Laaaaange Einschlafbegleitung - wie können wir das ändern?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von sashimi1 03.12.09 - 13:23 Uhr

hallo!

ich begleite meine kleine (1,5 jahre) noch jeden abend in den schlaf. das sieht momentan so aus, dass nach dem buch anschauen /geschichte vorlesen im sessel vor ihrem bett, licht ausmachen noch was vorgesungen wird. dann kuschel ich mit ihr laaaaaaaaaange. lara will dann oft (3-7 mal) nochmal trinken (wasser). dann sagt sie irgendwann "bett", also leg ich sie rein.

entweder schläft sie dann auch gleich ein oder - was die regel und nicht die ausnahme ist - sie steht auf und will wieder zu mama. ich nehm sie dann wieder raus (ein fehler????) und kuschel nochmal. sie will dann manchmal nochmal trinken, manchmal nicht. dann kommt wieder "bett".

das ganze kann sich nun bis zu 7x wiederholen. insgesamt brauche ich immer 1h ab dem zähneputzen bis sie schläft. manchmal auch länger, selten mal nur 45 min.

jetzt haben wir wieder angefangen zu üben und ich mach mir langsam gedanken, wie das werden soll, wenn dann irgendwann mal das baby da ist. ist zwar noch etwas zeit hin, aber vielleicht sollte ich ja jetzt schon was ändern am ganzen ablauf.

papa hat sie bisher nur in ausnahmesituationen ins bett gebracht wenn ich nicht da war und im moment brüllt sie schon, wenn er nur mit ihr aus dem wohnzimmer geht.

habt ihr tipps, wie wir (ich) das mit dem einschlafritual verkürzen kann bzw wie wir es schaffen, dass auch der papa sie ins bett bringt. zusammen haben wir schon versucht - da findet sie keine ruhe und papa "stört" da irgendwie. wenn ich ausser haus bin klappt es zwar, aber es muss ja auch mal gehen, wenn ich da bin....

#danke schonmal vorweg!
lg sashimi & lara *29.04.08

Beitrag von sparrow1967 03.12.09 - 20:02 Uhr

Leg dich doch gleich zu ihr- dann muß sie nicht immer wieder aufstehen, sondern kann - an dich gekuschelt- einschlafen.

JETZT etwas zu ändern fände ich nicht gut- nutz die Zeit, die du noch mit ihr alleine hast....bald muß sie dich eh teilen und das wird sie auch jetzt schon merken.

Wenn das Baby da ist, wird sich wieder ein Weg finden...keine Sorge.

sparrow

Beitrag von sashimi1 03.12.09 - 20:19 Uhr

Danke für deine Antwort. :-)

Lara schläft ja noch im Gitterbett, deshalb kann ich mich nicht zu ihr legen. Hab das mal probiert, aber ist doch ein bisschen eng.

Ich hab ja auch noch lange Zeit und geniesse es ja auch mit ihr abends so schön zu kuscheln, aber das ständige rein /raus ist ein bisschen nervig. Und wenn ich erstmal schwanger bin, kann bzw darf ich sie dann wohl nicht mehr immer wieder ins bett und aus dem bett heben.

Naja, mal abwarten. Viell. ergibt sich ja eine Möglichkeit, wenn wir Lara später ein grösseres Bett kaufen.....

lg

Beitrag von sparrow1967 03.12.09 - 20:33 Uhr

Ach du bist noch gar nicht schwanger? #rofl

Meeeeeeeeensch....dann mach dir doch nicht so einen STress.

Habt ihr ne Matratze übrig? Dann leg sie vor ads Gitterbett- so könntest du ihr die Hand haltzen beim Einschlafen- oder ihr kauft ein etwas größeres Bett ( IKEA Mammut ;-)) da kann man sich auch als Erwachsener noch mit reinlegen.

lg
sparrow

Beitrag von sashimi1 05.12.09 - 14:30 Uhr

Ganz vergessen, dir nochmal zu antworten - sorry! #hicks

Ja, ich hab so eine Kinderfaltmatratze, die oft noch nachts zum Einsatz kommt. Beim In-Bett-Bringen klappt´s aber leider nicht - sie klettert dann immer aus dem Bett und will zu mir kuscheln und dann muss ich sie wieder reinheben - was von der Matratze aus noch anstrengender ist, als vom Sessel aus.... #schwitz

Naja, ich warte jetzt einfach mal noch die nächsten Monate ab und spätestens, wenn sie ein neues Bett bekommt, hoffe ich auf Besserung! :-D

LG

Beitrag von bjerla 04.12.09 - 08:50 Uhr

Auch auf die Gefahr hin, böse "Blicke" zu ernten: so wie du es beschreibst, finde ich, du ziehst dir da nen kleinen Tyrannen ran. Sie will ins Bett du springst, sie will wieder raus, du springst. Weißt wie ich meine?

Mit 1,5 Jahren versteht sie wohl schon recht gut, was da abläuft und wenn du einfach bei ihr bleibst ohne hin und her?!?
Nach 2-3 anstrengenden Abenden sollte sie es dann akzeptieren, dass du nur noch neben dem Bett sitzt. Und irgendwann kannst du dann vielleicht auch das Zimmer verlassen bevor sie schläft.

LG

Beitrag von sparrow1967 04.12.09 - 09:42 Uhr

ja is klar....wenn die Kleinen etwas wollen- bzw. die Nähe von Mama oder Papa wollen, zieht man ich einen Tyrannen heran, wenn man dem "nachgibt".

Einfach herrlich....


*kopfschüttelnd*

sparrow

Beitrag von bjerla 04.12.09 - 10:06 Uhr

Mach doch wie du denkst. Werd mich hier nicht für meine Meinung rechtfertigen.

LG

Beitrag von sashimi1 04.12.09 - 13:22 Uhr

Hallo!

Ja, einerseits ist das zwar schon eine Befürchtung, aber andererseits genieße ich diese Kuschelzeit mit ihr ja auch. Es wäre mir halt nur lieber, wenn sie a) entweder die ganze Zeit bei mir im Sessel bliebe oder b) dann im Bett bleibt und nicht noch x-mal wieder raus möchte. Ich hab schon versucht, sie im Bett mit streicheln oder auch umständlichem Umarmen über die Gitterstäbe zu kuscheln, aber das hat nicht wirklich funktioniert.

Ich denke mir auch, dass es in der früheren oder etwas späteren Zukunft noch genug Neues für sie geben wird (neues Bett /Baby irgendwann etc), da möchte ich ihr jetzt nicht gleich auf die harte Tour kommen. Wenn ich es irgendwie sanft ändern könnte, wäre das schön. #hicks

Naja, spätestens wenn wir ihr ein neues Bett ohne Stäbe gekauft haben, kommt der Sessel raus, dann kuschel ich mit ihr im Bett und hoffe, dass es damit auch kein rein- /raus-Problem mehr geben wird.

LG