Mobbing in der Arbeit

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Beitrag von julian079 03.12.09 - 12:21 Uhr

Guten morgen,

bin neu hier.
Ich weiss nicht wie ich anfangen soll um es mal kurz zu machen...
Ich arbeite im Labor hab aber den Beruf nicht gelernt...
Schon im April gab es Stress mit dem Big Boss weil er mich loswerden wollte. Daraufhin hab ich den Betriebsrat eingeschaltet und er hat mir geholfen. Daraufhin musste er mir eine andere Arbeit geben, die in meine Richtung ist (kaufmännisch)
Tja dann bin ich zu dem jüngeren Chef gekommen der sich aber mit ihm gut versteht! Das Büro ist nur 3 Zimmer weiter!
Er hat mir dann eine ganz andere Arbeit zugeteilt, im Labor, das was ich nie gelernt habe. Ich dachte ich probiers...Alle Aufgaben waren leicht bis auf eine, wo man sehr viele Fehler machen kann. Er sagte zu mir wir probieren es.
Dann hab ich ihn gestern in der früh gebeten ich wür die Aufgabe lieber nicht machen. Da ist er gleich ausgetickt und hat mir Sachen vorgeworfen! Zur allerletzt sagte er er würde sich freun wenn ich hier weggehen würde!
Ich hatte vor 3 Wochen eine Fehlgeburt und war 3 Wochen krankgeschrieben! Er sagte noch zu mir, tja du warst 3 Wochen krank, na gut du hattest eine FG aber dein Verhalten ist inakzeptabel! Weil ich ihm einen Urlaubszettel gleich am 2 Tag hinlege...und das gehört sich nicht.
Er war doch derjenige der mir gesagt hat ich soll immer 2 Wochen vorher Urlaub beantragen...
Daraufhin hat er mich so runtergeputzt das ich gezittert hab und heim gehen musste, ich konnte nicht mehr. Mein Arzt weiss die ganze Sache und hat mir erstmal 2 Wochen krank gegeben und gesagt ich sollte dann wieder kommen.
Der Betriebsrat hatte es mir auch geraten.
Die Kollegen waren unfreundlich zu mir, besonders die mich anlernen musste. Immer gestichelt und mich dumm hingestellt und mir kaum was erklärt. So ungefähr ich solle mal machen und sehen wie ich klarkomme...
Wer kennt sowas?

Beitrag von mabo02 03.12.09 - 12:29 Uhr

hmmm schwierig.

Was ich aber da rauslese:
du willste eine Arbeit die zu deinem Job gehört nicht machen weil sie schwierig ist...

Du reichst am 2. tag gleich einen Urlaubszettel ein.
das hinterlässt keinen guten Eindruck.

Als du dich beworben hast, auf was für eine Stelle war das denn??

Beitrag von windsbraut69 03.12.09 - 12:40 Uhr

Wirkliches Mobbin kann ich hier nicht sehen.
Du hast die Dir aufgetragene Aufgabe abgelehnt, was Deinen Vorgesetzten (der sich vorher sehr fair dazu geäußert hat) selbstverständllich ärgert. Dass er es nicht gern sieht, dass Du innerhalb kürzester Zeit dort bereits Urlaub eingereicht hast und wegen Krankheit ausgefallen bist, ist ebenfalls nachvollziehbar.

Ich denke nicht, dass Du es mit der erneuten Krankmeldung jetzt besser machst und mal ehrlich - Du kannst Dich doch nicht bei jeder Auseinandersetzung gleich für Wochen krank schreiben lassen...

Gruß,

W

Beitrag von julian079 03.12.09 - 12:55 Uhr

ich war vorher in der Laborspülküche und der Chef ist selber auf mich zugekommen und hat mich gefragt ob ich denn mehr arbeiten möchte. Ich habe ja gesagt, sehr gerne...
Eine Kollegin hat gekündigt. Eine nach der anderen ist gegangen, im Nachhinein hab ich erfahren das es wg. dem schlechten Klima dort ist.
Ich weiss das es blöd ist wenn man einen Urlaubsantrag gleich vorlegt wenn man krank war. Aber ich brauchte da nur 1 Tag weil ich niemanden hab der auf mein Kind aufpasst...
Die Kollegin hatte nur 11 Tage Zeit um mich anzulernen und mit ihr ist es auch gegangen. Danach war ich völlig allein auf mich gestellt und keiner hat mich geholfen. Die Kollegin hat sogar zu mir gesagt warum sollte ich dir helfen, er stellt eine ein die nicht aus der Berufgbrange kommt, soll er zusehen wie er jetzt damit klar kommt wenn alles drunter und drüber geht!
Das ist eine Stelle einer Arzthelferin gewesen und nicht einfach wenn man EH-Kauffrau ist!
Ich hab versucht alles richtig zu machen aber hab auch Fehler gemacht und die hat er nicht geduldet also wollte er mich loswerden. Aber es gab auch Mitarbeiter die sich beschwert haben und hintendrum zu ihm gegangen sind!
Ich bin zum Betriebsrat weil ich nicht wusste was ich machen soll und er hat mir dann geholfen!
Jetzt ist die Athmosphäre natürlich von Anfang an vergiftet. Er hat mich ins Labor verdonnert und gibt mir extra Aufgaben die schwierig sind! Die Leute haben ja nicht umsonst eine 3 Jährige Ausbildung. Wenn ich mal Fehler mache hilft mir keiner. Der Chef hat viel zu viel dem MA über mich erzählt und das darf er nicht.
Ich hatte ihn gestern lediglich nur drum gebeten ob wir das PCR weglassen könnten weil es wirklich kompliziert ist und da ist er ausgetickt! Er hat selber gesagt wir probieren es uned wenns nicht geht dann lassen wir es.
Ich hab das Gefühl nach der Fehlgeburt das sie mich loswerden wollen...so kommt es rüber!
Ich bewerbe mich viel aber es tut sich vor Weihnachten nicht mehr so viel.
Ich hab nie Arbeit abgeleht und hab jede Arbeit angenommen die sie mir gegeben haben. Aber sie suchen mit Absicht irgendwas um mich loszuwerden

Beitrag von windsbraut69 03.12.09 - 13:16 Uhr

Ja, Du hast das PCR doch aber gar nicht erst probiert, warum denn nicht?
Wenn Du die Arbeit nicht machen willst, die er Dir gibt, wie soll er Dich denn dann beschäftigen?

Sorry, aber ich kann den Chef auch verstehen, Du warst gerade erst lange krank, dann gibt es Zoff und Du läßt Dich sofort wieder krank schreiben...

Beitrag von dollynka 03.12.09 - 14:06 Uhr

Ich kann Dich gut verstehen! Wenn ich das richtig verstanden habe, arbeitest Du jetzt ungelernt in einer Arztpraxis! Das ist wirklich nicht einfach! Und gerade in den Arztpraxen (warum auch immer) kommt es häufiger zu solchen Unstimmigkeiten. Aber das was Du beschreibst ist kein Mobbing. (noch nicht!)
Ich wünsche Dir viel Glück bei der Arbeitssuche.

LG
Dollynka

Beitrag von arkti 03.12.09 - 13:57 Uhr

Nachdem was du schreibst würde ich dich auch loswerden wollen.
Reichst direkt Urlaub ein, das ist schonmal eine Frechheit.
Willst keine Arbeit machen wo Fehler passieren können.

Mobbing sehe ich hier nirgendwo ich sehe nur mangelnde Motivation auf deiner Seite.
Wenn man sich so verhält wird man eben so behandelt.

Beitrag von julian079 03.12.09 - 14:16 Uhr

Also das ist sehr wohl Mobbing! Der Betriebsrat hat es elber gesagt!
Ich hab es nicht nur probiert ich habe mit PCR gearbeitet!
Es sind nicht alle so zu mir nur die die er gegen mich aufgehetzt hat. Eine Mitarbeiterin dort hat mich selber vorgewarnt! Sie sagte zu mir ich solle aufpassen, denn sie wollen mich nicht haben...
Sie wollen schauen bis ich einen Fehler mache...
Hallo?! Ich hatte eine Fehlgeburt! Dann darf man nicht zu Hause bleiben?! Ich war vorher nie krank!
Danach ging es mir sehr schlecht. Und als ich in die Arbeit bin habe die mich mit Arbeit vollgeschüttet aber kein problem ich habs gemacht!
Ich hab ihn nur um einen Gefallen gebeten mehr nicht und er knallt mir dann gleich Sachen an den Kopf!
Dieser Betrieb ist dafür bekannt das dort so ein Klima herrscht, ich hab es nur nie gewusst bis ich mich selbst davon überzeugt hab!
Aber wenn ihr so denket dann habt ihr wohl einen super Chef! Dann wünsch ich euch meinen!

Beitrag von mabo02 03.12.09 - 14:31 Uhr

Weisst du ich habe selber jahrelang in einer Abteilung gearbeitet in dem so eine Mobbing-Tante gesessen hat.
Sie hat es bei mir auch probiert bis ich ihr mal vor allen und ganz deutlich meine Meinung gesagt habe.
Danach hat sie sich nie wieder getraut.

Aber mal ehrlich.
Du hast dich doch da beworben.
Auf was denn??

Beitrag von sassi31 03.12.09 - 14:42 Uhr

Hallo,

also ich hab leider auch so meine Erfahrung mit einem miesen Chef sammeln können. Das ist sicher nicht immer leicht und für Außenstehende auch nicht immer zu verstehen. Ich musste auch Aufgaben erledigen, die nicht zu meiner eigentlichen Arbeit gehört haben. Und angemault wurde ich auch, wenns dann nicht perfekt war. Aber das ist noch lange kein Mobbing.

Das du dich aufgrund einer Fehlgeburt krank schreiben lässt, kann hier sicher jeder nachvollziehen. Aber du hast geschrieben, dass du Zoff mit deinem Chef hattest, daraufhin so gezittert hast, das du heim gehen musstest und dich dann erstmal hast krank schreiben lassen. Das klingt nach einer Flucht vor deinem Chef und den Problemen auf der Arbeit.

Die wenigstens Chefs und Kollegen sind begeistert, wenn auf einen Krankheitsausfall direkt ein Urlaubsantrag folgt. Da benötigt man schon viel Fingerspitzengefühl und gute Argumente, um damit nicht anzuecken. Das Gleiche gilt übrigens, wenn man eine Arbeit nicht machen möchte, weil man sich diese nicht zutraut. Es ist wichtig, es so rüber zu bringen, dass es nicht nach simpler Arbeitsverweigerung klingt.

Mein Tipp: Mach deine Arbeit weiter. Führe ggf. noch einmal ein Gespräch mit dem Betriebsrat. Und such dir nebenbei einen neuen Job.

Gruß
Sassi

Beitrag von julian079 03.12.09 - 14:49 Uhr

ja ich weiss, ich bewerbe mich schon wie eine blöde...:-(
im Nahchinein sieht es so aus wie eine Flucht! Das stimmt. Ich hab aber wirklich dermaßen gezittert, weil er mir Sachen an den Kopf geschmissen hat die nicht ganz stimmen!
Das mit dem Urlaubsantrag versteh ich auch. Ich hab ihm gesagt das ich niemanden für mein Kind hab und er hat ihn unterschrieben und genehmigt. Erst als ich ihm sanft! erklärt hab das ich mich nicht traue das PCR zu machen hat er mir gesagt was er von mir denkt. Mir ist aber klar das ich da nicht mehr zurück gehen werde und ich kann jederzeit einen Aufhebungsvertrag unterschreiben.

Danke für eure unterschiedlichen Antworten...

Beitrag von sassi31 03.12.09 - 16:36 Uhr

Kopf hoch. Du schaffst das ganz sicher.

Ich hab mich auch von dem ätzenden Chef "befreit" und ich hab in der Firma sehr lange gearbeitet gehabt. Die Zeit damals war nicht leicht, aber ich fühle mich heute viel besser.

Einen Aufhebungsvertrag würde ich nicht unterschreiben. Dann lieber eine Kündigung von Seiten der Firma (wegen dem ALG-Anspruch).

Beitrag von mentira 03.12.09 - 21:52 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht, ob meine Mitschreiber im Stall gross geworden sind, aber die Beiträge bis hierhin empfinde ich als zumindest unangebracht.

- die TE hat die Abteilung gewechselt, vorher schon Ihren Urlaub geplant und diesen nach Anweisung rechtzeitig 14 Tage vorher eingereicht. Ja und?

- die TE hatte nach ersten Versuchen, in einem Ihr fremden Gebiet neue Aufgaben anzunehmen nach mehreren Sticheleien und düsterer Arbeitsatmosphäre aufgegeben, weil sie ohnehin in einer belastenden Situation steckt.
Klar, ihr hättet in der gleichen Situation nach einer Fehlgeburt (sogar mein Chef, diese Ausgeburt der Hölle hat eingesehen, dass er meine Kollegin nach ihrer FG zu schonen hat) alle sofort in die Hände gespuckt, angepackt, allen Widerständen getrotzt und Eure Frau gestanden! Logo!

Die meisten Frauen schaffen für den gleichen Zeitraum nicht einmal, ihren Arbeitsplatz adäquat auszufüllen, obwohl sie sich in ihrem Job wohlfühlen.

Warum die TE in diesen branchenfremden Job geraten ist und sprachlich für eine Kauffrau offensichtlich schwach begabt zu sein scheint, hat doch bis hierhin keiner hinterfragt. Fakt ist, dass der Chef sie ob besseren Wissens eingestellt hat und jetzt seine Fehlentscheidung (falls dem so ist) nicht auf die MA abwälzen kann.

Sicher kann man sich nicht für jede Unpässlichkeit krank schreiben lassen, geht gar nicht.

Aber in Bezug auf die Vorgeschichte (Mobbing, Angst vor eigener Unzulänglichkeit UND Fehlgeburt) kann ich das Verhalten der TE verstehen, obwohl ich ein ganz anderer Typ bin und die Sache anders angehen lassen würde.

Und wenn mein Chef (besagte Ausgeburt der Hölle) mir meine Krankentage vorrechnen würde, nachdem ich eine Fehlgeburt gehabt hätte, würde ich schlicht ausrasten. Der Anstand gebietet, dieses Thema nicht mal auf's Tapet zu bringen geschweige denn anzukreiden!

buh!

an die TE: versuche, einen neuen Tätigkeitsbereich zu finden (sprich: bewirb' Dich woanders), solange solltest Du versuchen, den Ansprüchen Deiner Tätigkeit zu genügen, damit Du nicht erwerbslos auf der Strasse stehst. Weitere Krankschreibungen werden Dich weiter in die Misere bringen und die Überwindung, wieder in die Firma zu gehen, erschweren. Kann ja sein, dass Du Dich durch stetigen Unwillen tatsächlich unbeliebt gemacht hast.

Schwangere Frauen werden von Firmen gern abserviert und als lästiges Anhängsel geahndet - dabei scheint der AG gern zu vergessen, dass die Kinder ja irgendwoher kommen müssen.

Tut mir leid, dass es mit Deinem Baby nicht geklappt hat.
Tut mir wirklich leid.

GA
J.


Beitrag von julian079 04.12.09 - 07:55 Uhr

Guten morgen,

zu mentira:

danke das dein Beitrag so ausführlich war:-)
Ich dachte schon keiner gibt mir Recht.
Es ist so das sie mir keine Tätigkeit für meinen Beruf gegeben haben obwohl es in meinem Vertrag steht. Ich hab alle Aufgaben gut erledigt und sogar von manchen MA Lob bekommen das ich es gut kann und schnell verstehe obwohl ich nicht aus der Branche komme. Nur halt eben die die mich angelernt hat ist irgendwie auf mich aufgehetzt worden!
Er hat mir Extra eine Aufgabe gegeben die so schwer ist damit ich Fehler mache...und mich reingelegt. Er hat mir ja gesagt das wir es probieren und jetzt wo ich ihn drum gebeten hab ob ich es evtl lassen kann...motzt er mich an. Er ist wirklich unter die Gürtellinie gegangen!
Er hat mir offen gesagt das er mich loswerden will!
Als ich gesagt hab das ich ss bin waren sie na ja sie haben mich behandelt als hätt ich eine Krankheit! Und als die FG war beschwert er sich weil ich krank war!
Ich hab mich gleich in die Arbeit gestürzt. Als ich ins Labor gekommen bin hatte mich keiner gegrüßt und die die mich angelernt hat sagt nicht mal Hallo!

Beitrag von windsbraut69 04.12.09 - 08:21 Uhr

" Er hat mir ja gesagt das wir es probieren und jetzt wo ich ihn drum gebeten hab ob ich es evtl lassen kann...motzt er mich "

Ja, du hast es aber doch NICHT probiert!
Das kannst Du ihm doch nicht anlasten!

Inwiefern beinhaltet Dein Arbeitsvertrag denn ein ganz eng gestecktes Aufgabengebiet? Gibt es ganz sicher keine Klausel, dass Du je nach Bedarf auch mit anderen Aufgaben betraut werden kannst? Sollte mich wundern.

LG

Beitrag von windsbraut69 04.12.09 - 08:20 Uhr

"Und wenn mein Chef (besagte Ausgeburt der Hölle) mir meine Krankentage vorrechnen würde, nachdem ich eine Fehlgeburt gehabt hätte, würde ich schlicht ausrasten. Der Anstand gebietet, dieses Thema nicht mal auf's Tapet zu bringen geschweige denn anzukreiden!"

Der Ausraster steht Dir frei, ebenso frei steht es dem AG aber, krankheitsbedingte Fehlzeiten zu thematisieren und seine Konsequenzen daraus zu ziehen.

Tatsache ist, dass die TE eine ihr aufgetragene ("probieren wir mal, ob Du das hinbekommst", klingt für mich nicht ansatzweise nach Mobbing) Aufgabe verweigert und das kann als Arbeitsverweigerung gewertet werden, auch trotz ihrer momentanen psychischen Belastung.

Beitrag von julian079 04.12.09 - 08:59 Uhr

ganz ehrlich? in meinem Vertag steht keine Laborarbeit und das hat mir der Betriebsrat selber gesagt ich hab es freiwillig getan. Da steht Verwaltungsangestellte! Er wollte mir eine Aufgabe geben die ich verwalungstechnisch machen kann und bis jetzt ist nichts geschehen. Ich hab es probiert über Wochen...
Das Problem ist die die mich angelernt hat hat es mir nur 1x erklärt und wenn ich sie um Hilfe bitte sagt sie zu mir ich soll es selber machen! Dreht sich um und geht!
Ich steh da wie ein begossener Pudel!
Es kommt so rüber wie Arbeitsverweigerung aber ich habs ihm vorsichtig gesagt und ich hätt es auch weiter gemacht wenn er mir gesagt hätte ich muss es machen, keine Frage. Nur wie er dann angefangen hat mich zu beleidigen da wär ich wirklich beinahe ausgerastet!
Er als Chef darf seinen MA sagen wenn ihm was nicht passt das ist mir schon klar!
Aber ein Chef darf nicht unter die Gürtellinie gehen!
Als ich ihm gesagt habe das ich mich woanders bewerbe dann hat er gejubelt! Und gesagt das er es toll findet, er freut sich schon wenn ich weggehe!
Ich hab ihn gefragt warum er mich loswerden will, was ich getan hätte. Wisst ihr was er gesagt hat?
Tja, das alles braucht er mir nicht zu sagen ist einfach so! Ich passe nicht hierher!

Beitrag von windsbraut69 04.12.09 - 10:15 Uhr

Sein Verhalten ist definitiv nicht okay, aber dass Du eine "Last" für den Betrieb bist, ist nachvollziehbar.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dein AG Dich NICHT abteilungsfremd einsetzen darf, das ist doch überall üblich, wenn Not am Mann ist und auch in großen gewerkschaftlich organisisierten Betrieben....

Ich verstehe weiterhin nicht, dass Du die Aufgabe abgelehnt hast.

Gruß,

W


Beitrag von julian079 04.12.09 - 10:30 Uhr

ich war vorher nie krank, bis ich die FG hatte!
Das Problem ist das die Kollegin die mich anlernen sollte mich von Anfang an nicht mochte, ich hatte ihr nie was getan, hab immer alle Arbeiten erledigt die sie mir gegeben hatte. Bei diesem PCR wollte sie mir nicht helfen obwohl sie die jenige ist die die Leute anlernt!
Ihr ist die Aufgabe aufgetragen worden mich da anzulernen. Und als ich sie um Hilfe gebeten hab, hat sie sich umgedreht und ist gegangen. Sie ist dafür bekannt das sie mit den Leuten so umgeht. Ich hab schon oft mitbekommen wie sie die Praktikanten angemault hat. Egal wer sie irgendwas gefragt hat, hat sie entweder nur "Puh" gesagt oder "ich hab jetzt gar keine Zeit!" Oder sich einfach umgedreht!
Bei mir ist Sie noch schlimmer, sie behandelt mich wie ein kleines Kind und sie ist um einiges jünger!
Beispiel: Sie hatte mir eine Aufgabe gestellt wie in der Schule, wieviel ist, 100ml=1,5 %, wieviel % brauchen wir dann bei 150ml?
Ich hab ihr die richtige Antwort gegeben, es sind 2,25.
Die andere mit der sie sich richtig versteht hatte nur einen Seitenblich geworfen und schämisch gelacht. Meine Antwort war richtig und sie hat mich trotzdem in die Irre führen wollen!
Die ganze Sache dort stinkt zum Himmel. Kannst du mich auch ein bischen verstehen?
Und als ich es dem Chef erklären wollte hat er gleich angefangen zu schimpfen und was ihm alles an mir nicht gefällt! Ich bin noch nichtmal dazu gekommen es ihm zu erklären. Es hätte auch keinen Sinn gemacht denn er wäre nicht auf meiner Seite gewesen. Er hätte mich noch beschimpft das ich der MA was unterstelle!
Ich möchte es auch nicht machen, weil sie teilweise giftig ist, wenn man ss ist. Jetzt bin ichs nicht mehr aber ich will wieder!.
Wir hatten eine Kollegin die noch nicht ss war und drum gebeten hat es nicht machen zu wollen und da wars kein Problem! Es ging nur um die eine Aufgabe mehr nicht!