Frage/n zur Beikost bzw. zur Ernährung mit 1 Jahr

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von vitaminreich 03.12.09 - 01:09 Uhr

Hallo liebe Urbia-Gemeinde!

Unsere Vanessa ist 10,5 Monate alt.
Nach dem Abstillen im 7. Lebensmonat wurde sie ganz langsam und schonend an Beikost gewöhnt, die Milchmahlzeiten werden/wurden über hypoallergene Pre-Milch bestritten.

Vanessa hat unten 2 Zähne, oben schießen derzeit 2 weitere durch.

Zurzeit sieht ihr Speiseplan wie folgt aus:

Morgens: 1x 200 bis 250 ml hypoallergene Pre-Milch
Mittags: ca. 190 g Gemüse-, Kartoffel-, Fleischbrei, danach ca. 90 g Obstmus
Nachmittags: ca. 200 bis 250 g milchfreier Getreideobstbrei
früher (oder auch mal später) Abend: ca. 200 bis 250 g Getreidemilchbrei (mit hypoallergener Pre-Milch zubereitet)
gelegentlich (bei Bedarf) später Abend/nachts: ca. 200 bis 250 ml hypoallergene Pre-Milch oder entsprechende 2er-Milch (wir brauchen Reste auf, weil sie diese Milch eine Zeitlang wegen zu geringer Beikostmenge trinken sollte, da sie nicht ausreichend zunahm)

Zwischendurch trinkt sie mit Wasser verdünnten, ungesüßten Kräutertee mit Apfelsaft (davon "schafft" sie pro Tag jedoch nur 50 bis 180 ml).

Bei Vanessa besteht ein multiples und verstärktes Allergierisiko, weshalb wir bei ihrer Ernährung sehr vorsichtig vorgehen, auch wenn es mittlerweile wohl neue Erkenntnisse in frühkindlicher Allergieprävention gibt.

Sei dem vergangenen Wochenende versuchen wir, Vanessa schonend an festere Kost zu gewöhnen, doch sie tut sich damit noch recht schwer.
Entweder schmeißt sie das Essen gleich weg (wir versuchten es bisher mit kleinen Brot- und Brötchenstücken, mit Apfelschnitz, babygerechten Reiswaffeln, babygerechten Keksen, babygerechten Wursthäppchen und Mikromengen von babygerechtem Kuchen) oder speichelt das Ganze nur ein und zerkrümelt es. #putz

Nun naht ihr 1. Geburtstag und es sollte dann ja doch allmählich der Übergang zu festerer Kost stattfinden - immer einen Schritt mehr weg von Babynahrung (wenngleich ich kein Kind kenne, das mit 1 Jahr "weg" von Babynahrung war bzw. ist).

Habt Ihr vielleicht bitte noch Tipps, wie ich Vany an festere Kost gewöhnen kann bzw. was ich ihr Gutes anbieten kann?

Und stimmt es, dass ich mit ihrem 1. Geburtstag quasi schlagartig die Pre-Milch weglassen und "normale" Kuhmilch geben muss?

Ich würde mich über ein paar gute Tipps sehr freuen. :-)

Vielen Dank!


LG
Ramona


Beitrag von qrupa 03.12.09 - 07:24 Uhr

Hallo

die Zahl der Zähne spielt gar keien Rolle. Die kleinen können auch sehr gut nur auf der Leiste kauen.
Biete einfach immer wieder festes an. Anfangs ist es wirklich erstmal nur ein kennenlernen und sie müssen sich erst daran gewöhnen, dass Essen auch andere Formen als Brei haben kann. Da wird erst ziemlich viel gelutscht, gematscht und auch mal weggeworfen. Aber nach und Nach wird immer mehr im Magen landen.

Anbieten kannst du mit einem Jahr alles. Besonders gut eigent sich z.B. weiches Obst, gedünstetes Gemüse, Nudeln, kleine Frikadellen,

Zur Milch kan ich dir nichts sagen weil ich stille, aber ich würde nicht von heut auf Morgen nur noch Kuhmilch geben.

LG
qrupa

Beitrag von kathrincat 03.12.09 - 09:25 Uhr

die zähne spielen da nciht wirklich eine rolle, die pre ha brauchst du nicht, sie bekommt normale pre oder 1er, babyprodukte brauchst du auch nicht kaufen, da ist auch zucker drin, halt fruchtzucker und co, kauf normale sachen. kräutertees sollte sie nur bekommen wenn sie krank ist oder so, nicht normal. nimm bio früchte tees ohne aromen. ja mit 1 jahr kannst du dann normale milch nehmen, aber da sollen mit allen anderen milchprodukten nicht mehr als ca 300 gr. zusammen kommen. da kann man auch honig geben, unter 1 jahr sollte man das nur in gekauften babykekesn und co machen, da nur die ihn unter druck erhitzen können.

Beitrag von xunikatx 03.12.09 - 10:11 Uhr

Hallo,

ich persoenlich finde, dass du den Essensplan deiner hoch-Allergie-gefaehrdeten Tochter nicht bei ubia, sondern mit einem entsprechenden Kinderarzt besprechen solltest.

Ausserdem klappt die Umstellung von Brei auf feste Nahrung, nicht gleich in einer Woche. Lass deiner Tochter einfach ein bisschen Zeit und biete ihr immer wieder ein bisschen (geeignetes) Fingerfood an auch wenn sie und ihre Umgebung danach wie ein Schlachtfeld aussehen.

LG