Mir ist Sex nicht so wichtig, ihm schon

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Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von null Bock 04.12.09 - 09:30 Uhr

Hallo zusammen!

Mein Mann und ich sind 13 Jahre zusammen, 6 verheiratet und haben 2 Kinder (7 und 3).

Seit langem ist es auch schon so, dass ich sehr wenig Lust auf Sex habe. Mir sind kuscheln, reden, ... einfach erstmal wichtiger.

Oft schlafe ich aus "Verpflichtung" mit ihm, die Male, wo ich wirklich Lust habe, sind eher selten. Ich brauche es einfach nicht!

Nun diskutieren wir natürlich immer mal wieder über dieses Thema. Er braucht den Sex, ich nicht ...

Das Schlimme daran ist, dass er einfach ein ganz anderer Mensch ist, wenn er Sex bekommt/bekommen hat. Der Mensch, den ich liebe.

Hat er schlechte Laune, brauche ich eigentlich nur mit ihm schlafen und alles ist schick. Das kanns doch nicht sein oder?
Als Beispiel mal: Ich will in die Disko --> hatte er keinen Sex, mault er rum, macht mir Vorwürfe.
Hatte er Sex --> tschüß mein Schatz, amüsiere dich schön!

Ich weiß auch nicht, wie man das Problem gelöst bekommt. Ich kann doch nicht nur mit ihm schlafen, weil es sein muss!?

Wie macht ihr das? Anregungen/Tips?

Beitrag von cracker 04.12.09 - 10:19 Uhr

Hi
Nun, die Disharmonie bezüglich dem Bedürfnis von Sex ist ein grosses Minenfeld. Etwas in diesem Bereich aus Verpflichtung zu tun, ist grundlegend falsch. Ich würde sofort damit aufhören.
Aber, so kannst du es in diesem Sinne auch nicht stehen lassen. Dass sich dein Partner Sex mit dir wünscht, ist absolut normal und man kann und darf nicht auf Dauer von ihm erwarten, dass er genau nach deinen Bedürfnissen zu funktionieren hat.
Es ist immer die Frage, wie weit die Bedürfnisse auseinander liegen. Was bedeutet selten bei dir in Relation zum Freund?
Jeder Mensch hat eine Bandbreite und ich bin überzeugt, dass auch jeder Mensch problemlos die Möglichkeit hat, innerhalb dieser Bandbreite normal zu funktionieren. Aber wenn diese Bedürfnisse weit auseinander liegen, kann man das nicht mit einem herkömmlichen Kompromiss anpacken. Du musst wissen, dass es für denjenigen, der seine Bedürfnisse oft zurückstecken muss, mindestens so schwer ist wie für denjenigen, der eben selten Lust hat. Ich denke sogar, dass ersterer es schwerer hat, weil man sich tendenziell dem weniger Lust habenden anpasst.

Was stellst du dir denn als Lösung vor?

Beitrag von Null Bock 04.12.09 - 10:24 Uhr

Danke für deine Antwort.

Ich sage mal so: Mir würden mit Sicherheit 2x Sex im Monat reichen +/-

Mein Partner könnte rein theoretisch jeden Tag und würde wahrscheinlich auch jeden Tag wollen, wenn er könnte. Prinzipiell denke ich, dass er sich mindestens 1-2/Woche Sex vorstellt und vorstellen kann.

Tja, welche Lösung stelle ich mir vor? Ich denke, so wirklich gibts da wohl keine, weil: aus Verpflichtung mit ihm schlafen ist absolutes No go (eigentlich).

Beitrag von cracker 04.12.09 - 10:52 Uhr

Hi nochmals
Dein Partner könnte gemäss dir wohl jeden Tag. War das schon immer so? Ich möchte dir mal meine Gefühlswelt erzählen, als ich mich in einer ähnlichen Situation befand.
Bei meiner letzten Freundin bestanden grosse Bedürfnis-Unterschiede, wobei die Unterschiede wohl noch grösser waren. Bei uns gab es oft 2, 3 oder 4-6 Monate keine sexuelle Aktivität. Alles ihrerseits begründet.
Da ich es ihrer schweren Lebenssituation und auch der angeschlagenen Psyche zuschob, konnte ich damit recht lange Zeit umgehen. Ich blieb enthaltsam und arrangierte mich so gut es ging. Also keine andere Frau oder so. Doch diese riesen Disharmonie erdrückte mich irgendwann. Je länger ich meine Freundin in Ruhe liess, je weniger schien sie überhaupt noch bereit zu sein, sich Fragen der Sexualität zu stellen. Und irgendwann wurde für mich die Sexualität zum Dauer-Frust-Thema. Ich war nie der Dauergeile oder so, aber das Problem hatte mich so sehr belastet, dass die Sexualität in der Beziehung irgendwann zum wirklich grossen Problem wurde. Das dauernde Unterdrücken von Bedürfnissen geht eben nicht und darum erdrückten mich schliesslich die Bedürfnisse und das spürte die Freundin dann auch.

Ich denke, ihr solltet mal eine gewisse Auszeit vereinbaren, damit ihr Beide mal auf neutralen Boden kommt; vielleicht 2-3 Monate und danach offen darüber reden, wie man sich fühlt, was man sich wünscht. Und dann kann man die Disharmonie vielleicht etwas fassen und -wie hier auch geschrieben- mit zB tollen Hilfsmitteln die Sache in Bewegung bringen.

Es ist klar, dein Partner kann niemals erwarten, dass seine Partnerin täglich Lust hat. Ich glaube aber auch nicht, dass er das dauernd wollte und könnte. Ich sehe ihn in einer Situation wie mich damals; muss aber nicht sein.

Beitrag von null Bock 04.12.09 - 11:08 Uhr

Danke wieder mal für deine Antwort.

1. Was meinst du mit Auszeit? Beziehung oder Sex?
2. Wie ist das beu euch geendet?

Beitrag von saval090606 04.12.09 - 10:38 Uhr

hi!

bei uns war die Sache ähnlich:
Wir sind 9 Jahre zusammen, 2 jahre verheiratet, Valentin ist 3 und Olivia 4 Monate!

Sex ist mir auch nicht so wichtig, konnte auch eine Zeit lang darauf verzichten, bzw könnte es auch jetzt noch!
Er hatte/hat fast immer Lust nur ich nicht! mit 2 Kindern, 14 stunden volles Programm und dann kommt er noch!

wir haben uns nach dem Diskutieren einfach drauf geeinigt uns kleine Hilfsmittel zu besorgen! Und seit 1 Monat ist der Sex besser, ich hab mehr Lust - auch ohne Spielzeug! Unsere Beziehung hat es gut getan. Ich hatte auch Angst, dass nach Olivia unsere Beziehung leidet! Hört man ja öfter!

Das wäre jetzt mal ein Lösungsansatz. Es muss ja nicht gleich jeden Tag sein!

Viel Spaß
lg sandra

Beitrag von papa007 04.12.09 - 10:54 Uhr

...das klingt ja schon leicht nach Krise, *null Bock* und ich kann deine Verunsicherung zwischen den Zeilen lesen. Darf ich dir ein paar meiner Gedanken schicken?

Aus meiner Sicht kommen mehrer Dinge zusammen. Wie siehst du dich zur Zeit in der Familie? Fühlst du dich eher als Mutter, oder als Partnerin? Wen siehtst du, wenn du in den Spiegel schaust und wie gefällt dir, was du siehst? Nimmst du dich selbst wahr? Funktionierst du nur als Managerin deiner kleinen Firma?

Es gibt immer solche Phasen, in denen wir die Prioritäten etwas verschieben. Vor allem, wenn die Kinder noch kleiner sind ist der Alltag eine große Herausvorderung. Naja...viel besser wird es nicht, wenn sie größer werden. Die Leidenschaft bleibt auf der Strecke, ist nicht wichtig und unnütz. Wir sind kaum fähig zu fühlen was Sinnlichkeit ist.#gruebel

Du brauchst keinen Sex? ohohhh Es wird schwer für ihn sein, deine Aussage auf längere Zeit zu akzeptieren. Könnte dein fehlendes Verlangen an der Verhütung liegen? Hormone beeinträchtigen die Lust oft - ich kenne das auch aus meiner Ehe - heute bin ich sterilisiert und alles ist viel besser.

Gab es Zeiten, in denen du den Sex "gebraucht" hast? Wenn ja, überlege dir, was damals anders war. Es ist irgendwie schade, dass du daraus keine Energie und Kraft mehr für dich gewinnen kannst, dich auf heiße Momente freuen und dich voller Erwartung und Leidenschaft dem Spiel hingeben kannst. Vorwüfe brauchst du dir ganz und gar nicht machen. Es kann so passieren und du "darfst" keine Lust haben.

Natürlich - Sex zu haben nur seiner Befriedigung wegen ist nicht Sinn der Sache. Ich frage mich, wie ihm das überhaupt gefallen kann. Es muss doch sein Ziel sein, dass DU es auch schön findest. Du brauchst dich nicht zur Verfügung stellen, nur damit er seinen Willen bekommt. Die Zweisamkeit bleibt ja so ganz und gar auf der Strecke.:-(

Deine Zeilen wecken bei mir auch den Verdacht, dass Sex bei euch zur Belohung eingesetzt wird, oder als Pfand, um etwas zu bekommen, um die Stimmung in der Familie zu heben. DAS sind sehr schlimme Vorzeichen *null Bock* - ich spreche aus eigener Erfahrung.

Nimm dir Zeit für dich und höre, was dein Bauch dir sagt. Was ist dir wichtig in dieser Zeit, was vermisst du, welchen Namen haben deine Träume? Schenke dir kleine Momente der Erholung, gönne dir etwas. Gehe aus, treffe dich mit Freundinen. Es gibt noch ein anderes Leben als jenes zwischen dem Bügelbrett und dem Weg zum Kindi. Stelle dich etwas mehr in den Mittelpunkt und lass dich loben für all deine Mühe in der Familie. Bitte öffne deine Augen dafür und versuche auch rechts und links nebem dem Alltag die bunten Blumen zu pflücken. Vielleicht findest du so Stück für Stück etwas, was dein Verlangen nach Sex wieder entfachen kann. Etwas, was dich gierig macht nach diesem Kribbeln. Ich wünsche dir von Herzen, dass du schon bald wieder alle Facetten des Lebens wahrnehmen kannst und die Lust in dir neue Flügel bekommt. Kopf hoch!#klee

Alles Gute
und liebe Grüße

Beitrag von null Bock 04.12.09 - 11:14 Uhr

Danke für deine rührende Antwort.

Also ich versuche deine Fragen mal alle in Kurzform zu beantworten, damit du dir ein besseres Bild machen kannst:

In der Familie fühle ich mich mehr als Mutter/Hausfrau, wobei ich nicht sagen möchte, dass mein Mann mich nicht begehrt, aber wenn er das tut, sollte es seiner Meinung nach dann auch in Sex enden, wobei wir wieder beim Thema wären.
Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich eine eigentlich unglückliche Frau.
Hormone dürften meine Lust nicht beeinträchtigen, da ich die Kupferspirale trage.
Es gibt schon lange keine Zeiten mehr, wo ich den Sex mit ihm wirklich "brauche". Wenn ich angetrunken bin, dann lasse ich mich auch mal ohne seinen Willen auf das Spiel ein.
Und zum Schluss: Ich weiß nicht mal wirklich, ob ich ihn noch liebe, es ist sehr viel passiert in diesem Jahr (wir waren für ein paar Monate getrennt, ich war ausgezogen, dann er bei mir eingezogen, dann wieder ins Haus seiner Eltern zurückgezogen ...)

Beitrag von papa007 04.12.09 - 11:53 Uhr

oki...dann scheint mir das "Problem" viel tiefer zu liegen.
Sex hin oder her...

Bedauerlich, wenn du nicht glücklich sein kannst. Dafür gibt es leider niemals eine Garantie. Ich habe selbst erfahren wie wichtig es ist, das Glück tief in mir selbst zu finden. Nicht immer können wir die Verantwortung dafür an andere abgeben. Die Menschen und die Umstände um uns herum sind nur ein Teil von dem Ganzen. Wir tragen den Hauptanteil in uns und richten über die Dinge, die uns Glücksmomente bescheren.

Die Unzufiedenheit, die dir brav hinterher schleicht, wird dir viel Kraft rauben. Bei mir hat die Kraft eines Tages nicht mehr ausgereicht und auch ich habe mich aus der Familie entfernt - für 1 1/2 Jahre. In dieser Zeit konnte ich mich und meine Gedanken ordnen und wir haben unsere Erwartungen an die Partnerschaft neu geordnet. Die Chance meiner Frau neu anzufangen habe ich gern angenommen und ich bereue nicht, dass ich den Weg zurück gefunden habe. Damit möchte ich dir nur aufzeigen, dass auch DAS funktionieren kann.

Die Frage, ob deine Liebe zu deinem Mann ausreicht, um eine Veränderung für euch herbeizuführen, kannst du dir nur selbst beantworden. Kinder, Haus und Hof wiegen schwer und der Weg der Trennung ist kein leichter. Doch du solltst dich auch fragen, ob es Sinn macht die Jahre zu verschenken und nur zu existieren anstatt zu "leben". Auch nach einer Trennung warten noch viele, aufregende Tage auf dich. Nach Regen kommt Sonne. Wenn dich deine Beziehung mehr belastet, als das sie Nahrung für dein Glück sein kann, dann sei mutig und denke darüber nach dein Leben selbst neu zu steuern. Warte nicht, bis die Kinder "groß" sind - unsere Zeit ist zu kostbar dafür.
Wenn ihr als Paar nicht mehr funktioniert, seid ihr trotzdem weiterhin Eltern. Eltern sein heißt aber nicht, unter allen Umständen den Weg des Lebens zusammen zu gehen, auch wenn die Moral das oft anders sieht. Jeder hat das Recht auf Verwirklichung und darf sich aussuchen, wer daran teilhabne kann.
Ihr könntet fair miteinander umgehen und alles in Ruhe regeln. Es bringt nichts, wenn sich jeder von euch verbiegt und nicht mehr sich selbst gehört.

Bitte begrabe deine eigene Persönlichkeit nicht. Sie ist kostbar und gehört an´s Licht. Du musst unbedingt einen Weg finden, an dessen Ende du ein lachendes Gesicht im Spiegel sehen kannst und Glück in deinen Augen aufblitzt.

Wenn du es nur erträgst um den Kindern den Stress zu ersparen wird es dich mit der Zeit unglaublich viel Energie kosten. Gib schön Acht, dass du dabei nicht auf der Strecke bleibst. Wir haben nur dieses eine Leben und müssen einfach das Beste für uns daraus machen.
Veränderungen machen uns unsicher und wir haben berechtigt Angst davor.
Heute weiß ich, dass es nie zu spät ist für einen Neuanfang, egal wo und mit wem.

Vielleicht steht auch bei dir so ein Wandel vor der Tür.
Schicke ihn nicht gleich weg. Er hatt dir bestimmt etwas zu sagen. #blume

*wink*

Beitrag von durcheinander80 04.12.09 - 11:15 Uhr

Hallo,

abgesehen von den sehr nützlichen Tipps meines Vorredners, dass du dich selbst auch wieder mehr als Partnerin deines Mannes sehen solltest und mehr Selbstbewusstein haben darfst, möchte ich dir meine Gedanken als der Part in der Beziehung schildern, der scheinbar mehr Lust auf Sex hat.

Eigentlich wollen wir beide körperliche Nähe, ich mit mehr Sex und auch Schmuseln, kuscheln, küssen, für meinen Partner bedeutet Nähe aber vor allem das Gefühl, von mir anerkannt und geliebt zu werden, zu Hause entspannen zu können, keine Vorhalte zu bekommen, also zunächst mehr eine verbale und gefühlsmäßige Nähe.
Nach einer Zeit, in der ich als diejenige, die sich mehr Sex wünscht schon fast ein bissl verzweifelt ist, das verstanden hat, gab es fast automatisch wieder mehr Sex aufgrund des steigenden Verlangens meines Partners, wir haben also beide die Schnittmenge unserer Bandbreite wiedergefunden.
(Im Übrigen fand ich sehr schöne und interessante Tipps in dem Buch "Schatz, wir müssen gar nicht reden"...)

Überleg mal, ob du vielleicht auch wieder mehr Lust auf Sex hättest, wenn du mehr Hilfe im Bezug auf Kinder und Haushalt von ihm erfahren dürftest, wenn er dir wieder mehr Komplimente machen würde?
Das könntest du auch konkret so mit ihm besprechen, denn dass er viel Sex mit dir will, würde ich zunächst als Kompliment verstehen, dass mein Mann mich nicht nur als Mutter seiner Kinder sieht, sondern auch als sehr begehrenswerte Frau.

Alles Gute dir#klee

Beitrag von gleiche erfahrung 04.12.09 - 12:50 Uhr

Hallo,
nur soviel, war bei mir genauso; haben uns dann nach 8 Jahren Ehe (und 12 gemeinsamen Jahren) getrennt.
Meine Meinung - wir waren zu jung zum Heiraten. Ich hoffe für meine Tochter, dass sie nicht gleich den ersten Mann heiratet - und auch nicht gleich mit 21 Jahren.

Liebe Grüße

Beitrag von xyzxyz 04.12.09 - 13:28 Uhr

Hallo,

wer hat die Bedingungen in der Ehe geändert?

Gab es vor der Heirat regelmäßig Sex und jetzt willst Du nicht mehr, bist Du derjenige der die Bedingungen geändert hat.

Dann bist Du auch in der Handlungspflicht. Dein Mann hält dann ja die Bedingungen wie es zur Ehe kam ein.

<Ich kann doch nicht nur mit ihm schlafen, weil es sein muss!? >

Dies wäre eine Lösung auch wenn das hier gleich auf das Schlimmste verurteilt werden wird.

So wirklich verstehe ich das Problem hierbei nicht.

Sex ohne Lust ist bestimmt nicht erstrebenswert. Warum dieser deshalb aber so schlimm sein soll verstehe ich nicht.

Warum ist für Sex absolute Lust zwingend?

Man macht tausend ungeliebte Dinge weil sie notwenig sind (Wäsche waschen, bügeln etc.)

Aber Sex für die Ehe (welcher nicht weh tut, schmerzhaft ist etc) ist unvorstellbar?

Ich weiß, bestimmt heißt es man wird dann ja "benutzt"?
Benutzen obwohl man datzu keine Lust hat, darf einen aber nur die Waschmaschine etc. nicht der Ehepartner.

Wenn Männer immer Sex machen könnten (auch ohne Lust) würde dieser jedenfalls zuliebe der Frau meistens stattfinden, wenn sie dies wünschen würde (Ausnahmen bestätigen die Regel). Und zwar ohne, dass der Mann sich "benutzt" vorkommen würde.

Kein normaler Mann würde sich benutzt vorkommen, wenn er etwas aus Liebe zu seiner Frau macht.

Benutzt fühlen sich immer nur Frauen (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Oder Du musst eine andere Lösung finden die er akzeptiert.

Oder Du trennst Dich.