Still-Kind will nicht vom Papa betreut werden, was soll ich tun?

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Beitrag von smash79 03.12.09 - 09:39 Uhr

Hallo zusammen

Unsere kleine FELICIA #baby ist nun bald 11 Wochen alt und ich stille voll. 1x pro Woche an einem Abend (max. 4 Std.) bin ich ausser Haus, da pumpe ich die Muttermilch vorher ab und mein Mann passt dann auf die Kleine auf und gibt die Milch mit der Flasche #flasche

Leider klappt das nicht sehr gut, sie weint viel und ist total unzufrieden, auch die Milch trinkt sie nur widerwillig. Gestern wars sehr schlimm, als ich heimkam fand ich ein schreiendes Kind #schrei und einen Papa nervlich völlig am Ende vor #schock Ich hatte dann ein total schlechtes Gewissen und fühle mich nun als Raben-Mutter, weil ich mein Kind so lange alleine lasse. Ich hab sie dann auf den Arm genommen, sie wurde sofort ruhig, hab sie nochmals kurz gestillt und dann war sie auch schon eingeschlafen #gaehn

Wie ist das denn bei Euch, ihr Mütter, die voll stillt?
Nehmt ihr Euch nicht auch ab und zu ne Auszeit und pumpt die Milch ab? Und wie läuft das bei Euch, wenn das Kind beim Vater bleibt?

Machen wir was falsch, dass Felicia offensichtlich auf längere Zeit nur mich akzeptiert? Sollten wir es vielleicht öfters üben?

Klar kann ich sagen, ok, ich bleib fortan nur noch daheim, aber mal ehrlich, jede Mutter braucht doch trotz Kind noch ein wenig Freiheit, mal ne Auszeit nur für sich? Oder ist das in den ersten Monaten einfach nicht möglich? #schmoll Wie soll denn das später laufen, wenn ich irgendwann mal wieder arbeiten gehe oder wenn ich mal wieder mit Freunden ausgehen will? #augen Wie sollen wir dann das Kind jemals den Grosseltern überlassen, wenns nicht mal beim Papa klappt? #heul Ein Kind sollte doch auch andere Personen akzeptieren, und ich möchte doch kein Mama-Kind, das mir dann dauernd am Rockzipfel hängt? Versteht ihr, was ich meine? Oder verlange ich da zuviel? #gruebel

Wenn ich mich so umhöre, dann werden Flaschenkinder bereits nach ein paar Wochen schon den Omas abgegeben, und bei uns kann nicht mal der Papa aufs Kind aufpassen, ohne dass es ne Katastrophe gibt? #kratz

Wäre über ein paar Tips sehr dankbar. Noch zur Erklärung Vater-Kind-Beziehung: Mein Mann liebt die Kleine sehr, ist unheimlich stolz auf sie, er wickelt sie, schiebt den Kinderwagen, trägt sie durch die Wohnung. Abends ist er auch meistens zu Hause und gibt sich mit ihr ab. Sollte er seine Beziehung zu ihr noch etwas verstärken?

Diese Situation ist bei uns nun sehr angespannt. Denn ich kann meinen Mann verstehen, einen Abend lang ein schreiendes Kind hüten, und man kann nix machen, ist bestimmt der Horror. Und so kann ich auch meinen freien Abend nicht geniessen, wenn ich weiss dass daheim das pure Chaos herrscht. Auch für unsere Paar-Beziehung ist sowas nicht gerade förderlich :-(

Ich wäre über ein paar Tips und Meinungen sehr dankbar.

#danke und liebe Grüsse
Andrea mit FELICIA #baby



Beitrag von alexa81 03.12.09 - 10:06 Uhr

Hallo Andrea,

es ist sicher Ansichtssache - aber ich persönlich sehe kein Problem darin, auf das Ausgehen für ein paar Monate zu verzichten.

Meine Töchter haben beide die Flasche nicht genommen, also hatte sich das Thema abpumpen erledigt und ich war die Vollstillzeit max. mal kurz alleine einkaufen (ein paar vergessene Kleinigkeiten, keinen Wocheneinkauf o.ä.).

Die Kleinen fanden es bei uns anfangs auch nicht so toll, wenn sie vom Papa betreut wurden. War für uns kein Problem, ist doch auch verständlich, wenn ich den Großteil des Tages allein mit ihnen verbringe und stille usw. Mit der Zeit wurde das von ganz alleine besser, üben mussten wir da nichts.

Aber wir sind auch überzeugt davon, dass ein Kind sein Tempo selbst bestimmen muss - wenn es heute noch nicht so weit ist, allein bei Oma und Opa zu bleiben, dann vielleicht nächsten Monat. Oder in einem halben Jahr. Vielleicht aber auch erst mit zwei Jahren. Na, und? Ewig an Mamas Rockzipfel hängen wird es deshalb ganz sicher nicht - Kinder haben ein ganz natürliches Bedürfnis, selbständig zu werden.

Aber wie gesagt - das ist UNSER Weg. Und wenn ich mir unsere Töchter so anschaue, kann er so falsch nicht sein...;-) Und deshalb werden wir es bei unserem Sohn auch wieder genauso machen.

Viele Grüße, Alex

Beitrag von smash79 03.12.09 - 10:34 Uhr

Hallo Alex

#danke für Deine Meinung.
Zur Erklärung: Ich nehme mir nicht ne Auszeit, um auszugehen bzw um einen auf den Putz zu hauen #fest sondern ich gehe 1x pro Woche zum Sport (Volleyball). Klar ist es grundsätzlich egal, was man macht, aber für mich ist Sport sehr wichtig, und sowas trägt auch zu meinem eigenen Wohl bei. Wenn ich dann heimkomme freue ich mich richtig auf die Kleine #verliebt und bin am Tag danach viel entspannter #cool

Ganz ehrlich - 24 Std. am Tag, 7 Tage die Woche nonstop mit meinem Kind zusammenzusein, das ist für mich sehr anstrengend. Klar macht mans gerne, aber trotzdem bin ich der Meinung, ein paar Stunden pro Woche das Kind dem Papa überlassen sollte doch irgendwie machbar sein #kratz

Bin mal gespannt obs hier noch andere Meinungen gibt ;-)

#danke und liebe Grüsse

ANDREA


Beitrag von baby20092010 03.12.09 - 10:37 Uhr

Mein Schatz bekommt die Flasche und ich kann trotzdem nirgendwo ohne Baby hingehen!

Mein Mann ist so was von unfähig...ich kann nicht mal eine halbe Stunde einkaufen. Von einem Abend nur für mich kann ich nur träumen, andererseits bin ich nicht Mutter geworden um auszugehen, dass habe ich vorher oft genug gemacht.

Lg von Baby

Beitrag von smash79 03.12.09 - 10:43 Uhr

Hallo !!

#danke für Deine Meinung. Manchmal denke ich ehrlich gesagt auch, dass mein Mann sich irgendwie ein wenig verklemmt anstellt, und irgendwie keine Motivation hat, verschiedene Dinge wie Tragtuch oder sie einfach mal baden auszuprobieren #augen

Noch was zu meiner Verteidigung: Ich gehe nicht 1x pro Woche weg, um zu feiern #fest sondern ich gehe zum Sport (Volleyball), und das tut meiner Seele und meinem Körpergefühl sehr gut #pro

Es würde auch unserer Paarbeziehung sehr guttun, wenn wir die Kleine mal für 1-2 Std. der Oma anvertrauen könnten, aber bis dahin ist es glaub ich noch ein langer Weg ...

#danke für Deine Meinung #liebdrueck

Gruss
Andrea

Beitrag von baby20092010 03.12.09 - 11:29 Uhr

Ich wollte Dich nicht angreifen, manchmal kommts etwas aggressiver rüber als es soll;)

Manchmal ist es aber auch schwer...mein Mann kann ihn nicht ins Bett bringen, kann ihm sein Mittagessen(Gemüse) nicht geben, kann ihn nicht vernünftig anziehen usw.

Ich kann dich schon verstehen. Wenn man bis nach acht warten muss, bis das Kind schläft und erst dann einkaufen gehen kann, dann ist das nicht mehr lustig!

Ich war vor der SS Feuerwehrfrau...glaub mir, dass ist echt eine Umstellung:)

Lg von Baby

Beitrag von alexa81 03.12.09 - 10:37 Uhr

Hallo noch mal,

was mir gerade noch einfällt: Habt Ihr ein Tragetuch? Wenn wir zusammen unterwegs waren, hat immer mein Mann die Kleinen im Tuch oder in der Trage gehabt. Die intensive Nähe haben Kinder und Papa sehr genossen.:-)

Viele Grüße, Alex

Beitrag von kimo135 03.12.09 - 10:38 Uhr

Hi Andrea,

sprichst du von uns???

also ich kann dir nur sagen habe bei unserer 1 Tochter auch gestillt und sie war sehr viel am weinen...
kam nachts alle 3-4 Std. zum trinken, wollte nur auf den Arm bei mir usw. habe lange gestillt (UND DAS GERNE!) 11 Monate. Lucy hat auch erst mit 15 Monaten durch geschlafen #gaehn
mein Mann hatte schon nach 8 Wochen den HORROR mit ihr alleine zu Hause zu bleiben (ich hatte ja auch noch Rückbildung) also kam meine Mum und Lucy hat immer schön geschlafen bis ich wieder kam :-p die Tür gehört und dann wurde sie wach ;-) habe mir hier sogar extra ne Milchpumpe gekauft doch Lucy wollte weder Schnuller noch abgepumpte Milch haben :-p und heute ist sie 3 Jahre jung #verliebt

ach und mein Mann !der PAPA! liebt seine Kinder auch und gibt sich viel mit ihnen ab!!! aber trotzdem muss jeder da erst reinwachsen und ich glaub eben das Frauen es da einfacher haben :-) beim 1 Kind ist man noch sehr vorsichtig und "unbeholfen"... beim 2 wirds schon anders;-)

so und bei unserer 2 Tochter Leonie (stille ich auch wieder voll und gerne) ist es total anders... sie schläft vom 1 Tag an durch (abends so um 22 / 23 Uhr bis 6 / 7 Uhr trinkt und schläft noch weiter....)
musste auch am 18.11. operiert werden und da war sie den ganzen Tag hier zu Hause mit meiner Mutter, habe morgens um 6.00 Uhr gestillt und sie hat schön bis 11 Uhr geschlafen...
habe auf Rezept ne Milchpumpe bekommen und eben schön abgepumpt und siehe da SIE wollte die auch wieder nicht, sie nimmt auch keinen Schnuller :-p... meine Mum hat dann immer so bissel in den Mund gespritzt #rofl somit hat sie wohl den ganzen Tag ca. 100 ml getrunken... Sie hat aber auch nicht geweint und dann um 17 Uhr wo ich wieder da war ordentlich getrunken ;-)

Gib deinen Mann und der kleinen Zeit, schau sie ist doch erst 11 Wochen jung...

vielleicht kannst du auch mal erst 2 Std. weggehen oder er kann in der Zeit spazieren gehen?


Ich war die Woche sogar im Kino weil Leonie so lieb ist und war insgesamt 4 Std. weg. Hat gut geklappt und mein Mann lebt noch #rofl und das mit 2 Kindern :-)


glaube bei meiner 1 Tochter wäre ich nicht weggegangen... (bin ich auch nicht) weil ich immer Angst hatte, dass es nicht klappt...

aber heute denke ich, mal so 1-2-3 Std. nur für sich das muss einfach auch mal sein!

naja ihr findet bestimmt nen Mittelweg und nicht aufgeben!


Ganz liebe Grüße und bis bald
Carina mit Lucy 3 Jahre und Leonie 3 Monate jung #verliebt#verliebt

Beitrag von glu 03.12.09 - 12:09 Uhr

Ich glaube nicht das Frauen es da einfacher haben. Vielen Fraue haben ein Problem damit ihr Kind abzugeben, selbst an den Partner. In anderen Familien wiederum stellen sich die Männer einfach zu blöd an!

Ich kann nicht wirklich verstehen warum Babys keine vernünftige Bindung zum Vater haben, vielleicht weil wir dieses Problem nicht kennen #schein

lg glu

Beitrag von tinemaus 03.12.09 - 13:13 Uhr

hi, Andrea.
bei uns war es genauso....wie du es hier schreibst.
Ich hab nicht abgepumpt. Mochte die Pumperei nicht.
Aber es gab auch nur Geschrei in den ersten Monaten wenn mein Mann sie mal länger nehmen sollte. Weißt du was, das ist ganz normal, natürlich. Das ist ihr Instinkt von Natur aus, die riechen deine Muttermilch. Und bei Papa nicht...Meine Kleine ist 5 Monate jung, und soll ich dir was sagen, die werden so schnell groß. Ich genieß die Zeit mit der Kleinen. Schwupps ist sie ein Jahr und läuft mir weg.
Was ich mache, zum Entspannen ist, das ich mal ne Runde spazieren geh wenn der Große schläft. Oder ich leg mich mal ne halbe Stunde in die Badewanne, da kann ich wieder auftanken....

Ich weiß das hilft dir alles nicht weiter, aber ich denke wenn sie älter wird, dann wird das besser. Und wie du schreibst, dein Mann versucht sein bestes. Mehr geht halt einfach nicht....Dein Mann kann es mit einem Tragetuch, oder Manduca, Ergo probieren. Wirkt wahre Wunder und ist gut für sein Ego, wenn er es damit schafft sie zum Schlafen zu kriegen...

Alles gute euch
ciao
Tinemaus mit Lea und Alessandro (3)