Erkältung - scharz-grüner Stuhl - Blut aus Brust

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Beitrag von nynne 04.12.09 - 11:48 Uhr

Huhu,

uns hats gemein erwischt - mich hat eine fiese Herbsterkältung flach gelegt und meine Maus hat auch ein bisschen Schnupfen abbekommen, den wir aber gut im Griff haben (nachts das Rotznäschen mit bisschen Salzwasser spülen und alles ist wieder gut)

Nun kommt beim Stillen aus meiner rechten Brust aber Blut mit, was sie danach immer hochwürgt (linke Brust ist alles ok)
und ihr Stuhl ist sehr dunkelgrün - schon eher grün-schwarz ...
Hängt das vielleicht mit meiner Erkrankung zusammen?

Sie ist ansonsten mops- und quietschfidel, fröhlich und munter :-D Fieber oder Temperatur hat sie auch nicht.

Mache mir nur Gedanken um die Farbe ihres Stuhls.
Weiss da jemand Rat? Ist das ok? Oder sollte ich das abklären lassen?
(ach ja: meine Maus ist nun knapp 11 Wochen und ich stille voll)

Danke schon mal :)

Beitrag von lisbeth86 04.12.09 - 11:52 Uhr

das solltest du auf jeden fall abklären lassen. der stuhl sollte bei gestillten kinder sandfarebn bis grün sein. aber nicht so dunkel. es kann sein, dass das vom blut kommt. auch klingt das mit deiner brudt sehr ungewöhnlich. geh mal lieber zum arzt.

Beitrag von lowgravity 04.12.09 - 16:16 Uhr

Keine Panik, der STuhlgang ist vom Blut so schwärzlich oder dunkelgrün, hatten wir auch. Was machst du mit der Brust? Haste schon ne Idee?

Ich hatte auch an der rechten Seite eine offene Brustwarze, hab mich aber durchgekämpft und stille immer noch voll. 10 Wochen hat es gedauert bis es wieder richtig gut war.

Ich haber die rechte Seite mit einer elektrischen Pumpe abgepumpt und ihm per Flasche gegeben oder wenn er die net gewollt hat, weggeschüttet. Danach Mulitmamkompressen draufgetan, die haben als einziges geholfen.
Nach ca. 2 Wochen war es sehr viel besser und dann legte ich ihn wieder normal an, wobei das Loch in meiner Brust dann Stück für Stück zugewachsen ist.

Alles Gute, keine Panik mit dem Stuhlgang, es sieht eklig aus, ist aber total egal.

LG, Annette mit Leonhard, 20 Wochen

Beitrag von nynne 04.12.09 - 16:37 Uhr

Huhu,

also ich stille weiter - habe in dem Sinne keine Schmerzen, beim Anlegen ein kurzes Pieken, wie als wenn eine Nadel hinein sticht.
Aber sie trinkt, schaut ab und an etwas skeptisch drein, lässt sich aber sonst nicht weiter stören.
Sonst habe ich keine Probleme mit der Brust.

Inzw. habe ich auch eine Stillberaterin kontaktiert, die mir mögliche Ursachen der Blutungen genannt hat.
Ich werde es übers Wochenende beobachten und wenn es bestehen bleibt, zum Arzt gehen. (vorhin war es blutfrei, ich hoffe also, dass es sich nun bessert #schein)

Beruhigend ist es, mit dem Stuhlgang zu lesen.
Mein Frosch ist ja wirklich quiekfidel #freu

Was sind denn Multimamkompressen?

Beitrag von lowgravity 04.12.09 - 18:41 Uhr

Da hast du ja ziemlichees Glück, dass es nicht weh tut. Ich hatte mehr als ein paar Mal Tränen in den Augen und hatte dann bald auch einen verzögerten Milchspendereflex auf der Seite, der sich ja auch leicht zu erklären ist, wenn man schon Angst vorm Anlegen hat.

Was hat die Beraterin denn als Grund für die Blutungen angegeben?

Mulit-mamkompressen sind Einlagen / Auflagen auf die rissigen oder blutigen Brustwarzen, die mit einem bioaktiven Gel versehen sind, so dass Keime auf natürliche Weise in Schach gehalten werden und sich auch kein Schorf bildet, der immer wieder aufreißen kann.

Schon mal alles Gute , Annette

Beitrag von nynne 05.12.09 - 18:33 Uhr

Inzwischen ist das Blut verschwunden #freu
hoffe, das bleibt auch weg

Blut in der Milch, ohne dass die Brustwarze wund oder verletzt ist, kann verschiedene Ursachen haben:

"Gefäß Überfüllung": leichte, innere Blutung die durch das gleichzeitige Auftreten eines erhöhten Blutflusses in die Brust und der schnellen Entwicklung der milchbildenden Drüsen entsteht;
verbreitet bei Erstgebärenden beobachtet, meist in beiden Brüsten (in einigen Fällen zunächst nur in einer Brust) und verursacht wenig bis keine Unannehmlichkeiten

Papillome innerhalb eines Milchgangs und Fibrome = ein gutartiger Tumor, der in einem Milchgang angesiedelt ist. Derartige Tumoren treten gewöhnlich nur in einer Brust auf, können nicht als Verhärtung ertastet werden und können von Schmerzen und gelegentlichem Unwohlsein begleitet werden. Das Bluten hört oft spontan ohne jegliche Behandlung auf.

geplatzte Kapillare in der Brust: verursacht durch zu heftige Brustwarzenvorbereitung, rohe Behandlung der Brust oder unsachgemäßen Gebrauch einer Milchpumpe

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Blut in der Milch wieder verschwindet, ohne dass eine Behandlung erfolgte.

Vorsichtshalber sollten Sie jedoch Ihren Arzt aufsuchen, um die Ursache der Blutung abklären zu lassen.

Das Blut in der Milch schadet dem Baby nicht und es kann weiterhin gestillt werden.