Er motzt und motzt und motzt und motzt....

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Beitrag von mokli 03.12.09 - 15:37 Uhr

Hallo!

Vielleicht hat ja von euch noch einer einen Rat, ich weiß langsam nicht mehr weiter.
Mathis ist sechs Monate alt und den ganzen lieben langen Tag am brüllen. Nicht vor Schmerzen, nein vor Zorn.

Ich kann ihn keine Minute mehr ablegen, Tragetuch findet er aber mittlerweile total blöd, da hat er ja keine Bewegungsfreiheit drin, ich hab bald Orang Utan Arme #aerger

Es gibt nichts an Spielzeug was ihn interessiert, das einzige was ich machen kann um ihn zufrieden zu stellen sind wilde Tobespiele. Das kann ich aber beim besten Willen nicht den ganzen Tag machen.

Ich frage mich was ich falsch mache.
Mathis wird gestillt wann immer er es möchte, ich lasse ihn nie alleine schreien, er schläft bei mir mit im Bett, er wird den ganzen Tag getragen weil er nicht liegen möchte....

Langsam fange ich an den Leuten zu glauben die meinen ich bin es selbst schuld das er so ist weil ich ihn so verwöhne.

Die Kinderärztin und die Hebamme sind sich (ausnahmsweise mal:-p) einig, beide meinen Mathis ist unzufrieden weil er krabbeln möchte und es nicht kann.
Er schafft es in den Vierfüßlerstand und schaukelt dann vor und zurück, dann rutschen ihm die Beine weg und er liegt zehn cm weiter hinten. Das passiert aber natürlich auch unter Gemotze.

Das kann doch jetzt nicht noch wochenlang so weiter gehen, oder?
Ich meine, vom Krabbeln ist er noch meilenweit entfernt und in den paar minauten am Tag die er auf dem Boden verbringt wird er es so bald auch nicht lernen.

Meine Nerven liegen blank, ganz abgesehen vom Haushalt der sich blöderweise auch nicht von alleine macht.

HILFE #heul

Liebe Grüße,
Monika

Beitrag von melanie1987 03.12.09 - 15:47 Uhr

Mir gehts total gleich :( Nur jammern, brüllen, tragen, aber ja nicht eine Minute hinlegen, dass Mama kurz aufs WC gehen kann :(
Ich kann nicht mehr :(

Meli + Marcel Pascal (heute 5 Monate)

Beitrag von mokli 04.12.09 - 10:27 Uhr

Hallo!

Es ist schrecklich an manchen Tagen, oder?
Aufs WC muss Mathis auch immer mit, aber da lässt er sich zumindest auf dem Badezimmerteppich kurz ablegen.

Irgendwann wirds besser - hoff ich zumindest ;-)

LG, Monika

Beitrag von fascia 03.12.09 - 17:30 Uhr

Hallo Monika,

wenn du sicher bist, dass es Zorn ist, dann nimmt er keinen Schaden, wenn du ihn sich mit seinem Zorn auseinandersetzen lässt.
Leg ihn ab, wo er dich immer mal sehen kann und sicher ist.
Lass ihn motzen. Der Junge hat Charakter! Er lässt die Puppen tanzen. Dafür ist er nicht zu klein.
Er hat schon viel gelernt....

Er kann auch lernen, dass er sich selbst genügen kann für eine überschaubare Zeit.
Eine gute Erfahrung.
Aber er kann sie nur machen, wenn er merkt, dass sein Wüten nicht mehr die gewünschte Bespaßung nach sich zieht.
Dafür brauchst du Nerven, die so stark sind, wie die Ausdauer deines Sohnes.

Selbsterfahrung gerade in diesem Alter ist der Grundstein für Lernfähigkeit und Selbständigkeit.

Lässt du ihn jetzt motzen, vernachlässigst du ihn nicht - du öffnest ihm eine neue Welt. Er selbst kann das nicht, seine Erfahrung steht ihm im Weg.

Die Anstrengung wird sich lohnen...

LG, fascia

Beitrag von mokli 04.12.09 - 10:22 Uhr

Danke für deine Antwort.

Ich befürchte die Ausdauer meines Sohnes ist stärker als meine Nerven ;-)
Na ja, müssen wir durch.
Ich tu mich nur so unendlich schwer damit sein Geschrei zu ertragen.

LG,
Monika

Beitrag von doreensch 03.12.09 - 23:47 Uhr

Entwicklungen wie krabbeln funktionieren oft nur über Wut
So baut sich der Wille das unbedingt zu können auf

Es ist ja auch frustrierend wenn man übt und übt und trotzdem klappt das nicht das olle Spielzeug ist dann immer noch so unerreichbar

Klar motzt er wenn er nach hinten rutscht statt nach vorne wo er hinwill würdest du auch

motivier ihn einfach weiter zu üben

Wenn er dann krabbeln kann, hast du wieder mehr bewegung, weil du nachsehen musst was er wo so treibt.. gg

Beitrag von mokli 04.12.09 - 10:25 Uhr

Danke für deine Antwort.

Ich verstehe seinen Unmut ja auch! Es ist nur so schwierig für mich ihm nicht helfen zu können.
Anfangs war es einfacher, er hat geweint, ich hab reagieren können, alles war gut.

Ich hoffe es dauert nicht mehr all zu lange mit dem Krabbeln!

LG, Monika