.
Die ganzen Nachbarn mögen mich und ich die Nachbarn, alle kommen gut miteinander klar.

Es ist ruhig gelegen, Spielplatz direkt vor der Tür.

Für mich ist die Umgebung perfekt, nur diese eine Frau macht mir da das Leben zur Hölle.

Ich bin nicht der Typ, der geht wenn es zu bunt wird.

Ich muss das Problem anders lösen.

LG
Selma

Beitrag von freckle06 03.12.09 - 12:38 Uhr

>>Ich bin nicht der Typ, der geht wenn es zu bunt wird.

Ich muss das Problem anders lösen.<<

#pro

Du bist jedenfalls auf dem richtigen Weg. :-)
Und was ich nicht verstehe: Warum raten hier so viele zum Umzug? In der heutigen Zeit kann man froh sein, wenn man eine bezahlbare Wohnung in "passender" Umgebung findet - diese dann wegen "so einer" aufgeben? Nö - würde ich auch nicht machen...

Alles Gute! #klee

Gruß

M. :-)

Beitrag von joy112 03.12.09 - 13:04 Uhr

Eben...deshalb habe ich sie gefragt...was sie dort hält.

Hätte ja uch sein können...NICHTS;-)

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