KS

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ilha 04.12.09 - 13:08 Uhr

Hallo liebe Dezembermammis,

mir wird ständig von allen Seiten ein KS nahegelegt#gruebel
Der FA., mein Mann, meine restliche Familie, Freunde etc.
Und dass nur weil der kleine 4600 gr. wiegt und ca. 11 cm der KU ist.
Ach und weil alle sagen ich sei zu schmerzempfindlich für eine normale Entbindung.
Mich regt es sowas von auf.
Ich bin schon völlig nebenmir weil ich bereits SSW 40+4 bin.
Da kann ich so ein gelabere wirklich nicht mehr gebrauchen.
Das musste ich jetzt mal loswerden
LG ILHA SSW 40+4

Beitrag von inoola 04.12.09 - 13:11 Uhr

ich selber war auch so schwer, und bin auf natürlichem weg gekommen.
tut sich denn schon irgendwas? was sagen denn die ärzte alternativ zu einer einleitung?

alles gute

lg inoo

Beitrag von qrupa 04.12.09 - 13:14 Uhr

Hallo

laß dich bloß nciht kirre machen. Ich hab den KS trotz angedrohten 5000g abgelehnt. Es gibt große Babys die flutschen nur so und kleine Zwerge die sich extrem schwer tun. das hat mit dem Gewicht doch nun wirklich nichts zu tun. Bei mri lag der US übrigens meilenweit daneben (um gute 800g)

LG
qrupa

Beitrag von nadja101 04.12.09 - 13:14 Uhr

Mensch lass dich mal#liebdrueck!

Ich würde das tun was DU für richtig hältst. Keiner kann in dich rein sehen!

Ich würde auf alle Fälle ne normale Geburt versuchen, wieso auch nicht?? Oft sind die Gewichtsschätzungen von den Ärzten sooo falsch.

Die Tochter meiner Schwester wurde auf 4500g geschätzt und als sie auf die Welt kam wog sie 3200g. ;-)

Hör auf dich und dein Herz. Ich finds gut das du ne normale Geburt willst!

Und von wegen du bist so schmerzempfindlich... das wissen die doch nicht. #aerger
Das weißt ja wohl du am besten.

Und ein KS ist ja auch mit Schmerzen verbunden.

Ich wünsche dir alles Gute und das es bald los geht!!#liebdrueck

Beitrag von katrin.-s 04.12.09 - 13:17 Uhr

Naja, wenn der FA Dir das nahe legt, würd ich´s mir schon überlegen. Bei meiner Freundin, wurde nicht drauf geachtet, dass Ihr Kleiner schon so schwer und groß war. Die Geburt wurde eingeleitet, aber er blieb im Becken stecken und es ging nichts vorran. Dann nach 17 Std Wehen, usw. musste ein Not-KS gemacht werden.:-( War nicht so toll für sie und das #baby. Ich will Dir ja keine Angst machen, aber da würd´ich vielleicht schon auf die Ärtze hören, aber ich habe je auch noch kein Kind zur Wekt gebracht!
LG Katrin

Beitrag von qrupa 04.12.09 - 13:50 Uhr

hallo

so tragisch das für deine Freundin auch gewesen ist und ohne das klein reden zu wollen und die ganze geschichte zu kennen, aber es ist genau so gut möglich, dass die Einleitung erst zu dem Notfall geführt hat, denn das ist leider eien ganz klassische "Einleitungskomplikation" udn muß gar nichts mit der Größe des Babys zu tun haben

LG
qrupa

Beitrag von lulu06 04.12.09 - 13:17 Uhr

Hä warum das denn?????? Ich würde immer eine normale Geburt vorziehen, wenn ich die Möglichkeit hätte. Wenn es natürlich ein Risiko fürs Kind wäre, brauchen wir nicht drüber diskutieren.

Ich würde es einfach auf mich zu kommen lassen und wenn du merkst, dass es garnicht geht, nimmst halt ne PDA. Es sind schon schwerere Kinder zu Welt gekommen ;-)

LG lulu

Beitrag von steffi-1985 04.12.09 - 13:22 Uhr

Hi.

Wenn mir mein Mann oder die Familie zu eine KS raten würden wär mir das glaub ich egal, aber wenn es mein FA machen würde dann würd ich glaub ich schon dazu tendieren. Allerdings ist das ganz alleine deine Entscheidung!

Lg Steffi

Beitrag von winniepooh2 04.12.09 - 13:23 Uhr

mir haben se auch alle zu einem ks geraten. AUCH der arzt!! habe es nicht gemacht. und schau habe vor zwei tagen entbunden und es ist alles gut gegangen.

Beitrag von culturette 04.12.09 - 13:48 Uhr

Hallo,

das geschätzte Gewicht von 4600g muss nicht unbedingt stimmen. Es gibt gut und gerne +/- 10% Tendenz.
Mir hat der FA damals auch einen Schrecken eingejagt als er bei 40+0 ein Gewicht von 2450g ermittelte. Im Krankenhaus beim Ehenbelastungstest zwei Tage später sollte sie plötzlich 3300g wiegen. :-) Eine Woche später kam mein Kind und wog knapp 3000g. Soviel zu Ultraschall-Schätzungen vorweg.

Die mein Kind entbindende Hebamme und Ärztin hatten ihre Schwierigkeiten das Kind aus mir rauszubekommen. Sie war zart und hat sich unter der Geburt gewunden wie ein Aal. Sie wollte nicht raus. :-) So hat sie sich in die ungünstige hintere Hinterhauptlage gedreht und musste lange gewendet werden. hmpf. Dann aber kam sie raus und die Freude war groß.

Ich glaube nicht dass du zu schmerzempfindlich für eine normale Geburt bist. Ich bin schon ein bisschen zimperlich, aber in dem Moment ist man in einer anderen Welt, man freut sich auf das Kind und wenn man diese Vorfreude hat, dann kann man alles schaffen. Der Körper produziert sehr viel Adrenalin was auch Schmerz nimmt (und das ist ein wirklich gutes Schmerzmittel, eben das was du selbst produzierst in dem Moment). Dann konnte sogar ich zimperliches Wesen ohne PDA durch die Geburt.

Alles ist besser als KS und ich bin froh keinen gehabt zu haben. Eine Geburt ist ein einzigartiges Erlebnis und man ist so stolz hinterher wenn man es allein geschafft hat.

lg
Nadia

Beitrag von culturette 04.12.09 - 13:52 Uhr

"Ehenbelastungstest" auch gut. lol
meinte natürlich Wehenbelastungstest. ;-)

Beitrag von ben2009 04.12.09 - 18:24 Uhr

Hallo!
Also letztendlich kennst Du Dich und Deine Schmerzgrenze am Besten und mußt wissen wie sehr Du Deinem Frauenarzt vertraust. Eine Frau ist dazu gemacht ein Baby zu gebären, also wirst Du über Dich hinaus wachsen und die Schmerzen aushalten. AAAABER:
Wenn eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass es ein KS wird, dann erspare dir den Not-KS. Wenn er geplant ist, kannst Du Dich innerlich vorbereiten, kannst dank PDA dabei wach sein und Dein Baby schreien hören und Dein Partner kann auch mit. Bei einem Notkaiserschnitt kommt logischerweise Hektik auf, Du bist durch die Wehen sowieso schon fertig mit den Nerven und das Schlimmst(für mich war es so) ist dass oft dann keine Zeit mehr für PDA ist und du eine Vollnarkose bekommst. Dieses Gefühl wach zu werden und leer zu sein und nicht dabei gewesen zu sein ist das schrecklichste was mir je passiert ist. Du wirst wach und Dein Baby ist nicht da, weil Du ja im Aufwachraum bist. Ich möchte Dir keine Angst machen, aber das ist ein Punkt den man sich nicht vorstellen kann, wenn man es noch nicht erlebt hast. Ich habe sehr lange gebraucht um es zu verkraften. Wenn Du es Dir also ersparen kannst, kann ich Dir nur dazu raten.

Lieben Gruß!

Beitrag von alexa81 04.12.09 - 18:48 Uhr

Hallo,

auch ein Arzt kann nur in den allerwenigsten Fällen vorhersagen, ob das Kind zu groß ist. Meistens passt es!

Meine mittlere hatte 4450g und 38,5cm KU - mir wurde vom FA auch ein KS nahegelegt. Und da ich den nicht wollte, hieß es, aber über Termin würde sie mich nicht gehen lassen, dann halt eine terminnahe Einleitung.

Da das aber definitiv meine Entscheidung ist, bin ich ab da nur noch zur Hebamme gegangen. Und was war? Trotz der Maße kam die Kleine zu Hause im Geburtspool zur Welt und ich hatte nicht mal einen Dammriss!

Meine Große hatte auch schon 4140g und 38cm KU. Sie wurde kurz vor der Geburt per US noch auf 3500g geschätzt. Auch bei ihr lief alles komplikationslos und ohne Dammriss.

Einen ganz harmlosen Dammriss, der nichtmal genäht werden musste, hatte ich nur bei unserem Kleinen - und der hatte mit 37cm den kleinsten Kopf meiner drei. Aber die Geburt ging auch sehr schnell.

Also, wegen des Gewichts oder des Kopfumfangs würde ich niemals einen KS machen lassen. Ärzte sind keine Hellseher - ein 4500g-Baby mit riesigem Köpfchen kann völlig problemlos kommen, während die Geburt eines 2800g-Babys mit Miniköpfchen im Kaiserschnitt endet...

Viele Grüße, Alex