ehemaliges Frühchen und Wechsel der privaten Krankenversicherung

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von carrie9578 03.12.09 - 12:42 Uhr

Hallo,

Vielleicht finde ich hier bei Euch die Antwort auf folgende Frage:

Ist eine ehemalige Frühgeburt eine "Vorerkrankung", die beim Wechsel der privaten Krankenversicherung bei den Gesundheitsfragen angegeben werden muss? Was habt Ihr für Erfahrungen?

Danke für eventuelle Antworten & Grüße - Ulrike

Beitrag von freckle06 03.12.09 - 12:55 Uhr

Hallo!

Also ich würde sagen, dass das sicherlich darauf ankommt, ob die zu frühe Geburt zu "Schäden" geführt hat, die jetzt noch relevant sind!

Gruß

M. :-)

Beitrag von carrie9578 03.12.09 - 13:15 Uhr

Hallo M.

Also in unseren (beiden) Fällen gibt es im Grunde keine "Schäden", aber ich habe ja keine Ahnung, ob auch bei unauffälligen Frühchen noch irgendwas kommen kann...

Ich habe halt nur die Befürchtung, dass - wenn dann vielleicht in 2 Jahren oder so - irgendetwas auftaucht, die Versicherung das dann mit "Das liegt nur an der Frühgeburtlichkeit" begründet und nicht zahlt, weil wir es nicht angegeben haben oder eben aus diesem Grund ein Versicherungswechsel gar nicht erst möglich ist.

Ich kann eben diese Frage dem Versicherungsmakler aus den genannten Gründen auch nicht stellen.

Danke auf jeden Fall& Grüße - Ulrike

Beitrag von freckle06 03.12.09 - 13:34 Uhr

>> Ich kann eben diese Frage dem Versicherungsmakler aus den genannten Gründen auch nicht stellen. <<

Hm, warum nicht? Es kann ja nicht sein, dass du der einzige Fall mit dieser Vorgeschichte bist?

Und was spricht dagegen das anzugeben? Glaubst du, der Wechsel wäre dann evtl. nicht möglich? Das hätte dann natürlich auch Gründe...

Gruß und "viel Glück"!

M. :-)

Beitrag von freckle06 03.12.09 - 13:38 Uhr

Oh, sorry - grad gesehen, dass du denkst, der Wechsel wäre dann vielleicht gar nicht möglich. ;-)
Aber: Was ist schlimmer? Das jetzt nicht anzugeben und zu riskieren, dass FALLS was sein sollte die Versicherung nicht zahlt? Oder: Angeben und auf der sicheren Seite sein? Ich glaube nicht, dass die euch nicht aufnehmen würden, wenn nachweislich bisher alles in Ordnung war - trotz Frühgeburt. Schließlich haben deine Kinder keine chronischen Krankheiten deshalb.

Noch mal Gruß ;-)

M. :-)

Beitrag von carrie9578 03.12.09 - 13:58 Uhr

Hallo

Da hast Du natürlich Recht. Das spricht dafür, es dazu zu sagen. Mehr als "nein" kann der Makler ja dann nicht sagen.

Manchmal ist das offensichtliche nicht offensichtlich genug...

LG - Ulrike

Beitrag von abarbaras 03.12.09 - 13:50 Uhr

Hallo Ulrike,
ich denke schon, dass es relevant ist, da Du ja die Erkrankungen der letzten 5 Jahre und stationären Aufenthalte der letzten 10 Jahre angeben musst. Kommt also auf das Alter des Kindes an, ob Du es entsprechend mit "JA" beantworten musst.
LG Antje (die mal ganz streng ;-) bei einer PKV in der Antragsabteilung die Anträge geprüft hat)

Beitrag von carrie9578 03.12.09 - 14:00 Uhr

Hallo Antje,

Danke für die Antwort.

Stimmt, die stationären Aufenthalte muss man ja eh erwähnen. Die Frage war eben nur, ob Frühchensein eine "Erkrankung" ist...

Das hilf mir weiter - dankeschön :-)

Ulrike

Beitrag von totoloto 03.12.09 - 13:53 Uhr

Oh, meinst du beim kind oder bei dir...wen nes bei dir wäre..klar doch...genau aus dem punkt benühe ich mich um keine private KK und bleibe leider freiwillig gesetzlich versichert, weil mich genau aus dem Grund keienr nehmen würde :-(

Toto

Beitrag von carrie9578 03.12.09 - 14:01 Uhr

Hallo Toto,

Du hast Recht, es war nicht ganz klar ausgedrückt: Es geht um die Versicherung der Kinder.

Ich bin selbständig und privat versichert - die 2 Kinder seit ihrer Geburt ebenso (bei "meiner" Versicherung).

LG - Ulrike

Beitrag von totoloto 03.12.09 - 16:59 Uhr

Hi Ulrike, dass es was vollkommen anderes..

Was mich aber wundert, warum wollt ihr überhaupt wechseln, an den Versicherungen der Kinder kann man doch kaum sparen oder täusche ich mich ?
Wir zahlen für meine Tochter 110 euro, warum dann der Wechsel ???

Zu der Frühgeburt, ich glaube kaum ,dass man es erwähnen muss, wenn natürlich dabei Sachen passiert sind, die jetzt Folgen haben.

k.a. beschädigte Lunge..wenn einfach deine Tochter chronisch krank wären..
Du am besten ist, du rufst anonym bei der Versicherung an oder ?

Meine Versicherung sagte mir damals, dass sie z.B. insbesondere die U-Untersuchungen interessieren..

Toto

Beitrag von carrie9578 03.12.09 - 21:58 Uhr

Hallo Toto,

Naja es ist so: ich habe mit 170 Euro angefangen und bin jetzt bei 240 Euro (300 Euro Selbstbeteil.) - die Kinder je bei ca. 100 bzw. 110 Euro und ich muss ab Januar jeweils etwa 133 Euro bezahlen (ohne Selbstbeteil.). Und das bei mir innerhalb von 4 1/2 Jahren, beim Sohn nach jetzt 3 1/2 Jahren und bei meiner Tochter nach 2 1/2 Jahren Laufzeit. Wenn es so weitergeht: Wo soll das enden?

Aus diesem Grund schaue ich mich eben nach einem Wechsel um.

LG - Ulrike

Beitrag von abarbaras 03.12.09 - 14:21 Uhr

Ich nochmal,
warum willst Du/Ihr wechseln oder NUR das Kind ? Ist doch nicht sinnvoll, wenn man schon einige Jahre bei einer Gesellschaft ist. Achte bitte darauf, dass Di die Altersrückstellungen mitnehmen kannst, die sind sonst futsch.
Gruß Antje

Beitrag von carrie9578 03.12.09 - 14:30 Uhr

Hallo auch nochmal :o)

Ich & meine Kinder wollen wechseln, weil mir innerhalb von 4 Jahren mein Beitrag um fast 40 % erhöht wurde und die Beiträge der Kinder (2 und 3 Jahre) auch bereits um Einiges gestiegen sind.

Die Altersrückstellung wird in meinen Augen überschätzt und kann meiner Information nach mittlerweile auch mitgenommen werden (abzgl. Gebühren). Das sollte also nicht zum Problem werden.

Was meinen Vertrag angeht (der auch noch relativ jung ist) kann man darüber ja noch nachdenken, jedoch ist es bei den Kindern wahrscheinlicher, dass sie mal angestellt und damit gesetzlich versichert sein werden.

LG - Ulrike

Beitrag von twingo1985 03.12.09 - 18:47 Uhr

Hallo,

ich selber bin privat und mein Mann Kassenpatient, Johanna ist bei meinem Mann mit versichert, wir wollten für Johanna eine private Zusatzversicherung, für Chefarztbehandlung und Zahn/Brille und wurde aufgrund es "frühchen seins" für 2 Jahre zurück gestellt, konnten also keine Versicherung abschließen. Bei der Geburt eines Kindes ist es am leichtesten, da dürfen sie noch nicht fragen.

Vielleicht konnte dir das etwas helfen und ich denke das man Frühgeburtlichkeit (offizieler Begriff) immer angeben sollte und auch muss.

Lieben Gruß
Nicole mit Johanna geboren bei 29+0

Beitrag von totoloto 03.12.09 - 19:25 Uhr

Hi Nicole, das geht doch gar nicht.. ic hhabe extra gefrag und es wurde uns gesagt, dass sie bei meinem Mann sein muss..darf ich fragen. seid ihr beide berufstätig ??

Toto

Beitrag von twingo1985 04.12.09 - 20:53 Uhr

Doch das ging, weil wir verheiratet waren, daher konnten wir uns den Versicherungsträger aussuchen.

Ich bin Beamte und mein Mann Arbeiter .