Angst vor Wochenbettdepression

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hope1983de 03.12.09 - 08:44 Uhr

Hallo ihr Lieben, ich hab letztlich so einen Artikel gelesen über Depressionen nach der Geburt und das davon wohl 60-80% der Mütter betroffen wären #schock
da meine Mutter damals bei meiner Geburt sowas ähnliches hatte, aber das dauerte "nur" 2 Wochen, mach ich mir da echt Gedanken ob ich da vielleicht vorbelastet bin :-( eine Freundin von mir hat vor 3 Wochen entbunden und hat scheinbar solch eine Depression, da mache ich mir jetzt natürlich noch mehr Gedanken, bei ihr hätte ich das nie gedacht, sie ist immer so stark gewesen...

Beitrag von freno 03.12.09 - 08:46 Uhr

Vielleicht kennst du jemanden, der sich mit Bachblüten auskennt. Ich denke das hilft sicher, damit es erst gar nicht passiert.

Freno:-)

Beitrag von cooky1984 03.12.09 - 08:47 Uhr

und was nützt es dir sich jetzt deshalb verrückt zu machen?
ne wochenbett depri muss nicht jeder haben und selbst wenn äußert sich die bei jedem anders. und wie du schon sagst, sie geht vorbei... lass es doch einfach auf dich zukommen und denk nicht drüber nach. ist doch zeitverschwendung sich jetzt das leben damit schwer zu machen...!

Beitrag von astromania 03.12.09 - 08:53 Uhr

Weißt du "Angst" schon davor zu haben, ist ehrlich ein schlechter Ratgeber.Lass es auf dich zu kommen: erstens kommt es immer anderes und zweites als man denkt !

Das ist genau das gleiche wenn man mit Angst an die Geburt heran geht, dann wird es auch schwerer, oder geht gar nicht vorwärts.Hab einfach Vertrauen, und lass dich nicht von allen Seiten bequatschen, was "den anderen" passiert ist, denn du bist nicht "die anderen". Es ist deine SS , deine Geburt, und dein Wochenbett. Du wirst sehen, das man mit einer positiven Einstellung Wunder geschehen lassen kann....Kopf hoch

Beitrag von hope1983de 03.12.09 - 09:06 Uhr

Danke :-) da hast du recht! Ich grübel halt immer zuviel...

Beitrag von anjulia 03.12.09 - 09:03 Uhr

hi,
mach dir erst mal keine sorgen. niemand kann sagen, wie es dir hinterher geht - es kommt darauf an, wie du die geburt erlebst, wie es dir und dem kind geht, wie krass die hormonumstellung passiert - das kann man jetzt gar nicht wissen.
normal ist meines wissens alles, was nach einigen wochen wieder vorbei ist. sprich manche haben gar keine "heultage", manche 1 tag, manche eine woche oder manche auch 1 monat ein stimmungstief. ich hatte einen total abrupten not-ks und ich denke, das war auch ein grund, warum ich in den ersten wochen sehr viel geheult hab und mich nicht gut gefühlt hab, trotz aller freude über mein gesundes baby.
eine richtige postpartale depression bekommen aber nur sehr wenige frauen.
wenn du angst davor hast, hat das jetzt gar nichts zu heißen. wie gesagt, es kommt nicht nur auf vererbung etc an, sondern auch auf dein erleben etc. lass es auf dich zukommen und wenn du dich hinterher schlecht fühlst, versuch dir gegenüber verständnis zu zeigen, es ist normal. und rede über das, was dich bedrückt, auch wenn es schwer ist. dann wird es besser.
lieben gruß
anjulia (30. ssw)

Beitrag von hope1983de 03.12.09 - 09:05 Uhr

Danke :-) dsas beruhigt mich schon ungemein!

Beitrag von aida22 03.12.09 - 09:13 Uhr

Hallo,

also ich sehe das Ganze ein wenig anders wie manch andere hier.
Ich finde es gut, sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, eben weil es sehr viele Mütter trifft, auch solche, die vorher noch NIE irgendwelche Depressionen hatten!
Nach der Geburt meiner Großen hatte ich auch eine leichte Wochenbettdepression und das obwohl die Schwangerschaft, wie auch die Geburt fantastisch waren und ich zZ keinerlei privaten Probleme hatte. Es waren einfach die Umstellung Mutter zu sein und wahrscheinlich die Hormone #schwitz An manchen Tagen drückte ich das Baby einfach meinem Mann in die Hand und lief stundenlang weinend durch die Gegend und wollte dass alles wieder so wird wie vor der Kleinen :-( Zum Glück legte sich das nach ein paar Tagen, aber jetzt bin ich erneut schwanger und darauf vorbereitet.
Sprich, ich bin jetzt schon in professioneller Beratung und sorge jetzt schon gesprächstherapiemäßig für nach der Geburt vor. Bei uns im KH - wo ich entbinden werde - ist z.B. eine Psychotherapeutin auf der Gyn, die die "gefährdeten" Mütter gleich nach der Geburt besucht. Mit der hatte ich letzte Woche schon Kontakt und ich bin froh, dass ich Menschen um mich herum weiß, die sich diesebezüglich um mich "kümmern". #pro

Ich würde dir raten, schau dich in deinem KH um, rede mit deinem Arzt über deine Ängste, denn es ist besser sich mit dem Thema vorher auseinander zusetzen, als nachher total unwissend in ein tiefes Loch zu fallen!

Alles Liebe
aida

Beitrag von sonntagsmama 21.12.09 - 13:21 Uhr

Ich seh das ähnlich wie aida.
unse Sohn wird morgen einen Monat alt und meine Psychotherapeutin ist gerade weg. Mir gehts inzwischen besser, aber auch ich habe eine diagnostizierte postpartale Depression, mit allem drum und dran.

ich habe mein Kind abgelehnt, wollte ihn weggeben. Wollte das alles wieder so ist wie vor der Geburt.

zum Glück hat meine Hebamme die Zeichen erkannt und mich an eine Psychologin verwiesen, die auf Wochenbettdepressionen spezialisiert ist.
Ich weiß nicht was passiert wäre, wenn ich nicht behandelt worden wäre.
Also ich kann nur jedem raten sich Hilfe zu holen, wenn man sich mies fühlt und schlechte Gedanken hat, gerade in Bezug auf das Baby.

Und man sollte sich nicht mit Antidepressiva oder anderen Medikamenten abspeisen lassen, die helfen nämlich nicht wirklich, sondern übertünchen nur...

Mir haben am meisten die Gespräche mit der Psychologin geholfen außerdem das Verständnis von meinem Mann und meinen Eltern.
ich kann nur jedem raten über schlechte Gefühle und Gedanken zu reden und sie nicht zu verdrängen, das kann böse enden.

und laut meiner Psychologin kommt eine PPD deutlich häufiger vor als die landläufige Meinung sagt...

keine Angst es gibt Hilfe und es wird gut...
Mir gehts besser...#pro