Waren beim HNO... Bitte helft mir!!! Für Ratschläge wäre ich sehr dank

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von nicky05 03.12.09 - 20:26 Uhr

Hallo Mädels,

ich war heute beim HNO mit meinem Kleinen und bin nun total feritg. #heul

Mein Kleiner hatte Mitte November eine Erkältung bzw. Infekt und war so doll krank wie noch nie. Schnupfen, Husten, Fieber (aber keine Schweinegrippe). Da unser Sohn meistens nach der Erkältung eine beginnende MOE hat, oder Wasser in den Ohren, war es auch dieses Mal nicht anders. Gegen beginnende Moe haben wir ein Antibiotikum bekommen, welches mein Kleiner garnicht vertragen hat ( Durchfall, gelbliche Haut, Appetitlosigkeit sind als Nebenwirkungen aufgetreten). Da unser Kia trotz Nebenwirkungen kein anderes MEdikament verschreiben wollte, bin ich dan zum HNO-Arzt gegangen. (Das geschah vor zwei Wochen). Der HNO-Arzt meinte, dass mein Kleiner kein Antibiotikum braucht, da die Ohren nur etwas gerötet sind, und hat uns homöopathische Tropfen gegeben (Otovowen). Nun zur Sache .... Heute waren wir zur Kontrolle (beim HNO). Der Hörtest ist sehr schlecht ausgefallen und nach der Kontrolle meinte der Arzt, dass wir die Tropfen weiterhin nehmen müssen, Ende Januar erfolgt die zweite Kontrolle und wenn die Ohren nicht besser werden, dann die OP (damit die Flüssigkeit abfließt).:-[:-[:-[
MUss aber dazu sagen, dass die Nase von meinem Kleinen noch nicht ganz frei ist. Habe bereits Pary Boy asgeliehen, ein Otobar Nasenballon ist bereits vorhanden (der Kleine schafft aber den nicht aufzublasen), Tropfen habe ich ihm auch schon 10 Tage lang (bei der Beginn der Erkältung) gegeben. Nun ist meinen Frage ... Kennt Ihr irgendwelche Tricks, wie man die Nase endlich mal frei bekommt und wie man die OP vermeidet. Ach ja, und noch eine Sache... Als wir mit homöopatischen Tropfen begonnen haben, hatte ich so ein Gefühl, dass die Nase schlechter geworden ist, aber , da mich der HNO - Arzt heute mit der OP total fertig gemacht hat, habe ich vergessen ihm dies mitzuteilen. Hilft in unserem Fall ein Erkältungsbad???? Kennt kemand die Alternativen zum Otobar-Nasenballon???? Hausmittel?????

Danke für Eure Antworten

Lg


Nicole

Beitrag von 3wichtel 03.12.09 - 20:31 Uhr

Zu möglichen guten Medikamenten kann ich (ausser denen, die du eh schon nimmst) nichts sagen.
Ich kann aber aus Erfahrung sagen, dass es nicht gut ist, so eine OP aus Angst zu verschleppen.

Unser HNO-Arzt hat eine OP bei meinem Sohn 2 Jahre lang abgewimmelt (immer wieder Kontrollen, mal war es okay, mal ganz schlecht), bis irgendwann eine Urlaubsvertretung da war und nur meinte "Sie hampeln seit 2 Jahren damit herum? Ab ins Krankenhaus! Da muss dringend was passieren. Gerade jetzt entwickelt sich doch die Sprache!"

Mein Sohn ist dann also mit 3 Jahren (nach 2 Jahren erfolgloser Behandlung) operiert worden (Polypen und Paukenröhrchen).
Ich bin heilfroh, dass wir die OP endlich hatten!

Noch heute (jetzt ist er 6) merkt man, dass im 2 Jahre Sprachentwicklung fehlen! Nächstes Jahr wird er eingeschult und ich befürchte massive Probleme.
Noch heute bin ich ziemlich stinkig auf den Arzt.

Beitrag von maschm2579 03.12.09 - 20:34 Uhr

Hallo,

vielleicht ist bei Euch mal der Punkt gekommen wo das Arme Kind ein stärkes Medikament als pflanzliches braucht... Hast Du das AB einfach abgesettz weil der HNO es gesagt hat?

Ich würde
A. auf ein neues AB bestehen bzw erstmal einen Abstrich machen lassen von dem Nasensekret

B. Sinupretsaft (pflanzlich) 3x täglich 2 ml

C. 3x täglich Nasentropfen damit sich alles lösen kann....

Sei mir nicht böse aber bevor mein Kind sich so quält greife ich lieber zu etwas "härteren" Methoden bevor ich es soweit kommen lasse das es operiert werden muß und Spätfolgen eintreten.

Meine Tochter ist echt oft schlimm krank, und ich gebe jedesmal mein bestesn das es Ihr schnell wieder gut geht.
Sinupret nehmen wir 3x täglich wenn es akut ist und sonst nur Mittags als Prophylaxe.

Nasentropfen natürlich nur wenn es akut ist....

Wir inhalieren mit Kochsalz aber nicht mehr mit dem Pari Boy sondenr mit dem Chamber. Das ist aber ne andere Geschichte.

Probier es mla mit den von mir genannten Saft, der wirkt Wunder!

Gute Besserung für den ZWERGI

Beitrag von saskia33 03.12.09 - 20:45 Uhr

Ich würde die OP nicht mehr lange auf die Bank schieben!
Hat euer HNO Arzt mal nach den Polypen geschaut?
Meistens hängt beides zusammen!

Mein großer wurde mit 3 Jahren endlich opriert nachdem der KiA das 2 Jahre hinausgezögert hat(etliche Medis verschrieben,ohne Erfolg) #aerger
Pascal hatte damals ständig eine verstopfte Nase und hat sehr doll geschnarcht,nach der OP wurde es besser(sowohl MOE und "Schnupfen")

Wie gesagt davor braucht man keine Angst zu haben,die OP hat nur 20 Min.gedauert ;-)

lg sas

Beitrag von kuschelmaeuse 03.12.09 - 21:07 Uhr

Hallo,

wir haben bei unserem Jüngsten sehr gute Erfahrungen mit Laser-therapie gemacht. Er hat recht schnell eine MOE und wir haben dann gleich lasern lassen.

Ich hab das letztes Jahr selber mal probiert, es hat sofort geholfen.

Kuschelmäuse

Beitrag von juju79 03.12.09 - 21:07 Uhr

Hallo,

ich bereichte einfach mal von meinem Sohn.
Er hatte mit 6 Wochen (!!!!!) eine ganz schlimme Erkältung! Wir waren kurz vor der KKH-Einweisung.
Naja die Erkältung verging, aber weitere Hörtest fielen negativ aus.
So kam der Verdacht auf Schwerhörigkeit und ich bekam die Überweisung vom HNO zum Pädaudiologen. Es wurde festgestellt, dass von der Erkältung noch alles zu ist, so wie bei euch?!?
Wir mussten konsequent Nasentropfen geben und Sinusitis. Das ist auch Homöopatisch (schreibt man das so *schäm)
Das hat er bestimmt über 5 Wochen nehmen müssen. Aber danach war es gut :-) :-)
Er hatte auch öfters MOE ( ist jetzt knapp 3) Mit Sinusitis bekommen wir jede Erkältung oft gut in den Griff!!

Liebe Grüße Julia

Beitrag von xandria 03.12.09 - 23:12 Uhr

Also Sinusitis ist eigentlich der Fachbegriff für Nasennebenhöhlenentzündung. Sinus ist die Nebenhöhle und -itis eigentlich immer das Suffix für Entzündung. Das muss irgendwie anders heißen, was du meinst.

Beitrag von sanny2381 03.12.09 - 22:20 Uhr

Hallo,

ich kenne auch nur die Medikamente die Du schon nimmst.

Kann aber aus Erfahrungen sagen, dass sich das bei uns auch ewig hinzog, eine MOE nach der anderen, Homöopatische Tropfen, ein Antibiotika nach dem anderen, 6 Monate lang. Lena hat schlecht gehört und wenig gesprochen.

Dann kam die OP, da war sie 1 1/2 und seitdem (die Op war Anfang Juni), ist alles bestens. Ihr geht es prima, sprachlich hat sie einen so riesigen Sprung gemacht. Die Röhrchen sind immer noch in beiden Ohren.

Hatte auch super Angst vor der OP, da ich sie viel zu klein dafür fand. Ich nachhinein bereue ich nichts udn würde es immer wieder so machen.

LG Sanny

Beitrag von ta.mira 03.12.09 - 22:21 Uhr

ich konnte grad nicht rauslesen wie alt dein kleiner ist aber hast du schon an eine nasendusche gedacht? (also wenn er nicht noch zu klein dafür ist) die benutze ich für mich immer wenn ich erkältet bin und bin jedesmal begeistert. zu beachten ist eigentlich nur das man auf keinen fall drückt sondern die isotonische kochsalzlösung nur reinfliessen lässt, sonst könnte man das was man rausspülen will noch weiter rein drücken.

wenns bei mir ganz schlimm wird nehm ich auch manchmal ne infrarotwärmelampe und wärme damit ne halbe stunde lang mein gesicht, das hilft dann auch ganz gut...

und ansonsten die hier schon genannten sachen:
inhalieren
sinupret
nasenspray